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Cringe: „Behinderte bremsen den Tourismus“

Gelbes Ortseingangsschild
Ortsschild Tann (Rhön)
Foto: Public domain

Berlin (kobinet) Schämen Sie sich nicht, die Dame und die zwei Herren von der FDP im Stadtrat von Tann, einfach mal so, öffentlich und auf Papier gedruckt, zu diskriminieren. Tun sie etwas, um Behinderte als Teil auch Ihrer Stadtgesellschaft anzusehen. Oder ist Ihre Geldgeilheit größer als das Menschenrecht?

Der Allgemeiner Behindertenverband sandte uns diese Meldung zu:

Dem Frieden verpflichtet

Das Brandenburger Tor an den 8. Mai 1945
Das Brandenburger Tor an den 8. Mai 1945
Foto: ABiD

BERLIN (kobinet) Anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung Europas vom Hitler-Faschismus am 8. Mai haben das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation und der ABiD einen Brief an ihre Partnerorganisationen in zwölf Staaten der ehemaligen Sowjetunion geschrieben. Darin verurteilen sie den Krieg Russlands gegen die Ukraine, verweisen dabei auf die Erklärung des Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften (BDWO) und werben für die weitere Zusammenarbeit der Behindertenorganisationen im Interesse der Menschen mit Behinderungen in den osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern.

mdr-Magazin Selbstbestimmt mit spannenden Themen

Logo: selbstbestimmt
Startbild der mdr-Sendung „Selbstbestimmt“
Foto: selbstbestimmt mdr

Leipzig (kobinet) Die nächste Ausgabe des mdr-Fernsehmagazin Selbstbestimmt am 8. Mai um 08:00 Uhr im MDR Fernsehen greift wieder eine Reihe von spannenden Themen auf. Unter anderem was das Selbstbestimmt-Team beim Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Jena und berichtet über Selbstbestimmt Leben in Jena.

Hinter Aphrodites Augen

Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern vor sich
Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern
Foto: privat

Halle (kobinet) „Hinter Aphrodites Augen“, so lautet der Titel eines Gesprächs zwischen Jennifer Sonntag und Iris Bodenburg im Begleitprogramm der Ausstellung „Macht der Emotionen“ im Stadtmuseum Halle, die am 12. Mai von 18:00 – 19:30 Uhr im Christian-Wolff-Haus in Halle stattfindet.

Für umfassende Barrierefreiheit der Bahn

Bild von der ICE-Aktion am Brandenburger Tor am 5.5.22
Bild von der ICE-Aktion am Brandenburger Tor am 5.5.22
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Bei der Protestaktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 5. Mai vor dem Brandenburger Tor zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen haben Aktivist*innen der Behindertenbewegung aus verschiedenen Regionen Deutschlands deutlich gemacht, dass Diskriminierungen beim Bahnfahren immer noch bitterer Alltag für viele Menschen mit Behinderungen sind. Mit einer Presseinfo und Links zu Berichten blickt die ISL auf die Aktion zurück und bekräftigt ihr Engagement für eine Bahn für alle. Bei einer Veranstaltung auf dem Bad Kreuznacher Kornmarkt geht es heute auch um die Barrierefreiheit im öffentlichen Nah- und Fernverkehr.

IGEL-Podcast: Europäischer Protesttag, nicht überall wird die Möglichkeit genutzt!

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Luxemburg (kobinet) „Europäischer Protesttag, nicht überall wird die Möglichkeit genutzt!“ Unter dieses Motto hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) Sascha Lang die aktuelle Episode des Podcast gestellt. Der gebürtige Luxemburger, der dort auch heute noch aktiv ist, hat den Podcast für eine luxemburgische Radiostation gemacht, weil die Selbstvertretungsbewegung in Luxemburg derzeit nicht gut aufgestellt ist und sich nicht am Protesttag beteilgen konnte. Mit Ottmar Miles-Paul sprach Sascha Lang über die Anfänge des Protesttages und wo wir heute stehen.

