
Foto: Ilja Seifert
BERLIN (kobinet) Am 10. April wird sich der sogenannte Contergan-„Vergleich“ zum 50. Mal jähren. Dazu hat Dr. Ilja Seifert einen kleinen Essay verfasst und auf seiner Facebook Seite veröffentlicht.

BERLIN (kobinet) Am 10. April wird sich der sogenannte Contergan-„Vergleich“ zum 50. Mal jähren. Dazu hat Dr. Ilja Seifert einen kleinen Essay verfasst und auf seiner Facebook Seite veröffentlicht.

BERLIN (kobinet) Gestern hatte das Sozialgerichts Konstanz gegen einen Kläger entschieden, der ALG II-Bezieher ist. Er habe kein Anrecht auf erhöhte Bezüge wegen der Corona-Krise, entschied das Gericht.

Bremen (kobinet) „Ein Metallgitter trennt einen Weg von einem dunkelblauen Gewässer weiter unten ab. Das Geländer ist in einem breiten Streifen Waschbeton befestigt. Auf dem Waschbeton steht geschrieben: ‚Ich wünsche mir, dass bei den sogenannten Normalen ankommt, dass sie nicht das Recht haben, behinderte Menschen auszuschließen oder zu benachteiligen. Bloß weil es für sie selbst komfortabler ist. Teilhabe ist unser Recht, kein freiwilliges Almosen‘.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 14. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

BERLIN (kobinet) In den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien macht ein diskutiertes Maßnahmenpapier der Bundespolitik die Runde, das vorsieht, sogenannte Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Menschen mit Störungen der Immunabwehr aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, um der restlichen Bevölkerung ein weitestgehend „normales Leben“, wie es vor Ausbruch der Corona-Pandemie gelebt wurde, zu ermöglichen. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) verwahrt sich strikt gegen solche Konzepte, die die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte von Menschen mit Behinderungen und chronischer Krankheit massiv beschneiden.

BERLIN (kobinet) Der SoVD Landesverband Berlin Brandenburg sieht für sich eine besondere Verantwortung darin, darauf zu achten, dass Corona nicht dazu genutzt wird, unliebsame Regelungen im sozialen Bereich abzubauen. So sei es schon verwunderlich, wofür der Koronavirus alles herhalten muss.

BERLIN (kobinet) Unter dem Eindruck der ihrer Meinung nach erschreckenden und beschämenden Situation in Pflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und bei ambulanten Pflegediensten angesichts der Corona-Krise haben die beiden Abgeordneten der Linksfraktion Pia Zimmermann (Sprecherin für Pflegepolitik) und Sören Pellmann (Sprecher für Inklusion und Teilhabe) einen gemeinsamen offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn verfasst.

Kassel (kobinet) Auch wenn in Deutschland im Vergleich zu einigen anderen Ländern noch viele intensivmedizinische Plätze zur Verfügung stehen, ist bei die mit der Corona-Krise verbundene ethische Diskussion schon angekommen. Wer wird am Ende versorgt, wenn es nicht für alle reicht? Eine Diskussion, die viele Fragen aufwirft, viele Ängste auslöst und höchst diskriminierenden Charakter für die Praxis haben kann. Behindertenverbände haben mittlerweile auf ein Papier der Fachgesellschaften kritisch reagiert. ZEIT ONLINE titelt in einem Gastbeitrag von Tonio Walter vom 2. April: „Lasst das Los entscheiden!“ und grieft einige kritische Aspekte auf.

München (kobibnet)
München (kobibnet) Aufgrund der stark ansteigenden Krankheitszahlen und den immer strenger werdenden Maßnahmen stellt der Landesbehindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung Holger Kiesel Informationen aus der Staatskanzlei und den Ministerien zur Corona-Pandemie zur Verfügung. Dabei sind auch Informationen in Leichter Sprache, so dass beispielsweise erklärt wird, welche Ausgangsbeschränkungen es in Bayern gibt.

Erfurt (kobinet) Die LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen (LIGA Selbstvertretung Thüringen) setzt sich für die Sicherstellung der Ausnahmen zum generellen Besuchsverbot in besonderen Wohnformen ein. Dazu hat sich die LIGA an die zuständige Behörde gewandt.

