Berlin (kobinet)
Ab dem 1. Januar 2026 wird es teurer.
Es gibt dann einen neuen CO₂-Preis in Deutschland.
CO₂ ist ein Gas.
Das Gas entsteht beim Heizen.
Und beim Auto-Fahren.
Das Gas schadet dem Klima.
Klima ist das Wetter über viele Jahre.
Zum Beispiel: Ist es warm oder kalt?
Deshalb muss man für CO₂ Geld bezahlen.
Das nennt man: CO₂-Preis.
Der Preis liegt zwischen 55 und 65 Euro.
Das gilt für jede Tonne CO₂.
Eine Tonne ist ein Gewicht.
Eine Tonne sind 1000 Kilo-Gramm.
Was wird teurer?
Benzin wird teurer.
Heizen wird teurer.
Müll-Gebühren werden auch teurer.
Das liegt am neuen CO₂-Preis.
Verena Bentele ist die Präsidentin vom VdK.
Eine Präsidentin ist die Chefin von einem Land.
Oder die Chefin von einer Organisation.
Der VdK ist ein Sozial-Verband.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen bei Problemen.
Sie sagt: Das ist ein Problem.
Es ist ein Problem für arme Menschen.
Arme Menschen haben wenig Geld.
Sie können die höheren Preise nicht bezahlen.
Reiche Menschen haben es leichter.
Sie können die höheren Preise zahlen.
Sie können auf umwelt-freundliche Dinge umsteigen.
Zum Beispiel eine Wärme-Pumpe kaufen.
Eine Wärme-Pumpe ist ein Gerät zum Heizen.
Die Wärme-Pumpe holt Wärme aus der Luft.
Oder aus der Erde.
Dann macht die Wärme-Pumpe das Haus warm.
Oder ein E-Auto kaufen.
Arme Menschen können das nicht.
Verena Bentele sagt:
Unsere Mit-Glieder haben wenig Geld.
Sie können keine neue Heizung kaufen.
Sie können kein E-Auto kaufen.
Sie brauchen Hilfe vom Staat.
Ohne Hilfe geht es nicht.
Die alte Regierung hat ein Klima-Geld versprochen.
Klima-Geld ist Geld vom Staat.
Die Menschen bekommen das Geld zurück.
Sie haben vorher den CO₂-Preis bezahlt.
Das Klima-Geld sollte den Menschen helfen.
Es sollte die höheren Kosten ausgleichen.
Aber die neue Regierung macht das nicht.
Das Klima-Geld kommt nicht.
Statt-dessen gibt es andere Maßnahmen.
Maßnahmen sind Dinge, die man tut.
Man will damit etwas erreichen.
Oder etwas ändern.
Zum Beispiel: Die Strom-Steuer wird gesenkt.
Strom-Steuer ist Geld für den Staat.
Man bezahlt die Strom-Steuer, wenn man Strom benutzt.
Aber das hilft vor allem Firmen.
Und Land-Wirten.
Normale Menschen haben davon wenig.
Der VdK fordert ein gerechtes Klima-Paket.
Ein Klima-Paket sind viele Regeln zusammen.
Die Regeln sollen die Umwelt schützen.
Was heißt das?
Arme Menschen sollen nicht mehr zahlen.
Sie sollen nicht mehr zahlen als andere.
Der Klima-Schutz soll gerecht sein.
Was fordert der VdK konkret?
Es soll eine Kauf-Prämie geben.
Die Kauf-Prämie ist für E-Autos.
Aber nur für Menschen mit wenig Geld.
Es soll Social-Leasing geben.
Social-Leasing bedeutet: Menschen mit wenig Geld können ein Auto mieten.
Das Auto kostet dann weniger Geld.
Das heißt: Günstige Miete für E-Autos.
Die jetzigen Pläne reichen nicht aus.
Auch die Auto-Firmen müssen etwas tun.
Sie sollen günstige E-Autos bauen.
Nicht nur teure E-Autos.
Dann können auch arme Menschen E-Autos kaufen.
Die Auto-Firmen sollen keine Benzin-Autos mehr bauen.
Der VdK fordert auch bessere Bus-Linien.
Und bessere Bahn-Linien.
Die Busse sollen barriere-frei sein.
Die Bahnen sollen barriere-frei sein.
Barriere-frei bedeutet: Auch Menschen mit Behinderung können die Busse nutzen.
Und die Bahnen nutzen.
Die Busse sollen zuverlässig fahren.
Die Bahnen sollen zuverlässig fahren.