Schonungslose Aufklärung nach Tod von ehemaligem Werkstattbeschäftigten bei Polizeieinsatz nötig

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin/Mannheim (kobinet) Der Tod eines Mannes im Rahmen eines Polizeieinsatzes am 3. Mai 2022 in Mannheim und die in den sozialen Medien verbreiteten Bilder sind nach Ansicht des Sprechers für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sören Pellmann, schockierend und entsetzlich. Er erklärte dazu: „Das Vorgehen der beteiligten Polizisten, das Opfer noch am Boden liegend gegen den Kopf zu schlagen, ist vollkommen inakzeptabel und macht mich wütend. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen des Opfers. Aber mehr denn je braucht es hier eine schonungslose Aufklärung der Vorfälle und möglicher Defizite der Polizeiarbeit. Beim Betroffenen selbst handelt es sich um einen ehemaligen Beschäftigten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, der in der Vergangenheit auch als Werkstattrat für seine Kolleginnen und Kollegen eintrat.“

Institut begrüßt neuen NRW-Aktionsplan

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Das Institut für Menschenrechte begrüßt den neuen Aktionsplans „NRW inklusiv“, den die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Ende April verabschiedet hat. „Mit dem Aktionsplan hat sich die Landesregierung erfreulicherweise für ein ressortübergreifendes Vorgehen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entschieden“, kommentiert Susann Kroworsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts diesen neuen Aktionsplan.

Reaktionen aus der Politik zum Protesttag

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Während sich In Österreich Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen mit einem Statement zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai zu Wort gemeldet hat, gibt es von der deutschen Staatsspitze nichts ähnliches zu vermelden. Immerhin haben sich einige Fachpolitiker*innen aus dem Bundestag zum Protesttag zu Wort gemeldet. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen im folgenden Auszüge aus einigen Statements von Bundestagsabgeordneten:

Der 100ste heißt „Vida“

Bild eines Blinder Mensch mit einem Hund
Emoji Blinder Mensch mit Hund
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Der 100. Welpe, den der Verein Hundefür Handicaps für ein Leben als Assistenzhund ausgewählt hat, heißt Vida. In der spanischen Sprache steht das für „das Leben“. Ob die junge Hündin wirklich eines Tages einen Menschen begleiten wird, ist noch unklar. Vor ihr liegen viele Prüfungen, in denen sie sich beweisen muss. Aber Vida soll einmal ein Assistenzhund werden.

Barrierefreiheit darf an der Stadtgrenze nicht aufhören

Statement von Adolf Bauer - Text im Beitrag
Statement von Adolf Bauer – Text im Beitrag
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Barrierefreiheit darf an der Stadtgrenze nicht aufhören. Insbesondere im ländlichen Raum müssen bestehende Hürden endlich abgebaut werden.“ So lautet das Statement des Präsidenten des Sozialverband Deutschland (SoVD) und derzeitigen Vorsitzenden des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrats, Adolf Bauer, anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter.

Entscheidungshilfe zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein

Logo: ZSL Nord
Logo: ZsL Nord
Foto: ZSL Nord

Kiel (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderung auch auf politischer Ebene. Im Vorfeld der Landtagswahl am kommenden Sonntag am 8. Mai in Schleswig-Holstein hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet. In der Arbeitsgruppe waren ausschließlich Menschen mit Behinderung. In mehreren Treffen wurden Wahlprüfsteine entwickelt, um die Parteien in die Pflicht zu nehmen, die Interessen von Menschen mit Behinderung stärker in das eigene politische Handeln zu rücken. Diese können nun eine Entscheidungshilfe für die Landtagswahl am kommenden Wochenende bieten.

