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Warum Hilfe jetzt so wichtig ist

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Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Du bist als Mensch mit Behinderung von der Corona-Krise besonders betroffen? Du setzt dich für Mitmenschen mit Behinderung ein? Oder du möchtest allen Helfer*innen einfach mal Danke sagen? Schicke uns dein Statement mit Foto!“ So lautet der Aufruf der Aktion Mensch, die damit begonnen hat, entsprechende Statements auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen.

Tagung geht auch anders – 33 in einer Online-Veranstaltung

Logo Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz
Logo Nitsa
Foto: NITSA e. V.

Heidelberg (kobinet) Nachdem das Strategiewochenende in Uder vom Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) wegen Corona abgesagt werden musste, zeigte sich der Verein kreativ und verlegte die Veranstaltung kurzerhand in die virtuelle Realität. Am Samstag, den 28. März, trafen sich 33 Menschen mit Assistenzbedarf in einer Online-Veranstaltung und besprachen die brennendsten Themen rund um das Thema Assistenz in Zeiten von Corona. Und das klappte richtig gut, wie Thomas Schulze-zur-Wiesch von NITSA berichtet.

Keine Panik

Plakat der Initiative nicht gesellschaftsfühig mit Jennifer Sonntag
Plakat der Initiative nicht gesellschaftsfühig mit Jennifer Sonntag
Foto: nicht gesellschaftsfähig

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag weist heute auf das Projekt „Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen“ hin. Das Projekt möchte unter #ngf #dontpanic viele Stimmen zusammentragen, um gerade in Corona-Zeiten statt Panikmache oder Fatalismus lieber Besonnenheit und Zuversicht zu fördern. Hierzu hat Jennifer Sonntag selbst einige Fragen beantwortet und rät u.a., sich gut zu informieren und vor allem: „Keine Panik“.

Momentaufnahme 158

Sonnenstrahlen fallen auf einen Baumzweig mit jungen Blättern
Baumzweig im Sonnenschein
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Freiheit ist wie Licht und Sonne; man muss sie verloren haben, um zu verstehen, dass man ohne sie nicht leben kann. (Giacomo Matteotii)

Corona kennt keine Unterschiede

im Porträt
Hubertus Thomasius
Foto: privat

Berlin (kobinet) Corona, Du kannst etwas was ich nicht vermag. Du bist so winzig, aber in der Masse so wirkungsvoll. Du wirkst und änderst Dinge, die ich niemals allein verändern könnte. Und das auch noch ohne Ansehen der Person, ohne Rücksicht auf Reichtum, ohne Lobby. Aber dafür nimmst Du Dir die Menschen, die nicht über die gesundheitlichen Kräfte verfügen, sich zu wehren, ganz. Das ist traurig. Deine Kraft und Dein Vermögen, Dich durchzusetzen, das verdient Respekt.

Infos zu Werkstätten und Corona

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Mittlerweile haben die verschiedenen Bundesländer Regelungen zu Werkstätten für behnderte Menschen in Corona-Zeiten getroffen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen hat dazu Fragen und Antworten (FAQs) auf seiner Internetseite eingestellt.

Wohnsitzlose ziehen ins Mainzer Hotel INNdependence

Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Blick auf das INNdependence Hotel in Mainz
Foto: H. Smikac

Mainz (kobinet) Das Hotel INNdependence ist einigen behinderten Menschen gut bekannt, weil in dem weitgehend barrierefreien Hotel in Mainz immer wieder Tagungen und Schulungen stattfinden. Nachdem das Hotel vor einigen Tagen aufgrund der Reisebeschränkungen geschlossen werden musste, öffnete der Inklusionsbetrieb der Gessellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe gGmbH) am 27 März wieder die Türen für Gäste. Drei wohnungslose Männer bezogen die ersten Zimmer. Eine wohnsitzlose Frau zieht vermutlich am kommenden Montag ein.

