DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK arbeitet in NRW.
Sozial-Verband bedeutet: Eine Gruppe hilft Menschen bei Problemen.
NRW ist ein Bundes-Land.
Ein Bundes-land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-länder.
Der VdK hat eine Forderung.
Die Politik soll gute Vorsätze machen.
Das soll für das Jahr 2026 sein.
Horst Vöge ist Präsident vom VdK.
Ein Präsident ist der Chef von einem Land.
Der Präsident leitet ein Land oder eine Organisation.
Er sagt: Die Menschen warten auf Lösungen.
Die Menschen wollen keinen Still-Stand mehr.
Still-Stand bedeutet: Es ändert sich nichts.
Die Menschen wollen auch keinen Streit mehr.
Der VdK hat jetzt 432.000 Mitglieder.
Im Jahr davor waren es 425.000 Mitglieder.
Der Verband hat eine starke Stimme.
Der VdK kümmert sich um wichtige Themen.
Diese Themen sind: Rente und Pflege und Gesundheit.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen nicht mehr arbeiten.
Die Landes-Regierung von NRW muss helfen.
Die Landes-regierung regiert ein Bundes-land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Die Landes-Regierung soll klare Signale senden.
Die Signale gehen nach Berlin.
Berlin ist die Haupt-Stadt von Deutschland.
Dort arbeitet die Bundes-Regierung.
Die Bundes·regierung besteht aus dem Bundes·kanzler und den Ministern.
Sie kümmern sich um die Politik.
Rente
Es gibt ein neues Renten-Paket.
Aber das Renten-Paket reicht nicht aus.
Horst Vöge sagt: Die gesetzliche Rente hat Probleme.
Die Rente ist nicht sicher.
Das ist schlecht für junge Menschen.
Viele Menschen werden bald alt.
Das sind die Baby-Boomer.
Baby-Boomers sind Menschen.
Sie sind nach einem Krieg geboren.
Baby-Boomer sind Menschen aus den Jahren 1946 bis 1964.
Bis zum Jahr 2030 gibt es mehr Rentner.
In NRW gibt es 10 Prozent mehr Rentner.
Auf dem Land gibt es 20 Prozent mehr Rentner.
Das nennt man: Demografischer Wandel.
Demografischer Wandel bedeutet: Die Bevölkerung in einem Land verändert sich.
Man vergleicht früher mit heute.
Die Politik macht viele Test-Ballons.
Test-Ballons bedeutet: Die Politik testet Ideen.
Aber es braucht eine echte Reform.
Reform bedeutet: Etwas wird verändert.
Pflege
Der VdK fordert ein Umdenken bei der Pflege.
Umdenken bedeutet: Man ändert seine Meinung.
Es soll eine neue Versicherung geben.
Das ist eine solidarische Pflege-Voll-Versicherung.
Solidarisch bedeutet: Alle helfen zusammen.
Voll-Versicherung bedeutet: Die Versicherung zahlt mehr.
Alle Menschen sollen in die Versicherung einzahlen.
Das sind: Beamte und Abgeordnete und Selbst-Ständige.
Beamte sind Menschen für den Staat.
Zum Beispiel: Lehrer oder Polizisten.
Abgeordnete vertreten die Bürger in der Politik.
Sie arbeiten für eine Stadt oder für ein Land.
Die neue Versicherung soll mehr Kosten übernehmen.
Heute gibt es nur eine Teil-Versicherung.
Die Teil-Versicherung zahlt zu wenig.
Eine Kommission arbeitet an neuen Regeln.
Kommission bedeutet: Eine Gruppe arbeitet zusammen.
Horst Vöge sagt: Die Kommission muss mutig sein.
Es braucht mehr Hilfe vor Ort.
Das ist in den Kommunen.
Gemein-wesen bedeutet: Menschen leben zusammen.
Sie machen Regeln für das Zusammen-leben.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Es soll lokale Pflege-Anlauf-Stellen geben.
Diese Anlauf-Stellen brauchen genug Geld.
Das Geld kommt vom Bund.
Das Geld kommt auch von den Ländern.
Das hilft den pflegenden Angehörigen.
Die Pflege-Grade müssen klar sein.
Pflege-Grade zeigen: Wie viel Pflege braucht ein Mensch.
Heute gibt es viele verschiedene Regeln.
Diese Regeln sind nicht verbindlich.
Verbindlich bedeutet: Man muss sich daran halten.
Die Eigen-Anteile für stationäre Pflege sind zu hoch.
Stationäre Pflege ist Pflege im Pflege-Heim.
In NRW kosten Pflege-Heime über 3.000 Euro.
Das ist im Monat.
Das ist der Betrag für die Menschen selbst.
Es gibt keine Vorschläge zur Senkung.
Der VdK findet das schlecht.
Gesundheit
Immer mehr alte Menschen brauchen Gesundheits-Versorgung.
Das nennt man: Demografischer Wandel.
Demografischer Wandel bedeutet: Die Bevölkerung in einem Land verändert sich.
Man vergleicht früher mit heute.
Die Kosten im Gesundheits-Wesen steigen stark.
Horst Vöge sagt: Das darf nicht zu Lasten gehen.
Diese Menschen brauchen eine verlässliche Versorgung.
Auf dem Land gibt es zu wenig Ärzte.
Es fehlen Haus-Ärztinnen und Haus-Ärzte.
Die Menschen müssen weite Wege fahren.
Die Betreuung wird schlechter.
Manche Menschen verlieren ihre Selbst-Ständigkeit.
Der VdK will dagegen arbeiten.

