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Infos zum Corona-Katastrophen-Fall in Bayern in Leichter Sprache

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

München (kobinet) In Bayern wurde mittlerweile angesichts der Corona-Krise der Katastrophen-Fall ausgerufen. Was das genau bedeutet, hat der Bayerische Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Leichte Sprache übersetzen lassen. „Katastrophen-Fall heißt: Die Regierung hat mehr Rechte. Und kann schneller entscheiden. Sie kann zum Beispiel sagen: Kleidungs-Geschäfte dürfen nicht mehr auf haben“, heißt es beispielsweise in der Übersetzung.

Wunderbare Jahre – Im Home-Office notiert

Foto zeigt Szene aus dem Film
Arbeiter und Fabrikantentochter
Foto: UFA Fiction/WDR/Willi Weber

Berlin (kobinet) Zur besten Sendezeit startet die ARD heute im Ersten einen „hochkarätig besetzten Dreiteiler“. Der wird am 21. und 25. März fortgesetzt. Da hatte der Verfasser dieser Notiz eine inzwischen abgesagte Reise nach Hiddensee gebucht.

FDP fordert Rettungsfonds für soziale Einrichtungen

Logo der FDP
Logo FDP
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Im Zuge der Corona-Krise hatten sich Bund und Länder auf umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus geeinigt. Hierzu gehören unter anderem die Schließung von Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. In einigen Bundesländern sind zudem auch Einrichtungen der Behindertenhilfe wie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen geschlossen. In diesem Zusammenhang fordern Bundestagsabgeordnete der FDP, auch für diese Einrichtungen einen Rettungsfonds einzurichten.

Sofortige Schließung aller Werkstätten in Nordrhein-Westfalen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Köln/Düsseldorf/Münster (kobinet) Schlagzeilen aus aktuellen Pressemeldungen wie „Lebenshilfe NRW fordert sofortige Schließung aller Werkstätten für Menschen mit Behinderung in NRW“, „LVR begrüßt NRW-Erlass zur weitgehenden Schließung von Werkstätten und Tageseinrichtungen der Eingliederungshilfe“ und vom LWL: „Menschen mit Behinderung sollen nicht mehr in Werkstätten“, gibt es wahrscheinlich nur in Zeiten der Corona-Krise. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich dazu in einem Kommentar seine Gedanken gemacht.

Bündnis fordert wohnungspolitischen Kurswechsel

Bild der Soziale Plattform Wohnen mit Zitat von Parität-Hauptgeschäftsführer  Ulrich Schneider
Bild der Soziale Plattform Wohnen
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Mit der kürzlich gegründeten „Sozialen Plattform Wohnen – Für eine menschenorientierte Wohnungspolitik“ wollen sich acht Wohlfahrts-, Sozial- und Fachverbände für Menschen engagieren, die auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt kaum Chancen haben. Die Mitzeichner der Plattform sehen mit Sorge, dass besonders in den Ballungsgebieten kaum noch bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist. Am stärksten von Wohnungsnot betroffen sind Menschen ohne Arbeit, mit einer Behinderung oder Krankheit, in einem bestimmten Alter, mit Schulden oder Alleinerziehende. Den Stimmen dieser Menschen möchte die Soziale Plattform Wohnen Gehör verschaffen.

Tipps für Assistenznutzer*innen

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Foto: ht

Wien / Berlin (kobinet) Österreich ist den Entwicklungen in Sachen Corona-Virus Deutschland meist ein paar Tage voraus, so dass es sich nicht nur in Sachen barrierefreie Informationen zur Corona-Pandemie lohnt, immer wieder einen Blick nach Österreich zu richten. Gerade Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind, sind derzeit sehr verunsichert. Die Wiener Assistenzgenossenschaft hat hierzu bereits am Montag Tipps veröffentlicht. Auch vom Berliner Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) gibt es einige Infos.

Infos in Gebärdensprache in Bremen und Homeoffice

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Kurzfristig hat das Büro des Landesbehindertenbeauftragten in Bremen es geschafft, dafür zu sorgen, dass die Pressekonferenzen des Senats zur Corona-Krise ebenfalls live in Gebärdensprache übersetzt werden. Unter anderem auf https://www.facebook.com/RathausBremen könne man dies verfolgen. Vielleicht diene die Handhabe des Bremer Senats als Anregung in anderen Ländern, so die Hoffnung aus Bremen. Ferner teilte das Büro des Beauftragten mit, dass sie nun im Homeoffice sind, Anfragen aber wie bisher eingereicht werden können.