Das Deutschland-Ticket soll nicht teurer werden.
Das Deutschland-Ticket ist eine Fahr-Karte.
Die Fahr-Karte kostet 49 Euro im Monat.
Es soll ein Sozial-Ticket geben.
Was ist ein Sozial-Ticket?
Ein besonders günstiges Ticket für arme Menschen.
Dann können arme Menschen Bus fahren.
Und Bahn fahren.
Sie brauchen dann kein eigenes Auto.
Auch beim Wohnen soll es Hilfe geben.
Die Energie-Kosten sollen sinken.
Energie bedeutet: Kraft zum Arbeiten.
Zum Beispiel Strom ist Energie.
Wie geht das?
Der Staat soll Geld geben.
Das Geld ist für Sanierung.
Sanierung heißt: Das Haus wird besser gemacht.
Dann braucht man weniger Energie zum Heizen.
Arme Menschen sollen mehr Geld bekommen.
Reiche Menschen sollen weniger Geld bekommen.
Der Staat soll auch Wärme-Netze bauen.
Wärme-Netze sind Rohre unter der Erde.
Die Rohre bringen warmes Wasser in viele Häuser.
Das warme Wasser ist zum Heizen.
Verena Bentele fordert das Klima-Geld wieder.
Das Klima-Geld soll direkt ausgezahlt werden.
An Haushalte mit wenig Geld.
Ein Haushalt ist eine Familie.
Oder eine Person, die alleine wohnt.
Diese Menschen haben am meisten Probleme.
Die Probleme kommen durch die höheren Energie-Preise.
Das Klima-Geld soll diesen Menschen helfen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Ab dem 1. Januar 2026 wird in Deutschland ein CO₂‑Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂ eingeführt. Diese Neuerung betrifft unmittelbar die Verbraucherpreise bei Kraftstoff, Heizenergie und den damit verbundenen Dienstleistungen. Insbesondere die Kosten für Tanken sowie Heizen werden spürbar steigen, da fossile Energieträger künftig mit einem höheren CO₂‑Preis belastet werden. Auch die Müllgebühren werden teurer, weil die CO₂‑Bepreisung auf die Verbrennung von Abfällen durchschlägt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert die Folgen für Menschen mit geringen Einkommen und fordert Entlastungen.
„Während Haushalte mit höheren Einkommen die steigenden CO₂‑Preise vergleichsweise leichter tragen oder durch Umstieg auf klimafreundliche Alternativen kompensieren können, trifft die Belastung kleine Einkommen deutlich härter. Gerade Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen verfügen häufig nicht über die nötigen Mittel, um beispielsweise auf eine energieeffiziente Wärmepumpe oder ein E-Auto umzusteigen. Unsere Mitglieder spiegeln uns das regelmäßig wider. Für sie ist eine langfristige Bindung an fossile Energiequellen und -technologien ohne gute Unterstützung, zum Beispiel beim Heizungsumbau, ohne Alternative“, betonte Verena Bentele.
In der vergangenen Legislatur wurde nach Informationen des VdK ein sogenanntes Klimageld als Kompensation für Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Im aktuellen Koalitionsvertrag ist eine solche direkte Entlastung nicht mehr vorgesehen und wird von der Bundesregierung auch nicht weiterverfolgt. Stattdessen beruft man sich auf Maßnahmen wie die Stromsteuersenkung – die jedoch weitgehend produzierende Gewerbe, Land‑ und Forstwirtschaft entlastet – oder die Finanzierung der Gasspeicherumlage. Von diesen Effekten profitieren viele private Haushalte kaum.
Der VdK fordert ein sozial gerechtes Klimapaket, damit der Klimaschutz nicht vor allem Menschen mit wenig und mittlerem Einkommen belastet. Dazu gehört eine gezielte Förderung von E-Mobilität, die untere Einkommensgruppen beim Umstieg auf E-Autos durch eine Kaufprämie oder Social-Leasing-Modelle unterstützt. Die aktuell vorliegenden Entwürfe gehen für eine gezielte Unterstützung von Menschen mit geringen Einkommen nicht weit genug. Gleichzeitig ist die Automobilindustrie gefragt: Anstatt sich weiter mit dem Bau von Verbrennern zu beschäftigen, sollte sie bezahlbare Modelle im unteren Preissegment endlich in die Fläche bringen und damit E-Mobilität für die Breite der Gesellschaft ermöglichen. Zudem braucht es nach Ansicht des VdK einen barrierefreien und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr, ein preisstabiles Deutschlandticket sowie ein bundesweites Sozialticket für soziale Teilhabe und als echte Alternative zum eigenen Auto.
