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Gesetzliche Krankenkassen wieder einmal teurer als angekündigt

Zeichnung einer aus vier Personen bestehenden Familie unter einem Schutzschirm
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Foto: Tumisu In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Die Zusatzbeiträge der deutschen gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2026 sind jetzt bekannt. Wie eine Untersuchung des Portals „gesetzlichekrankenkassen.de“ zeigt, sie sind bei vielen Kassen wieder einmal deutlich gestiegen – ganz anders als von Gesundheitsministerin Nina Warken versprochen. Seit Wochen ist klar, dass die vollmundigen Ankündigungen der Gesundheitsministerin von stabilen Beiträgen Makulatur sein würden. Um den Chef der Techniker Krankenkasse Dr. Jens Baas zu zitieren: „Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, der ja bei 2,9 stabil sein sollte, hat die 3-Prozent-Markt bereits jetzt überschritten. Das ist das Ärgerliche an der Realität: Man kann sie leugnen, aber sie wird dadurch nicht verändert. Nun habe ich keine hellseherischen Fähigkeiten, aber ich kann rechnen!“

Winterwetter bringt massive Gefahren

Schiff und Elbphilharmonie im Hamburger Hafen bei Eisschollen auf der Elbe
Der Hamburger Hafen im Winter
Foto: videomaxic In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

HAMBURG (kobinet) Eindringlich warnt der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) vor den Auswirkungen des Winterwetters mit seinen massiven Gefahren für blinde und sehbehinderte Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Menschen. Der Verein fordert, dass Gehwege, taktile Leitsysteme und Haltestellenbereiche konsequent geräumt und gestreut werden, damit sichere Orientierung und selbstständige Fortbewegung möglich bleiben.

Neuer Roman Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion

Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber
Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber
Foto: Olivia Vieweg

Berlin (kobinet) „Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion„, so hat Ottmar Miles-Paul seinen neuen Roman getitelt, der am 1. Januar 2026 erschienen ist. Nach dem Buch Zündeln an den Strukturen entführt uns der Behindertenrechtler in seinem zweiten Roman nun ins Jahr 2034. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt dann 25 Jahre in Deutschland. Die behinderte Aktivistin Helen Weber soll deshalb in der renommierten Fernsehsendung Menschenrechte konkret von den Erfolgen der Enthinderungsgruppe berichten. Ein brisanter Recherchebericht über Verquickungen von Politiker*innen mit Behinderteneinrichtungen soll zudem ausgestrahlt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse“, heißt es u.a. im Klappentext des 304 Seiten umfassenden Romans, der neben der Druckversion auch als E-Book erhältlich ist.

Protesttag unter dem Motto Menschenrechte sind nicht verhandelbar um den 5. Mai 2026

Plakat der Aktion Mensch zum Europäischen Protesttag 2026
Plakat der Aktion Mensch zum Europäischen Protesttag 2026
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“, unter dieses Motto hat die Aktion Mensch die Aktivitäten zum diesjährigen Europäischen Protesttag um den 5. Mai 2026 herum gestellt. „Jährlich am 5. Mai findet der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Seit Jahrzehnten unterstützt die Aktion Mensch Aktivist*innen finanziell und logistisch dabei, rund um diesen Tag ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Hier erfährst du, unter welchen Vorzeichen der nächste 5. Mai stattfindet und wie du Unterstützung bekommst, wenn du selbst eine Aktion planst“, heißt es auf der Internetseite der Aktion Mensch zum Protesttag. Anträge können dieses Jahr für Protestaktionen gestellt werden, die im Zeitraum vom 2. bis 10. Mai 2026 stattfinden. Je nachdem, wann und ob der Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz bzw. für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz von der Bundesregierung vorgelegt wird, könnte der Protestzeitraum in die heiße Phase der Gesetzesverabschiedung durch den Bundestag fallen.

Verzeichnis der Inklusionsbetriebe 2025 in REHADAT

Henry Spradau
Henry Spradau
Foto: privat

Köln (kobinet) REHADAT hat – wie in den Vorjahre – das aktuelle Verzeichnis der Inklusionsbetriebe in Deutschland veröffentlicht. REHADAT ist ein 1989 eingeführtes, zentrales und unabhängiges Informationssystem zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung; gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln der Ausgleichsabgabe; Träger ist das Institut der deutschen Wirtschaft. Darauf macht Henry Spradau in seinem Beitrag für die kobinet-nachrichten aufmerksam.