Im Home-Office notiert – Weiter auf Abstand

Foto zeigt Fahrradrahmen
Defektes Fahrrad „Corona“ heute in Connewitz
Foto: Privat

Berlin (kobinet) In der Frühlingssonne vor meinem Haus haben sich zwei Leute zum Grillen versammelt. Aus dem Leipziger Süden war von Nachbarschaftshilfe zu hören. Weiterhin Abstand halten ist angesagt. Aber nicht durchhängen, sagt Udo Lindenberg in Hamburg.

Ethische Abwägungen sind zentral für politische Entscheidungen

Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Foto: Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion

BERLIN (kobinet) Zur Veröffentlichung der Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrats „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“ erklären die Sprecherinnen für Gesundheitsförderung und für Pflege- und Altenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, dass ethische Abwägungen als zentral für politische Entscheidungen zur Coronakrise zu werten sind.

Isolation würde Gesellschaft spalten

Logo  Niedersachsen
SoVD Niedersachsen Logo
Foto: SoVD Niedersachsen

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zeigt sich empört angesichts der Vorschläge, Ältere und andere Risikogruppen aus dem Alltag zu separieren und so der Corona-Krise zu begegnen. Insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen ist es nach Auffassung von Niedersachsens größtem Sozialverband schädlich, sie über mehrere Monate von der Außenwelt abzuschneiden.

Schnelle und günstige Atemgeräte entwickelt

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Marburg / Kassel (kobinet) Die Meldung, dass Forscher*innen des Breathing Project der Universität Marburg Modelle für schnell und günstig zu produzierende Atemgeräte entwickelt haben, lässt der Herz von Uwe Frevert von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) höher schlagen. Als Uwe Frevert am Montag, den 23. März, auf Möglichkeiten der preisgünstigen und schnell zu produzierenden Beatmungsgeräte hinwies und die Vision kundtat, dass diese beispielsweise bei VW massenhaft produziert werden könnten, ahnte er nicht, dass schon drei Tage später Forscher*innen solche Produkte produktionsreif vorstellen würden. Produzent*innen werden allerdings noch gesucht.

Poster der Woche: Hauptsache alle sehen gleich aus

Poster: Viele verschiedene Blumen
Poster: Viele verschiedene Blumen
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Ein Bild von vielen unterschiedlichen Blumen in verschiedenen Farben. Darüber steht in breiter Schrift: Hauptsache, alle sehen gleich aus.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 13. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt. Damit bringt sie uns nicht nur des Gefühl des Frühlings, sondern auch einen Hauch an Vielfalt in Corona-Zeiten ins Haus.

Corona im Kopf

Katja Arnecke
Katja Arnecke
Foto: Anna Schroll

Jena (kobinet) In Katja Arnecke vom Landesverband Selbstbestimmt Leben in Thüringen „ballt sich immer wieder ein Klumpen zusammen“, wenn sie Botschaften hört, dass das Corona-Virus hauptsächlich „Risikogruppen“ bedroht und man diese „schützen“ müsse, um Maßnahmen zu lockern. In ihrer Kolumne für die kobinet-nachrichten bringt die selbst aufgrund ihrer chronischen Erkrankung zur Risikogruppe gehörende Frau, ihre Gedanken zu solchen Äusserungen zum Ausdruck.

Behindertenrat: Offener Brief zum Intensivpflegegesetz

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) In einem Offenen Brief wendet sich der Deutsche Behindertenrat anlässlich der heutigen Abstimmung im Bundesrat über eine Stellungnahme zum Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) an die zuständigen in der Politik und die Öffentlichkeit. Die Corona-Krise dürfe nicht dazu missbraucht werden, höchst umstrittene Gesetzesvorhaben, die aus Sicht des Deutschen Behindertenrates verfassungsrechtlich bedenklich sind, im Schnellverfahren durchzusetzen.

