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Zahnpflege in Leichter Sprache erklärt

Deckblatt der Broschüre zur Zahnpflege in Leichter Sprache
Deckblatt der Broschüre zur Zahnpflege in Leichter Sprache
Foto: goDentis

KÖLN (kobinet) Auch Menschen mit Lese- und Verständnisschwierigkeiten sowie deren Anghörigen sollen sich einen schnellen und unkomplizierten Überblick über wichtige Themen zur Zahngesundheit verschaffen können. Deshalb hat goDentis, die Gesellschaft für Innovation in der Zahnheilkunde eine Broschüre zur Zahnpflege in leichter Sprache herausgebracht.

Vorschriften zum barrierefreien Nahverkehr einhalten

Plakat mit Statement von Andrea Fabris mit Bild - Text in Nachricht
Plakat mit Statement von Andrea Fabris mit Bild – Text in Nachricht
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Wenn gesetzliche Vorschriften für einen barrierefreien ÖPNV nicht eingehalten werden, dann gibt es nur Inklusion im Schneckentempo.“ So lautet das Statement der Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Andrea Fabris anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter.

baSta – Aktion für eine barrierefreie Stadt in Würzburg

Logo von WüSL
Logo von WüSL
Foto: WüSL

Würzburg (kobinet) Seit 1996 setzt sich der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg für die Interessen von Menschen mit Behinderung und im Besonderen für ein selbstbestimmtes Leben ein. Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai), der in diesem Jahr mit einem Fokus auf barrierefreie Mobilität ausgerufen ist, macht der Verein auf Barrieren in Würzburg aufmerksam und gründet eine Arbeitsgruppe unter dem Namen baSta. Als Startschuss platziert die Arbeitsgruppe heute, am 4. Mai, zwischen 17 und 18 Uhr Rollstühle auf der Alten Mainbrücke in der Würzburger Innenstadt und lädt Passantinnen und Passanten zur Selbsterfahrung ein.

Europa muss im Ukraine-Krieg behinderte Menschen stärker in den Blick nehmen

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto:

Berlin (kobinet) Im Vorfeld des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe von Europa, Menschen mit Behinderung im Ukraine-Krieg stärker in den Blick zu nehmen. Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, erklärte: „Menschen mit Behinderung und ihre Familien leiden ganz besonders unter den Folgen des Krieges. Viele verlieren nicht nur ihr Zuhause und ihre Heimat. Über Jahre erzielte Fortschritte werden zunichte gemacht, weil Einrichtungen der Behindertenhilfe zerstört sind und Förderangebote von heute auf morgen eingestellt werden müssen.“

Digitale Barrieren melden! – Erklärfilm gestartet

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Berlin (kobinet) Öffentliche Stellen, wie beispielsweise Behörden, Krankenkassen, Hochschulen oder Gerichte, sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Webseiten und Apps barrierefrei zu gestalten. Trotzdem stoßen Menschen mit Behinderungen überall im Web auf digitale Barrieren – sei es, dass die Schrift sich nicht kontrastreich genug vom Hintergrund abhebt, sei es, dass bei den Bildern die Beschreibungen („Alternativtexte“) fehlen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Deshalb zeigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) nun in einem Erklärfilm, wie Nutzerinnen und Nutzer über ein Beschwerdeverfahren digitale Barrierefreiheit einfordern können.

LIGA Selbstvertretung Sachsen reißt Mauern nieder

Bild von der Aktuion am 3. Mai in Leipzig
Bild von der Aktion am 3. Mai in Leipzig
Foto: Jens Merkel

Leipzig (kobinet) Auch wenn es bereits 5 nach 12 war, haben einige Aktive der LIGA Selbstvertretung Sachsen die Mauern der „besonderen Wohnformen“ symbolisch eingerissen. Und das vor dem Gebäude des Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV). Wie Jens Merkel, einer der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Sachsen, berichtet, kam es auch zu einem Gedankenaustausch mit drei Vertreterinnen des KSV. „Diese verteidigten natürlich diese ‚besonderen Wohnformen‘, auch wenn sie zusagten, über eine bedarfsgerechte Assistenzgerechtigkeit reden zu wollen.“

Fakten zur Online-Befragung zum Thema Mobilität der Aktion Mensch

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch hat eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Umfrage zum Thema Mobilität und Inklusion veröffentlicht, die von Ipsos Public Affairs im Auftrag der Aktion Mensch durchgeführt wurde. Im Rahmen der repräsentativen, quantitativen Online-Befragung wurden 1.000 Menschen mit Beeinträchtigung und 500 Menschen ohne Beeinträchtigung ab 16 Jahren zu verschiedenen Aspekten des Themas Mobilität und Barrierefreiheit interviewt.