Aktion Mensch kooperiert mit dem Tagesspiegel bei Paralympics-Zeitung

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Foto: Susanne Göbel

Bonn / Berlin (kobinet) Schon seit 20 Jahren bringt der Tagesspiegel die Paralympics-Zeitung heraus und nun ist die Aktion Mensch dabei Mitherausgeberin. „Gemeinsam berichten wir schon im Vorfeld zu den Winter-Paralympics, die im März 2026 in Mailand und Cortina stattfinden. Zusätzlich behandeln wir allgemeine Themen, die Inklusion im und durch Sport zeigen“, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Acht wichtige Wahlen im Jahr 2026

Kreuz auf Wahlzettel
Wahlzettel mit Kreuz
Foto: ISL

Kassel (kobinet) Heute, am Dreikönigstag, finden die traditionellen Treffen der FDP und CSU statt. Da dieses Jahr in acht Bundesländern Landtags- bzw. Kommunalwahlen stattfinden, dürfte damit das Wahlkampfjahr 2026 eingeläutet werden. Auch für behinderte Menschen wird es wichtig sein, wer zukünftig das Sagen in Kommunalparlamenten und Landtagen das Sagen hat. Daher hat die LIGA Selbstvertretung zum Jahresbeginn dazu aufgerufen, sich in die Politik einzumischen und die Kandidat*innen nach ihren Positionen zur Behindertenpolitik zu befragen.

Mehr Gerechtigkeit bei Facharztbesuchen: Termingarantie für alle Patienten

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: VdK Bayern

Berlin (kobinet) Zum Vorstoß des niedersächsischen Gesundheitsministers Andreas Philippi für schnellere Facharzttermine hat sich die VdK-Präsidentin Verena Bentele zu Wort gemeldet: „Eine Termingarantie, die sicherstellt, dass Patientinnen und Patienten innerhalb von vier Wochen einen Facharzttermin erhalten oder alternativ einen Krankenhaustermin vermittelt bekommen, ist ein richtiger und überfälliger Schritt. Sie trägt dazu bei, Ungleichbehandlungen zwischen gesetzlich und privat Versicherten zu reduzieren und stärkt die Patientenrechte.“

Antidiskriminierungsstelle: Gute Vorsätze für Respekt statt Diskriminierung für 2026

Sharepic der ADS für Respekt statt Diskriminierung für 2026
Sharepic der ADS für Respekt statt Diskriminierung für 2026
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) „‚Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.‘ Artikel 1 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Lasst uns 2026 daran arbeiten, das zu verwirklichen. Auf ein Jahr voller guter Überraschungen!“ Mit diesem Vorsatz geht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in das noch recht neue Jahr 2026. Zudem weist Ferda Ataman und die Antidiskriminierungsstelle auf die aktuell laufende große Umfrage zu Diskriminierungen in Deutschland hin, an der man sich u.a. unter folgendem Link beteiligen kann: Link zur Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland – Deine Erfahrung zählt!

Rückblick auf Jubiläumsjahr 200 Jahre Braille-Schrift

braille, alphabet, dots
braille, alphabet, dots
Foto: BlenderTimer In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Anlässlich des Welt-Braille-Tags, der alljährlich am 4. Januar begangen wird, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem Newsletter dbsv-direkt auf das Jubiläumsjahr „200 Jahre Brailleschrift“ zurückgeblickt. „Blinde und sehbehinderte Menschen auf der ganzen Welt haben den 200. Geburtstag der 1825 von Louis Braille entwickelten Punktschrift gefeiert. Die Europäische Blindenunion und der DBSV haben im Jubiläumsjahr täglich Beiträge rund um Braille veröffentlicht. Diese Inhalte sind weiterhin dauerhaft unter www.livingbraille.eu abrufbar“, so der Hinweis im Newsletter.