Corona ist besondere Herausforderung

Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Foto: H. Smikac

MAINZ (kobinet) Das Coronavirus ist für Menschen mit Behinderung eine besondere Herausforderung – und damit auch für die Einrichtungen, in denen sie arbeiten. Schließlich können Beschäftigte von Werkstätten für Menschen mit Behinderung in der Regel nicht ins Homeoffice geschickt werden.

Paritätischer warnt vor Insolvenzen

Foto zeigt Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer

Berlin (kobinet) Angesichts der Corona-Pandemie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband heute sofortige und umfassende Finanzhilfen für gemeinnützige Einrichtungen und Anbieter sozialer Dienstleistungen.

Ehrenamt oder auch mal nicht

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Halle (kobinet) Heute vor einem Monat hat die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem kobinet-Beitrag die Frage aufgeworfen, ob behinderte Menschen Expert*innen zweiter Klasse sind. Hintergrund der Diskussion ist die unterschiedliche Entlohnung behinderter Menschen bei Veranstaltungen bzw. deren Nichtentlohnung. Dass dieser „Anstubser“ von Jennifer Sonntag mehrere behinderte Menschen beschäftigt, zeigt auch ein aktueller Beitrag auf der Internetseite von Lydia Zoubek auf Lydias Welt mit dem Titel „Ehrenamt oder auch mal nicht„.

Laufend wichtige Infos zur Corona-Pandemie aus Wien

Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS ist für seine gute und aktuelle Berichterstattung in Sachen Behindertenpolitik bekannt. Seit einigen Tagen bietet BIZEPS auch aktuelle Informationen zum Coronavirus in Wien. „Wir veröffentlichen hier besonders wichtige Informationen für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige“, hießt es dazu.

ABiD verschiebt Verbandstag

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat der Vorstand diesen Verbandes entschieden, den ABiD-Verbandstag nicht wie geplant für den Mai 2020 nach Berlin einzuberufen, sondern ihn zu verschieben. Der ABiD-Vorstand hofft, dass dieser Verbandstag im November dieses Jahres nachgeholt werden kann.

Bahnfahren für Alle in Europa

Signal der Bahn mit zwei Armen, die nach oben zeigen und somit auf freie Fahrt hinweisen
Freie Fahrt
Foto: Ch.Smikac

MARBURG (kobinet) Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf macht in seinem aktuellen Newsletter darauf aufmerksam, dass die Europäische Union über Veränderungen der EU-Verordnung über die Rechte der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr verhandelt. Bisher verpflichtet das EU-Recht Hilfesuchende, zwei Tage im Voraus Hilfe zu erbitten – selbst wenn sie täglich mit dem Zug reisen. Das soll nun verändert werden.

Ausflug nach Lausanne

Johann Kreiter auf einem Treppenlift im Museum unterwegs
Johann Kreiter im Museum unterwegs
Foto: H. Kreiter

STUTTGART (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und die Reisen gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemeinsam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen dazu geben, wohin man Ausflüge unternehmen und reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informieren. Heute begleiten wir dabei gedanklich Hans Kreiter auf seiner Reise nach Lausanne an den Genfersee – ein Reiseziel, dass man sich für die „Zeit nach Corona“ vormerken sollte.

Kein Livestream zum Hörfilmpreis und andere Absagen

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Idee des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) war gut, aber die aktuellen Entwicklungen in Sachen Coronavirus machen auch dem schon geänderten Plan, die für heute geplante Verleihung des Hörfilmpreises nur im Livestream zu übertragen, einen Strich durch die Rechnung. Doch mit Absagen von Veranstaltungen ist der DBSV derzeit nicht allein, wenn nun das öffentliche Leben für die nächsten Wochen Schritt für Schritt heruntergefahren wird.

