Düsseldorf (kobinet)
1. Was ist passiert?
Die Landes-Regierung von Nordrhein-Westfalen vergab Preise.
Landes-Regierung bedeutet: Die Minister regieren ein Bundes-Land.
Die Minister entscheiden wichtige Dinge.
Du erfährst hier von einer Preis-Verleihung.
Preis-Verleihung bedeutet: Das ist ein besonderes Fest.
Dabei bekommen Menschen einen Preis.
Der Fach-Tag hieß: In-klusion. De-mokratie. So-li-darität.
Fach-Tag bedeutet: Das ist ein Treffen.
Dort sprechen Fach-Leute über ein Thema.
Alle können mit-reden und ihr Wissen teilen.
In-klusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Jeder darf mit-machen.
De-mokratie bedeutet: Das Volk entscheidet wichtige Dinge.
So-li-darität bedeutet: Menschen helfen sich gegen-seitig.
Es gab insgesamt 10 Preis-Träger.
Preis-Träger ist eine Person oder Firma.
Die Person oder Firma hat einen Preis gewonnen.
Mehr als 285 Projekte bewarben sich.
Be-wer-bungen sind Briefe oder Unterlagen.
Man schickt die Briefe und Unterlagen.
Damit gewinnt man einen Preis.
Das Preis-Geld betrug 50.000 Euro.
Preis-Geld ist das Geld bei einem Gewinn.
2. Wer war dabei?
Minister-Präsident Hendrik Wüst war dabei.
Minister-Präsident ist der Chef von der Landes-Regierung.
Sozial-Minister Karl-Josef Laumann war auch dabei.
Sozial-Minister kümmert sich um Hilfe für kranke Menschen.
Der Sozial-Minister hilft auch armen Menschen.
Schul-Ministerin Dorothee Feller war auch dabei.
Schul-Ministerin kümmert sich um alle Schulen in einem Bundes-Land.
Claudia Middendorf war auch dabei.
Claudia Middendorf ist Landes-Beauftragte für Menschen mit Be-hinderung.
Landes-Beauftragte arbeitet für ein Bundes-Land.
Die Landes-Beauftragte hilft Menschen mit Be-hinderung.
Beim Fach-Tag ging es um In-klusion.
3. Was bedeutet In-klusion?
In-klusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Jeder darf mit-machen.
Menschen mit und ohne Be-hinderung leben zusammen.
Be-hinderung bedeutet: Etwas ist schwer für jemanden.
Zum Beispiel sehen oder laufen.
Es ging um den gesellschaftlichen Zusammen-Halt.
Zusammen-Halt bedeutet: Menschen leben zusammen.
Alle helfen sich gegen-seitig.
Es ging auch um den Abbau von Barrieren.
Barrieren sind Hindernisse im Weg.
Eine Barriere hält Menschen auf.
Das sind schwere Dinge im Alltag.
4. Welche Ka-te-go-ri-en gab es?
Es gab drei Ka-te-go-ri-en.
Ka-te-go-ri-en sind Gruppen.
Dinge mit ähnlichen Eigenschaften kommen zusammen.
Die Ka-te-go-ri-en heißen: In-klusion und Sport.
In-klusion und Arbeit.
In-klusion und Gesellschaft.
Die Stiftung gab einen Sonder-Preis.
Sonder-Preis ist ein besonderer Preis.
Der Sonder-Preis kommt zusätzlich zu normalen Preisen.
Der Sonder-Preis heißt: Heimat ohne Hindernisse.
5. Was sagte Hendrik Wüst?
Hendrik Wüst sagte:
Menschen mit Be-hinderung gehören in die Mitte.
Hendrik Wüst sagte weiter:
Der Preis ehrt Menschen.
Diese Menschen packen an.
Die Menschen setzen sich für eine in-klusive Gesellschaft ein.
Hendrik Wüst sagte auch:
In-klusion gelingt durch Teil-habe.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Andere lassen einen mit-machen.