Schleswig-Holstein stärkt barrierefreien Tourismus

Weiße Leuchtturmspitze mit den Fenstern des Leuchtfeuers und einem Radarreflektor auf dem Dach
Ein Leuchtturm in der Kieler Förde weist den Weg
Foto: hpgruesen In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

KIEL (kobinet) Barrierefreie Angebote bei Unterkünften, Restaurants, Ausflugszielen oder Wanderwegen sind für viele Menschen entscheidend bei ihrer Urlaubsbuchung. Das Land stärkt jetzt sein Angebot im barrierefreien Tourismus – mit einer „Masterlizenz“ des bundesweiten Zertifizierungssystems „Reisen für Alle“. Ziel ist es, verlässliche und gut auffindbare Informationen zur Barrierefreiheit touristischer Angebote bereitzustellen und so die Weiterentwicklung des Tourismus im Land zu unterstützen. Wirtschafts- und Tourismusminister Claus Ruhe Madsen hob in diesem Zusammenhang hervor: „Das Informations- und Zertifizierungssystem ermöglicht es Gästen, eigenständig zu beurteilen, wie geeignet ein touristisches Angebot für die jeweiligen Bedürfnisse ist“ und rief die Unternehmen in Schleswig-Holstein dazu auf, sich an der Initiative zu beteiligen.

Auch 2026 Geld für Inklusion im Arbeitsleben

Wappen Bundesland Bayern
Wappen Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet) Das Bayerische Sozialministerium unterstützt Betriebe, die Menschen mit Behinderung einstellen und beschäftigen. 2025 lag die Fördersumme bei rund 60 Millionen Euro. Betriebe können Mittel beantragen, etwa um Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung dort gut arbeiten können. Darüber hinaus erhalten sie auch umfassende Beratung. In Bayern existieren flächendeckend Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA). Ab 2026 fördert das Sonderprogramm „Inklusionsimpuls Bayern“ neue Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung mit bis zu 18.000 Euro.

Informationen zu sozialrechtlichen Themen

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Foto: Susanne Göbel

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen informiert auch in diesem Jahr im Rahmen seiner digitalen Vortragsreihe wieder kostenlos rund um verschiedene sozialrechtliche Themen. Am 29. Januar 2026 geht es mit einem Online-Vortrag zum Thema „Altersrenten“. Die Veranstaltung findet von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr statt und steht sowohl Mitgliedern und als auch Interessierten offen. Eine Anmeldung ist bis zum 26. Januar 2026 möglich. Mehr Details zu weiteren geplanten Vortragsthemen sind auf dieser Internetseite zu erfahren.

Brauchen wir mehr Geld für Lobbyist*innen und Parteispenden?

Person mit kobinet-T-Shirt mit Blick auf den Reichstag
Person mit kobinet-T-Shirt mit Blick auf den Reichstag
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Zwei Meldungen der letzten Tage haben bei kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul die Frage aufgeworfen, wie die Behindertenbewegung an mehr Geld für Lobbyist*innen und Parteispenden kommen kann. Denn anscheinend öffnen Geld und Lobbyist*innen nicht nur so manche Türen, sondern beeinflussen auch so manche Herzen und Entscheidungen. Warum würden sonst Großspenden an Parteien geleistet bzw. gut bezahlte Lobbyist*innen massenhaft losgeschickt, um Gesetzentwürfe und Abgeordnete zu beeinflussen. Ein aktueller Bericht der Bürgerbewegung Finanzwende zeigt angesichts der Eintragungen im Lobbyregister des Bundestages auf, welche Branchen wieviel Geld in Lobbyarbeit investieren. Behindertenverbände sind in diesem Bericht übrigens nicht erwähnt.

Künstliche Intelligenz: Vor- oder Nachteil für Menschen mit Behinderung?

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch 300×141
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Schon in den 1950er Jahren haben Forschende versucht, Computerprogramme zu entwickeln, die menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken oder Kreativität nachahmen. Heute ist KI überall. Etwa mit barrierefreier Routenplanung oder Übersetzungen in Einfache Sprache kann Künstliche Intelligenz im Alltag eine Unterstützung sein. Sie kann aber auch zu Diskriminierung und Ausgrenzung führen.“ So heißt es imn aktuellen Newsletter der Aktion Mensch mit dem Hinweis auf einen Beitrag auch zur Innovation für faire KI-Chatbots.