Hamburg (kobinet) Reiner Ott hat das Glück, dass sein Wohnwagen auf einer Anlage steht, die Kleingartencharakter hat und keinen Öffentlichkeitsverkehr hat. So kann er nun in der Corona-Krise dort „campen“ weil er sich dort wesentlich wohler fühlt. Diese Zeit nutzt der Psychiatrie-Erfahrene aber auch, um andere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen einer täglichen Hotline zu unterstützen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führt mit ihm folgendes Interview:

Trier (kobinet) Manche, die viel davon haben, verdienen ihr Geld im Schlaf. Andere bekommen einen Job, nachdem sie bei einer Veranstaltung eingeschlafen sind. So ging es zumindest Lukas Krämer bei einer Veranstaltung in Berlin. Heute arbeitet der ehemalige Werkstattbeschäftigte mit einem Budget für Arbeit bei der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, und berichtet u.a. über YouTube zur Behindertenpolitik. Kritik an den Werkstätten bleibt dabei nicht aus, wie der in Trier erscheinende Volksfreund berichtet.

Brüssel / Berlin (kobinet) „Risikogruppe: Menschen mit Behinderung in Corona Zeiten – Was wir jetzt tun müssen“, die Online-Diskussion, zu der die Grünen-Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Katrin Langensiepen, am Freitag, den 3. April von 15:30 bis 17:00 Uhr einlädt. Mit Julia Probst und Corinna Rüffer.
„Wir möchten mit Euch diskutieren wie Ihr Euch in dieser Situation fühlt und was getan werden muss, um diese Zeit gemeinsam zu meistern. Die Diskussion wird von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.“
Die Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8726890166285026318
Über eine zweite Plattform soll das Webinar live verschriftlicht werden. Zwei Schriftdolmetscherinnen sind gebucht.

Berlin (kobinet) Noch aufgewühlt vom Themenabend gestern im Ersten. Gezeigt wurden Daniel Harrichs Polit-Thriller „Meister des Todes“ und seine Dokumentation über deutsche Rüstungsexporte.

BERLIN (kobinet) Wie ein Brennglas bringt die Corona-Pandemie die Fehler im System ans Licht. Das behauptet die Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE Amira Mohamed Ali im Interview mit der taz.

Kassel (kobinet) In den vergangenen Jahren folgte jeweils am 2. April in den kobinet-nachrichten die Auflösung der April-Scherze vom Vortrag. Dieses Jahr hat die kobinet-Redaktion auf April-Scherze verzichtet. Die Realität in Zeiten der Corona-Pandemie hat der Redaktion einerseits den Stoff solche für Scherze geraubt. Angesichts der immer sichtbarer werdenden furchtbaren Auswirkungen der Corona-Krise war kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul andererseits dieses Jahr schlichtweg nicht zum Scherzen aufgelegt. Die Realität habe Fakten geschaffen, die man sich in April-Scherzen kaum ausdenken hätte können, wie er in seinem Kommentar deutlich macht.

Oberteuringen (kobinet) Thomas Schalski von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Bodenseekreis leidet derzeit nicht an Landeweile. In Zeiten des Kontaktverbotes der Corona-Krise hat er in der Peer Beratung per Telefon, Mail oder Skype alle Hände voll zu tun. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Thomas Schalski folgendes Interview.

Berlin (kobinet) Zur schwierigen Situation der Schulhelferinnen und Schulhelfer in der Corona-Krise hat sich Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. Sie weist auf die prekäre Situation der Schulhelfer*innen hin, die nun da die Schulen geschlossen sind, finanziell meist nicht abgesichert sind.

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag gehört durch eine Bündelung aus Behinderungen und insbesondere Vorerkrankungen zur so genannten Risikogruppe. Sie muss sich daher in der derzeitigen Corona-Pandemie Fragen stellen, die sie sich nie stellen wollte, wie sie in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten schreibt.

Berlin (kobinet) Durch die Gefährdung durch das Coronavirus befindet sich das ganze Land im Ausnahmezustand. Jeder bleibt zu Hause, wann immer es geht. Das Picknick im Park, der Ausflug ins Blaue oder das Treffen der Selbsthilfegruppe, alles ist aktuell abgesagt. Jetzt werden neue Wege gegangen, um soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Videokonferenzen aus dem Home-Office sind eine gute Lösung. Der Verein aktiv und selbstbestimmt e.V. aus Berlin machts vor.

Berlin (kobinet) Meine Berliner Zeitung hat heute die Schlagzeile „Deutschland und die Maskenpflicht“. Im Aufmacher auf der ersten Seite wird berichtet, dass Politik und Gesundheitsexperten über den Sinn von Mundschutzen für den privaten Gebrauch diskutieren.

Hamburg (kobinet) „Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.“ Diesen Satz, den man in der letzten Zeit öfter hört, hat sich der Verein Genesungsbegleitung und Peerberatung Hamburg (GBPH) zu Herzen genommen und hat nun eine Telefon- und Mailbegleitung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Corona-Zeiten gestartet.