Hannoversche Werkstätten vorerst geschlossen

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Aufgrund der derzeitigen Lage durch das Corona-Virus stellen die Hannoversche Werkstätten vorerst ihren Betrieb ein. Nachdem die niedersächsische Landesregierung am Freitag bereits die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und Horten beschlossen hatte, erwarteten Werkstätten für Menschen mit Behinderung ebenfalls eine Entscheidung. Weil bisher keine Maßnahmen genannt wurden und der auf der Landespressekonferenz angekündigte Erlass der Niedersächsischen Landesregierung noch nicht in schriftlicher Form vorliegt, stellen die Hannoverschen Werkstätten vorerst selbst den Betrieb ein.

LVR: Neuer Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe ist online

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde für die Eingliederungshilfe das Antragserfordernis eingeführt. Das heißt: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) benötigt einen Antrag, um Eingliederungshilfe-Leistungen bewilligen zu können, der nun auch Online zur Verfügung steht.

Inklusionsbetriebe und Reha-Einrichtungen nicht vergessen

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Zu den Leidtragenden der Corona-Krise zählen auch Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation wie Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke, Werkstätten für behinderte Menschen oder Inklusionsunternehmen. Diese dürften in der Corona-Krise nicht vergessen werden. Darauf hat der Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, aufmerksam gemacht.

Berliner Behindertenparlament verschoben

Foto zeigt Abgeordnetenhaus im Frühjahr 2020
Abgeordnetenhaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Erstes Berliner Behindertenparlament wegen Corona-Krise verschoben. Das erfuhr heute kobinet fast zeitgleich mit den einschneidenden Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens, die von der Bundesregierung angeordnet worden sind.

Rollstuhl Erstbesteigung des Mount Meru in Tansania – Weltrekord

Als Team gemeinsam Richtung Gipfel - Foto: Lars Wehrmann
Das Team macht sich auf den Weg. Vorn zu sehen sind drei Rollstuhlfahrer. Im Hintergrund auch jemand mit Gehhilfen.
Foto: Lars Wehrmann/Haydom Friends e.V.

Hamburg (kobinet) Im Januar diesen Jahres startete ein internationales Team eine Tour auf den Mount Meru im ostafrikanischen Tansania. Ein Weltrekordversuch, da in diesem Team vier Menschen mit Behinderung und davon drei mit Rollstühlen versuchten, den Berg zu erklimmen.

Von Beispielen guter inklusiver Praxis lernen

Cover des Projektberichts zum Inklusionskataster NRW
Cover des Projektberichts
Foto: ZPE Siegen

Siegen (kobinet) Nach fünf Jahren endet das Projekt „Inklusionskataster NRW“ am Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen. Ab sofort ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen für das Inklusionskataster NRW zuständig. Zum Abschluss des Projekts am ZPE haben die Projektmitarbeiter*innen Albrecht Rohrmann, Natalie Geese, Anna Kaminski und Lena Bertelmann einen Bericht verfasst.

Besondere Situation bei Pflege von Menschen mit Demenz berücksichtigen

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft möchte für die besondere Problematikder berufstätigen pflegenden Angehörigen sensibilisieren und insbesondere Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dazu aufrufen, diese Situation bei ihren Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Bisher ist aus Sicht dieses Verbandes noch ungeklärt, wer eigentlich pflegebedürftige Personen versorgen soll, wenn Angehörige erkranken und diese dann unversorgt sind.

Fernbusse: BSK geht gegen Diskriminierungen vor

E-Rolli-Nutzer nutzt Hublift an Fernbus
Fernbus mit Hublift und E-Rolli-Nutzer
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) Für ein Ende der Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen im Fernlinienbusverkehr setzt sich der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) ein. Seit Januar dürfen in Deutschland nach Informationen des Verbandes nur noch solche Fernlinienbusse unterwegs sein, die mit mindestens zwei Stellplätzen für Rollstuhlfahrer, eine für den Zugang von Rollstuhlfahrern geeignete Tür mit Einstieghilfe und ein Rückhaltesystem für Rollstuhlfahrer ausgerüstet sind. Wer das in seinen Omnibussen nicht vorweisen kann, verstößt gegen die Beförderungspflicht nach § 22 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und riskiert eine Abmahnung.