American Airlines müssen in Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen investieren

Flugzeug von American Airlines
Flugzeug von American Airlines
Foto: American Airlines

Berlin (kobinet) 2024 verurteilte das US-Verkehrsministerium American Airlines zu einer Geldstrafe wegen beschädigter Rollstühle und Mobilitätshilfen. Nun wurde entschieden, dass das Geld in Verbesserungsmaßnahmen investiert werden muss. Darauf hat Katharina Müllebner vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam gemacht. Dem Bericht zufolge müssen American Airlines 16,8 Millionen US-Dollar in Maßnahmen für Fluggäste mit Behinderungen investieren. Dabei geht es u.a. um 119 zusätzliche Rollstuhllifte an den Flughäfen Miami, Philadelphia und Chicago-O’Hare. Zudem ist die Fluglinie verpflichtet, mobile Geräte und Software-Verbesserungen einzuführen, die eine punktgenaue Verfolgung der Rollstühle während des gesamten Transports ermöglichen.

Beispiel für Durchbrechen des Automatismus Förderschule – Werkstatt

Daumen hoch
Fanpost für die kobinet-Redaktion
Foto: Irina Tischer

Bochum (kobinet) Eine kobinet-Leserin hat die Redaktion darauf aufmerksam gemacht, dass es auch andere Beispiele wie den sonst weitverbreitete Automatismus gibt, nach Abschluss der Förderschule in eine Werkstatt für behinderte Menschen zu wechseln. In Bochum konnte für einen jungen Mann, der die Förderschule für geistige Entwicklung beendet hatte und der nicht wie angeboten in die Werkstatt für behinderte Menschen wollte, ein Arbeitsplatz in einem Imbiss mit Hilfe der Unterstützten Beschäftigung und der Agentur für Arbeit geschaffen werden.

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation bietet Infos zum Thema Sprache

Logo der BAR
Logo der BAR
Foto: BAR

Frankfurt (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat in der Reihe REHA-INFO eine Information zum Thema Sprache herausgegeben. Gerade für Menschen mit Behinderungen kann eine angemessene sprachliche Verständigung ein wichtiger Bestandteil für eine selbstgestimmte und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen sein. Darauf macht Henry Spradau in seinem Beitrag für die kobinet-nachrichten über die Arbeit der BAR und die Broschüre aufmerksam.

Ein guter Vorsatz fürs Neue Jahr: Aufopferungsbereitschaft verweigern!

sitzt auf einer Bank am Wald
H.W. Foto im Wald
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Solche, die Wasser predigen und selber Wein trinken und letzteres nicht einmal heimlich – zu dieser Sorte Leute zählen auch die Neujahrs-BotschafterInnen, die von der Allgemeinheit fordern, den Gürtel enger zu schnallen und „gemeinsam Opfer zu bringen“. Während sie sich selber davon ausnehmen und schamlos an einer extremen sozialen Ungleichheit nichts auszusetzen haben. Aber „der Sozialstaat“! Nicht länger finanzierbar! Zum Beispiel Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, unbezahlbar! Und was dem Gerede von der solidarischen Opfergemeinschaft die Krone aufsetzt, Aufopferungsbereitschaft wird nun auch wieder für einen bevorstehenden Krieg verlangt.
Einen Krieg, „wie zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern“ (NATO-Generalsekretär Rutte), ergo mit Abermillionen Toten, Traumatisierten. Kriegsversehrten.

Momentaufnahme 418

Hochlandkuh im Schneefall
Hochlandkuh
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Stille ist eine große Kunst der Unterhalung.

