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Statements zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Warnschild mit Ausrufezeichen
Warnschild mit Ausrufezeichen
Foto: Susanne Göbel

Berlin/Hannover (kobinet) Anlässlich des heutigen Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar, der 2009 von den Vereinten Nationen (UNO) eingeführt wurde, haben sich einige Akteur*innen zu Wort gemeldet. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte beispielsweise: „Sozial gerecht ist, wenn die Gewinner der Pandemie für deren Kosten aufkommen“. Bernhard Sackarendt, Vorsitzender des SoVD in Niedersachsen, fordert, dass auch Bezieher*innen von Hartz IV und Grundsicherung bei den Heizkosten entlasten werden müssen.

Über 170.000 arbeitslose Schwerbehinderte im Januar

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Waren im Dezember 2021 noch 165.441 behinderte Menschen arbeitslos gemeldet, hat sich diese Zahl im Januar 2022 auf 170.743 erhöht. Im Januar 2021 waren es inmitten der Corona-Pandemie noch über 180.000 arbeitslos gemeldete schwerbehinderte Menschen. Im Vergleicht zur Situation vor Beginn der Corona-Pandemie ist diese Zahl aber erheblich angestiegen. Im Januar 2020 waren mit 161.075 fast 10.000 behinderte Menschen weniger arbeitslos gemeldet, als derzeit. Dies geht aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Aus prognostiziertem Pflegefall wurde Kind mit Assistenzbedarf

Poster zur Triage - Text im Bericht
Poster zur Triage – Text im Bericht
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Im Rahmen der Poster-Aktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zu medizinischen Vor-Urteilen, die sich besonders in Triage-Situationen als tödlich erweisen können, hat die ISL ein weiteres Poster über Twitter verbreitet. „Die ungefragte Prognose durch eine schaulustige Ärzteschaft waren 2 Jahr als ’schwer Pflegefall‘. Daraus wurde ein 5-jähriges Kind mit Assistenzbedarf. Bleibt die Triage ungeregelt, würde er aufgrund seiner Behinderung den Kürzeren ziehen!“ heißt es auf dem Plakat mit dem 5-jährigen Kind.

Keine Aufträge mehr ohne Zusicherung der Barrierefreiheit

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) In der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) regt sich der Inklusator und Macher des wöchentlich erscheinenden Podcast, Sascha Lang, darüber auf, dass immer noch Aufträge vergeben werden, ohne die Barrierefreiheit festzuschreiben und deren Umsetzung konsequent einzufordern. Aktuelle Beispiele gibt es dafür bei der Deutschen Bahn.

Neues aus der Software-Schmiede Marlem Software Markus Lemcke

Es sind die Bedienfelder der Software sichtbar: Start, Weiter, Überprüfen der Eingabe.
Screenshot Urlaubs-Vokabeln Trainer
Foto: Screenshot

Berlin (kobinet) Sie wollen barrierefrei die Vokabeln für den nächsten Urlaub üben? Dann installieren Sie sich kostenfrei den online und offline nutzbaren, barrierefreien Urlaubs-Vokabel-Trainer, den Markus Lemcke programmiert hat.
Markus Lemcke informierte uns mit folgendem Text über diese kleine App.

ISL bemängelt fehlende Barrierefreiheit des ICE 3neo

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) Der als „neu“ bezeichnete ICE 3neo der Deutschen Bahn AG stellt nach Beurteilung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einen Stillstand trotz 320 km/h dar und bleibt weiterhin nicht barrierefrei. In diesen Zug kann man nicht ebenerdig, ohne Stufen, einsteigen; es befinden sich auch weniger Rollstuhlstellplätze als bisher im Abteil und es gibt nur ein Universal-WC an Bord. Für behinderte Menschen handelt es sich bei diesem Zug damit leider um eine gut vermarktete Mogelpackung. Als barrierefrei darf dieser nach Ansicht der ISL also nicht bezeichnet werden.

DOSB sucht weitere Event-Inklusionsmanager

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Für sein Projekt „Event-Inklusionsmanager*in im Sport“ sucht der Deutsch Olympische Sportbund zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin oder einen Referenten für das Projekt „Event-Inklusionsmanager im Sport“ Diese Stelle ist in Vollzeit bei 39 Wochenstunden zunächst befristet bis 31. Dezember 2025 ausgeschrieben. Der Deutsche Olympische Sportbund freut sich ausdrücklich über Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen.

