Bremen (kobinet)
Bremen, 22. bis 24. Januar 2026
Es gibt ein wichtiges Treffen.
Das Treffen heißt: Körper, Wünsche und Rechte.
Es geht um Sexual-Assistenz.
Das ist Hilfe bei Sex und Nähe.
Das Treffen ist für Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Das Treffen ist im Tabak-Quartier in Bremen.
Ein Tabak-Quartier ist ein Stadt-Teil.
Dort wurde früher Tabak verarbeitet.
Was ist das Ziel?
Das Treffen hat ein wichtiges Ziel.
Mehr Menschen sollen über Sexual-Assistenz wissen.
Sexual-Assistenz ist wichtig für Menschen mit Behinderung.
Jeder Mensch hat das Recht auf Sex.
Jeder Mensch hat das Recht auf Liebe.
Das ist ein Menschen-Recht.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Die Rechte gelten auf der ganzen Welt.
Wie kann ich mitmachen?
Das Treffen ist kostenlos.
Jeder kann kommen.
Aber: Es gibt nicht viele Plätze.
Deshalb soll man sich anmelden.
Man kann sich anmelden bei: [email protected]
Man kann auch von zu Hause mitmachen.
Das geht über das Internet mit Zoom.
Zoom ist ein Computer-Programm aus Amerika.
Mit Zoom kann man telefonieren und Video-Anrufe machen.
Was sind Menschen-Rechte?
Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Das steht in der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Die UN-Behinderten-Konvention ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Die Abkürzung ist: UN-BRK.
Deutschland hat die UN-BRK unterschrieben.
Das war im Jahr 2009.
Das bedeutet: Deutschland muss die Rechte einhalten.
Wer kommt zu dem Treffen?
Es kommen viele verschiedene Menschen.
Zum Beispiel: Ärzte und Ärztinnen.
Oder: Anwälte und Anwältinnen.
Oder: Sozial-Arbeiter und Sozial-Arbeiterinnen.
Auch Menschen mit Behinderung kommen.
Sie erzählen von ihren Erfahrungen.
Warum ist das Treffen wichtig?
Viele Menschen reden nicht über Sex.
Besonders nicht über Sex von Menschen mit Behinderung.
Das ist falsch.
Jeder Mensch hat das Recht auf Sex.
Das Treffen will das ändern.
Es soll mehr darüber gesprochen werden.
Was passiert bei dem Treffen?
Es gibt Vorträge.
Es gibt Gespräche.
Menschen erzählen von ihren Erfahrungen.
Das Ziel ist: Mehr Menschen sollen Bescheid wissen.
Es soll sich etwas ändern.
Menschen mit Behinderung sollen besser unterstützt werden.
Wer macht das Treffen?
Der Verein ProdÁrt macht das Treffen.
Mehr Informationen gibt es hier: https://prodart.org/
Oder hier: Informationen über das Treffen

Foto: https://prodart.org/
Bremen (kobinet) "Körper, Wünsche und Rechte: Sexualassistenz und Behinderung im 21. Jahrhundert" vom 22. bis 24. Januar 2026 im Zentrum für Kunst im Tabakquartier Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen Diesen Text haben wir von https://prodart.org/ erhalten und geben ihn hier gern wider.
Dieses Treffen hat das Ziel, die öffentliche, institutionelle und wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Sexualassistenz für Menschen mit Behinderungen zu stärken, verstanden als eine wesentliche Dimension von Autonomie, menschlicher Würde und voller gesellschaftlicher Teilhabe.
Allgemeine Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://prodart.org/symposium-menschenrechte-ohne-schranken-aktiv/
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei; aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird eine vorherige Anmeldung empfohlen [email protected]
Es ist auch eine Onlineteilnahme möglich, nach Anmeldung erhält man einen Zoom-Link.
Ethische Grundlagen und menschenrechtlicher Rahmen
Die Initiative orientiert sich an den Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK), die Deutschland im Jahr 2009 ratifiziert hat. Dieses juristische und ethische Rahmenwerk verpflichtet die Staaten, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten – einschließlich der Möglichkeit, ihre Sexualität frei, sicher und selbstbestimmt zu leben. Das Symposium möchte diese Verpflichtungen durch kritische Analysen, Erfahrungsaustausch, berufliche Weiterentwicklung und die Verbreitung aktueller Forschungsergebnisse vertiefen. Sexualität, verstanden als wesentliche Dimension menschlichen Wohlbefindens, erfordert Bedingungen des Zugangs, der Begleitung und der angemessenen Unterstützung, die den individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen gerecht werden.