Dialyse zu Hause? – Broschüren soll Orientierungshilfe geben

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Neu-Isenburg (kobinet) Das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation (KfH) hat zwei Broschüren veröffentlicht: „Peritonealdialyse“ und „Heimhämodialyse“: Die Broschüren informieren zu den beiden Heimdialyseverfahren Heimhämodialyse und Peritonealdialyse mit Faktencheck und nützlichen Tipps für den Alltag. Download der beiden Broschüren unter: https://www.kfh.de/patienteninformationen#section-115

Wie Unternehmen mit vermeintlicher Inklusion und dem Werkstättensystem exklusive Profite machen

Bild mit Behinderten in WfbM mit Aufschrift: Lohn 2,20 €/Stunde
Bild mit Behinderten in WfbM mit Aufschrift: Lohn 2,20 €/Stunde
Foto: BIZEPS/ChatGPT

Berlin (kobinet)

Die Kritik am System der Werkstätten für behinderte Menschen reißt nicht ab, vielleicht gerade weil die Bundesregierung eine längst überfällige Reform immer noch nicht angepackt hat. „Werkstätten für behinderte Menschen sollen den Sprung in ein geregeltes Berufsleben ermöglichen. In einem Bruchteil der Fälle klappt das. Die allermeisten Betroffenen bleiben dagegen als billige Arbeitskräfte auf ihrer Stelle kleben – mit Hungerlohn und ohne Perspektive. Das nutzen ausgerechnet solche Firmen schamlos aus, die auf die Integration Benachteiligter pfeifen.“ So heißt es in der Einführung des Beitrags von Ralf Wurzbacher, den dieser auf den NachDenkSeiten mit dem Titel „2,20 Euro Stundenlohn – Wie deutsche Unternehmer mit Inklusion exklusive Profite machen“ veröffentlicht hat und den Andreas Reigbert den kobinet-nachrichten empfohlen hat.

Symposium „Menschenrechte ohne Schranken Aktiv“ über Sexualassistenz und selbstbestimmte Sexualität

Text zum Symposium, Plakat
Plakat und LogozumSymposium
Foto: https://prodart.org/

Bremen (kobinet) „Körper, Wünsche und Rechte: Sexualassistenz und Behinderung im 21. Jahrhundert“
vom 22. bis 24. Januar 2026 im Zentrum für Kunst im Tabakquartier Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen

Diesen Text haben wir von https://prodart.org/ erhalten und geben ihn hier gern wider.

Wohnungsmarkt verschärft sich zunehmend

Wohnungen von tribp
Wohnungen
Foto: tribp (Creative Commons BY 2.0)

DÜSSELDORF (kobinet) Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist in den vergangenen Jahren schwieriger geworden und sie verschärft sich weiter. Das belegt auch die Jahresbilanz des Mieterverein Düsseldorf, die jetzt vorgelegt wurde. Demnach hat dieser Verein (Stand heute) eine Mitgliederzahl von 34.500. So viele wie noch nie. Im Jahr 2025 traten 3.200 Mieterinnen und Mieter dem Verein neu bei. Die 21 Rechtsberaterinnen und Rechtsberater des Vereins haben rund 31.500 Beratungen in Terminform durchgeführt. Auch das sind Rekordzahlen.

2026 muss das Jahr der Kinderrechte werden

Zeichnung von  mehreren Kindern verschiedner Hautfarbe in Kreisen
Kinderrechte
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Staat und Zivilgesellschaft dazu auf, in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf die Kinderrechte zu legen. „Der von uns im letzten Monat vorgelegte Kinderrechte-Index hat ganz deutlich gezeigt, dass bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland noch sehr vieles im Argen liegt. Mehr als 36 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Vereinten Nationen wird das Kindeswohl bei Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung noch immer nicht ausreichend berücksichtigt. Hier braucht es dringend Veränderungen: Die Interessen der Kinder und Jugendlichen dürfen auch im Hinblick auf eine zukunftsfähige Gesellschaft nicht außer Acht gelassen werden“, betont der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger. Die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt, dass es immer noch nicht durchgängig der allgemeinen öffentlichen Meinung, geschweige denn der täglichen Praxis in Elternhaus, Schule, öffentlichen Einrichtungen sowie Verwaltung und Politik entspricht, dass Kinder als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten zu achten und in der Gesellschaft altersgemäß zu beteiligen sind. Schon die Diskussion um eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz zeigt, wie Thomas Krüger betont, wie wichtig es ist, die allgemeine Öffentlichkeit mit den Kinderrechten vertrauter zu machen.