6. Was sagte Karl-Josef Laumann?
Karl-Josef Laumann sagte:
285 Be-wer-bungen zeigen viel En-gage-ment.
En-gage-ment bedeutet: Man setzt sich für andere ein.
Man hilft frei-willig und ohne Bezahlung.
Karl-Josef Laumann sagte weiter:
Mein Dank geht an alle Projekte.
Die Projekte setzen sich für Mit-einander ein.
Mit-einander bedeutet: Menschen tun Dinge zusammen.
Alle helfen sich gegen-seitig.
Karl-Josef Laumann hofft:
Mehr Menschen leben In-klusion aktiv.
7. Was sagte Dorothee Feller?
Dorothee Feller sagte:
In-klusion lebt von Menschen mit Teil-habe.
Dorothee Feller sagte weiter:
Das gelingt in Schulen, im Sport und bei der Arbeit.
Kinder sollen früh lernen.
Das ist selbst-verständlich.
8. Was sagte Claudia Middendorf?
Claudia Middendorf sagte:
Ich habe wieder einen Preis über-reicht.
Claudia Middendorf sagte weiter:
Die Be-wer-bungen in der Ka-te-go-rie Gesellschaft waren toll.
Jedes Projekt leistet einen wichtigen Beitrag.
Nordrhein-Westfalen wird zum Vor-reiter in der In-klusion.
9. Die Preis-Träger im Sport
Erster Platz: Projekt Wir tanzen in-klusiv und ohne Grenzen.
Der Verein heißt: Die Residenz Münster.
Preis-Geld: 6.000 Euro.
Zweiter Platz: Verein All-In-clusion-Sport in Bonn.
Das Projekt heißt: Erlebnis statt Ergebnis.
Preis-Geld: 5.000 Euro.
10. Weitere Preis-Träger im Sport
Dritter Platz: Verein Dojo-Lemgo-Lippe.
Das Projekt heißt: In-klusions-Karate.
Preis-Geld: 4.000 Euro.
11. Die Preis-Träger bei der Arbeit
Erster Platz: Kreis-hand-werkschaft Steinfort Warendorf.
Das Projekt heißt: In-klusion Münsterland.
Preis-Geld: 6.000 Euro.
Zweiter Platz: Café Nenna in Rhede.
Preis-Geld: 5.000 Euro.
Dritter Platz: InkluLife GmbH in Herten.
Preis-Geld: 4.000 Euro.
12. Die Preis-Träger in der Gesellschaft
Erster Platz: Projekt All In an der Gesamt-schule Nettetal.
Preis-Geld: 6.000 Euro.
Zweiter Platz: eva-gGmbH in Köln.
Preis-Geld: 5.000 Euro.
Dritter Platz: Zünd-kerze e.V. aus Sonsbeck.
Preis-Geld: 4.000 Euro.
13. Der Sonder-Preis
Gewinner: Kunst-forum Buddel-mühle im Kreis Soest.
Der Preis heißt: Heimat ohne Hindernisse.
Preis-Geld: 5.000 Euro.
14. Die Trophäe
Die Preis-Träger bekamen eine Trophäe.
Trophäe ist ein besonderer Gegenstand.
Die Trophäe heißt: Kopf-Hut.
Die Künstler sind RonA Nekes und Alexander Lamersdorf.
Ein Künstler ist eine Person und macht Kunst.
15. Hinweis
Dieser Text ist in Leich-ter Sprache nach DIN SPEC 33429.
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Düsseldorf (kobinet)
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am 4. November 2026 im Rahmen des Fachtages "Inklusion. Demokratie. Solidarität." in Düsseldorf insgesamt zehn Initiativen und Projekte mit dem Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Mehr als 285 Projekte haben sich auf den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Inklusionspreis beworben. Die Ehrung erhielten Projekte aus der Region Köln/Bonn, dem Kreis Soest, aus Münster, Lemgo, Rheine, Düsseldorf, Herne, Nettetal und Sonsbeck. Beim Fachtag mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, Sozialminister Karl-Josef Laumann, Schulministerin Dorothee Feller und Claudia Middendorf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, ging es um die Bedeutung von Inklusion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Abbau von Barrieren.