Regierungskoalition muss Hausaufgaben für Inklusion und Barrierefreiheit machen

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) „Die rot-grün-gelbe Regierungskoalition muss schnell ihre Hausaufgaben machen, um die Inklusion und Barrierefreiheit für behinderte Menschen endlich entscheidend voranzubringen.“ Darauf weisen die Sprecher*innen der LIGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade und Ottmar Miles-Paul, anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai hin. „Seit 30 Jahren fordern behinderte Menschen und ihre Organisationen um den 5. Mai herum ihr Recht auf gleichberechtigte Teilhabe ein. Jetzt brauchen wir endlich einen entscheidenden Sprung nach vorn“, betont Ottmar Miles-Paul, der bereits an der Organisation des ersten Protesttages am 5. Mai 1992 entscheidend mitgewirkt hat.

Ausbildungsprojekt für junge Menschen mit geistiger Behinderung in Nordrhein-Westfalen gestartet

Zeichnung eines jungen Mannes, der im Rollstuhl am Schreibtisch mit Computer sitzt
Emoji Rollinutzer am Desktop
Foto: Aktion Mensch

KÖLN (kobinet) Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, wird der Inklusionsverein mittendrin e.V. in den kommenden fünf Jahren am Standort Köln jährlich bis zu acht junge Menschen mit geistiger Behinderung in und durch eine Duale Ausbildung begleiten. Es wird sich um ganz reguläre Ausbildungen handeln, so wie sie alle anderen Azubis auch absolvieren, mit Ausbildungsvertrag eines Betriebes und mit Unterricht in der Berufsschule, alles entlang der vorhandenen Ausbildungspläne. Die jungen Leute sollen unterstützt werden, in der Ausbildung möglichst weit zu kommen. Für diejenigen, die den Ausbildungsabschluss nicht schaffen, sollen Möglichkeiten genutzt und neue entwickelt werden, das Gelernte zu bescheinigen.

Die helfenden Tafeln brauchen selbst Hilfe

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Rund 738.000 Berlinerinnen und Berliner wohnen in „Kiezen“ mit sozialer Benachteiligung, wo besonders viele Menschen keine Arbeit haben, viele Kinder in Armut leben und ungewöhnlich viele Bewohner auf staatliche Hilfen angewiesen sind, so der amtliche Bericht des Senats. Gerade jenen helfen die „Tafeln“. Sie engagieren sich, um die größte Not der betroffenen Menschen bei der Versorgung mit Lebensmitteln zu lindern. Jetzt brauchen aber auch dieses „Tafeln“ selbst Unterstützung.

SeelenLaute-Zeitung für Monat Mai erschienen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

SAARBRÜCKEN / SAARBURG (kobinet) SeelenLaute – Saar – die Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit im deutschsprachigen Raum ist kürzlich mit der Ausgabe für Mai 2022 erschienen. .Die digitale Ausgabe ist ab dem 3. Mai im Netz zum Lesen herunter zu laden. Die gedruckte Ausgabe wird zum 10. Mai und überregional verteilt und verschickt.

Pläne zur Barrierefreiheit im Haushalt verankern

Statement mit Bild von Verena Bentele - Bildbeschreibung im Text
Statement mit Bild von Verena Bentele – Bildbeschreibung im Text
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Pläne zur Barrierefreiheit im Koalitionsvertrag bleiben ein leeres Versprechen, wenn im Haushalt kein Geld dafür bereitgestellt wird. Kleine Rechenübung: Wäre Barrierefreiheit seit Jahrzehnten verpflichtend, würden jetzt nicht so immense Kosten auf einen Schlag anfallen.“ So lautet das Statement der VdK-Präsidentin Verena Bentele anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter. Verena Bentele machte den Auftakt dazu.