10.Tag des barrierefreien Tourismus kommt als online Veranstaltung

ITB Berlin 2019 Eingangshalle - CityCube Berlin -
ITB Berlin 2019
– CityCube Berlin –
Foto: Messe Berlin / Jörg Carstensen

BERLIN (kobinet) In Verbindung zur Internationalen Tourismus Messe ITB, welche Anfang März in diesem Jahr auch wieder online stattfinden wird, bereitet die Deutsche Zentrale für Tourismus den 10. Tag des barrierefreien Tourismus vor. Inhaltliche Schwerpunkte setzt sie dabei auf gute Beispiele zur barrierefreien Planung und Umsetzung touristischer Einrichtungen und Veranstaltungen, zum barrierefreien Erlebnis von Sehenswürdigkeiten und der Einbindung neuer digitaler Kommunikationswege.

Kulturbranche muss in Sachen Barrierefreiheit dazulernen

Claudia Roth
Claudia Roth
Foto: Claudia Roth/Kristian Schuller

Berlin (kobinet) Kulturstaatsministerin Claudia Roth sieht angesichts der geplanten Lockerungen Licht am Ende des Tunnels für den durch die Pandemie gebeutelten Kulturbetrieb. Wenn sich das Infektionsgeschehen nicht noch einmal wesentlich dramatisiere, könnten kulturelle Einrichtungen ab dem 20. März wieder ganz auf Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen verzichten, heißt es im Coronavirus-Liveticker von ntv. Dass Claudia Roth dabei auch die Barrierefreiheit wichtig ist, hat sie in der Vergangenheit immer wieder betont und macht ein Bericht der Deutschen Welle deutlich. „Wir treten für Barrierefreiheit, Diversität, Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit ein“, wird sie darin mit der Schlussforderung, dass die Kulturbranche dazulernen muss, zitiert.

bidok-Projekt zur Geschichte der Behindertenbewegung ausgezeichnet

Logo: bidok - behinderung inklusion dokumentation
Logo: bidok – behinderung inklusion dokumentation
Foto: bidok

Wien (kobinet) Alle 2 Jahre vergibt die US-amerikanische Disability History Association (DHA) eine Auszeichnung, die hervorragende Forschungsarbeiten zur Geschichte von Behinderung würdigt. Diesmal wurde das Projekt Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich von bidok (behinderung inklusion dokumentation) ausgezeichnet. Darauf weist der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS hin.

Westfalen-Lippe: 2.170 behinderte Menschen in 170 Inklusionsunternehmen

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Münster (kobinet) In Westfalen-Lippe gibt es zur Zeit 170 sogenannte Inklusionsunternehmen oder -abteilungen in größeren Firmen aus Industrie, Handel und Gewerbe, in denen rund 2.170 Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten. Damit stehe Westfalen-Lippe nach Informationen des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bundesweit an der Spitze. Zum Vergleich: Anfang 2008 gab es erst 57 Inklusionsunternehmen in Westfalen-Lippe, wie der LWL mitteilt.

Selbstbestimmtes Leben darf nicht bedroht werden

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Zur Diskussion um eine Impfpflicht für selbst angestellte Pflege- oder Assistenzkräfte hat sich der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Hubert Hüppe zu Wort gemeldet. Er tritt dafür ein, dass die Sorgen von Menschen mit Behinderungen ernst genommen werden. Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht dürfe nicht das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen bedrohen.

Jährlicher Statusbericht der Beauftragten im Sozialausschuss

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration des baden-württembergischen Landtags hat in seiner Sitzung am 16. Februar die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, zur Vorstellung und zum Gespräch begrüßt. Vereinbart wurde u.a., dass die Beauftragte zukünftig einen jährlichen Statusbericht über ihre Tätigkeit als Beauftragte abgeben soll, wie es in einer Presseinformation des Landtags von Baden-Württemberg heißt.