Mit dem Inklusionspreis zeichnete die nordrhein-westfälische Landesregierung Projekte, Initiativen und Organisationen aus, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung fördern. Der Preis wurde in den Kategorien "Inklusion und Sport", "Inklusion und Arbeit" und "Inklusion und Gesellschaft" vergeben. Außerdem zeichnete die Nordrhein-Westfalen-Stiftung mit dem Sonderpreis "Heimat ohne Hindernisse" Initiativen aus, die Maßnahmen zur Barrierefreiheit umsetzen, wenn sie beispielsweise Denkmäler restaurieren, kulturelle Begegnungsstätten schaffen, Naturerlebnispfade anlegen oder Naturschutzzentren einrichten.
Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte: "Menschen mit Behinderungen haben einen festen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. Mit dem Inklusionspreis des Landes würdigen wir die Menschen, die anpacken und sich ganz konkret für eine inklusive Gesellschaft einsetzen. Mit Tatkraft und Beharrlichkeit sorgen sie dafür, dass Teilhabe im Alltag gelingt und Menschen mit Behinderungen immer mehr Türen offenstehen. Mit dem Inklusionspreis für den Sport, den ich an drei beeindruckende Projekte übergebe, zeigen wir: Die schönste Seite des Sports ist und bleibt seine verbindende Kraft. In den Sportvereinen und Sportverbänden in Nordrhein-Westfalen wird Inklusion bereits in zahlreichen Projekten und Initiativen mit großem Einsatz gelebt. Als Land geben wir dem inklusiven Sport weiter kräftig Rückenwind."
"285 Bewerbungen sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie vielfältig das Engagement für Inklusion in ganz Nordrhein-Westfalen ist. Mein großer Dank geht an alle Projekte und Initiativen, die sich für das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung einsetzen, Ich hoffe, dass wir mit der Ehrung der herausragenden Projekte noch mehr Menschen, Institutionen, Vereine und Verbände ermutigen, Inklusion aktiv zu leben", sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann.
Schulministerin Dorothee Feller erklärte: "Inklusion lebt von Menschen, die über Teilhabe sprechen und sie im Alltag möglich machen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen auf beeindruckende Weise, wie das gelingen kann: in unseren Schulen, im Sport, am Arbeitsplatz und im gesellschaftlichen Leben. Besonders wichtig ist mir, dass Kinder und Jugendliche früh erfahren, wie selbstverständlich Menschen mit und ohne Behinderung miteinander lernen, arbeiten und ihre Freizeit gestalten können. Die Preisträger schaffen dafür wertvolle Möglichkeiten und machen anderen Mut, ihrem Beispiel zu folgen. Dazu gratuliere ich ihnen herzlich."
"Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder einen der Inklusionspreise an herausragende Projekte überreichen durfte. Die Vielzahl an tollen Bewerbungen in der Kategorie ‚Inklusion und Gesellschaft‘, hat wieder verdeutlicht, wie groß der Einsatz von Menschen in Nordrhein-Westfalen für die Inklusion ist. Jedes Projekt kann stolz darauf sein, einen ganz wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und Nordrhein-Westfalen zu einem Vorreiter in der Inklusion zu machen", sagte Claudia Middendorf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten.
Die Preisträger
In den drei Kategorien des Inklusionspreises gibt es einen ersten, zweiten und dritten Platz, der jeweils mit 6.000, 5.000 und 4.000 Euro dotiert ist. Den ersten Preis in der Kategorie "Inklusion und Sport" erhielt das Projekt "Wir tanzen inklusiv und ohne Grenzen" des Tanzsportvereins "Die Residenz Münster". Der zweite Preis ging an den Verein "All-Inclusion-Sport" in Bonn mit dem Projekt "Erlebnis statt Ergebnis", bei dem es um Freude an der Bewegung und Gemeinschaft statt um Leistungsdruck oder Tabellenplätze geht. Den dritten Preis erhielt der Verein "Dojo-Lemgo-Lippe" mit seinem "Inklusionskarate".
