MARBURG (kobinet)
Louis Braille war ein junger Mann.
Er kam aus Frankreich.
Er war 16 Jahre alt.
Er hat etwas Wichtiges erfunden.
Das war vor über 200 Jahren.
Louis Braille hat eine Schrift erfunden.
Die Schrift ist für blinde Menschen.
Blinde Menschen können nichts sehen.
Die Schrift heißt: Braille-Schrift.
Das ist eine Schrift mit Punkten.
Man kann die Punkte fühlen.
Die Schrift hat 6 Punkte.
Blinde Menschen fühlen die Punkte.
So können sie lesen und schreiben.
Louis Braille wurde am 4. Januar geboren.
An diesem Tag ist der Welt-Braille-Tag.
An diesem Tag denken wir an Louis Braille.
Wir denken auch an seine Erfindung.
In Marburg gibt es die Blinden-Studien-Anstalt.
Das ist eine Schule für blinde Menschen.
Die Abkürzung ist: blista.
Eine Abkürzung ist ein kurzes Wort.
Die blista hat ein Geschenk gemacht.
Das Geschenk ist eine App.
Eine App ist ein Computer-Programm.
Du nutzt sie auf dem Handy.
Die App heißt: Braille-Trainer.
Mit der App lernt man Braille-Schrift.
Martin Gertz hat die App gemacht.
Er kommt aus Hamburg.
Die blista hat ihm geholfen.
Patrick Temmesfeld arbeitet bei der blista.
Er sagt: Die App ist für alle Menschen.
Blinde Menschen können damit lernen.
Sehende Menschen können auch damit lernen.
Sehende Menschen können sehen.
Die App ist wichtig für Eltern.
Die App ist wichtig für Lehrer.
Die App ist wichtig für Lehrerinnen.
Sie können blinden Kindern helfen.
Die Kinder lernen die Braille-Schrift.
Es gibt auch eine Kampagne.
Eine Kampagne ist eine Aktion.
Die Aktion informiert Menschen.
Die Kampagne heißt: Knack den Code.
Code bedeutet hier: Die Braille-Schrift verstehen.
Die Kampagne ist für junge Menschen.
Sie erklärt die Braille-Schrift.
In der Kampagne gibt es einen Wasch-Bär.
Der Wasch-Bär heißt Louis.
Louis ist blind.
Er erzählt Geschichten.
Die Geschichten sind aus seinem Leben.
Louis sieht fast nichts.
Aber er erlebt viel.
Und er hat Spaß.
Die Geschichten sind in Braille-Schrift.
Die App kann viele Sachen.
Man kann normale Schrift übersetzen.
Dann wird daraus Braille-Schrift.
Man kann auch Braille-Schrift übersetzen.
Dann wird daraus normale Schrift.
Die App hat viele Lektionen.
Lektionen sind Übungen zum Lernen.
So lernt jeder die Braille-Schrift.
Am Welt-Braille-Tag gibt es ein Angebot.
Die ersten 1000 Downloads sind kostenlos.
Download bedeutet: Eine Datei aus dem Internet herunter-laden.
Man speichert die Datei auf dem Computer.
Kostenlos bedeutet: Man muss nichts bezahlen.
Die blista hofft auf Spenden.
Spenden bedeutet: Geld freiwillig geben.
Dann bleibt die App kostenlos.
Man kann die App hier herunter-laden:
Foto: JESHOOTS-com In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
MARBURG (kobinet) Mit nur sechs tastbaren Punkten hat der 16-jährige Franzose Louis Braille blinden Menschen vor über 200 Jahren die Welt des Lesens und Schreibens eröffnet. An diese bahnbrechende Erfindung, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat, wird an seinem Geburtstag, dem 4. Januar, mit dem "Welt-Braille-Tag" erinnert. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk macht in diesem Jahr die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg. Die App "Braille-Trainer" zum Erlernen der Blindenschrift wurde von dem Hamburger Programmierer Martin Gertz entwickelt sowie in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Zentrum für Bildung und Barrierefreiheit an der blista kontinuierlich verbessert.
