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Zahl schwerbehinderter Menschen in Sachsen steigt auf 432.695

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Dresden (kobinet) Nach dem jüngst veröffentlichten Statistischen Bericht des Statistischen Landesamtes Sachsen betrug zum 31. Dezember 2021 die Zahl der Menschen im Freistaat Sachsen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis 432.695. Das sind 10,7 Prozent der Bevölkerung und ca. 12.500 mehr, als zur letzten Erhebung von Ende 2019. Dies teilte Michael Welsch, sächsischer Landesbeauftragter für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, mit.

Spitzenreiter bei den Zuwächsen ist die Stadt Leipzig mit einer Steigerung von knapp 3.000, gefolgt vom Landkreis Görlitz und der Landeshauptstadt Dresden mit jeweils ca. 1.500. Kleinere Rückgänge gab es im Erzgebirgskreis und im Landkreis Zwickau.

Bezogen auf den zurückliegenden Zehnjahreszeitraum ist die Zahl von damals 355.925 (das entsprach seinerzeit 8,6 Prozent der Bevölkerung) um rund 77.000 Menschen angewachsen. 77.000 ist in etwa die Einwohnerzahl der Städte Freiberg und Bautzen zusammen. Die Steigerungen betreffen überproportional die Bevölkerungsgruppe 60 Jahre und älter. Hier beträgt der Zuwachs 16.000. Nur rund jede 20. Behinderung ist angeboren.

"Die meisten Behinderungen werden im Laufe des Lebens durch Erkrankungen erworben. Jeder kann jederzeit damit konfrontiert werden. Eine inklusive Einstellung sollte daher selbstverständlich sein", so Michael Welsch, sächsischer Landesbeauftragter für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, zu dessen Hauptaufgaben die Beratung der Sächsischen Staatsregierung in Fragen der Behindertenpolitik gehört.

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