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8.-Mai-Petition an Bundestag

Foto zeigt Esther Bejarano
Esther Bejarano
Foto: Ulf Stephan/R-mediabase

Berlin (kobinet) Esther Bejarano, die 95-jährige Holocaust-Überlebende, fordert, den 8. Mai zum bundesweiten Feiertag zu machen. Mit einer Petition, die fast 100 000 Unterschriften trägt, wendet sie sich an den deutschen Bundestag.

Die Petition hatte Bejarano gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) gestartet. Das helfe vielleicht, "endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regime".

Der Vorschlag der Frau, die Auschwitz überlebte und auf dem Todesmarsch von Ravensbrück von amerikanischen und russischen Soldaten befreit wurde, wird von Politikern mehrerer Parteien unterstützt.

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland ist dagegen. „Der 8. Mai hat nicht das Potenzial zu einem Feiertag, weil er ein ambivalenter Tag ist. Für die KZ-Insassen ist er ein Tag der Befreiung gewesen. Aber es war auch ein Tag der absoluten Niederlage, ein Tag des Verlustes von großen Teilen Deutschlands und des Verlustes von Gestaltungsmöglichkeit“, sagte er.

In seiner historischen Rede im Bundestag am 8. Mai 1985 hatte Bundespräsident Richard von Weizsäcker erklärt: "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft."

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sahmrx1