Frauenbeauftragte besser unterstützen

Logo: Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen
Logo: Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen
Foto: Bundes-Netzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen

Berlin (kobinet) Frauen-Beauftragte brauchen eine starke Interessens-Vertretung. Das machte das Bundes-Netzwerk Starke.Frauen.Machen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen deutlich. Das Netzwerk setzt sich für die Rechte der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen ein und will gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft streiten. Das Netzwerk hat den kobinet-nachrichten folgende Erklärung geschickt:

Barrieren abbauen – Menschenrecht auf eine inklusive Gesellschaft umsetzen

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Seit 30 Jahren gibt es den europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der jedes Jahr am 5. Mai stattfindet. Von Anfang an waren in Rheinland-Pfalz Menschen mit Behinderungen und ihre Organisationen für Gleichstellung und zum Abbau von Barrieren aktiv dabei. Darauf macht Matthias Rösch, der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen aufmerksam. Matthias Rösch war Mitorganisator des ersten Aktionstages in Mainz vor 30 Jahren mit einer Stadtrallye zur Barrierefreiheit.

Aktion gegen Ableismus von Katrin Langensiepen

Poster: #AbleismTellsMe
Poster: #AbleismTellsMe
Foto: Katrin Langensiepen

Brüssel (kobinet) „Zum EU Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wollen wir gemeinsam maximale Aufmerksamkeit auf das Thema ‚Ableismus‘ in unserer Gesellschaft lenken“, das teilt die Europaabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen, mit und veröffentlichte bereits eine Reihe von Videos zum Thema Ableismus mit dem Hashtag #AbleismTellsMe.

Mehr Inklusion und Barrierefreiheit ohne Wenn und Aber

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hat sich auch der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel zu Wort gemeldet. Der Protesttag sei ein Tag der Zivilgesellschaft. Sie fordere das ein, was Politik und Gesellschaft umsetzen müssen: „Mehr Inklusion und Barrierefreiheit in allen gesellschaftlichen Bereichen, und zwar ohne Wenn und Aber. Meine Aufgabe ist es, innerhalb der Bundesregierung immer wieder deutlich zu machen, dass dies Querschnittsaufgaben sind, die alle Ressorts betreffen.“ Dies teilte Jürgen Dusel in seinem zum Protesttag veröffentlichten Inklusions-Newsletter mit.

Wohnheim hat mit selbstbestimmtem Wohnen nichts mehr zu tun

Sozialhelden-Plakat zum selbstbestimmten Wohnen - Text im Beitrag
Plakat zum selbstbestimmten Wohnen – Text im Beitrag
Foto: Sozialhelden

Berlin (kobinet) „Die Wohnungssuche ist schon ein totales Desaster, wenn es um einen stufenlosen Zugang geht. Kommen weitere Barrieren und ein komplexer Unterstützungsbedarf dazu, ist es quasi aussichtslos. Für viele Betroffene ist die einzige Alternative zur erfolglosen Wohnungssuche dann das Wohnheim. Das hat mit selbstbestimmtem Wohnen nichts mehr zu tun.“ Darauf hat Adina Hermann von den Sozialheld*innen anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen mit einem auf Twitter verbreiteten Plakat klar zum Ausdruck gebracht.

Österreichischer Behindertenrat setzte Zeichen zum Protesttag

Flagge Österreich
Flagge Österreich
Foto: public domain

Wien (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai hat auch der Österreichische Behindertenrat ein Zeichen für Inklusion, Gleichstellung und die Einhaltung der Rechte von Menschen mit Behinderungen gesetzt. Auf seiner Internetseite veröffentlichte der Verband eine Reihe von Statements zum 30jährigen Jubiläums des Protesttages, der stets auch in Österreich engagiert gestaltet wurde. Mit dabei ist u.a. der österreichische Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen, der klar macht, dass Inklusion ein Menschenrecht ist.

Berliner für Geichstellung und Teilhabe

Foto von der Kundgebung vor dem Roten Rathaus
Berliner Kundebung vor dem Roten Rathaus
Foto: omp

Berlin (kobinet) Die Berliner Behindertenverbände demonstrierten heute für Gleichstellung und Teilhabe. Vom Brandenburger Tor zogen sie am Europäischen Protesttag vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus.

Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barriefrei zum Leistungsanspruch

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Oberteuringen (kobinet) Wie kommen Menschen mit Behinderung zu Ihrem Recht, Recht auf Leistungsansprüche, Recht zu einem selbstbestimmten Leben und Recht auf Barriefreiheit etc.? Was benötigen Menschen mit Behinderung, um ihr Recht wahrzunehmen, wie können wir diese empowern? Um diese und weitere Fragen geht es bei einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barriefrei zum Leistungsanspruch“, die am 5. Mai von 14:00 bis 16:00 Uhr via Zoom stattfindet.

Was wir von Europa lernen können

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fällt auch zusammen mit dem Europatag, der seit 1964 jährlich gefeiert wird und an die Unterzeichnung der Satzung des Europarates am 5. Mai 1949 in London erinnern soll. Nachdem Verbesserungen hinsichtlich Barrierefreiheit in Deutschland jahrelang maßgeblich erst durch europäische Vorgaben erreicht werden konnten, wird sich nun endlich etwas bewegen: Deutschland soll in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden, so ist es im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Dazu gehören etwa eine neue Förderrunde für den barrierefreien Umbau von Wohnungen und der Ausbau des ÖPNV.“ Darauf machen die Grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer aufmerksam, die beide Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sind.

Protesttag Inklusiv und zukunftsgerecht für alle in Bad Kreuznach

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bad Kreuznach (kobinet) Am 7. Mai findet unter dem Motto „Inklusiv und zukunftsgerecht für alle“ der Klimaaktionstag und Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach statt. Veranstaltet wird der gemeinsame Tag von der Klimagemeinschaft, dem Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Bad Kreuznach, der Stadt Bad Kreuznach und dem Dekanat Bad Kreuznach. So gibt es an dem Tag von 11-17 Uhr ein buntes Programm von Bühnenbeiträgen, Musik, Workshops, Ständen und Essensangeboten.

Gesetzliche Triage-Regelungen: 5 Thesen zum 5.5.

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2022 übermittelt der Runde Tisch Triage fünf Thesen zur Erarbeitung und zu den Inhalten gesetzlicher Triage-Regelungen an den Deutschen Bundestag. So soll vermieden werden, dass behinderte Menschen durch eine unzureichende oder gar diskriminierende gesetzliche Regelung bei Triage-Entscheidungen benachteiligt werden.

Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss Ende haben

Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 - Text im Beitrag
Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 – Text im Beitrag
Foto: DBR

Bremen (kobinet) „Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss endlich ein Ende haben. Selbstbestimmtes und spontanes Reisen mit der Bahn muss Alltag werden.“ So lautet das Statement von Horst Frehe, Vorstandsmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter. In Berlin findet heute am 5. Mai von 10:30 Uhr bis 12:30 eine Aktion der ISL vor dem Brandenburger Tor gegen Diskriminierungen beim Bahnfahren statt. Ab 14:00 Uhr beginnt dann die Demonstration zum Protesttag zum Roten Rathaus.

Netzwerk Leichte Sprache zum 05. Mai – Beitrag von Menschen mit Lernschwierigkeiten fördern!

Logo Netzwerk Leichte Sprache mit rotem Kreis Text Leichte Sprache
Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Sie organisieren sich selbst, sie kommunizieren miteinander, sie erarbeiten sich selbst Regeln zur Leichten Sprache, die Sprache, die sie verstehen. Die Selbstvertreter in Sachen Leichter Sprache wirken aktiv im Regelwerk der Leichten Sprache mit. Ohne sie geht es nicht, nur mit ihnen. Ist es etwa nicht so?

Die Vorständin des Netzwerk Leichte Sprache Frau Dr. Koehler bat kobinet um Veröffentlichung:

Bahn-Aktion am Brandenburger Tor

Foto von der Bahn-Aktion am 5.5.22 in Berlin
Bahn-Aktion heute am Brandenburger Tor in Berlin
Foto: omp

Berlin (kobinet) Gegen alltägliche Diskriminierung beim Bahnfahren richtet sich die Aktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen.