Access: Möglichkeiten und Hürden bei Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Andrea Seeger
Andrea Seeger
Foto: Access gGmbH

Erlangen / Nürnberg (kobinet) Seit 1998 gibt es die gemeinnützige GmbH Access Inklusion im Arbeitsleben mit Sitz in Erlangen und Zweigstellen in Nürnberg, Fürth und Bamberg. Seit 2001 konnten von Access auch 151 Personen mit sogenanntem Werkstatt-Status unterstützt werden, wovon 91 Personen mit einer betrieblichen Inklusion abschließen konnten. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Andrea Seeger von Access ein Interview, bei dem es u.a. auch um die Möglichkeiten und Grenzen des Budget für Arbeit und des Budget für Ausbildung ging. Von den 22 Budgets für Arbeit, die seit 2018 in Mittelfranken bewilligt wurden, wurden neun von der Access gGmbH beantragt, berichtet Andrea Seeger.

Stille Stunde nun auch in zwei Bergisch Gladbacher Supermärkten

WDR2-Plakat: Stille Stunde in Bergisch Gladbacher Supermärkten
WDR2-Plakat: Stille Stunde in Bergisch Gladbacher Supermärkten
Foto: WDR 2

Bergisch Gladbach (kobinet) Kurz vor Weihnachten 2021 hatte das Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ des NETZWERK ARTIKEL 3 über die Stille Stunde in einigen schweizerischen Supermärkten in der Hoffnung berichtet, dass es solche Angebote auch bald in Deutschland gibt. Nun ist es soweit, denn ab 1. März 2022 starten zwei Supermärkte in Bergisch Gladbach mit stillen Stunden zum reizärmeren Einkauf, wie das NETZWERK ARTIKEL 3 in seiner neuesten guten Nachricht zur Inklusion berichtet.

Austausch zu personenzentrierten Leistungen in besonderen Wohnformen

Logo: ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Im Rahmen einer Online-Veranstaltungen lädt das Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Stuttgart zu einer Veranstaltung zum Thema „Personenzentrierte Leistungen des BTHG – welche Möglichkeiten der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben Menschen in ‚besonderen Wohnformen‘?“ ein. Der Austausch findet online am 24.02.2022 bzw. am 24.03.2022 statt.

Inklusive Arbeitsplätze durch öffentliche Auftragsvergabe stärken

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „In Inklusionsunternehmen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammen. Schon heute beschäftigen sie über 13.500 Menschen mit Schwerbehinderung fair und inklusiv auf dem ersten Arbeitsmarkt. Und es sollen noch mehr werden.“ So heißt es auf der Internetseite des Projektes Auftragsvergabe Mehrwert inklusive, das u.a. das Ziel verfolgt, dass inklusive Arbeitsplätze durch öffentliche Auftragsvergaben gestärkt werden. Für den 5. Mai plant die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen die Durchführung einer Vergabekonferenz in Berlin als Präsenzveranstaltung.

Lebenshilfe: Allgemeine Impfpflicht bedeutet Teilhabe

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe mahnt erneut die zügige Einführung einer allgemeinen Impfpflicht an. „Unsere Teilhabe am Leben darf nicht länger eingeschränkt werden“, fordert Ramona Günther. „Für mich war das Impfen selbstverständlich. So sollte es auch für andere sein. Sonst gehen uns all die Menschen mit Behinderung verloren, die wegen Corona nur noch zuhause hocken. Und es wird sehr schwer, sie wieder zu erreichen und in ihr früheres Leben zurückzuholen.“ Ramona Günther, die dem Bundesvorstand der Lebenshilfe als sogenannte Selbstvertreterin angehört, arbeitet in einer Werkstatt für behinderte Menschen im Schwarzwald, wie es in einer Presseinformation der Bundesvereinigung Lebenshilfe heißt.

Beispielhafte Modelle für ein inklusives Miteinander in Nordrhein-Westfalen gesucht

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen und die Aktion Mensch wollen mit dem neuen Programm „Inklusion vor Ort“ die Inklusion von Menschen mit Behinderung in diesem Bundesland weiter voranbringen. Dafür sind Kommunen und gemeinnützige Organisationen aufgerufen, beispielhafte Ideen für ein Lebensumfeld zu entwickeln, in dem alle Menschen gleichberechtigt leben können. Vier Modellkommunen können bis zu fünf Jahre lang gefördert werden. Dafür stellen das Land und die Aktion Mensch insgesamt bis zu vier Millionen Euro zur Verfügung.