Ein interdisziplinäres Treffen mit Vorbildcharakter
Die Veranstaltung bringt Fachleute aus den Bereichen Gesundheit, Ethik, Recht, Psychologie, Sexualpädagogik und Sozialarbeit zusammen, ebenso wie Aktivist*innen und Menschen mit Behinderungen, die ihre Erfahrungen aus erster Hand einbringen werden.
Diese Vielfalt an Perspektiven ermöglicht eine umfassende Betrachtung der Sexualassistenz aus unterschiedlichen Blickwinkeln:
- Ethisch: Rechte, Selbstbestimmung und Würde
- Rechtlich: Gesetzliche Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten und Schutzmechanismen
- Sozial: Inklusion, Bekämpfung von Stigmatisierung und Förderung von Autonomie
- Gesundheitlich: Betreuung, Begleitung und professionelle Unterstützung auf der Grundlage guter Praxis
Dieser transversale Ansatz macht das Symposium zu einem modellenhaften Referenzpunkt, der praxisnahe wie theoretische Impulse für politische Maßnahmen, professionelle Interventionen und gesellschaftliche Sensibilisierungsstrategien liefert.
Schweigen brechen, Wege öffnen
Trotz rechtlicher Fortschritte bleibt die Sexualität von Menschen mit Behinderungen ein Thema, das häufig unsichtbar gemacht, tabuisiert oder infantilisiert wird. Das Symposium setzt hier an und schlägt einen Paradigmenwechsel vor: das Bedürfnis nach Intimität, Lust und erfüllter Sexualität als unveräußerliches Menschenrecht zu verstehen, das untrennbar mit der menschlichen Würde verbunden ist. Wenn Sexualassistenz gut reguliert, begleitet und auf soliden ethischen Grundsätzen basiert, ist sie ein Instrument, das die Möglichkeiten sozialer Teilhabe erweitert und ein erfülltes emotionales und sexuelles Leben ermöglicht.
Ein Raum für Wissen und Engagement
Vorträge, Panels, Diskussionsrunden und persönliche Erfahrungsberichte bilden ein Programm, das wissenschaftliche Präzision, Perspektivenvielfalt und menschliche Sensibilität miteinander verbindet. Ziel ist es nicht nur, zu analysieren, sondern auch Impulse für Veränderungen zu setzen, die respektvolle, innovative und menschenrechtsbasierte Lösungen für Menschen mit Behinderungen fördern. Zugleich trägt das Symposium maßgeblich zur Stärkung und Weiterentwicklung einer nationalen Agenda in Deutschland bei, die Sexualität als grundlegendes Menschenrecht von Menschen mit Behinderungen anerkennt. Durch die Produktion und Verbreitung von spezialisiertem Wissen, den institutionellen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen professionellen, sozialen und staatlichen Akteuren fördert die Veranstaltung den Aufbau inklusiver ethischer, rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen im deutschen Kontext.
Dieser Beitrag zielt darauf ab, öffentliche Politiken zu orientieren, professionelle Praktiken zu verbessern und eine Kultur zu stärken, die Autonomie, Würde und volle gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bekräftigt.
Veranstalter: ProdÁrt e.V.

Foto: https://prodart.org/
Bremen (kobinet) "Körper, Wünsche und Rechte: Sexualassistenz und Behinderung im 21. Jahrhundert" vom 22. bis 24. Januar 2026 im Zentrum für Kunst im Tabakquartier Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen Diesen Text haben wir von https://prodart.org/ erhalten und geben ihn hier gern wider.
Dieses Treffen hat das Ziel, die öffentliche, institutionelle und wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Sexualassistenz für Menschen mit Behinderungen zu stärken, verstanden als eine wesentliche Dimension von Autonomie, menschlicher Würde und voller gesellschaftlicher Teilhabe.