Rentenkommission ignoriert Zukunftsfragen

Geld
Geld
Foto: public dimain

Berlin (kobinet) Die Rentenkommission legt heute ihren Bericht zur Zukunft der Rente vor. Vorab berichteten Medien, dass das künftige Rentenniveau zwischen 44 und 49 Prozent liegen soll. Dies stößt bei der Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, auf heftige Kritik. Die Rentenkommission ignoriere Zukunftsfragen, habe keine Visionen und keinen Mut.

Gesellschaftliche Distanz und Kontaktmöglichkeiten

Emoji Rollinutzer mit Laptop
Emoji Rollinutzer mit Laptop
Foto: Aktion Mensch

AUGSBURG (kobinet) Die Corona-Pandemie verändert den Alltag von allen und trifft besonders ältere sowie chronisch vorerkrankten Menschen in stationären Einrichtungen. Den Betroffenen ist es in vielen Einrichtungen untersagt, Besuchende zu empfangen. Von Zuhause aus existieren allerlei Möglichkeiten, trotz des sozialen Kontaktverbots mithilfe verschiedener technischer Lösungen Kontakte weiterhin zu pflegen. Doch in vielen Pflege- und Behinderteneinrichtungen fehlt ein flächendeckendes W-LAN als wichtige infrastrukturelle Grundlage. Darauf weist C&S Computer hin, eine Firma, welche Dokumentationssoftware für die Sozialwirtschaft entwickelt und die Anwender dieser Software berät.

Fragen zum Umgang mit der Corona-Bedrohung

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Euerbach (kobinet) Der Blogger und Inklusionsaktivist Norbert Sandmann beschäftigt in seinem Blog alno talk u.a. auch damit, wie Angehörige der Risikogruppe in Zeiten der Corona-Krise mit der Angst vor Ansteckung umgehen.

Gesetz zur Intensivbeatmung heute im Bundesrat

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Der Bundesrat beschäftigt sich heute in seiner Sondersitzung zum Gesetzespaket zu Fördermaßnahmen zur Corona-Krise u.a. auch mit dem von der Bundesregierung entwickelten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitations-stärkungsgesetz – GKV-IPReG). Zwar geht es dabei „nur“ um die Stellungnahme der Länderkammer, aber damit nimmt der Gesetzgebungsprozess des hoch umstrittenen Gesetzes, gegen das es bereits viele Proteste von betroffenen beatmeten Menschen gegeben hat, seinen Gang.

Besuch in Sachsens „Klein-Paris“

Skulptur Mephisto und Faust an Auerbachs Keller
Mephisto und Faust an Auerbachs Keller
Foto: Ch. Smikac

LEIPZIG (kobinet) Mit dem Frühling beginnt normalerweise die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. In diesem Jahr ist es wegen der Corona-Pandemie anders. Gemeinsam mit dem Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ haben wir dennoch in einer kurzen Serie Anregungen gegeben, wohin man Ausflüge unternehmen und reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informieren. Heute führt unser Reisetipp, der letzte der diesjährigen Serie, nach Leipzig, jener Stadt in Sachsen die Johann Wolfgang Goethe einst ein „Klein Paris“ nannte, die immer ein beliebtes Reiseziel war und dies nach den Einschränungen durch Corona ganz sicher auch wieder werden wird.

Protesttagsdemo am 5. Mai in Berlin abgesagt

Plakat: Absage Berliner Protesttagsdemo
Plakat: Absage Berliner Protesttagsdemo
Foto: Berliner Behindertenverband

Berlin (kobinet) Seit 1992 gehen jedes Jahr um den 5. Mai herum behinderte Menschen im Rahmen des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen auf die Straße, um für ihre Gleichstellung und Selbstbestimmung zu protestieren. In Zeiten der Corona-Krise dürften dieses Jahr viele Veranstaltungen ausfallen. Die traditionelle Demonstration am 5. Mai in Berlin wurde von den Organisator*innen bereits schweren Herzens abgesagt.