In der Kategorie "Inklusion und Arbeit" erhielt den ersten Preis die Kreishandwerkerschaft Steinfort Warendorf mit dem Projekt "Inklusion Münsterland". Die regionale Inklusionskampagne mit Partnern aus Wirtschaft, sozialen Trägern und Verwaltung setzt sich mit Netzwerkarbeit und konkreten Integrationsangeboten für ein inklusives Arbeitsumfeld ein und baut Vorbehalte bei Unternehmen und Betroffenen ab. Der zweite Preis ging an das Café Nenna in Rhede. Das Café bietet Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung und dient als Begegnungsort mit Kultur- und Netzwerkveranstaltungen. Der dritte Preis ging an die InkluLife GmbH in Herten mit ihrem Projekt "Inklusion leben und Teilhabe ermöglichen": Der Fahrdienst unterstützt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen dabei, zum Beispiel Arbeitsplätze und medizinische Angebote zuverlässig zu erreichen. In dem Unternehmen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam und erhalten dabei besondere Entwicklungsmöglichkeiten.
In der Kategorie "Inklusion und Gesellschaft" erhielt das Projekt "All In – Inklusion an der Gesamtschule Nettetal" den ersten Preis. Schülerschaft, Eltern, Lehrkräfte und Schulsozialarbeit setzen sich für ein respektvolles, inklusives Miteinander im Alltag ein. Umgesetzt wird dies unter anderem mit einem Elterncafé, regelmäßigen Fortbildungen und einem Projekt zur Sicherstellung der Teilhabe am Sportunterricht. Der zweite Preis ging an die eva-gGmbH, die mit dem Projekt "Ehrenwerk – Mit Inklusion zur Nachhaltigkeit" nachhaltiges Leben und Arbeiten in Köln fördert. In einer barrierearm ausgestatteten Werkstatt können Kinder, Jugendliche und Erwachse mit und ohne Behinderung Möbel und Alltagsgegenstände reparieren. Den dritten Preis erhielt das Unternehmen Zündkerze e.V. aus Sonsbeck, das mit der Veranstaltung "JubmoRun" Inklusion unmittelbar erlebbar macht: Menschen mit und ohne Behinderung nehmen an einer Motorrad-Tour teil. Auf einer rund 80 Kilometer langen Strecke machen ganze Ortschaften mit und beteiligen sich mit Beiträgen unter anderem von Vereinen, Feuerwehr und Kindergärten.
Außerdem zeichnete die Nordrhein-Westfalen-Stiftung das Kunstforum Buddelmühle im Kreis Soest mit dem Sonderpreis "Heimat ohne Hindernisse" aus. Die Buddelmühle ist eine Begegnungsstätte mit Ateliers, Werkstätten und Ausstellungsräumen, die Kunst von Menschen mit und ohne geistige oder psychische Handicaps präsentiert. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.
Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten neben der finanziellen Unterstützung erstmals auch eine Trophäe, für die das Sozialministerium einen Wettbewerb ausgeschrieben hatte. Die Jury hatte den Entwurf "Kopf-Hut" des Künstler-Tandems RonA Nekes und Alexander Lamersdorf zum Sieger gekürt. Die Statue ist als Maske konzipiert. Die Menschen, die sich für Inklusion einsetzen, können sie symbolisch mit Leben füllen.