HAMBURG (kobinet) Die Corona-Krise stellt die rund 2.300 blinden und mehr als 40.000 sehbehinderten Hamburgerinnen und Hamburger vor besondere Herausforderungen. Noch mehr als andere Menschen werden sie in der gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) hat deshalb zur Unterstützung dieser Personen und ihrer Angehörigen ein Notprogramm eingerichtet.

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert in einer öffentlichen Stellungnahme die Pflegekassen auf, angesichts der coronabedingten Zusatzbelastungen Prämien für Pflegepersonal zu akzeptieren und zu erstatten. Der von der Bundesregierung gespannte Pflege-Schutzschirm habe den Weg für entsprechende Zulagen frei gemacht, so dieser Verband, nun brauche es eine verbindliche Zusage der Kassen, diese auch zu finanzieren.

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Angesichts der Lage durch die weltweite Ausbreitung von COVID-19 hat die SightCity GmbH sich dazu entschieden, die SightCity Frankfurt 2020 abzusagen. Diese Messe wird wieder im Mai 2021 stattfinden und feiert dann Premiere in ihrem neuen Veranstaltungsort, dem Kap Europa.

Berlin (kobinet) Dr. Sigird Arnade und Hans-Günter Heiden haben sich für den Verein für Gleichstellung und Menschenrechte Behinderter- NETZWERK ARTIKEL 3 (NW3) und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit einem Kommentar zu Wort gemeldet und zum Thema Triagege klargestellt: „Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein!“ Damit reagieren sie auf die klinisch-ethischen Empfehlungen „Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen…“ der Fachgesellschaften vom 25. März 2020.

Berlin (kobinet) Das Nachtcafe des in Berlin ansässigen Vereins Kellerkinder hat bereits Tradition. In Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich der Verein von Menschen mit seelischen Hindernissen flexibel und lädt nun immer am Mittwoch von 18 bis 20 Uhr zu einem digitalen Nachtcafé Plenum ein. „Hier sind alle herzlich willkommen, sich zu einem lockeren Austausch in diesen kontaktarmen Zeiten zu treffen“, heißt es in der Ankündigung.

Freiburg (kobinet) „Psychische Gesundheit und Krankheit in Zeiten der Corona-Krise“, so lautet der Titel eines aktuellen Podcasts aus der Reihe Jung und Freudlos – Euer Podcast aus der Psychiatrie, auf den die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hinweist. Neben den Berichten im Podcast aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg gibt’s auf der Internetseite auch wichtige Tipps, wie sich beispielsweise die Pandemie auf die Psyche auswirken kann.

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert jetzt ein sofortiges Notprogramm für Menschen in Hartz IV und in der Altersgrundsicherung. Die mit der Corona-Krise verbundene Schließung von Tafeln und anderen Unterstützungssystemen stürze arme Menschen in existentielle Krisen, stellt dieser Verband fest und fordert finanzielle Soforthilfen für Bedürftige, sowie das sofortige Beenden aller mit Sanktionen begründeten Leistungskürzungen.

Berlin (kobinet) Am 25. März verabschiedeten sieben verschiedene Fachgesellschaften gemeinsam Handlungsempfehlungen bezüglich der Zuteilung von Ressourcen in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Sie soll Ärzt*innen und Mediziner*innen Orientierung bei der Frage geben, welche Patienten lebensrettende Behandlungen erhalten sollen und welche nicht, falls die Kapazitäten nicht für alle Patient*innen ausreichen. AbilityWatch ist empört über das Verhalten der Fachgesellschaften und kritisiert die aufgestellten Kriterien als medizinisch pauschalisiert und als rechtlich unhaltbar.

BERLIN (kobinet) Mit der Unterzeichnung des UN-Behindertenrechtskonvention haben sich Deutschland und weitere Staaten in Europa nach Artikel 24 und 30 dieser Kovention verpflichtet, Gebärdensprachen zu fördern sowie die sprachliche Identität und Kultur der Gehörlosen anzuerkennen. Aber wie viele Gebärdensprachen existieren eigentlich in den europäischen Staaten und wie ist die jeweilige rechtliche Stellung und wie werden sie gefördert? Diese Fragen hatte die Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer (Bündnis 60 / DIE GRÜNEN) dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages gestellt und diese Informationen jetzt in ihrem Newsletter veröffentIicht.

Bremen (kobinet) Am 1. Mai tritt Arne Frankenstein die Nachfolge von Dr. Joachim Steinbrück als Landesbehindertenbeauftragter von Bremen an. Kurz nach seiner Benennung für dieses Amt äusserte sich der 33jährige Jurist, der gerade an seiner Promotion arbeitet im Weser Kurier über seine Ziele. Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und die Veränderung der Architektur der Leistungen für behinderte Menschen ist dabei eines seiner Ziele.

