DÜSSELDORF (kobinet)
Seit 2019 gibt es das Programm Inklusions-Scheck.
Das Programm ist vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Ein Ministerium ist ein Amt.
Dort arbeiten viele Menschen.
Sie kümmern sich um wichtige Aufgaben.
Das Ministerium ist in Nord-Rhein-West-Falen.
Jedes Jahr gibt es mindestens 500-Tausend Euro für das Programm.
Vereine können Geld bekommen.
Auch Initiativen können Geld bekommen.
Eine Initiative ist eine Gruppe von Menschen.
Sie haben eine gemeinsame Idee.
Sie wollen etwas verbessern.
Das geht einfach über das Internet.
Jeder Verein kann bis zu 2-Tausend Euro bekommen.
Dafür muss der Verein etwas tun.
Das Angebot muss für alle Menschen sein.
Das Geld muss für Inklusion sein.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen können mit-machen.
Die Angebote müssen in Nord-Rhein-West-Falen sein.
Im Jahr 2025 gab es 406 Schecks.
Das sind zusammen 812-Tausend Euro.
Das sind mehr Schecks als je zuvor.
Die meisten Vereine kaufen damit neue Sachen.
Oder sie bauen etwas um.
Das macht Orte barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Dann können alle Menschen rein-kommen.
Zum Beispiel Menschen im Roll-Stuhl.
Es gab 119 Projekte für Barriere-Freiheit.
Zum Beispiel: Neue Eingänge ohne Stufen.
Oder: Treppen-Lifte.
Oder: Neue Toiletten.
Ein Sport-Verein hat alte Roll-Stühle repariert.
Der Verein heißt: SV Germania Hovestadt-Nordwald.
64 Vereine haben Veranstaltungen gemacht.
Zum Beispiel: Fort-Bildungen.
Eine Fort-Bildung ist ein Kurs.
Menschen lernen dort neue Sachen.
Sie werden besser in ihrem Beruf.
Oder: Vorträge.
Oder: Aktions-Tage.
Das hilft Menschen beim Verstehen von Inklusion.
Sport ist sehr wichtig beim Inklusions-Scheck.
62 Sport-Angebote bekamen Geld.
Zum Beispiel: Die Paralympische Woche in Dortmund.
Paralympisch bedeutet: Sport für Menschen mit Behinderung.
Die Paralympics sind wie die Olympischen Spiele.
Das war vom BVB-Lern-Zentrum.
Schüler haben Blinden-Fußball gespielt.
Das war für alle Schüler.
46 Vereine haben Freizeit-Angebote gemacht.
Zum Beispiel: Der Verein Schwester-Herzen in Krefeld.
Der Verein macht Zoo-Besuche.
Das ist für kranke Kinder.
33 Vereine haben Kultur-Angebote gemacht.
Zum Beispiel: Der Verein SPI in Paderborn.
SPI bedeutet: sozial, partizipativ, innovativ.
Partizipativ bedeutet: Alle dürfen mit-machen.
Alle können mit-reden.
Alle können mit-entscheiden.
Innovativ bedeutet: Etwas ist neu.
Es gibt neue Ideen.
Es gibt neue Lösungen.
Der Verein hat ein Graffiti-Projekt gemacht.
Jetzt gibt es ein großes Bild an der Wand.
2025 gab es Kommunal-Wahlen.
Kommunal-Wahlen bedeutet: Die Menschen wählen ihre Stadt-Regierung.
Es gab Veranstaltungen in Leichter Sprache.
Zum Beispiel: Von Selbstbestimmt Wohnen in Herne.
Die Menschen konnten Fragen zur Wahl stellen.
Es gab noch mehr Projekte:
Eine Liste mit allen Projekten gibt es im Internet.
Die Internet-Adresse ist: www.mags.nrw/inklusionsscheck

Foto: Gemeinfrei, public domain
DÜSSELDORF (kobinet) Seit 2019 stellt das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen jährlich mindestens 500.000 Euro für das Programm Inklusionsscheck bereit. Vereine und Initiativen beantragen dann in einem unkomplizierten Online-Verfahren eine Pauschale in Höhe von 2.000 Euro. Voraussetzung für eine Bewilligung der Förderung ist, dass sich die Aktivitäten an einen möglichst großen Personenkreis richten und die finanzielle Unterstützung gezielt für die inklusive Ausgestaltung des Angebots eingesetzt wird. Außerdem müssen die Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen stattfinden und noch im selben Jahr durchgeführt werden. Im Jahr 2025 wurden für dieses Programm 406 Schecks mit einem Gesamtvolumen von 812.000 Euro bewilligt. Das sind so viele wie noch nie seit Einführung im Jahr 2019.
Wie auch in den Vorjahren wurden die meisten Inklusionschecks genutzt, um Anschaffungen oder bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit zu realisieren. Die 119 geförderten Vorhaben reichten von klassischen Umbaumaßnahmen – etwa der barrierefreien Gestaltung von Eingängen, der Installation von Treppenliften oder der Anpassung von Sanitärräumen – bis hin zu außergewöhnlichen Projekten wie „Vom Ich zu Wir“ des Sportvereins SV Germania Hovestadt-Nordwald im Kreis Soest. Der Verein reparierte gebrauchte Rollstühle und gewann auf diese Weise neue Sportrollstühle für seine inklusive Trainingsgruppe.