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Düsseldorf (kobinet)
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am 4. November 2026 im Rahmen des Fachtages "Inklusion. Demokratie. Solidarität." in Düsseldorf insgesamt zehn Initiativen und Projekte mit dem Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Mehr als 285 Projekte haben sich auf den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Inklusionspreis beworben. Die Ehrung erhielten Projekte aus der Region Köln/Bonn, dem Kreis Soest, aus Münster, Lemgo, Rheine, Düsseldorf, Herne, Nettetal und Sonsbeck. Beim Fachtag mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, Sozialminister Karl-Josef Laumann, Schulministerin Dorothee Feller und Claudia Middendorf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, ging es um die Bedeutung von Inklusion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Abbau von Barrieren.
Mit dem Inklusionspreis zeichnete die nordrhein-westfälische Landesregierung Projekte, Initiativen und Organisationen aus, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung fördern. Der Preis wurde in den Kategorien "Inklusion und Sport", "Inklusion und Arbeit" und "Inklusion und Gesellschaft" vergeben. Außerdem zeichnete die Nordrhein-Westfalen-Stiftung mit dem Sonderpreis "Heimat ohne Hindernisse" Initiativen aus, die Maßnahmen zur Barrierefreiheit umsetzen, wenn sie beispielsweise Denkmäler restaurieren, kulturelle Begegnungsstätten schaffen, Naturerlebnispfade anlegen oder Naturschutzzentren einrichten.
Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte: "Menschen mit Behinderungen haben einen festen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. Mit dem Inklusionspreis des Landes würdigen wir die Menschen, die anpacken und sich ganz konkret für eine inklusive Gesellschaft einsetzen. Mit Tatkraft und Beharrlichkeit sorgen sie dafür, dass Teilhabe im Alltag gelingt und Menschen mit Behinderungen immer mehr Türen offenstehen. Mit dem Inklusionspreis für den Sport, den ich an drei beeindruckende Projekte übergebe, zeigen wir: Die schönste Seite des Sports ist und bleibt seine verbindende Kraft. In den Sportvereinen und Sportverbänden in Nordrhein-Westfalen wird Inklusion bereits in zahlreichen Projekten und Initiativen mit großem Einsatz gelebt. Als Land geben wir dem inklusiven Sport weiter kräftig Rückenwind."
"285 Bewerbungen sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie vielfältig das Engagement für Inklusion in ganz Nordrhein-Westfalen ist. Mein großer Dank geht an alle Projekte und Initiativen, die sich für das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung einsetzen, Ich hoffe, dass wir mit der Ehrung der herausragenden Projekte noch mehr Menschen, Institutionen, Vereine und Verbände ermutigen, Inklusion aktiv zu leben", sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann.
Schulministerin Dorothee Feller erklärte: "Inklusion lebt von Menschen, die über Teilhabe sprechen und sie im Alltag möglich machen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen auf beeindruckende Weise, wie das gelingen kann: in unseren Schulen, im Sport, am Arbeitsplatz und im gesellschaftlichen Leben. Besonders wichtig ist mir, dass Kinder und Jugendliche früh erfahren, wie selbstverständlich Menschen mit und ohne Behinderung miteinander lernen, arbeiten und ihre Freizeit gestalten können. Die Preisträger schaffen dafür wertvolle Möglichkeiten und machen anderen Mut, ihrem Beispiel zu folgen. Dazu gratuliere ich ihnen herzlich."
"Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder einen der Inklusionspreise an herausragende Projekte überreichen durfte. Die Vielzahl an tollen Bewerbungen in der Kategorie ‚Inklusion und Gesellschaft‘, hat wieder verdeutlicht, wie groß der Einsatz von Menschen in Nordrhein-Westfalen für die Inklusion ist. Jedes Projekt kann stolz darauf sein, einen ganz wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und Nordrhein-Westfalen zu einem Vorreiter in der Inklusion zu machen", sagte Claudia Middendorf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten.