„Auch beim Wohnen sollten die Ausgaben für Energie gesenkt werden. Dies geht am besten durch eine sozial gestaffelte Förderung für die Sanierung von Gebäuden oder den Ausbau von Wärmenetzen in den Kommunen. Um die Mehrkosten durch die CO₂‑Bepreisung für finanziell stark belastete Haushalte zu verringern, fordern wir die Wiederaufnahme der Überlegungen für ein sozial gestaffeltes Klimageldes. Dieses sollte als direkte finanzielle Entlastung an Haushalte mit niedrigem Einkommen ausgezahlt werden, die sonst unverhältnismäßig stark durch steigende Energiepreise belastet werden“, erklärte Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Ab dem 1. Januar 2026 wird in Deutschland ein CO₂‑Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂ eingeführt. Diese Neuerung betrifft unmittelbar die Verbraucherpreise bei Kraftstoff, Heizenergie und den damit verbundenen Dienstleistungen. Insbesondere die Kosten für Tanken sowie Heizen werden spürbar steigen, da fossile Energieträger künftig mit einem höheren CO₂‑Preis belastet werden. Auch die Müllgebühren werden teurer, weil die CO₂‑Bepreisung auf die Verbrennung von Abfällen durchschlägt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert die Folgen für Menschen mit geringen Einkommen und fordert Entlastungen.
„Während Haushalte mit höheren Einkommen die steigenden CO₂‑Preise vergleichsweise leichter tragen oder durch Umstieg auf klimafreundliche Alternativen kompensieren können, trifft die Belastung kleine Einkommen deutlich härter. Gerade Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen verfügen häufig nicht über die nötigen Mittel, um beispielsweise auf eine energieeffiziente Wärmepumpe oder ein E-Auto umzusteigen. Unsere Mitglieder spiegeln uns das regelmäßig wider. Für sie ist eine langfristige Bindung an fossile Energiequellen und -technologien ohne gute Unterstützung, zum Beispiel beim Heizungsumbau, ohne Alternative“, betonte Verena Bentele.
In der vergangenen Legislatur wurde nach Informationen des VdK ein sogenanntes Klimageld als Kompensation für Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Im aktuellen Koalitionsvertrag ist eine solche direkte Entlastung nicht mehr vorgesehen und wird von der Bundesregierung auch nicht weiterverfolgt. Stattdessen beruft man sich auf Maßnahmen wie die Stromsteuersenkung – die jedoch weitgehend produzierende Gewerbe, Land‑ und Forstwirtschaft entlastet – oder die Finanzierung der Gasspeicherumlage. Von diesen Effekten profitieren viele private Haushalte kaum.
Der VdK fordert ein sozial gerechtes Klimapaket, damit der Klimaschutz nicht vor allem Menschen mit wenig und mittlerem Einkommen belastet. Dazu gehört eine gezielte Förderung von E-Mobilität, die untere Einkommensgruppen beim Umstieg auf E-Autos durch eine Kaufprämie oder Social-Leasing-Modelle unterstützt. Die aktuell vorliegenden Entwürfe gehen für eine gezielte Unterstützung von Menschen mit geringen Einkommen nicht weit genug. Gleichzeitig ist die Automobilindustrie gefragt: Anstatt sich weiter mit dem Bau von Verbrennern zu beschäftigen, sollte sie bezahlbare Modelle im unteren Preissegment endlich in die Fläche bringen und damit E-Mobilität für die Breite der Gesellschaft ermöglichen. Zudem braucht es nach Ansicht des VdK einen barrierefreien und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr, ein preisstabiles Deutschlandticket sowie ein bundesweites Sozialticket für soziale Teilhabe und als echte Alternative zum eigenen Auto.
„Auch beim Wohnen sollten die Ausgaben für Energie gesenkt werden. Dies geht am besten durch eine sozial gestaffelte Förderung für die Sanierung von Gebäuden oder den Ausbau von Wärmenetzen in den Kommunen. Um die Mehrkosten durch die CO₂‑Bepreisung für finanziell stark belastete Haushalte zu verringern, fordern wir die Wiederaufnahme der Überlegungen für ein sozial gestaffeltes Klimageldes. Dieses sollte als direkte finanzielle Entlastung an Haushalte mit niedrigem Einkommen ausgezahlt werden, die sonst unverhältnismäßig stark durch steigende Energiepreise belastet werden“, erklärte Verena Bentele.