Sozialverband fordert von der Politik gute Vorsätze für 2026

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen fordert von der Politik gute Vorsätze für 2026. „Die Menschen erwarten endlich Lösungen und kein weiteres Jahr des Stillstands und des politischen Streits“, betont VdK-Präsident Horst Vöge zum Start des neuen Jahres. Mit inzwischen 432.000 Mitgliedern (Vorjahr: 425.000) habe der Verband in NRW weiter eine starke Stimme in der Öffentlichkeit und bleibe attraktiv. Bei Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung sieht der VdK auch die Landesregierung in der Pflicht und erwartet klare Impulse Richtung Berlin.

Bundessozialgericht entschied zur Kraftfahrzeughilfe

Bundessozialgericht
Foto zeigt Bundessozialgericht in Kassel
Foto: Bundessozialgericht

Kassel (kobinet) Das Bundessozialgericht (BSG) hat in einem Urteil von November 2025 entschieden, dass bei der Erbringung einer Hilfe zur Beschaffung eines Kraftfahrzeuges (Kfz-Hilfe) nach der Kraftfahrzeughilfe-Verordnung (KfzHV) der Erlös aus dem Verkauf des Altwagens auch dann einzusetzen ist, wenn dieser kreditfinanziert war und deswegen der finanzierenden Bank gehörte. Henry Spradau hat sich diese Entscheidung genauer angeschaut.

Bundesverband Burnout und Depression erweitert Online-Angebot an Selbsthilfegruppen

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Foto: Susanne Göbel

Neuss (kobinet) Aus persönlicher Betroffenheit im beruflichen wie im persönlichen Umfeld haben sich die Initiatoren des Bundesverbandes Burnout und Depression (BbuD) 2013 gefragt, wie es dazu kommen kann, dass immer mehr Menschen an Depressionen und stressinduzierten Symptomen wie Burnout leiden und wie diese Menschen am besten unterstützt werden können. Die erste Selbsthilfegruppe, in der neben dem Erfahrungsaustausch zusätzlich ein spezifisches Thema sowie passende Übungen behandelt werden, gründete sich in Neuss. Inzwischen gibt es an zahlreichen Orten Selbsthilfegruppen für von Burnout und Depression betroffene Menschen.

Was bleibt, was kommt, was fehlt? IGEL-Jahresrückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026

Logo: IGEL-Monatsrückblick
IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kniebis (kobinet) „Was bleibt, was kommt, was fehlt? Ein ehrlicher Inklusions-Jahresrückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, den am 1. Januar 2026 erschienenen Podcast mit dem Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Dezember 2025 und den damit verbundenen Jahresrückblick auf 2025 getitelt. In der Episode 301 des IGEL-Podcasts blickt Sascha Lang gemeinsam mit Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten auf das vergangene Jahr 2025 zurück und sie wagen einen Ausblick auf 2026.

Morgenröte der Mildtätigkeit am Neujahrshorizont

sitzt auf einer Bank am Wald
Kolumne „Morgenröte der Mildtätigkeit“ mit H.W. Foto im Wald
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Mit der merzlich-schmerzlichen Einsicht, dass es mit dem Sozialstaat so nicht weitergehen kann, kündigt sich zu Neujahr eine Morgenröte der Mildtätigkeit an. Charity oder Wohltätigkeit haben ihre Zukunft noch vor sich! Das caritative Erfolgsmodel „Tafel“, die wohltätige Speisung von Armen, Obdachlosen, Behinderten und Bedürftigen aller Art, zeigt wohin es geht. Unter den zahllosen Begünstigten findet sich auch schon einmal ein mittelloser blinder Kulturwissenschaftler, wie dem „best of kobinet“ vom 1. Januar 2023 zu entnehmen ist.

Auf ein gutes 2026 für die Menschenrechte

Sharpic der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention für ein gutes 2026
Sharpic der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention für ein gutes 2026
Foto: Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention

Berlin (kobinet) Das Team der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte hat sich zum Jahresende 2025 mit einem Sharepic an eine Reihe von Akteur*innen gewandt, die sich für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einsetzen, und ihnen für ihr Engagement gedankt. Dem Sharepic mit dem Text „Alle Menschen sind FREI und GLEICH an Würde und Rechten geboren. Auf ein gutes Jahr 2026 für die Menschenrechte – und für Sie!“ schließt sich die Redaktion der kobinet-nachrichten an und wünscht allen Leser*innen ein richtig gutes 2026 ganz im Sinne der Achtung der Menschenrechte.