Allgemeine Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://prodart.org/symposium-menschenrechte-ohne-schranken-aktiv/
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei; aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird eine vorherige Anmeldung empfohlen [email protected]
Es ist auch eine Onlineteilnahme möglich, nach Anmeldung erhält man einen Zoom-Link.
Ethische Grundlagen und menschenrechtlicher Rahmen
Die Initiative orientiert sich an den Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK), die Deutschland im Jahr 2009 ratifiziert hat. Dieses juristische und ethische Rahmenwerk verpflichtet die Staaten, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten – einschließlich der Möglichkeit, ihre Sexualität frei, sicher und selbstbestimmt zu leben. Das Symposium möchte diese Verpflichtungen durch kritische Analysen, Erfahrungsaustausch, berufliche Weiterentwicklung und die Verbreitung aktueller Forschungsergebnisse vertiefen. Sexualität, verstanden als wesentliche Dimension menschlichen Wohlbefindens, erfordert Bedingungen des Zugangs, der Begleitung und der angemessenen Unterstützung, die den individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen gerecht werden.
Ein interdisziplinäres Treffen mit Vorbildcharakter
Die Veranstaltung bringt Fachleute aus den Bereichen Gesundheit, Ethik, Recht, Psychologie, Sexualpädagogik und Sozialarbeit zusammen, ebenso wie Aktivist*innen und Menschen mit Behinderungen, die ihre Erfahrungen aus erster Hand einbringen werden.
Diese Vielfalt an Perspektiven ermöglicht eine umfassende Betrachtung der Sexualassistenz aus unterschiedlichen Blickwinkeln:
- Ethisch: Rechte, Selbstbestimmung und Würde
- Rechtlich: Gesetzliche Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten und Schutzmechanismen
- Sozial: Inklusion, Bekämpfung von Stigmatisierung und Förderung von Autonomie
- Gesundheitlich: Betreuung, Begleitung und professionelle Unterstützung auf der Grundlage guter Praxis
Dieser transversale Ansatz macht das Symposium zu einem modellenhaften Referenzpunkt, der praxisnahe wie theoretische Impulse für politische Maßnahmen, professionelle Interventionen und gesellschaftliche Sensibilisierungsstrategien liefert.
Schweigen brechen, Wege öffnen
Trotz rechtlicher Fortschritte bleibt die Sexualität von Menschen mit Behinderungen ein Thema, das häufig unsichtbar gemacht, tabuisiert oder infantilisiert wird. Das Symposium setzt hier an und schlägt einen Paradigmenwechsel vor: das Bedürfnis nach Intimität, Lust und erfüllter Sexualität als unveräußerliches Menschenrecht zu verstehen, das untrennbar mit der menschlichen Würde verbunden ist. Wenn Sexualassistenz gut reguliert, begleitet und auf soliden ethischen Grundsätzen basiert, ist sie ein Instrument, das die Möglichkeiten sozialer Teilhabe erweitert und ein erfülltes emotionales und sexuelles Leben ermöglicht.
Ein Raum für Wissen und Engagement
Vorträge, Panels, Diskussionsrunden und persönliche Erfahrungsberichte bilden ein Programm, das wissenschaftliche Präzision, Perspektivenvielfalt und menschliche Sensibilität miteinander verbindet. Ziel ist es nicht nur, zu analysieren, sondern auch Impulse für Veränderungen zu setzen, die respektvolle, innovative und menschenrechtsbasierte Lösungen für Menschen mit Behinderungen fördern. Zugleich trägt das Symposium maßgeblich zur Stärkung und Weiterentwicklung einer nationalen Agenda in Deutschland bei, die Sexualität als grundlegendes Menschenrecht von Menschen mit Behinderungen anerkennt. Durch die Produktion und Verbreitung von spezialisiertem Wissen, den institutionellen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen professionellen, sozialen und staatlichen Akteuren fördert die Veranstaltung den Aufbau inklusiver ethischer, rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen im deutschen Kontext.
Dieser Beitrag zielt darauf ab, öffentliche Politiken zu orientieren, professionelle Praktiken zu verbessern und eine Kultur zu stärken, die Autonomie, Würde und volle gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bekräftigt.
Veranstalter: ProdÁrt e.V.