Insgesamt 64 Inklusionsschecks wurden genutzt, um Veranstaltungen, Fortbildungen, Vorträge oder Aktionstage und damit das Bewusstsein für Inklusion und Barrierefreiheit zu fördern.
Der Bereich Sport und Bewegung spielt im Rahmen des Inklusionschecks traditionell eine wichtige Rolle. In insgesamt 62 Fällen erhielten inklusive Sportangebote eine Förderung, zum Beispiel die Paralympische Woche des BVB-Lernzentrums in Dortmund. Das Projekt richtete sich an Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen und stellte den Blindenfußball in den Mittelpunkt.
Seit Jahren wächst die Zahl der mit einem Inklusionsscheck geförderten inklusiven Freizeitangebote: 46 waren es 2025. Ein Beispiel ist der Verein Schwesterherzen in Krefeld, der Zoobesuche für Kinder mit chronischen oder schweren Erkrankungen organisiert.
Inklusive Kulturaktionen erhielten in 33 Fällen Unterstützung. So führte der Verein SPI (sozial, partizipativ, innovativ) Paderborn ein Graffiti-Projekt durch, in dessen Rahmen ein großflächiges Wandbild im Innenhof der Einrichtung gestaltet und dauerhaft installiert wurde.
Vor dem Hintergrund der Kommunalwahlen 2025 bot die Landesregierung Inklusionsschecks auch für Informationsveranstaltungen in Leichter Sprache an, wie zum Beispiel von der Selbstbestimmt Wohnen gGmbH in Herne umgesetzt.
Weitere Aktivitäten sind:
- Das Veranstalten barrierefreier Feste (34),
- Das Erstellen barrierefreie Webauftritte (33)
- und Projekte der barrierefreien Öffentlichkeitsarbeit (15).
Eine Übersicht ist auf dieser Internetseite abrufbar.

Foto: Gemeinfrei, public domain
DÜSSELDORF (kobinet) Seit 2019 stellt das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen jährlich mindestens 500.000 Euro für das Programm Inklusionsscheck bereit. Vereine und Initiativen beantragen dann in einem unkomplizierten Online-Verfahren eine Pauschale in Höhe von 2.000 Euro. Voraussetzung für eine Bewilligung der Förderung ist, dass sich die Aktivitäten an einen möglichst großen Personenkreis richten und die finanzielle Unterstützung gezielt für die inklusive Ausgestaltung des Angebots eingesetzt wird. Außerdem müssen die Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen stattfinden und noch im selben Jahr durchgeführt werden. Im Jahr 2025 wurden für dieses Programm 406 Schecks mit einem Gesamtvolumen von 812.000 Euro bewilligt. Das sind so viele wie noch nie seit Einführung im Jahr 2019.
Wie auch in den Vorjahren wurden die meisten Inklusionschecks genutzt, um Anschaffungen oder bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit zu realisieren. Die 119 geförderten Vorhaben reichten von klassischen Umbaumaßnahmen – etwa der barrierefreien Gestaltung von Eingängen, der Installation von Treppenliften oder der Anpassung von Sanitärräumen – bis hin zu außergewöhnlichen Projekten wie „Vom Ich zu Wir“ des Sportvereins SV Germania Hovestadt-Nordwald im Kreis Soest. Der Verein reparierte gebrauchte Rollstühle und gewann auf diese Weise neue Sportrollstühle für seine inklusive Trainingsgruppe.
Insgesamt 64 Inklusionsschecks wurden genutzt, um Veranstaltungen, Fortbildungen, Vorträge oder Aktionstage und damit das Bewusstsein für Inklusion und Barrierefreiheit zu fördern.
Der Bereich Sport und Bewegung spielt im Rahmen des Inklusionschecks traditionell eine wichtige Rolle. In insgesamt 62 Fällen erhielten inklusive Sportangebote eine Förderung, zum Beispiel die Paralympische Woche des BVB-Lernzentrums in Dortmund. Das Projekt richtete sich an Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen und stellte den Blindenfußball in den Mittelpunkt.
Seit Jahren wächst die Zahl der mit einem Inklusionsscheck geförderten inklusiven Freizeitangebote: 46 waren es 2025. Ein Beispiel ist der Verein Schwesterherzen in Krefeld, der Zoobesuche für Kinder mit chronischen oder schweren Erkrankungen organisiert.
Inklusive Kulturaktionen erhielten in 33 Fällen Unterstützung. So führte der Verein SPI (sozial, partizipativ, innovativ) Paderborn ein Graffiti-Projekt durch, in dessen Rahmen ein großflächiges Wandbild im Innenhof der Einrichtung gestaltet und dauerhaft installiert wurde.
Vor dem Hintergrund der Kommunalwahlen 2025 bot die Landesregierung Inklusionsschecks auch für Informationsveranstaltungen in Leichter Sprache an, wie zum Beispiel von der Selbstbestimmt Wohnen gGmbH in Herne umgesetzt.
Weitere Aktivitäten sind:
- Das Veranstalten barrierefreier Feste (34),
- Das Erstellen barrierefreie Webauftritte (33)
- und Projekte der barrierefreien Öffentlichkeitsarbeit (15).
Eine Übersicht ist auf dieser Internetseite abrufbar.




