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Düsseldorf wird Barrierefreiheit im ÖPNV nicht vor 2030 erreichen

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Foto: ht

DÜSSELDORF (kobinet) Mit der Veränderung des Personenbeförderungsgesetz besteht seit dem 1.Januar 2013 eigentlich die Verpflichtung, die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorischeingeschränkter Menschen besser mit dem Ziel zu berücksichtigen, bis 1. Januar 2022 vollständige Barrierefreiheit für die Nutzung des ÖPNV zu erreichen. Nach einem Bericht von RP ONLINE wird es in Düsseldorf damit voraussichtlich noch bis zum Jahr 2030 dauern.

"Düsseldorf wird die Vorgabe, bis 2022 nur noch barrierefreie Haltestellen zu haben, verfehlen. Die Umsetzung kann sich noch bis 2030 hinziehen. Betroffene und Politiker wollen sich damit nicht abfinden" - schreibt RP ONLINE und berichtet über die Enttäuschung von Mobilitäteinschränkungen Betroffener und unter Politikern.

Das bis in das Jahr 2030 zu schaffen, ist zugleich eine anspruchsvolle Aufgabe, denn noch ist etwa ein Drittel der Haltestellen im ÖPNV der Stadt, wie RP ONLINE vom Verkehrsamt der Stadt Düsseldorf erfahren hat, bisher nicht barrierefrei.

Der vollständige Artikel von RP ONLINE ist unter diesem Link nachzulesen.

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scgpqs4

4 Lesermeinungen
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Uwe Heineker
21.05.2020 19:00

wer’s glaubt, wird selig

Arnd Hellinger
22.05.2020 00:10

In Düsseldorf gibt es in der Tat das Problem des Mischbetriebes von Stadt- und Straßenbahn. Das heißt, bestimmte Strecken - etwa die nach Benrath - werden sowohl von Hoch- als auch von Niederflurzügen befahren und die halten dann eben auch jeweils an denselben Haltestellen. Das lässt sich nur entweder durch Netztrennung wie in Frankfurt/Main, Bochum, Dortmund und Essen oder durch "Doppelhaltestellen" mit Hoch- und Tiefbahnsteig hintereinander lösen, was aber bei Verspätungen oder Umleitungen und dadurch "falscher" Reihenfolge der Züge zum Problem werden kann. Da bin ich schon gespannt, was Rheinbahn und Tiefbauamt sich dazu einfallen lassen...

Perry Walczok
22.05.2020 14:51

Die einzig vernünftige Lösung wäre, auf ein einziges System umzurüsten und die alten Hochflur-Züge auszusondern oder die Haltestellen dementsprechend anzupassen.
Dass aber selbst die Haltestellen vor dem Hauptbahnhof nicht barrierefrei sind, damit stellt sich die Landeshauptstadt ein wahres Armutszeugnis aus. Selbst Bielefeld ist da weiter. Hier hat man glücklicherweise auch nicht diesen Unsinn mit dem Mischbetrieb eingeführt.

Arnd Hellinger
Antwort auf  Perry Walczok
22.05.2020 20:37

Na ja, Bielefeld hat auch nur vier Linien, die von Rathaus bis Hauptbahnhof auch alle den Stammstreckentunnel befahren. Aber auch da hat es Jahre gedauert, die Bahnsteige anzupassen. In Düsseldorf ist das schon wegen der Netzgröße nicht ganz so einfach - und dann fährt die Rheinbahn ja auch noch nach/in Neuss, Duisburg, Krefeld...

Für die Stadtbahnlinien werden übrigens gerade zusätzliche neue Hochflurzüge beschafft.

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