Kinderfreundlichkeit in Deutschland sinkt

Emoji Mundmaler Mundmaler an einer Staffelei, malt Inklusionssymbol
Emoji Mundmaler
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Am 17. Februar 1972 wurde das Deutsche Kinderhilfswerk gegründet. In Verbindung mit dem 50. Geburtstag dieses Hilfswerkes wurde in einer Umfrage nach der Entwicklung der Kinderfreundlichkeit in Deutschland gefragt. Die Ergebnisse dieser representaven Umfrage sind ein Alarmsignal für Politik und Gesellschaft in Deutschland.

Rahmenverträge zur Eingliederungshilfe für Niedersachsen unterzeichnet

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Hannover (kobinet) Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Niedersachsen ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die Vertragsparteien haben unter Mitwirkung der Interessenvertreter*innen der Menschen mit Behinderungen Rahmenverträge zur Eingliederungshilfe unterzeichnet. Durch die Rahmenverträge, die rückwirkend zum 01.01.2022 in Kraft treten, werden nicht nur bereits bestehende Regelungen in das neue System überführt, ein zentraler Bestandteil ist die Verpflichtung zur Erarbeitung von Gewaltschutzkonzepten und anderer Maßnahmen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen.

Fensterblick aus Arnsberg

Michael Kalthoff-Mahnkes Fensterblick
Michael Kalthoff-Mahnkes Fensterblick
Foto: Michael Kalthoff-Mahnke

Arnsberg (kobinet) Michael Kalthoff-Mahnke hat einige Gedanken zu seiner Arbeit beim Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Nordrhein-Westfalen (KSL.NRW) in Arnsberg in seinem persönlichen Blog geschrieben. Dabei geht es u.a. auch um Wege aus der Werkstatt für behinderte Menschen.

Vorschläge für Matthias-Vernaldi-Preises gesucht

Foto zeigt Matthias Vernaldi mit Beatmungerät
Vernaldis Profilbild bei Facebook
Foto: Matthias Vernaldi

Berlin (kobinet) Die Kaspar Hauser Stiftung wird im Jahr 2022 zum zweiten Mal den „Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben“ verleihen. Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftiger Begründung können bis zum Donnerstag, 31.03.2022, per Mail oder Post eingereicht werden. Im Anschluss entscheidet eine Jury über die eingegangenen Vorschläge.

Unfallrisiko E-Roller: Stadt Münster zum schnellen Handeln verurteilt

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Münster (kobinet) Der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen (BSVW) hat mit Unterstützung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) die Stadt Münster verklagt und sich dabei in wichtigen Punkten durchgesetzt. In dem Verbandsklageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Münster geht es um stationslos vermietete E-Roller, die das Straßenbild vieler Städte prägen. Darüber berichtet der DBSV in seinem Newsletter dbsv-direkt.

Es gibt noch viel in Sachen Barrierefreiheit zu tun

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Es gibt noch viel zu tun, denn Barrierefreiheit fehlt noch immer in vielen Lebensbereichen. Beim Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fordern wir mehr Tempo für Inklusion. Du möchtest uns unterstützen und hast eine Projektidee? Dann bestelle jetzt ein Aktionspaket oder beantrage unsere Förderung für dein Projekt.“ Dies teilt die Aktion Mensch in ihrem aktuellen Newsletter mit und weist auf die bevorstehenden Aktivitäten zum diesjährigen Protesttag um den 5. Mai herum hin.

Klient*innen entscheiden selbst, ob sie geimpft werden möchten

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Hamburg (kobinet) „Berufsbetreuer*innen sind dem Wunsch ihrer Klient*innen verpflichtet. Unabhängig von ihrer eigenen Meinung“, dies stellt Thorsten Becker klar, Vorsitzender des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen (BdB). Der Verband stellt damit klar, dass Klient*innen selbst entscheiden, ob sie geimpft werden möchten und nicht die Betreuer*innen. Anlass der Pressemeldung ist ein Bericht der Hessenschau des hr vom 8. Februar über den in der Querdenker-Szene aktiven Berufsbetreuer und Rechtsanwalt Holger Fischer, der offenbar über den Kopf seiner Klient*innen hinweg Impfentscheidungen traf – gegen eine Corona-Impfung.