Corona macht erfinderisch: Hörfilmpreis-Gala als Livestream

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Die Gala zum Hörfilmpreis 2020 mit 500 Gästen wurde zwar abgesagt, aber die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises wird trotzdem stattfinden – als „Livestream-Gala“ im Internet. Die Veranstaltung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) wird am Dienstag, 17. März, ab 20.00 Uhr unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de übertragen.

Kaputte Toilette – Mitfahrverbot für Rollinutzer – Polizeieinsatz – Zugräumung

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Barrierefreie Toilette kaputt – Zugführer verweigert daraufhin Rollstuhlnutzer die Mitfahrt – Polizeieinsatz – Zugräumung. So könnte man die Ereignisse vom letzten Freitag zusammenfassen, die sich am Berliner Hauptbahnhof abgespielt haben. Dabei hat sich der Zugführer, Kay Macquarrey die Mitfahrt wegen einer kaputten Toilette verweigerte, genau den Richtigen ausgesucht. Dieser engagiert sich schon länger für eine barrierefreie Bahn und ließ sich nicht des Zuges verweisen.

Es muss sein – technische Änderungen bei uns

kobinet-Macher und Konkurrenzleser
kobinet-Macher und Konkurrenzleser
Foto: Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Technische Anpassungen bei kobinet-nachrichten.

Leserhinweise und eigene Feststellungen ergeben neue technische Veränderungen für eine einfachere Bedienung und Barrierefreiheit.

Corona zieht die Bremse

Vorderseite des Flyers mit Hinweisen auf die Veranstaltungen beim Start
Vorderseite des Flyers
Foto: Jürgen Pansin / Sven Marx

BERLIN (kobinet) Jürgen Pansin vom Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins von 1928 (BBSV) und Sven Marx hatten sich vorgenommen, mit dem Tandem die 15.000 Kilometer zu den Paralympics 2020 nach Tokio zu radeln. Begleitet von vielen Freunden und Unterstützern waren sie dazu am 7.März aufgebrochen. Jetzt hat das Corona-Virus die Bremse gezogen.

Momentaufnahme 156

Ein Farnblatt
Ein Farnblatt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen, entstehen Harmonie und Ordnung. (Dschuang Dsi)

Momentaufnahme 155

Eine kleine menschliche Figur und im Hintergrund die Gewässer von dem Gardasee
Gardasee
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist. (Johann Wolfgang von Goethe)

Wenn Visionen Realität werden

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) Heute vor einem Jahr sind weit über eine Million Menschen beim ersten weltweiten Klimastreik auf die Straße gegangen, haben auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen und massive Veränderungen eingefordert. Weniger zu Reisen und ein verändertes Mobilitätsverhalten waren dabei nur einige Forderung der meist jungen Demonstrant*innen. In seinem Kommentar blickt kobinet-Redakteur auf die Forderungen von vor einem Jahr zurück und darauf, wo wir heute zwar nicht aufgrund der Appelle der jungen Generation, aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind.

Deutsche Bahn bietet im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Kulanzregelung

Fahrsignal der Bahn zeigt Grün
Signal zeigt Grün
Foto: H. Smikac

FRANKFURT / MAIN (kobinet) Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus wird das öffentliche Leben immer mehr eingeschränkt. Veranstaltungen und Treffen, dienstlich als auch privat, werden abgesagt. In diesem Zusammenhang entfallen eben auch die damit verbundenen Reiseanlässe. Deshalb hat die Deutsche Bahn AG jetzt reagiert und kurzfristig eine Sonderkulanz-Regelung eingeführt.

LVR: Mehr Barrierefreiheit bei Wohnprojekten möglich

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Der Sozialausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland hat eine Erweiterung der Förderrichtlinien seiner Inklusiven Bauprojektförderung einstimmig empfehlend beschlossen. Künftig ist damit nun auch die finanzielle Unterstützung von technischer Gebäudeausstattung möglich. So werden fortan beispielsweise akustische und visuelle Signale bei Klingelanlagen oder elektrische Schiebetüren für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gefördert. Außerdem wird in die Richtlinien aufgenommen, dass im Einzelfall eine Förderung auch nach dem Baubeginn bewilligt werden kann, zum Beispiel, wenn der Budgetrahmen nicht erschöpft ist.

