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Berliner Signal gegen Diskriminierung

Foto zeigt Rotes Rathaus
Rotes Rathaus in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz markiert einen historischen Moment. "Mit dem neuen Gesetz sendet Berlin ein starkes Signal gegen Diskriminierung und konkretisiert den im Grundgesetz verankerten Gleichheitsanspruch", erklärte heute der Antidiskriminierungsverband Deutschland.

Über 10 Jahre nach den ersten Forderungen aus der Zivilgesellschaft beschließt Berlin ein Gesetz gegen Diskriminierung durch staatliches Handeln. Berlin ist diesen Schritt als erstes Bundesland gegangen und damit Vorbild für alle anderen Bundesländer.

“Etliche Bundesländer, die ein LADG diskutieren, planen oder sich bereits in den Koalitionsvertrag geschrieben haben, schauen heute auf Berlin und sind aufgerufen nachzuziehen, um auch ihren Bürger*innen eine diskriminierungssensible Verwaltung und besseren Rechtsschutz zu gewährleisten”, sagt Eva Andrades, Geschäftsführerin des Verbandes.

Diskriminierte Menschen sollen nicht individuell die Klagelast tragen, wenn es darum geht, sich gegen strukturelle Diskriminierung zur Wehr zu setzen. “Zu Bedenken ist allerdings, dass nur personell und finanziell gut aufgestellte Verbände in der Lage sein dürften, entsprechende Klagen zu führen", meint der Dachverband für Antidiskriminierungsstellen.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbdfpv6

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04.06.2020 20:35

Schade, im Artikel fehlt die eigentliche Thematik auf die auch der Antidiskriminierungsverband Deutschland nicht eingeht.

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