Berlin (kobinet)
Simone Fischer ist Politikerin.
Das bedeutet: Sie arbeitet in der Politik.
Sie ist bei der Partei Die Grünen.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen haben die gleiche Meinung zur Politik.
Sie kümmert sich um das Thema Pflege.
Jetzt hat sie eine Nachricht geschrieben.
Es geht um Geld für die Pflege.
Viele Politiker wollen weniger Geld ausgeben.
Simone Fischer sagt: Das ist falsch.
Manche Politiker wollen bei der Pflege sparen.
Sie wollen strengere Regeln machen.
Dann bekommen weniger Menschen Hilfe.
Das ist nicht gerecht.
Menschen brauchen Pflege.
Die Pflege muss gut bezahlt werden.
Die Politiker reden nur über Ausgaben.
Sie reden nicht über Ein-nahmen.
Ein-nahmen bedeutet: Du bekommst Geld.
Simone Fischer sagt:
Wir brauchen mehr Geld für die Pflege.
Wir müssen überlegen: Woher kommt das Geld?
Die Grünen haben einen Plan gemacht.
Der Plan zeigt: So kann Pflege fair sein.
Die Menschen sollen nicht zu viel zahlen.
Der Plan sagt:
Es gibt neue Wege für mehr Geld.
Dann ist die Pflege sicher.
Die Grünen haben gerechnet:
Im Jahr 2026 gibt es 16 Milliarden Euro mehr.
Bis zum Jahr 2060 sind es 55 Milliarden Euro.
Mit dem Geld kann man viel machen:
Die Pflege wird besser.
Die Menschen zahlen nicht mehr.
Simone Fischer sagt auch:
In der Corona-Zeit gab es Extra-Kosten.
Corona ist ein Virus.
Das Virus kann Menschen krank machen.
Extra-Kosten bedeutet: Zusätzliches Geld ausgeben.
Das Geld muss zurück-gezahlt werden.
Das muss schnell passieren.
Dann hat die Pflege-Versicherung mehr Geld.
Eine Versicherung ist eine Firma.
Die Firma zahlt Geld für ihre Mitglieder.

Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich angesichts der aktuellen Diskussion um strengere Zugänge und Einschränkungen in der Pflege kurz vor Jahresende mit einer Erklärung zu Wort gemeldet: "Wer jetzt über Einschnitte und Kürzungen in der Pflege spricht, ohne über die Einnahmeseite zu reden, verschiebt das Problem auf Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beitragszahler*innen. So wird jede Reform zum Risiko. Pflege lässt sich nicht kaputtsparen - sie braucht eine stabile Finanzierung. Strengere Zugänge zur Pflege sind keine Reform, sondern Leistungskürzungen durch die Hintertür. Pflege darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wer Pflegebedürftigkeit künstlich kleinrechnet, spart auf dem Rücken der Menschen, die Hilfe brauchen."
Die eigentliche Leerstelle der Debatte ist nach Ansicht von Simone Fischer die Einnahmeseite. „Statt Leistungen zu begrenzen oder Zugänge zu erschweren, müssen wir klären, wie Pflege fair finanziert wird – damit sie bezahlbar bleibt.“ Die Grünen haben vor kurzem eigene Leitplanken für eine bezahlbare und faire Pflegereform vorgelegt. Sie sehen nach Informationen von Simone Fischer unter anderem eine Begrenzung der Eigenanteile und eine breitere Finanzierungsbasis vor. Die Berechnungen zeigen: Bereits 2026 wären Mehreinnahmen von bis zu 16 Milliarden Euro möglich; bis 2060 könnte das mögliche Finanzpolster auf rund 55 Milliarden Euro anwachsen. Damit würden Spielräume geschaffen, um Leistungen zu sichern, Eigenanteile zu begrenzen und pflegende Angehörige zu entlasten – ohne ständige Beitragserhöhungen. Zudem müssen die Corona-Mehrkosten umgehend an die Pflegeversicherung zurückerstattet werden.

Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich angesichts der aktuellen Diskussion um strengere Zugänge und Einschränkungen in der Pflege kurz vor Jahresende mit einer Erklärung zu Wort gemeldet: "Wer jetzt über Einschnitte und Kürzungen in der Pflege spricht, ohne über die Einnahmeseite zu reden, verschiebt das Problem auf Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beitragszahler*innen. So wird jede Reform zum Risiko. Pflege lässt sich nicht kaputtsparen - sie braucht eine stabile Finanzierung. Strengere Zugänge zur Pflege sind keine Reform, sondern Leistungskürzungen durch die Hintertür. Pflege darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wer Pflegebedürftigkeit künstlich kleinrechnet, spart auf dem Rücken der Menschen, die Hilfe brauchen."
Die eigentliche Leerstelle der Debatte ist nach Ansicht von Simone Fischer die Einnahmeseite. „Statt Leistungen zu begrenzen oder Zugänge zu erschweren, müssen wir klären, wie Pflege fair finanziert wird – damit sie bezahlbar bleibt.“ Die Grünen haben vor kurzem eigene Leitplanken für eine bezahlbare und faire Pflegereform vorgelegt. Sie sehen nach Informationen von Simone Fischer unter anderem eine Begrenzung der Eigenanteile und eine breitere Finanzierungsbasis vor. Die Berechnungen zeigen: Bereits 2026 wären Mehreinnahmen von bis zu 16 Milliarden Euro möglich; bis 2060 könnte das mögliche Finanzpolster auf rund 55 Milliarden Euro anwachsen. Damit würden Spielräume geschaffen, um Leistungen zu sichern, Eigenanteile zu begrenzen und pflegende Angehörige zu entlasten – ohne ständige Beitragserhöhungen. Zudem müssen die Corona-Mehrkosten umgehend an die Pflegeversicherung zurückerstattet werden.