Poster der Woche: Frau zwischen Blumenkübeln

Poster: Frau mit einem Bein und Krücken zwischen Blumenkübeln
Poster: Frau zwischen Blumenkübeln
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Eine ältere Frau steht zwischen zwei Blumenkübeln vor einer Hausfassade. Links und rechts von sich hat sie ihre Krücken. Sie trägt einen gestreiften Pullover und eine leuchtend rote Hose. Das rechte Hosenbein ist umgeschlagen, ihr Beinstumpf liegt auf einer der Krücken. Daneben steht ihre Beinprothese. Sie sieht glücklich aus.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr elftes Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Corona-Virus droht Versorgung von Menschen mit Behinderung langfristig zu schädigen

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

HÜRTH (kobinet) Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen regt die Schaffung eines Sozialfonds für Träger der Eingliederungshilfe, ähnlich der Hilfen für die Wirtschaft, an. Die Ausbreitung des Corona-Virus treibt nach Einschätzung dieses Verbandes die Träger der Eingliederungshilfe in eine existenzbedrohende Situation. Gerade im Sektor der Schulbegleitung zeigt sich bereits eine Entwicklung, die Arbeitsplätze gefährdet.

Soziale Medien gezielter für Teilhabe nutzen

Bild vom ISL-Workshop am 13.3.2020 zu sozialen Medien
Bild vom ISL-Workshop
Foto: Sina Gebhardt ISL

Berlin (kobinet) Passend zu den aktuellen Herausforderungen mit dem Coronavirus beschäftigt sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute in einem Workshop mit Kay Macquarrie im ISL-Büro in Berlin damit, wie die Teilhabe behinderter Menschen mit Hilfe der sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, etc. verbessert werden kann. Verbunden damit ist ein Test, wie Nachrichten wie diese über Facebook und Twitter verbreitet werden können.

Oederan – Kleinstadt mit langer Geschichte

Stadtmuseum am Markt Oederan
Stadtmuseum am Markt Oederan
Foto: H. Smikac

OEDERAN (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und die Reisen gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemensam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen geben, wohin man Ausflüge unternehmen und Reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informiern. Heute geht es dann also gedanklich in das Erzgebirge in die Kleinstadt Oederan

Martinsclub sucht Darsteller und Crew

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

BUNTENTOR (kobinet) Der Martinsclub Bremen möchte einen inklusiven Spielfilm drehen. Vor und hinter der Kamera sollen dabei Menschen mit und ohne Beeinträchtigung mitwirken. Hierfür werden noch Darsteller sowie freiwillige Helfer gesucht.

Probleme auf dem Weg zum barrierefreien ÖPNV gemeinsam lösen

Signal der Bahn mit zwei Armen, die nach oben zeigen und somit auf freie Fahrt hinweisen
Freie Fahrt
Foto: Ch.Smikac

GÖRLITZ (kobinet) Wie das Selbsthilfenetzwerk Sachsen berichtet, hatte sich Anfang März die Projektgruppe „ÖPNV/ SPNV für alle“ im Landkreis Görlitz zu ihrer planmäßigen Beratung im Landratsamt Görlitz zusammengefunden. Daran haben Projektmitglieder, Vertreter der Eisenbahnunternehmen sowie der Selbsthilfeverbände der Region teilgenommen.

Informationsbarrieren: Nachgehakt bei Jens Spahn

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) Die Diskussion um die massiven Barrieren bei Informationen zum Coronavirus in Gebärdensprache und Leichter Sprache hat mittlerweile auch das Plenum des Deutschen Bundestages erreicht. Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Corinna Rüffer, hat die Fragestunde des Parlaments genutzt, um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diesbezüglich auf den Zahn zu fühlen.

Abgesagt

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Berlin (kobinet) Auch in Deutschland reduziert sich das öffentliche Leben in Zeiten der Corona-Pandemie zunehmend auf die wirklich nötigen sozialen Aktivitäten. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat daher gestern das für den 30. März geplante Expertengespräch zu den Möglichkeiten von Digitalassistenz für Menschen mit komplexen Unterstützungsbedarf abgesagt. Einige Abgeordnete haben zudem angekündigt, ihre öffentlichen Termine massiv einzuschränken.