Erschreckende Nachrichten – beängstigende Aussichten

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul moderiert
Foto: Rolf Barthel

Kassel (kobinet) Soldaten finden verlassene Tote in spanischen Altenheimen – Sterbehilfe statt Beatmung von über 80jährigen im Elsass – Prioritätenlisten, wer im Überlastungsfall behandelt wird, in Deutschland

Als ob wir täglich nicht schon genug schlechte Nachrichten in Sachen Corona-Krise hätten, erschrecken Berichte über von spanischen Soldaten entdeckte Tote in einem spanischen Altenheim und von Sterbehilfe statt Beatmung von über 80jährigen im Elsass inzwischen viele behinderte Menschen hierzulande. Was kommt da auf uns zu und wie werden die Prioritäten gesetzt? Dies fragen sich heute am elften Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland immer mehr behinderte und ältere Menschen. Damit beschäftigt sich auch kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten.

Pflegende Angehörige brauchen dringend Unterstützung

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Rund zwei Drittel der Demenzerkrankten werden zu Hause von Angehörigen, zum Teil mit Unterstützung durch einen Pflegedienst oder Tagespflege, gepflegt. Fast alle Tagespflegeeinrichtungen sind mittlerweile geschlossen und selbst ambulante Pflegedienste schränken aufgrund von Personalengpässen ihre Dienste ein. Berufstätige pflegende Angehörige brauchen dringend Unterstützung, das fordert dieDeutsche AlzheimerGesellschaft (DAlzG).

Bremen: Arne Frankenstein wird Landesbehindertenbeauftragter

Arne Frankenstein
Arne Frankenstein
Foto: LBB Bremen

Bremen (kobinet) Da Dr. Joachim Steinbrück Ende April nach 15 Jahren als Landesbehindertenbeauftragter von Bremen in den Ruhestand geht, wird auf Grundlage von § 20 des Bremischen Behindertengleichstellungsgesetzes zum 1. Mai 2020 die Position neu besetzt. Seit heute steht fest, dass der Bremer Jurist Arne Frankenstein neuer Landesbehindertenbeauftragter von Bremen wird.

Im Home-Office notiert – Wirtschaftswunderfilm

Foto zeigt Filmszene
Fabrikantentochter und Arbeiter
Foto: UFA Fiction/WDR/Willi Weber

Berlin (kobinet) Der Dreiteiler im Ersten über das Wirtschaftswunder ist nun abgelaufen. Happy end: Die Mutter übernimmt die Metallfabrik im Sauerland, die den Stacheldraht für das Konzentrationslager Bergen Belsen lieferte. Die mittlere der drei Fabrikantentöchter studiert endlich in Tübingen und kriegt wohl bald den James-Dean-Verschnitt mit der Sonnenbrille.

Corona-Krise trifft Lebenshilfe hart

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: it

ERLANGEN (kobinet) Die Lebenshilfe Erlangen besteht seit 60 Jahren. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun alles, um ihren Anforderung an Schutz und Hilfe in der Corona-Krise gerecht zu werden. In verschiedenen Einrichtungen wie in der Georg-Zahn-Schule und -Tagesstätte sowie wie den Kindergärten gibt es Notbetreuungen. Doch die wirtschaftliche Situation macht allen, gerade im Jubiläumsjahr, große Sorgen.

Längere Fristen vor Sozialgerichten sind erforderlich

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen macht darauf aufmerksam, dass es angesichts der Corona-Krise erforderlich wäre, die Fristen für die NRW-Sozialgerichte zu verlängern. Während die Arbeit von Behörden, Sozialversicherungsträgern und den Sozialgerichten im Land – mit Einschränkungen – weitergeführt wird und auch die Auslieferung von Post glücklicherweise funktioniert, könnten viele Bürger sozialrechtliche Bescheide nicht oder nicht mehr zeitnah juristisch überprüfen lassen.