Einführung des E-Rezeptes verschoben

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Nach einer Information aus dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wird die ursprünglich für den 1. Januar 2022 geplante Einführung elektronisch erstellter Rezepte (E-Rezept) auf unbestimmte Zeit verschoben. Das wurde jetzt durch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Sabine Dittmar (SPD), vor dem Petitionsausschuss bestätigt.

Breite Forderung nach substanziellen Soforthilfen für die Ärmsten

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) 17 bundesweiten Organisationen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, Wohlfahrts- und Sozialverbände wie der SoVD fordern angesichts dauerhaft hoher Preissteigerungsraten und pandemiebedingter Mehrausgaben in einem offenen Brief an die Ampel-Koalition zügig gezielte und substanzielle Hilfen für die Ärmsten zu beschließen.

Wenn es nicht so traurig wär mit der BFIT-Bund, ich könnte nur noch lachen

Text: Bericht der Bundesrepublik Deutschland an die Europäische Kommission ...
Titelseite des 1. Berichtes der Überwachungsstelle BFIT-Bund 2021
Foto: Screenshot

Berlin (kobinet) Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat zum Jahresende 2021 der EU den Bericht über die Barrierefreiheit der Webseiten deutscher Ämter vorgelegt. Nun hat Barrierekompass dazu Stellung (anatom5.de) genommen. Inzwischen hat die EU ihr „Web Accessibility Directive – Monitoring reports“ veröffentlicht.

Was kann man dazu sagen?

Konstituierende Sitzung des Landesbehindertenbeirats Baden-Württemberg

Screen Shot von der Sitzung des Landes-Beirats Baden-Württemberg
Screen Shot von der Sitzung des Landes-Beirats Baden-Württemberg
Foto: LB Ba-Wü

Stuttgart (kobinet) Unter dem Vorsitz von Simone Fischer, Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Baden-Württemberg, trat der für die laufende Legislaturperiode neu bestellte baden-württembergische Landes-Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen am 10. Februar digital zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. „Der Beirat ist für mich ein wichtiger Partner für Partizipation und Inklusion, um die Interessen von Menschen mit Behinderungen in unserem Land nachhaltig sichtbar zu machen und zu vertreten“, betonte Simone Fischer.

Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte behinderter Arbeitnehmer*innen

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Luxemburg (kobinet) Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einem Bericht des Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge behinderten Menschen im Berufsleben den Rücken gestärkt. Sie können dem Bericht zufolge, auch wenn sie zunächst eine Probezeit absolvieren und die geplante Arbeit wegen der Behinderung nicht leisten können, Anspruch auf eine andere Stelle im Betrieb haben. Voraussetzung sei allerdings, dass eine andere Stelle frei ist, die Person dafür geeignet ist und der Wechsel den Arbeitgeber nicht unverhältnismäßig belaste, urteilte der EuGH in Luxemburg. (AZ: C-485/20).

23. Peer Counseling Weiterbildung online gestartet

Screen-Shot von der 23. Peer Counseling Weiterbildung
Screnn-Shot von der 23. Peer Counseling Weiterbildung
Foto: Heiner Popken

Jena (kobinet) Die mittlerweile 23. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) startete am 10. Februar. Pandemiebedingt konnte der 1. Block nur online stattfinden, wie Heiner Popken, der an der Weiterbildung teilnimmt, den kobinet-nachrichten mitteilte. Die 13 Teilnehmer*innen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen kommen entgegen dem üblichen Nord-Süd-Gefälle dieses Mal überwiegend aus dem Norden.

Mobbing mit anderen Augen betrachtet

Porträt von Jennifer Sonntat
Jennifer Sonntag
Foto: Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) „Mobbing ist eine Form von Gewalt an Menschen mit Behinderung, die Potenziale zerstört und Inklusion verhindert. Spezifische Beratungsangebote für behinderte Menschen in Mobbingsituationen sind rar. Im Zuge der Gewaltprävention wird aber auch psychische und subtile Gewalt zunehmend besprechbarer und gehört unbedingt in den Diskurs“, schreibt die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auf Facebook und weist auf ihre aktuelle Kolumne aus dem „Selbstbestimmt!“-Magazin im MDR-Fernsehen zum Thema hin.

