DÜSSELDORF (kobinet)
In Düsseldorf gibt es zu wenig Wohnungen.
Das Problem wird immer größer.
Das zeigt die Jahres-Bilanz vom Mieter-Verein.
Eine Jahres-Bilanz ist eine Übersicht über ein Jahr.
Dort steht: So viel Geld kam rein.
Und so viel Geld ging raus.
Ein Mieter-Verein hilft Menschen beim Mieten.
Der Verein berät bei Problemen mit der Wohnung.
Der Mieter-Verein hat jetzt 34.500 Mitglieder.
Mitglieder sind Menschen im Verein.
Sie zahlen Geld an den Verein.
Dafür bekommen sie Hilfe vom Verein.
So viele Mitglieder hatte der Verein noch nie.
Im Jahr 2025 kamen 3.200 neue Mitglieder dazu.
Der Verein hat 21 Rechts-Berater.
Rechts-Berater kennen die Gesetze.
Sie helfen bei Fragen zu Rechten.
Die Rechts-Berater hatten 31.500 Termine.
Ein Termin ist ein Treffen mit einem Berater.
Der Berater hilft bei Fragen zur Wohnung.
Das sind Rekord-Zahlen.
Hans-Jochem Witzke ist der 1. Vorsitzende.
Ein Vorsitzender ist der Chef vom Verein.
Er leitet die Treffen.
Und er trifft wichtige Entscheidungen.
Er sagt: Wir freuen uns über viele neue Mitglieder.
Das zeigt: Unsere Beratung ist sehr gut.
Aber es zeigt auch: Es gibt viele Probleme.
Claus Nesemann ist Geschäfts-Führer vom Verein.
Ein Geschäfts-Führer ist der Chef vom Verein.
Er kümmert sich um die tägliche Arbeit.
Er erklärt die Probleme beim Wohnungs-Markt:
Der Wohnungs-Markt sind alle Wohnungen zum Mieten.
Dort sieht man: Was kostet eine Wohnung.
Es gibt zu wenig bezahlbare Wohnungen.
Bezahlbar heißt: Nicht zu teuer.
Man hat genug Geld für die Wohnung.
Die Mieten bei neuen Wohnungen sind sehr hoch.
Die Mieten bei alten Wohnungen steigen stark.
Manche Wohnungen stehen leer.
Oder sie werden nur kurz vermietet.
Kurz vermietet heißt: Jemand wohnt nur wenige Wochen dort.
Dann zieht die Person wieder aus.
Das ist nicht erlaubt.
Der Verein prüft oft Neben-Kosten-Abrechnungen.
Eine Neben-Kosten-Abrechnung ist eine Liste mit Extra-Kosten.
Dort stehen Kosten für Heizung und Wasser.
Die Abrechnungen kommen am Ende vom Jahr.
Mehr als die Hälfte ist falsch.
Meistens müssen die Mieter zu viel bezahlen.

Foto: tribp (Creative Commons BY 2.0)
DÜSSELDORF (kobinet) Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist in den vergangenen Jahren schwieriger geworden und sie verschärft sich weiter. Das belegt auch die Jahresbilanz des Mieterverein Düsseldorf, die jetzt vorgelegt wurde. Demnach hat dieser Verein (Stand heute) eine Mitgliederzahl von 34.500. So viele wie noch nie. Im Jahr 2025 traten 3.200 Mieterinnen und Mieter dem Verein neu bei. Die 21 Rechtsberaterinnen und Rechtsberater des Vereins haben rund 31.500 Beratungen in Terminform durchgeführt. Auch das sind Rekordzahlen.
„Einerseits freuen wir uns über diesen gewaltigen Zuspruch, den wir bekommen.“ so Hans-Jochem Witzke, der 1. Vorsitzender des Mieterverein Düsseldorf. Er ist nach seinen Worten auch Ausdruck der Qualität unserer Beratung, die sich offenbar herumgesprochen hat. „Andererseits“, so Witzke, „zeigen die Zahlen natürlich auch, dass der angespannte Wohnungsmarkt immer mehr Konfliktpotenzial beinhaltet.“
„Beleg für die großen Probleme auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt sind unter anderem fehlender bezahlbarer Wohnraum, die stark überhöhten Angebotsmieten, drastische Mieterhöhungen im
Bestand, die Zweckentfremdung von Wohnraum durch Leerstand und Kurzzeitvermietung sowie die Entmietungsstrategien von rein renditeorientierten Investoren“, erklärt Claus Nesemann, der Geschäftsführer des Mieterverein Düsseldorf.
Eine der Schwerpunkttätigkeiten des Vereins war im Jahr 2025 die Überprüfung von Nebenkostenabrechnungen, die zum Jahresende gehäuft bei den Mieterinnen und Mietern ankommen und häufig fehlerbehaftet sind. „Mehr als jede zweite von uns geprüfte ist falsch, überraschenderweise sehr viel häufiger zum Nachteil der Mieterinnen und Mieter“, sagt Nesemann.

Foto: tribp (Creative Commons BY 2.0)
DÜSSELDORF (kobinet) Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist in den vergangenen Jahren schwieriger geworden und sie verschärft sich weiter. Das belegt auch die Jahresbilanz des Mieterverein Düsseldorf, die jetzt vorgelegt wurde. Demnach hat dieser Verein (Stand heute) eine Mitgliederzahl von 34.500. So viele wie noch nie. Im Jahr 2025 traten 3.200 Mieterinnen und Mieter dem Verein neu bei. Die 21 Rechtsberaterinnen und Rechtsberater des Vereins haben rund 31.500 Beratungen in Terminform durchgeführt. Auch das sind Rekordzahlen.
„Einerseits freuen wir uns über diesen gewaltigen Zuspruch, den wir bekommen.“ so Hans-Jochem Witzke, der 1. Vorsitzender des Mieterverein Düsseldorf. Er ist nach seinen Worten auch Ausdruck der Qualität unserer Beratung, die sich offenbar herumgesprochen hat. „Andererseits“, so Witzke, „zeigen die Zahlen natürlich auch, dass der angespannte Wohnungsmarkt immer mehr Konfliktpotenzial beinhaltet.“
„Beleg für die großen Probleme auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt sind unter anderem fehlender bezahlbarer Wohnraum, die stark überhöhten Angebotsmieten, drastische Mieterhöhungen im
Bestand, die Zweckentfremdung von Wohnraum durch Leerstand und Kurzzeitvermietung sowie die Entmietungsstrategien von rein renditeorientierten Investoren“, erklärt Claus Nesemann, der Geschäftsführer des Mieterverein Düsseldorf.
Eine der Schwerpunkttätigkeiten des Vereins war im Jahr 2025 die Überprüfung von Nebenkostenabrechnungen, die zum Jahresende gehäuft bei den Mieterinnen und Mietern ankommen und häufig fehlerbehaftet sind. „Mehr als jede zweite von uns geprüfte ist falsch, überraschenderweise sehr viel häufiger zum Nachteil der Mieterinnen und Mieter“, sagt Nesemann.