Inklusion braucht Demokratie

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke hat anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung die Themen Partizipation und Teilhabe in den Mittelpunkt gerückt. Bei einem Netzwerktreffen der Teilnehmendenvertretungen, aus den 51 Berufsbildungswerken in Berlin, an dem auch der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel teilnahm, wurde deutlich, wie wichtig die aktive politische Mitbestimmung von Menschen mit Behinderungen im Reha-Prozess ist.

Der Paritätische fordert gleichberechtigte digitale und politische Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

FREIBURG im Breisgau/Stuttgart (kobinet) Die Verwirklichung des Rechts von Menschen mit Behinderungen auf gleichberechtigte digitale Teilhabe und politische Mitbestimmung und Mitsprache scheitert oft an erheblichen Barrieren. Deshalb fordern der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und der Freiburger Verein Barrierefreie Kommunikation zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, Barrierefreiheit bei der Digitalisierung und politischen Beteiligung von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen.

Barrierefreiheit ist ein Schlüssel

Portrait des Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen
Joachim Leibiger
Foto: TLMB

ERFURT (kobinet) Der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Joachim Leibiger hat sich aus Anlass des heutigen 30-jährigen Jubiläums des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen mit den Fortschritten der Inklusion und Teilhabe von Betroffenen im Freistaat auseinandergesetzt. Die Tendenz zeigt nach seinen Worten in die richtige Richtung. Menschen mit Behinderungen werden zunehmend für ihren gesellschaftlichen Beitrag anerkannt und wertgeschätzt. Verwaltung, Kommunen sowie zahlreiche Unternehmen, aber auch das Ehrenamt kämen ohne ihre Mitwirkung nicht mehr aus. Das ist das Ergebnis jahrelangen unermüdlichen Engagements von Akteuren der Behindertenselbsthilfe, aber auch von Politik und Zivilgesellschaft.

Lebenshaltungskosten der Menschen mit Behinderung steigen durch Inflation besonders stark

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto:

HÜRTH (kobinet) Anlässlich des heutigen europäischen Protesttages zur Gleichstellung der Menschen mit Behinderung appelliert die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen an alle Entscheidungsträger, die finanzielle Situation der Menschen mit Behinderung anlässlich des Krieges in der Ukraine im Blick zu halten. Die Inflation von über sieben Prozent stellt eine große Barriere im Alltag für sie dar. Eine Anpassung der Regelbedarfe und weitere Reformen sind nötig.

Gesetzliche Triage-Regelungen: 5 Thesen zum 5.5.

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2022 übermittelt der Runde Tisch Triage fünf Thesen zur Erarbeitung und zu den Inhalten gesetzlicher Triage-Regelungen an den Deutschen Bundestag. So soll vermieden werden, dass behinderte Menschen durch eine unzureichende oder gar diskriminierende gesetzliche Regelung bei Triage-Entscheidungen benachteiligt werden.

Viel los am heutigen Protesttag

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Wer nicht schon Pläne für die Teilnahme an Aktionen zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen hat, für den könnte sich ein Blick auf die Aktionskarte der Aktion Mensch lohnen. Über 600 Protestaktionen und Veranstaltungen finden zum 30jährigen Jubiläum des Protesttages statt und bekräftigen die Forderung nach Barrierefreiheit und Inklusion. In Berlin findet nach einer Corona-Pause heute am 5. Mai beispielweise wieder die traditionelle Demonstration zum Protesttag ab 14:00 Uhr vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus statt. Von 10:30 bis 12:30 Uhr zeigt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am Brandenburger Tor öffentlichkeitswirksam Diskriminierungen beim Bahnfahren auf.

Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss Ende haben

Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 - Text im Beitrag
Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 – Text im Beitrag
Foto: DBR

Bremen (kobinet) „Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss endlich ein Ende haben. Selbstbestimmtes und spontanes Reisen mit der Bahn muss Alltag werden.“ So lautet das Statement von Horst Frehe, Vorstandsmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter. In Berlin findet heute am 5. Mai von 10:30 Uhr bis 12:30 eine Aktion der ISL vor dem Brandenburger Tor gegen Diskriminierungen beim Bahnfahren statt. Ab 14:00 Uhr beginnt dann die Demonstration zum Protesttag zum Roten Rathaus.