„Wir möchten mit dieser App blinden und sehenden Menschen einen modernen und möglichst einfachen Zugang zur Brailleschrift ermöglichen“, sagt der Vorstand der blista, Patrick Temmesfeld. „Die App soll vor allem auch sehende Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen, blinden Kindern beim Erlernen der Brailleschrift zu helfen“.
Die neue App ist ein weiterer Baustein einer Aufklärungskampagne für eine inklusive Gesellschaft, die unter dem Motto „Knack den Code“ besonders jüngere Menschen ansprechen soll. Botschafter ist dabei der blinde Waschbär Louis, der in kurzen Geschichten erzählt, wie er im Alltag klarkommt und – obwohl er praktisch nichts sieht – viel erlebt und Spaß hat. Die Geschichten sind in Brailleschrift gesetzt und können mithilfe eines Braille-Alphabets entschlüsselt werden.
Heute bietet der „Braille-Trainer – die blista-Version der App zum Erlernen der Brailleschrift“ sowohl die Möglichkeit, gedruckte Schrift in Braille als auch Braille in gedruckte Buchstaben zu übersetzen und ist in viele Lektionen unterteilt. Damit ist sie sowohl für blinde als auch für sehende Menschen gleichermaßen zum Lernen der Brailleschrift geeignet.
Anlässlich des „Welt-Braille-Tags“ stellt die blista die ersten 1.000 Downloads kostenlos zur Verfügung und hofft, dass es durch Spenden möglich wird, die App dauerhaft kostenlos anzubieten.
Der „Braille-Trainer“ ist herunter zu laden:
Foto: JESHOOTS-com In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
MARBURG (kobinet) Mit nur sechs tastbaren Punkten hat der 16-jährige Franzose Louis Braille blinden Menschen vor über 200 Jahren die Welt des Lesens und Schreibens eröffnet. An diese bahnbrechende Erfindung, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat, wird an seinem Geburtstag, dem 4. Januar, mit dem "Welt-Braille-Tag" erinnert. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk macht in diesem Jahr die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg. Die App "Braille-Trainer" zum Erlernen der Blindenschrift wurde von dem Hamburger Programmierer Martin Gertz entwickelt sowie in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Zentrum für Bildung und Barrierefreiheit an der blista kontinuierlich verbessert.
„Wir möchten mit dieser App blinden und sehenden Menschen einen modernen und möglichst einfachen Zugang zur Brailleschrift ermöglichen“, sagt der Vorstand der blista, Patrick Temmesfeld. „Die App soll vor allem auch sehende Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen, blinden Kindern beim Erlernen der Brailleschrift zu helfen“.
Die neue App ist ein weiterer Baustein einer Aufklärungskampagne für eine inklusive Gesellschaft, die unter dem Motto „Knack den Code“ besonders jüngere Menschen ansprechen soll. Botschafter ist dabei der blinde Waschbär Louis, der in kurzen Geschichten erzählt, wie er im Alltag klarkommt und – obwohl er praktisch nichts sieht – viel erlebt und Spaß hat. Die Geschichten sind in Brailleschrift gesetzt und können mithilfe eines Braille-Alphabets entschlüsselt werden.
Heute bietet der „Braille-Trainer – die blista-Version der App zum Erlernen der Brailleschrift“ sowohl die Möglichkeit, gedruckte Schrift in Braille als auch Braille in gedruckte Buchstaben zu übersetzen und ist in viele Lektionen unterteilt. Damit ist sie sowohl für blinde als auch für sehende Menschen gleichermaßen zum Lernen der Brailleschrift geeignet.
Anlässlich des „Welt-Braille-Tags“ stellt die blista die ersten 1.000 Downloads kostenlos zur Verfügung und hofft, dass es durch Spenden möglich wird, die App dauerhaft kostenlos anzubieten.
Der „Braille-Trainer“ ist herunter zu laden:




