HAMBURG (kobinet)
In Hamburg schneit es gerade viel.
Das ist gefährlich.
Besonders für blinde Menschen.
Blinde Menschen können nichts sehen.
Und für Menschen mit Seh-Behinderung.
Seh-Behinderung bedeutet: Eine Person kann nicht gut sehen.
Der Blinden-Verein warnt vor den Gefahren.
Ein Blinden-Verein ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft blinden Menschen.
Der Verein heißt: BSVH.
Das ist die Abkürzung.
Der BSVH sagt: Die Wege müssen frei sein.
So viel Schnee gab es seit 15 Jahren nicht.
Der Wetter-Dienst warnt vor Glätte.
Wetter-Dienst bedeutet: Eine Gruppe sagt das Wetter voraus.
Glätte bedeutet: Die Straßen sind sehr glatt.
Man kann leicht aus-rutschen.
An vielen Stellen liegt viel Schnee.
Bus-Haltestellen sind besonders gefährlich.
Fuß-Wege sind auch gefährlich.
Blinde Menschen brauchen bestimmte Hilfen.
Eine Hilfe sind Leit-Streifen.
Leit-Streifen sind besondere Streifen auf dem Boden.
Blinde Menschen fühlen die Streifen mit dem Stock.
So finden sie den Weg.
Aber der Schnee bedeckt die Leit-Streifen.
Dann können blinde Menschen den Weg nicht finden.
Auch Bord-Stein-Kanten sind wichtig.
Bord-Stein-Kanten sind die Kanten zwischen Straße und Geh-Weg.
Viele Menschen bleiben jetzt zu Hause.
Sie haben Angst zu stürzen.
Die Wege sind vereist.
Vereist bedeutet: Es liegt Eis auf dem Boden.
Die Wege sind nicht geräumt.
Geräumt bedeutet: Der Schnee wurde weg-gemacht.
Das macht das Gehen sehr gefährlich.
Auch bekannte Wege sind schwer zu finden.
Viele Menschen fühlen sich unsicher.
Der BSVH fordert jetzt:
Alle Fuß-Wege müssen geräumt werden.
Die Leit-Streifen müssen frei sein.
Die Bus-Haltestellen müssen gestreut werden.
Gestreut bedeutet: Es wurde Salz oder Sand auf den Weg geworfen.
Das macht die Straße weniger glatt.
Das gilt auch für kleine Straßen.
Alle Menschen sollen die Gefahren kennen.

Foto: videomaxic In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
HAMBURG (kobinet) Eindringlich warnt der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) vor den Auswirkungen des Winterwetters mit seinen massiven Gefahren für blinde und sehbehinderte Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Menschen. Der Verein fordert, dass Gehwege, taktile Leitsysteme und Haltestellenbereiche konsequent geräumt und gestreut werden, damit sichere Orientierung und selbstständige Fortbewegung möglich bleiben.
Hamburg verzeichnet momentan die stärksten Schneefälle seit 15 Jahren. Die Wetterdienste warnen weiterhin vor Glätte und Schneeverwehungen. Insbesondere an Gehwegen, Haltestellen und Verkehrsquerungen ist die Lage angespannt. Diese winterlichen Bedingungen führen dazu, dass für Menschen mit Seh oder Mobilitätsbeeinträchtigung Strukturen wie taktile Leitstreifen, Bordsteinkanten oder ebenfalls für die Orientierung wichtige Untergrundstrukturen durch Schnee verdeckt oder unkenntlich sind. Ungeräumte und vereiste Wege machen es Betroffenen nahezu unmöglich, sich eigenständig und sicher im öffentlichen Raum zu bewegen. Viele bleiben daher zu Hause oder riskieren bei jedem Spaziergang, an Haltestellen oder Straßenüberquerungen zu stürzen und verletzt zu werden. Auch eine eigenständige Orientierung, selbst auf bekannten Wegen, ist derzeit kaum möglich.
Der BSVH fordert daher: Sichere, geräumte und gestreute Gehwege, Leitstreifen und Haltestellenbereiche – auch abseits der Hauptverkehrsstraßen sowie eine Sensibilisierung für die besonderen Gefahren für Menschen mit Sinnesbehinderungen bei Schnee und Eis.

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HAMBURG (kobinet) Eindringlich warnt der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) vor den Auswirkungen des Winterwetters mit seinen massiven Gefahren für blinde und sehbehinderte Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Menschen. Der Verein fordert, dass Gehwege, taktile Leitsysteme und Haltestellenbereiche konsequent geräumt und gestreut werden, damit sichere Orientierung und selbstständige Fortbewegung möglich bleiben.
Hamburg verzeichnet momentan die stärksten Schneefälle seit 15 Jahren. Die Wetterdienste warnen weiterhin vor Glätte und Schneeverwehungen. Insbesondere an Gehwegen, Haltestellen und Verkehrsquerungen ist die Lage angespannt. Diese winterlichen Bedingungen führen dazu, dass für Menschen mit Seh oder Mobilitätsbeeinträchtigung Strukturen wie taktile Leitstreifen, Bordsteinkanten oder ebenfalls für die Orientierung wichtige Untergrundstrukturen durch Schnee verdeckt oder unkenntlich sind. Ungeräumte und vereiste Wege machen es Betroffenen nahezu unmöglich, sich eigenständig und sicher im öffentlichen Raum zu bewegen. Viele bleiben daher zu Hause oder riskieren bei jedem Spaziergang, an Haltestellen oder Straßenüberquerungen zu stürzen und verletzt zu werden. Auch eine eigenständige Orientierung, selbst auf bekannten Wegen, ist derzeit kaum möglich.
Der BSVH fordert daher: Sichere, geräumte und gestreute Gehwege, Leitstreifen und Haltestellenbereiche – auch abseits der Hauptverkehrsstraßen sowie eine Sensibilisierung für die besonderen Gefahren für Menschen mit Sinnesbehinderungen bei Schnee und Eis.