Was wir von Europa lernen können

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fällt auch zusammen mit dem Europatag, der seit 1964 jährlich gefeiert wird und an die Unterzeichnung der Satzung des Europarates am 5. Mai 1949 in London erinnern soll. Nachdem Verbesserungen hinsichtlich Barrierefreiheit in Deutschland jahrelang maßgeblich erst durch europäische Vorgaben erreicht werden konnten, wird sich nun endlich etwas bewegen: Deutschland soll in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden, so ist es im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Dazu gehören etwa eine neue Förderrunde für den barrierefreien Umbau von Wohnungen und der Ausbau des ÖPNV.“ Darauf machen die Grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer aufmerksam, die beide Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sind.

Protesttag Inklusiv und zukunftsgerecht für alle in Bad Kreuznach

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bad Kreuznach (kobinet) Am 7. Mai findet unter dem Motto „Inklusiv und zukunftsgerecht für alle“ der Klimaaktionstag und Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach statt. Veranstaltet wird der gemeinsame Tag von der Klimagemeinschaft, dem Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Bad Kreuznach, der Stadt Bad Kreuznach und dem Dekanat Bad Kreuznach. So gibt es an dem Tag von 11-17 Uhr ein buntes Programm von Bühnenbeiträgen, Musik, Workshops, Ständen und Essensangeboten.

Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barrierefrei zum Leistungsanspruch

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Oberteuringen (kobinet) Wie kommen Menschen mit Behinderung zu Ihrem Recht, Recht auf Leistungsansprüche, Recht zu einem selbstbestimmten Leben und Recht auf Barriefreiheit etc.? Was benötigen Menschen mit Behinderung, um ihr Recht wahrzunehmen, wie können wir diese empowern? Um diese und weitere Fragen geht es bei einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barriefrei zum Leistungsanspruch“, die am 5. Mai von 14:00 bis 16:00 Uhr via Zoom stattfindet.

Trauer um Hannelore Witkofski

Hannelore Witkowski
Hannelore Wikowski
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Hannelore Witkofski ist tot. Gestorben ist sie am 23. April 2022 spätabends auf der Palliativstation des Westküstenklinikums, schmerzfrei – im Kreis von Freund*innen, die bis zuletzt bei ihr sein konnten. Über diese traurige Nachricht berichtet Prof. Dr. Oliver Tolmein in einem Nachruf, den er für die kobinet-nachrichten verfasst hat.

Landesregierung in Baden-Württemberg zieht Zwischenbilanz

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) In ihrer Kabinettssitzung hat die Landesregierung von Baden-Württemberg gestern eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in diesem Bundesland gezogen und beschlossen, den Landesaktionsplan bis Mitte des Jahres 2023 neu zu fassen.

Das Recht auf Teilhabe endlich umsetzen!

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten, Mann mit vollem weißem Haar, weißem Hemd mit Schlips und dunklem Anzug
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2022 fordert der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe, das Recht auf Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in Deutschland endlich umzusetzen.14 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention bleibt deren tatsächliche Umsetzung immer noch in weiter Ferne.

Nur zwei Prozent aller Wohnungen barrierefrei

Fünf Mädchen bequem sitzend und liegend auf einer Couch
In einer Wohngemeinschaft in Bremen auf der Couch
Foto: Daniela Buchholz

MÜNCHEN (kobinet) Frei wählen zu können, wo, wie und mit wem man zusammenleben möchte, das ist für viele Menschen mit Behinderungen nach wie vor nicht möglich. Der Hauptgrund dafür ist der massive Mangel an geeignetem Wohnraum. Nur etwa zwei Prozent der Wohnungen und Einfamilienhäuser in Deutschland sind barrierefrei zugänglich,. Darauf weisen die Sozialheld*innen sowie der WOHN:SINN e.V. anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai hin und fordern die Bundesregierung auf, den Ausbau von bezahlbarem, barrierefreien Wohnraum zu beschleunigen.