Sozialverbände für Erwerbsminderungsrentner

Geld
Geld
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Sozialverbände VdK Deutschland und Sozialverband Deutschland (SoVD) kämpfen dafür, dass alle Erwerbsminderungsrentner von in Kraft getretenen Verbesserungen profitieren. „Verbesserungen ja, aber nur für Neurentner: Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Bundesregierung im Januar 2019 im Stich gelassen worden. Ihr Pech: Sie sind vor 2019 bereits zu Erwerbsminderungsrentnern geworden. Aber nur Neurentner profitieren seither von höheren Zurechnungszeiten und damit von im Schnitt 70 Euro mehr Geld im Monat, Bestandsrentner gehen leer aus“, heißt es in einer Presseinformation der Sozialverbände.

75. Jahrestag des Endes der Behinderten- und Krankenmorde in Hadamar

Plakat der Gedenkstätte Hadamar
Plakat der Gedenkstätte Hadamar
Foto: Förderverein der Gedenkstätte Hadamar

Marburg/Lahn / Hadamar (kobinet) Heute am 26. März jährt sich nicht nur das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention vor elf Jahren, es jährt sich auch zum 75. Mal die Befreiung der hessischen „Euthanasie“-Anstalt Hadamar durch US-amerikanische Truppen. Dazu äusserte sich die Vorsitzende des Hessischen Landesbehindertenrates, Gabriele Naxina Wienstroer, in Marburg: „Leider ist es in diesen Tagen nicht möglich, den in Hadamar Ermordeten an Ort und Stelle zu gedenken. In Hadamar wurden zwischen Januar 1941 und August 1941 10.072 Menschen mit Behinderungen und Kranke vergast und in Krematorien verbrannt.“

Menschenrechte müssen politisches Handeln leiten

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert Bund und Länder auf, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an den Menschenrechten auszurichten. Auch die LIGA Selbstvertretung betonte, dass die Menschenrechte behinderter Menschen derzeit die Leitlinie für die verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen sein müssen. Vor allem behinderte Menschen, die zu Hause leben, dürften bei dem in Deutschland noch vorherrscheinden traditionellen Blick auf Einrichtungen nicht vergessen werden.

Schwerbehinderte nach wie vor auf Arbeitsmarkt benachteiligt

Symbol Prozent
Symbol Prozent
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen konnte von ihrer Gesamtzahl 2018 mit ca. 157.000 zwar im Vergleich zu den Vorjahren weiter reduziert werden, prozentual sind schwerbehinderte Menschen aber weiterhin erheblich gegenüber nichtbehinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Diese und eine Reihe weiterer statistischer Erkenntnisse geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrag der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Schönen Gruß von der #Risikogruppe

Bannerbild Die Neue Norm mit Raul
Die Neue Norm
Foto: Sozialhelden e. V.

Berlin (Sozialhelden)

Berlin (Sozialhelden) kobinet veröffentlicht gelegentlich Beiträge unseres Partners Sozialhelden. Neuester Beitrag bei Die Neue Norm. Ein Beitrag von Sozialhelden.
Weitere Beiträge unter dieneuenorm.de.

Corona legt offen: Menschen mit Behinderung brauchen jetzt dringend Solidarität. Doch in vielen Einrichtungen fehlt es daran – an Schutzmaterial und an Trennung zwischen Infizierten und Nicht-Infizierten. Das zeigt ein Fall in Köln.

UN-Konvention – Aktionspläne alternativlos

Foto zeigt Valentin Aichele
Valentin Aichele
Foto: DIMR

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte forderte heute die Bundesländer auf, Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fortzuschreiben und nicht durch Leitlinien zu ersetzen.

156 Milliarden Euro für Corona-Krise vom Bundestag beschlossen

Reichstagsgebäude
Reichstagsgebäude
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Vor einigen Wochen stand die schwarze Null im Bundeshaushalt noch fest zementiert. In Zeiten der Corona-Krise ist nun alles anders. Heute hat der Deutsche Bundestag die fast unglaubliche Summe von 156 Milliardne Euro als Nachtragshaushalt beschlossen, um das Corona-Hilfspaket zu finanzieren. Zudem gibt es Garantien in Höhe von 600 Milliarden Euro, wie die tagesschau berichtet. Der Bundesrat stimmt am Freitag über das Finanzpaket ab.