EX-IN Jahrestagung am 14. und 15. März in Kaiserslautern

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Kaiserslautern (kobinet) Am 14. und 15. März findet im Edith-Stein-Haus in Kaiserslautern die Jahrestagung von EX-IN Deutschland statt. Darauf hat Silvia Meck die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Die Tagung findet unter dem Zitat „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“ von Marie von Ebner-Eschenbach statt.

Bald mit körperlicher Behinderung in den Weltraum

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) In der nächsten Sendung des BIZEPS-Projektes „barrierefrei aufgerollt“ wird die interessante Frage aufgeworfen, ob behinderte Astronautinnen oder behinderte Astronauten bald Realität werden. Immerhin stellt sich die Europäischen Weltraum Organisation ESA diese Frage ebenfalls und prüft gegenwärtig, ob Menschen mit Behinderungen an einer Weltraummission teilnehmen können.

SOD beschließt Leitbild

Erinnerung an die Eröffnung der Special Olympics Kiel 2018
Erinnerung an die Eröffnung der Special Olympics Kiel 2018
Foto: SOD/Sascha Klahn

BERLIN (kobinet) Auf ihrer digitalen Tagung im 11. Februar hat die Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland (SOD) Bilanz der Entwicklung in Corona-Zeiten gezogen und mit dem Strategieplan 2021 – 2024 sowie dem SOD-Leitbild wichtige Dokumente für die weitere Entwicklung des Verbandes verabschiedet .

Moderner Zug schiebt Barrierefreiheit auf lange Bank

Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Foto: DBV

BERLIN (kobinet) Im Juli 2020 hatte die Deutsche Bahn bei Siemens insgesamt 30 Triebzüge vom Typ ICE 3neo bestellt. Der erste Zug wurde nach einer vergleichsweise kurzen Zeit fertiggestellt. Durch verschiedene erfreuliche Neuerungen wird dieser Zug zweifellos zum verbesserten Service und Komfort beitragen. ABER, bemängelt auch der Deutsche Bahnkundenverband: Bezüglich der Barrierefreiheit gibt es keine wesentlichen Verbesserungen.

Global Disability Summit am 16. und 17. Februar

Logo des Global Disability Summit
Logo des Global Disability Summit
Foto: Global Disability Summit

Oslo (kobinet) Die Regierungen von Norwegen und Ghana sowie die International Disability Alliance (IDA) laden am 16. und 17. Februar zum zweiten Global Disability Summit (GDS22) ein. Während sonst die Teilnahme an solchen internationalen Veranstaltungen nur wenigen mit den entsprechenden Verbindungen und Reisebudgets möglich ist, eröffnet die Corona-Pandemie dieses Mal eine kostenfreie und bequemere Teilnahme, denn der Global Disability Summit findet online statt und eine Anmeldung hierfür ist noch kostenfrei möglich. Allerdings finden die Online-Veranstaltungen in englischer Sprache statt.

Ausschuss-Fachgespräch zum Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Triage

Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Fachgespräch ‚Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils zur Triage'“ So lautet der Tagesordnungspunkt 4 der nächsten Sitzung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages am 16. Februar. Im Vorfeld des Fachgesprächs hatten einige Akteur*innen der Behindertenbewegung und -verbände die Zusammensetzung der Sachverständigen und Verbände kritisiert, so dass es hier noch zu Veränderungen kam. Nun ist neben Nancy Poser als Beschwerdeführerin vor dem Bundesverfassungsgericht auch Horst Frehe als Einzelsachverständiger hinzugeladen worden.

Kommunale Verantwortung für Beschäftigung Behinderter wahrnehmen

Porträt von Maria Stafyllaraki
Maria Stafyllaraki
Foto: Anja Koehne

Kassel (kobinet) Bei der Beschäftigung behinderter Menschen wird oft auf die Beschäftigungsquote in der Privatwirtschaft oder im Landesdienst geschaut. Aber auch die Kommunen können einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und für Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen leisten. Deshalb hat die Kasseler Stadtverordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Maria Stafyllaraki nun in einer Presseinformation die Erhöhung der Beschäftigungsquote der Stadt Kassel angemahnt.