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen fordert von der Politik gute Vorsätze für 2026. "Die Menschen erwarten endlich Lösungen und kein weiteres Jahr des Stillstands und des politischen Streits", betont VdK-Präsident Horst Vöge zum Start des neuen Jahres. Mit inzwischen 432.000 Mitgliedern (Vorjahr: 425.000) habe der Verband in NRW weiter eine starke Stimme in der Öffentlichkeit und bleibe attraktiv. Bei Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung sieht der VdK auch die Landesregierung in der Pflicht und erwartet klare Impulse Richtung Berlin.
Das erste Rentenpaket ist auf den Weg gebracht, doch damit ist der Handlungsbedarf längst nicht gedeckt. „Die gesetzliche Rente ist weiterhin nicht krisenfest aufgestellt – gerade mit Blick auf die jüngere Generation und die Herausforderungen durch die Baby-Boomer. Schon bis 2030 werden zehn Prozent mehr Rentnerinnen und Rentner in NRW leben als heute, in ländlichen Region sind es zum Teil 20 Prozent. Anstatt immer neuer verbaler Test-Ballons, mit denen lediglich Stimmungen ausgelotet werden, braucht es eine echte wie mutige Reform“, betont VdK-Präsident Horst Vöge.
Der VdK fordert ein Umdenken in der Pflege: eine solidarische Pflegevollversicherung, in die Beamte, Abgeordnete und Selbstständige einzahlen, soll einen deutlich höheren Anteil der Pflegekosten übernehmen als die aktuelle Teilversicherung. „Die Kommission muss diesen mutigen Schritt gehen“, sagt Horst Vöge. Zugleich brauche es nach den Worten des Verbandspräsidenten eine stärkere kommunale Ausrichtung, etwa durch lokal verankerte Pflege-Anlaufstellen – finanziell ausreichend unterstützt von Bund und Ländern. Dies würde auch pflegende Angehörige entlasten. Zudem müssten die Pflegegrade klar und verbindlich definiert werden – bisher existiert nur ein Sammelsurium unverbindlicher Ansätze. Und: Vorschläge zur Reduzierung der Eigenanteile bei der stationären Pflege, die im Durchschnitt in NRW bei über 3.000 Euro im Monat liegen, fehlen hingegen vollständig.
Mit dem demografischen Wandel steigt der Bedarf an wohnortnahen, unterstützenden Angeboten – gleichzeitig explodieren die Kosten im Gesundheitswesen. „Diese Entwicklung darf nicht zulasten derjenigen gehen, die vor allem auf eine verlässliche Versorgung angewiesen sind“, unterstreicht VdK-Präsident Horst Vöge. „Gerade im ländlichen Raum droht ein Versorgungsengpass. Fehlende Hausärztinnen und Hausärzte bedeuten im Umkehrschluss längere Wege, schlechtere Betreuung und im schlimmsten Fall den Verlust der Selbstständigkeit. Gegen diese drohende Entvölkerung muss gegengearbeitet werden.“

Foto: VdK Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (kobinet) Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen fordert von der Politik gute Vorsätze für 2026. "Die Menschen erwarten endlich Lösungen und kein weiteres Jahr des Stillstands und des politischen Streits", betont VdK-Präsident Horst Vöge zum Start des neuen Jahres. Mit inzwischen 432.000 Mitgliedern (Vorjahr: 425.000) habe der Verband in NRW weiter eine starke Stimme in der Öffentlichkeit und bleibe attraktiv. Bei Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung sieht der VdK auch die Landesregierung in der Pflicht und erwartet klare Impulse Richtung Berlin.
Das erste Rentenpaket ist auf den Weg gebracht, doch damit ist der Handlungsbedarf längst nicht gedeckt. „Die gesetzliche Rente ist weiterhin nicht krisenfest aufgestellt – gerade mit Blick auf die jüngere Generation und die Herausforderungen durch die Baby-Boomer. Schon bis 2030 werden zehn Prozent mehr Rentnerinnen und Rentner in NRW leben als heute, in ländlichen Region sind es zum Teil 20 Prozent. Anstatt immer neuer verbaler Test-Ballons, mit denen lediglich Stimmungen ausgelotet werden, braucht es eine echte wie mutige Reform“, betont VdK-Präsident Horst Vöge.
Der VdK fordert ein Umdenken in der Pflege: eine solidarische Pflegevollversicherung, in die Beamte, Abgeordnete und Selbstständige einzahlen, soll einen deutlich höheren Anteil der Pflegekosten übernehmen als die aktuelle Teilversicherung. „Die Kommission muss diesen mutigen Schritt gehen“, sagt Horst Vöge. Zugleich brauche es nach den Worten des Verbandspräsidenten eine stärkere kommunale Ausrichtung, etwa durch lokal verankerte Pflege-Anlaufstellen – finanziell ausreichend unterstützt von Bund und Ländern. Dies würde auch pflegende Angehörige entlasten. Zudem müssten die Pflegegrade klar und verbindlich definiert werden – bisher existiert nur ein Sammelsurium unverbindlicher Ansätze. Und: Vorschläge zur Reduzierung der Eigenanteile bei der stationären Pflege, die im Durchschnitt in NRW bei über 3.000 Euro im Monat liegen, fehlen hingegen vollständig.
Mit dem demografischen Wandel steigt der Bedarf an wohnortnahen, unterstützenden Angeboten – gleichzeitig explodieren die Kosten im Gesundheitswesen. „Diese Entwicklung darf nicht zulasten derjenigen gehen, die vor allem auf eine verlässliche Versorgung angewiesen sind“, unterstreicht VdK-Präsident Horst Vöge. „Gerade im ländlichen Raum droht ein Versorgungsengpass. Fehlende Hausärztinnen und Hausärzte bedeuten im Umkehrschluss längere Wege, schlechtere Betreuung und im schlimmsten Fall den Verlust der Selbstständigkeit. Gegen diese drohende Entvölkerung muss gegengearbeitet werden.“