BERLIN (kobinet) Nachdem die Olympischen und Paralympischen Spiele, die im Jahr 2020 in Tokio stattfinden sollten, wegen der Corona – Pandemie abgesagt und verschoben werden mussten, steht jetzt der neue Termin für diese Veranstaltungen fest. Sie wird unter gleichem Namen „Tokyo 2020“ im Jahr 2021 stattfinden.

Leipzig (kobinet) Rolf Allerdissen hat es selbst erlebt, was es bedeutet, auf das Ergebnis eines Corona-Tests zu warten, nachdem er in einem Risikogebiet war. In seinem Bericht für die kobinet-nachrichten beschreibt der Vorsitzende des Vereins UNgehindert, wie es dazu kam, wie das für ihn war und vor allem, wie er dazu kam, die Produktion und Verteilung selbst genähter Mundschutze voranzutreiben.

Berlin (kobinet) Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, beschäftigt sich in seinem neuesten Newsletter – wie könnte es in dieser Zeit anders sein – auch mit den Herausforderungen im Umgang mit dem Corona-Virus. Dabei richtet er auch den Blick auf soziale Dienstleister, die behinderte Menschen unterstützen.

Berlin (kobinet) Das Corona-Virus und der dadurch notwendige Informationsbedarf der Bürger*innen zeigt, wie wesentlich es in einer Demokratie ist, dass die Informationen der Behörden auch wirklich alle Menschen erreichen. Denn verschiedene Beeinträchtigungen von Menschen erfordern verschiedene Informationsformate. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat nun zur Unterstützung der Behörden bei ihrer barrierefreien Kommunikation eine Handreichung erstellt, die erklärt, wie man Informationen für die verschiedenen Menschen zugänglich macht.

Leipzig (kobinet) Der Verein Ungehindert hat in der Corona-Krise damit begonnen, Munschutzmasken zu nähen – 80 davon wurden bereits vergeben. Nun wendet der Verein weitere Mittel auf, um Material für eine zweite Tranche von Mundschutzen für Assistenzkräfte und Pflegende der #Risikogruppen von Menschen mit Behinderungen zu finanzieren. Diejenigen, die Bedarf haben, können sich beim Verein melden.

MÜNCHEN (kobinet) Aufgrund der vielen Einschränkungen ist das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen gekommen. Wenig soziale Kontakte können ein Gefühl der Einsamkeit hervorrufen, die Nachrichtenflut schürt möglicherweise Unsicherheiten und einige fühlen sich schlicht und einfach hilflos. Aus diesem Grunde und getreu dem Motto „Gemeinsam durch die Krise trotz sozialer Distanz“ startet der Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) heute das „Kummer-Telefon“ für blinde und sehbehinderte Menschen in Bayern.

Würzburg (kobinet) Nicht genügend Personal in Krankenhäusern, Unterversorgung in Pflegheimen, schlechte Bezahlung von Pflegekräften, so dass Tausende mit Sozialleistungen aufstocken müssen, bis hin zu Pflegeheimen, die nun besonders von Infektionen und Todesfällen betroffen sind. Die Nachrichten aus dem Pflegealltag sind in diesen Tagen nicht gut. Für Claus Völker aus Würzburg, der sich in und mit Einrichtungen auskennt, ein Anlass für einen Beitrag auf den NachDenkSeiten mit dem Titel: „Corona-Krise und der ‚real existierende Pflegealltag‘ in stationären Einrichtungen der Altenhilfe“.

KERPEN (kobinet) Mit dem Preis der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft „Personenorientierung konkret“ werden innovative Beispiele gewürdigt, die dazu beitragen, dass die individuellen Bedürfnisse und Interessen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf Wirklichkeit werden. Er wird seit 2008 vergeben und wurde jetzt auch für das Jahr 2020 ausgeschrieben.

Berlin (kobinet) „Protest Erfolgreich! ‚Heimzwang-Gesetz‘ von Jens Spahn von Bundesrats-Tagesordnung gekickt!“ So kommentiert Michel Arriens von change.org die Tatsache, dass der Bundesrat am vergangenen Freitag nun doch noch keine Stellungnahme zum von der Bundesregierung entwickelten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitations-stärkungsgesetz – GKV-IPReG) verabschiedet hat. Die Beratung und Beschlussfassung wurde von der Tagesordnung abgesetzt. „Das Gesetz ist damit nicht vom Tisch“, mahnt Michel Arriens aber und verweist auf eine entsprechende Petition gegen den Gesetzentwurf bei change.org.