Aktion Mensch-Umfrage zum 5. Mai: Individuelle Mobilität wird durch Barrieren massiv eingeschränkt

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Jeder dritte Mensch mit Beeinträchtigung traut sich nicht, selbstständig unterwegs zu sein. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung der Aktion Mensch anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Zu den Themen Mobilität und Barrierefreiheit wurden 1.000 Menschen mit Beeinträchtigung und 500 Menschen ohne Beeinträchtigung befragt. Die Ergebnisse: Menschen mit Beeinträchtigung nutzen genau so häufig öffentliche Verkehrsmittel wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Zusätzlich müssen sie häufiger Termine bei Ärzt*innen und Behörden wahrnehmen. Durch die vielerorts fehlende Barriefreiheit sind sie jedoch in ihrer Mobilität bedeutend schlechter gestellt als Menschen ohne Beeinträchtigung.

Drei nomminierte Arbeiten für Hörspielpreis

Logo: DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Für die 71. Ausgabe des Hörspielpreises der Kriegsblinden – Preis für Radiokunst hat eine 14-köpfige Jury drei Arbeiten nominiert. Die renommierte Auszeichnung, getragen vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und von der Film- und Medienstiftung NRW, wird am Dienstag, den 17. Mai 2022, in der Kölner Wolkenburg vergeben. Darauf macht der DBSV in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam.

Mahnwache vor dem Landtag und Demo in Saarbrücken

Flagge Bundesland Saarland
Flagge Bundesland Saarland
Foto: Gemeinfrei, public domain

Saarbrücken (kobinet) Um den 5. Mai herum finden bundesweit Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt – so auch in Saarbrücken. Hier ruft der BSK-Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter im Saarland Bürgerinnen und Bürger zur Mahnwache mit einer Kundgebung am 5. Mai um 13:30 Uhr vor dem Saarländischen Landtag auf. Im Anschluss daran wird es einen Protestzug über die Wilhelm-Heinrich-Brücke zum Rathaus geben, wo gegen 15:30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

Simone Fischer startet neue Podcastreihe zum Protesttag

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“, so lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der jährlich am 5. Mai stattfindet. Simone Fischer, Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, präsentiert im Rahmen des diesjährigen Protesttags ihren neuen landesweiten Podcast. Dort spricht sie mit spannenden Menschen, die alle auf die eine oder andere Weise einen wichtigen Beitrag zu einer gerechten Gesellschaft leisten. Erster Gast im Podcast ist Jürgen Dusel, der Bundesbehindertenbeauftragte.

Rückblicke – Einblicke – Ausblicke zu 30 Jahre Protesttag

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Ludwigsburg (kobinet) „Rückblicke – Einblicke – Ausblicke: 30 Jahre Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute am 3. Mai um 18:00 Uhr über Zoom stattfindet.

Blind aus dem Kriegsgebiet geflohen – Zwei Ukraine-Vertriebene berichten

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Blind aus der Ukraine geflohen: Der Jugendreferent des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) Robbie hat den blinden Dima und den sehbehinderten Oleg zum Interview getroffen. Ihr Geschichte kann man im Podcast des DBSV Jugendclubs hören.

30 Jahre 5. Mai für echte Ganzhabe

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Im Vorfeld des 30jährigen Jahrestages des Europaweiten Protesttages für Gleichstellung und gegen Diskriminierung am 5. Mai hat sich der Berliner Rechtsanwalt und kobinet-Chronist Dr. Martin Theben zu Wort gemeldet und tritt für eine echte Ganzhabe ein. Vor allem war er fündig und hat einige Links zu tagesschau-Berichten der frühen Jahre des Protesttags zusammengestellt. „Nachdem dieser wichtige Protesttag in den letzten zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie weitgehend nur online stattfinden konnte, werde ich diesmal auf jeden Fall wieder teilnehmen. Gerade in diesen kriegsbedingten Zeiten ist es wichtig, ein deutliches Zeichen für Inklusion, Frieden und Freiheit zu setzen“, teilte er den kobinet-nachrichen mit.

Blick mit gemischten Gefühlen auf den Europäischen Protesttag

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen finden am 5. Mai zum 30. Mal bundesweit Aktionen statt. Sie haben das Ziel, mehr Aufmerksamkeit auf die Anliegen von Menschen mit Behinderungen zu lenken. Auf diesem Wege soll die Kluft zwischen den gesetzlich verbrieften Rechten und der Lebenswirklichkeit behinderter Menschen überwunden werden.