Die Preisträger
In den drei Kategorien des Inklusionspreises gibt es einen ersten, zweiten und dritten Platz, der jeweils mit 6.000, 5.000 und 4.000 Euro dotiert ist. Den ersten Preis in der Kategorie "Inklusion und Sport" erhielt das Projekt "Wir tanzen inklusiv und ohne Grenzen" des Tanzsportvereins "Die Residenz Münster". Der zweite Preis ging an den Verein "All-Inclusion-Sport" in Bonn mit dem Projekt "Erlebnis statt Ergebnis", bei dem es um Freude an der Bewegung und Gemeinschaft statt um Leistungsdruck oder Tabellenplätze geht. Den dritten Preis erhielt der Verein "Dojo-Lemgo-Lippe" mit seinem "Inklusionskarate".
In der Kategorie "Inklusion und Arbeit" erhielt den ersten Preis die Kreishandwerkerschaft Steinfort Warendorf mit dem Projekt "Inklusion Münsterland". Die regionale Inklusionskampagne mit Partnern aus Wirtschaft, sozialen Trägern und Verwaltung setzt sich mit Netzwerkarbeit und konkreten Integrationsangeboten für ein inklusives Arbeitsumfeld ein und baut Vorbehalte bei Unternehmen und Betroffenen ab. Der zweite Preis ging an das Café Nenna in Rhede. Das Café bietet Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung und dient als Begegnungsort mit Kultur- und Netzwerkveranstaltungen. Der dritte Preis ging an die InkluLife GmbH in Herten mit ihrem Projekt "Inklusion leben und Teilhabe ermöglichen": Der Fahrdienst unterstützt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen dabei, zum Beispiel Arbeitsplätze und medizinische Angebote zuverlässig zu erreichen. In dem Unternehmen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam und erhalten dabei besondere Entwicklungsmöglichkeiten.
In der Kategorie "Inklusion und Gesellschaft" erhielt das Projekt "All In – Inklusion an der Gesamtschule Nettetal" den ersten Preis. Schülerschaft, Eltern, Lehrkräfte und Schulsozialarbeit setzen sich für ein respektvolles, inklusives Miteinander im Alltag ein. Umgesetzt wird dies unter anderem mit einem Elterncafé, regelmäßigen Fortbildungen und einem Projekt zur Sicherstellung der Teilhabe am Sportunterricht. Der zweite Preis ging an die eva-gGmbH, die mit dem Projekt "Ehrenwerk – Mit Inklusion zur Nachhaltigkeit" nachhaltiges Leben und Arbeiten in Köln fördert. In einer barrierearm ausgestatteten Werkstatt können Kinder, Jugendliche und Erwachse mit und ohne Behinderung Möbel und Alltagsgegenstände reparieren. Den dritten Preis erhielt das Unternehmen Zündkerze e.V. aus Sonsbeck, das mit der Veranstaltung "JubmoRun" Inklusion unmittelbar erlebbar macht: Menschen mit und ohne Behinderung nehmen an einer Motorrad-Tour teil. Auf einer rund 80 Kilometer langen Strecke machen ganze Ortschaften mit und beteiligen sich mit Beiträgen unter anderem von Vereinen, Feuerwehr und Kindergärten.
Außerdem zeichnete die Nordrhein-Westfalen-Stiftung das Kunstforum Buddelmühle im Kreis Soest mit dem Sonderpreis "Heimat ohne Hindernisse" aus. Die Buddelmühle ist eine Begegnungsstätte mit Ateliers, Werkstätten und Ausstellungsräumen, die Kunst von Menschen mit und ohne geistige oder psychische Handicaps präsentiert. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.
Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten neben der finanziellen Unterstützung erstmals auch eine Trophäe, für die das Sozialministerium einen Wettbewerb ausgeschrieben hatte. Die Jury hatte den Entwurf "Kopf-Hut" des Künstler-Tandems RonA Nekes und Alexander Lamersdorf zum Sieger gekürt. Die Statue ist als Maske konzipiert. Die Menschen, die sich für Inklusion einsetzen, können sie symbolisch mit Leben füllen.





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