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„Behinderte Schüler*innen haben das gleiche Recht auf Bildung”

Eine Mutter hält die Hand von ihrer Tochter beim Ausmalen von einem Kinderbuch
Viele Kinder und Jugendliche mit Behinderung erhalten seit der Coronakrise gar keinen Unterricht mehr und Erltern sind mit ihnen alleine im Homeschooling.
Foto: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Interview mit Tina Sander vom mittendrin e.V.

Interview mit Tina Sander vom mittendrin e.V. Über die Situation von Schüler*innen mit Behinderung zu Zeiten von Corona hat das Magazin Die Neue Norm der SOZIALHELDEN ein Interview mit Tina Sander des Vereins mittendrin e.V. geführt.



Viele Kinder und Jugendliche mit Behinderung erhalten seit der Coronakrise gar keinen Unterricht mehr. Die Förderschulen bleiben teilweise geschlossen und Schulbegleitung wird daher auch nicht mehr bezahlt.

Über die aktuelle Situation von Schüler*innen mit Behinderung hat Lilia Masuhr für das Magazin Die Neue Norm der SOZIALHELDEN ein Interview mit Tina Sander vom mittendrin e.V. geführt.

Der mittendrin e.V. aus Köln setzt sich für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen ein und hat als Schwerpunktthema die Situation in den Schulen. Tina Sander gibt im Interview einen Einblick, welche Sorgen Eltern von behinderten Kindern und Jugendlichen nun an sie herantragen und welche Lösungen es geben kann für einen Schulunterricht für alle auch zur Zeit der Coronakrise.

Zum Interview.

Lesermeinungen

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2 Lesermeinungen
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Annika
08.05.2020 15:45

Unser Sohn besucht die 9. Klasse einer Realschule plus als Integrationsschüler mit Schulassistent. Gleich zu Beginn der „Krise“ versuchte ich den Schulassistent zum homeschooling zu erhalten, was mir nicht gelungen ist. Nach 2 Wochen Schulschließung rief mich zum ersten Mal die Förderlehrerin an, ob wir etwas zum homeschooling haben möchten. Ein paar Tage später erreichten uns per Post einige Schwarzweißkopien.
Anfang letzter Woche erhielt ich eine email, dass er diese Woche Mi-Fr Präsenztage hätte.
Ich hatte nicht damit gerechnet und entschied nach Rücksprache mit dem Arzt, ihm ein Attest ausstellen zu lassen (die Schule verlangte dies).
Vorgestern erreichte mich die mail, dass ich seine Sachen an einem „Schülerausgabefenster“ abholen sollte, was ich heute getan habe.
Ich gehe davon aus, dass es das jetzt war. Das nächste Schuljahr besucht er eine Berufsschule.

Michael Günter
Antwort auf  Annika
08.05.2020 19:34

Wow,
immerhin kam etwas per Post – klar eine Scheißsituation, aber denkst du wirklich anderen Eltern ginge es anders?
Ich habe 2 Mädels auf dem Gymmi – vergiss es einfach – die eine Schule liefert etwas, bei der anderen hätte ich gerne mein Steuergeld zurück………