Aussichten auf eine Schule für Alle in Nordrhein-Westfalen

Verschiedenfarbige Punkte unterschiedlicher Größe links,  Name des Bündnisses rechts
Logo: Eine Schule für alle NRW
Foto: NRW-Bündnis Eine Schule für alle

BIELEFELD (kobinet) Am 15. Mai 2022 sind rund 13,2 Millionen Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Zu jenen, die im Vorfeld dieser Wahlen die Parteien auf den Prüfstand gestellt haben, gehört auch das NRW Bündnisses „Eine Schule für alle“. Sie hat die bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der zur Wahl antretenden Parteien nach den Zielen der Parteien gefragt, um eine Schule für alle zu erreichen in welcher alle Kinder willkommen sind.

Momentaufnahme 260

Turm aus dem Sand
Ostsee
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Ist einer, der nimmt alle in die Hand,

dass sie wie Sand durch seine Finger rinnen. (Rainer Maria Rilke)

Sonnenschein und dunkle Wolken am Reisehimmel

Blick über die Spree auf dern Berliner Hauptbahnhof
Berlin – Hauptbahnhof
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Nach zwei Jahren vieler Einschränkungen beginnt die Zeit des Reisens und der Fahrten zu Erholung und Entspannung wieder. Sehr viele und immer mehr Menschen benötigen für diese „schönste Zeit des Jahres“ jedoch auch barrierefreie Bedingungen. Mit dem Blick auf den fünften Mai, dem bundesweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der in diesem Jahr zum 30. Mal stattfindet, hatte das ABiD-Institut Behinderung und Partizipation zu einem Rundtisch-Gespräch zum Thema „Barrierefreier Tourismus in Deutschland“ eingeladen.

Markt der Inklusion in Dresden

Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden mit Schlosskirche und Semper-Oper
Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet in Sachsens Landeshauptstadt Dresden unter der Überschrift „Markt der Inklusion – weniger Barrieren, mehr Teilhabe“ ein Markt der Inklusion statt. Dieser wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt Dresden Manuela Scharf organisiert.

Protestaktion am 7. Mai in München

Plakat zum Protesttag am 7. Mai 2022 in München
Plakat zum Protest am 7. Mai in München
Foto: Behindertenverband Bayern

München (kobinet) Am Samstag, den 7.Mai, findet ab 14:00 Uhr auf dem Marienplatz in München der Randgruppenkrawall-Behindertenprotest statt. Der Protest soll nicht nur ein Zeichen in Bayern, sondern auch ein Signal für ganz Deutschland senden. Die Veranstaltenden sprechen unter anderem über die ausbleibende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und über die staatlichen und rechtlichen Strukturen, die noch immer ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben verhindern, wie es in der Ankündigung heißt.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick zur Behindertenpolitik im April 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat auch für den Monat April 2022 mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen Podcast zum Monatsrückblick zur Behindertenpolitik erstellt. Die beiden sprachen dabei über behindertenpolitisch relevante Themen im April 2022 und beleuchteten dazu einige Hindergründe. 20.000 Artikel beim Online-Nachrichtendienst BIZEPS, die Morde im Oberlinhaus vor einem Jahr und der Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen waren dabei nur einige Themen. Gute Nachrichten zur Inklusion gibt es am Ende des Podcast auch noch.

Verbändeappell für inklusive Arbeit

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Situation behinderter Menschen in Sachen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hat am diesjährigen Tag der Arbeit am 1. Mai so gut wie keine Rolle gespielt. Ein breites Bündnis von Wohlfahrts- und Fachverbänden hat allerdings im Vorfeld des 1. Mai mit einem Grundsatzpapier an die Politik appelliert, dafür zu sorgen, dass mehr Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung finden.

Bahnkundenverband unterstützt Protest gegen Diskriminierungen beim Bahnfahren

Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband weist auf die Protestaktion „Diskriminierung beim Bahnfahren – Alltag für Menschen mit Behinderung!““ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V. hin, die der Verband unterstützt. Seit einigen Jahren gibt es zwischen beiden Verbänden in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion eine enge Zusammenarbeit. Am 5. Mai findet die öffentlichkeitswirksame Protestaktion von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor am Platz des 18. März in Berlin anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen statt.