Behindertenpolitischer Jahresrückblick 2025: Menschenrechte sind keine Haushaltsposten

Nico Wunderle
Nico Wunderle
Foto: privat

Dillingen (kobinet) „Der behindertenpolitische Blick auf das Jahr 2025 zeigt kein neues Bild, aber ein klareres. Viele bekannte Konflikte traten schärfer hervor, weil politische Entscheidungen, Debatten und Unterlassungen ihre Wirkung unmittelbarer entfalteten. Die Frage war weniger, ob Inklusion gewollt ist, sondern wie belastbar ihre politischen und sozialen Grundlagen tatsächlich sind.“ Dies und vieles mehr schreibt Nico Wunderle in seinem Rückblick auf die Behindertenpolitik im Jahr 2025 für die kobinet-nachrichten.

Mit neuer kostenloser App Brailleschrift lernen

Bild eines eingeschalteten IPhones
Mobiltelefon ist wichtigster Kommunikationsweg geworden
Foto: JESHOOTS-com In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

MARBURG (kobinet) Mit nur sechs tastbaren Punkten hat der 16-jährige Franzose Louis Braille blinden Menschen vor über 200 Jahren die Welt des Lesens und Schreibens eröffnet. An diese bahnbrechende Erfindung, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat, wird an seinem Geburtstag, dem 4. Januar, mit dem „Welt-Braille-Tag“ erinnert. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk macht in diesem Jahr die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg. Die App „Braille-Trainer“ zum Erlernen der Blindenschrift wurde von dem Hamburger Programmierer Martin Gertz entwickelt sowie in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Zentrum für Bildung und Barrierefreiheit an der blista kontinuierlich verbessert.

Ein weiteres gutes Jahr für Diskriminierer und ihre Lobby geht zu Ende

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Nach der Ansicht von Ottmar Miles-Paul geht ein weiteres gutes Jahr für alldiejenigen zu Ende, die behinderte Menschen diskrimieren und daran nichts ändern wollen. Trotz einer kurzzeitigen Verunsicherung als im Dezember 2021 der Koalitionsvertrag der damaligen Ampelregierung veröffentlicht wurde, der entscheidende Gesetzesreformen für mehr Barrierefreiheit und gegen die Diskriminierung behinderter Menschen vorsah, ist es der Diskriminierungslobby auch dieses Jahr und auch unter der neuen schwarz-roten Regierung gelungen, solche für sie herausfordernden Veränderungen zu verhindern. In seinem Kommentar gratuliert kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul der Diskriminierungslobby für ihren anhalten Erfolg in Deutschland. Für 2026 kann er denjenigen, die von Diskriminierungen betroffen sind, leider nur bedingt Hoffnung machen.

Geld gegen Kinder- und Jugendarmut

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Im Baden-Württemberg ist nahezu jedes fünfte Kind von materieller Armut bedroht. In Armut aufzuwachsen bedeutet für diese Kinder und Jugendlichen nicht nur, wenig Geld zur Verfügung zu haben. Armutsgefährdung wirkt sich nachteilig auf Gesundheit, Wohnen und Freizeitverhalten aus. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration dieses Bundeslandes unterstützt in der Förderlinie „Starke Kinder – Maßnahmen gegen Jugendarmut 2025“ des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) neun Projektträger mit einem Fördervolumen von knapp 5 Millionen Euro. Dabei stammen rund 2,75 Millionen Euro aus dem ESF Plus und etwa 2,19 Millionen Euro aus Landesmitteln. Die Projektlaufzeit beginnt am 1. Januar 2026 und endet am 31. Dezember 2028.