Aktion Mensch mit 20 Millionen Euro-Soforthilfeprogramm

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BONN (kobinet) Anlässlich der aktuellen Corona-Krise legt die Aktion Mensch ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro auf. Damit soll vor allem Menschen in akuter Notlage geholfen werden – Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation besonders durch die Pandemie bedroht sind und Unterstützung benötigen: Dazu gehören Menschen mit Behinderung, deren Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellte Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Tafeln oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können.

Olympische Sommerspiele verschoben

Logo der Paralympischen Spiele Tokio 2020
Logo der Paralympischen Spiele Tokio 2020
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Die Olympischen Sommerspiele, welche eigentlich vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio stattfinden sollten, wurden jetzt wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Diese Veränderungen betreffen auch die Paralymischen Spiele.

Informationsplattform zur Corona-Epidemie

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Aus aktuellem Anlass der Corona-Krise hat der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) eine Sonderseite im Internet geschaltet.Diese Website ist die zentrale Informationsplattform des VDAB für die professionelle Pflege mit den wichtigsten Informationen aus Bund und Ländern zum Umgang mit dem Coronavirus.

Unterstützung behinderter Eltern sicherstellen

Kerstin Blochberger
Kerstin Blochberger
Foto: privat

Hannover (kobinet) Bei der gestrigen Telefonkonferenz der in der LIGA Selbstvertretung zusammengeschlossenen Selbstvertretungsorganisationen wurde deutlich, dass es gerade für behinderte Menschen, die nicht in Einrichtungen wohnen, in Zeiten der Corona-Krise zum Teil massive Probleme gibt. Diese können dazu führen, dass sie wegen fehlender Unterstützung in Kliniken oder Einrichtungen ziehen müssen. Kerstin Blochberger vom Bundesverband behinderter Eltern (bbe) hat sich daraufhin mit einer Problembeschreibung und Vorschlägen an die Zuständigen in der Region Hannover gewandt, um die Unterstützung behinderter Eltern auch weiterhin adäquat zu gewährleisten.

Aktion Mensch: Wir sind für dich da

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Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch hofft, dass auch in Zeiten der Corona-Pandemie das WIR GEWINNT. Im aktuellen Newsletter hat sie daher deutlich gemacht, dass die Mitarbeiter*innen trotz Homeoffice da sind. Zudem hat die Aktion Mensch eine Internetseite mit barrierefreien Informationen zum Corona-Virus erstellt.

Projekt: Gebärdensprachliche Notfallunterstützung

DGS Logo
DGS Logo
Foto: DGS gemeinfrei

Röthenbach (kobinet) „Gebärdensprachliche Notfallunterstützung“, so lautet der Titel eines neuen Projektes, das am 1. April im Raum Erlangen startet. Dabei können Notfalleinsatzkräfte bei Bedarf von Helfern mit Gebärdensprachkenntnissen unterstützt werden. Darauf hat Ina Fischer vom Projekt Kommune Inklusiv aus Erlangen die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Sie freut sich, dass dieses Projekt, auch in den aktuell schwierigen Zeiten, an den Start gehen kann.

Kongress auch von zu Hause aus

Hand auf Computertastatur
Hand auf Computertastatur
Foto: privat

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterinnen Jennifer Sonntag, Esther Schmidt und Dr. Carolin Tillmann treten für digitale Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten an Kongressen, Tagungen, Workshops und Netzwerktreffen ein. Gerade in Zeiten wie diesen würde dies nicht nur ihnen als chronisch kranke Menschen, sondern allen helfen, schreiben sie in einem auf Facebook veröffentlichten Beitrag.