Werbung:
Werbung
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Werbung
Banner mit Inklusion Jetzt und der Schrift Dabei am 5. Mai - Live-Blog zum Protesttag
Werbung
Ihre Werbung Banner
Springe zum Inhalt

In der Pandemie digital abgehängt

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

MARBURG (kobinet) Morgens eine Videokonferenz, mittags schnell online für die Familie einkaufen und abends einen Film streamen – mit dem Beginn der Kontaktbeschränkungen hat ein Boom digitaler Angebote eingesetzt. Leider ist ein Großteil davon für blinde und sehbehinderte Menschen nicht nutzbar. Darauf macht der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf aufmerksam.

„Während alle Welt bei der Digitalisierung fröhlich Vollgas gibt, werden wir ausgebremst“, stellt Klaus Hahn, Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) fest. Gemeinsam fordern deshalb der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) und der DBSV eine überfällige gesetzliche Regelung zur Barrierefreiheit digitaler Angebote.

Gelegenheit dazu ergibt sich durch den European Accessibility Act (EAA). Die Richtlinie (EU) 2019/882 verpflichtet die Mitgliedsstaaten der EU unter anderem dazu, den Online-Handel für Verbraucherinnen und Verbraucher barrierefrei zu gestalten. In den kommenden Jahren wird entscheidend sein, was die deutsche Gesetzgebung aus dieser Vorgabe macht. Die beiden Selbsthilfeorganisationen fordern ein ambitioniertes Gesetzespaket, das Spielräume zugunsten behinderter Menschen nutzt.

Die gemeinsamen Forderungen von DVBS und DBSV zur Umsetzung des EAA sind über diesen Link nachzulesen

MARBURG (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sabjmvx

Lesermeinung hinzufügen

Du hast einen falschen Nutzernamen oder Passwort eingegeben

Sorry that something went wrong, repeat again!