Gute Erfahrungen mit Inklusionsschecks

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Seit 2019 stellt das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen jährlich mindestens 500.000 Euro für das Programm Inklusionsscheck bereit. Vereine und Initiativen beantragen dann in einem unkomplizierten Online-Verfahren eine Pauschale in Höhe von 2.000 Euro. Voraussetzung für eine Bewilligung der Förderung ist, dass sich die Aktivitäten an einen möglichst großen Personenkreis richten und die finanzielle Unterstützung gezielt für die inklusive Ausgestaltung des Angebots eingesetzt wird. Außerdem müssen die Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen stattfinden und noch im selben Jahr durchgeführt werden. Im Jahr 2025 wurden für dieses Programm 406 Schecks mit einem Gesamtvolumen von 812.000 Euro bewilligt. Das sind so viele wie noch nie seit Einführung im Jahr 2019.

Simone Fischer plädiert für eine faire Pflege und spricht sich gegen Leistungskürzungen aus

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Berlin (kobinet) Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich angesichts der aktuellen Diskussion um strengere Zugänge und Einschränkungen in der Pflege kurz vor Jahresende mit einer Erklärung zu Wort gemeldet: „Wer jetzt über Einschnitte und Kürzungen in der Pflege spricht, ohne über die Einnahmeseite zu reden, verschiebt das Problem auf Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beitragszahler*innen. So wird jede Reform zum Risiko. Pflege lässt sich nicht kaputtsparen – sie braucht eine stabile Finanzierung. Strengere Zugänge zur Pflege sind keine Reform, sondern Leistungskürzungen durch die Hintertür. Pflege darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wer Pflegebedürftigkeit künstlich kleinrechnet, spart auf dem Rücken der Menschen, die Hilfe brauchen.“

VdK fordert Entlastung bei CO₂-Bepreisung

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: VdK Bayern

Berlin (kobinet) Ab dem 1. Januar 2026 wird in Deutschland ein CO₂‑Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂ eingeführt. Diese Neuerung betrifft unmittelbar die Verbraucherpreise bei Kraftstoff, Heizenergie und den damit verbundenen Dienstleistungen. Insbesondere die Kosten für Tanken sowie Heizen werden spürbar steigen, da fossile Energieträger künftig mit einem höheren CO₂‑Preis belastet werden. Auch die Müllgebühren werden teurer, weil die CO₂‑Bepreisung auf die Verbrennung von Abfällen durchschlägt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert die Folgen für Menschen mit geringen Einkommen und fordert Entlastungen.

Österreichischer Bundespräsident: Inklusion passiert nur dann, wenn wir sie auch umsetzen

Alexander Van der Bellen
Alexander Van der Bellen
Foto: Peter Lechner

Wien (kobinet) Am 16. Dezember 2025 lud der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen gemeinsam mit seiner Gattin Doris Schmidauer Menschen mit Behinderungen aus ganz Österreich zu einem vorweihnachtlichen Fest in die Wiener Hofburg. Damit macht der Präsident deutlich: „Inklusion passiert nur dann, wenn wir sie auch umsetzen.“ Dies geht aus einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS hervor.

Meine Top-Nachricht zum Jahresendspurt ist der 300. IGEL

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
Beeindruckt von Sascha Langs IGELfamilie, die wächst und wächst
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Aus der Familie von Sascha Langs IGEL-Podcast, einer auf 1000 Exemplare angelegten Serienproduktion. Glückwunsch zu diesem 300. IGEL-Exemplar „einfach gelebter Inklusion“!
An Sascha Lang und sein Podcast-Team von kobinet-Kolumnist Hans-Willi Weis. – Mit ihrem Anspruch „Inklusion Ganz Einfach Gelebt“ legen sich diese kleinen Stacheltiere mit den allergrößten Tieren an, den Elefanten, ausbuchstabiert den „Elementaren Formen aggressiver neoliberaler Transformation“. Herrschaftstiere, die nichts anderes im Sinn haben als die Inklusionsigel einfach zu schlucken und zu verdauen. Um die Elefanten selbst dann noch zu zwicken und zu zwacken, wenn man als Igel schon in ihrem Bauch gelandet ist und einem die Verdauungssäfte zusetzen, dazu gehören Mut und Ausdauer. Die wünschen wir Sascha Lang und seiner Igelfamilie.