Podcast Echt behindert zu behinderten Menschen auf der Flucht

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Dass unter den über 60 Millionen Geflüchteten weltweit auch Menschen mit Behinderung sind, damit müsste man eigentlich rechnen. Doch es fehlt an medizinischer Versorgung, Menschen, die sich kümmern und barrierefreien Unterkünften.“ So heißt es in der Ankündigung der 44. Ausgabe des Podcast Echt behindert, der von der Deutschen Welle herausgegeben wird. Ulrike Lessig vom Verein „Be an Angel e.V.“, der sich seit 2015 für Geflüchtete einsetzt, und Rainer Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der blinde und sehbehinderte Menschen aus der Ukraine in Deutschland unterbringt, waren zu Gast bei diesem Podcast.

Ukraine erhält weiter Geld und Waffen

Foto zeigt Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz
Foto: Bundesregierung

Berlin (kobinet) Deutschland wird die Ukraine weiter mit Geld und Waffen unterstützen. Das betonte Bundeskanzler Olaf Scholz heute auf einer Kundgebung zum Tag der Arbeit in Düsseldorf. Gewerkschaftschef Reiner Hoffmann warnte in Berlin, den Militärhaushalt dauerhaft aufzustocken und den Sozialstaat zu vernachlässigen. Der offene Brief an Scholz stößt in der Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Mindestlohnerhöhung darf nicht scheitern

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Mindestlohn zum 1. Oktober auf zwölf Euro angehoben werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt diese längst überfällige Anhebung ausdrücklich und tut das, obwohl damit die vom SoVD geforderten armutsfesten 13 Euro noch nicht umgesetzt werden.

Heute starten die Ausschreibungen zum 5. Sächsischen Inklusionspreis

Blick auf die Elbe in Richtung Carolabrücke in Dresden
Blick auf die Elbe in Dresden
Foto: H.Smikac

DRESDEN (kobinet) Mit dem heutigen 1. Mai stehen auch die Bewerbungsformulare für eine Bewerbung um den Sächsischen Inklusionspreis 2022 zur Verfügung. Unter dem Leitmotiv: »So geht sächsisch inklusiv!« will der fünfte Sächsische Inklusionspreis Ideen, Projekte und Maßnahmen auszeichnen, die den Gedanken der Inklusion aktiv und nachhaltig voranbringen und die die Intentionen der UN-Behindertenrechtskonvention transportieren sowie das gelungene inklusive Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung erfahrbar machen, die zur Nachahmung anregen.

Barrierefreier Tourismus bringt Nutzen für Alle

Logo mit den Buchstaben IB&P sowie dem Text ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Logo des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Foto: ABiD-Institut B&T

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hatte das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) am 29. April zu einer Rund-Tisch-Diskussion zum barrierefreien Tourismus nach Berlin eingeladen.

20 Jahre Behindertengleichstellungsgesetz

Zahl 20
Zahl 20
Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 1. Mai 2002, also heute vor 20 Jahren, trat das von Behindertenverbänden hart und lange erkämpfte Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) des Bundes in Kraft. So wurde in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2002 dieser Erfolg in Berlin gebührend gefeiert, denn bereits seit 1992 finden, wie auch dieses Jahr, alljährlich um den 5. Mai herum Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen statt. Das BGG, an dessen Entwicklung das Forum behinderter Juristinnen und Juristen entschend beteiligt war, bot in den darauf folgenden Jahren den Rahmen für die Verabschiedung von Landesgleichstellungsgesetzen für behinderte Menschen.

VdK kritisiert Ausweitung von Minijobs

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zum heutigen Tag der Arbeit am 1. Mai kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele die geplante Ausweitung von Minijobs. Die Geringfügigkeitsgrenze soll von 450 auf 520 Euro angehoben werden. Das entspricht einer Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zum Mindestlohn. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Natürlich muss der Mindestlohn auch bei Minijobs gelten. Aber Minijobs führen selten zu einer gut bezahlten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Sie zementieren Armut, statt sie aufzulösen.“

Berliner Behindertenparlament startet ins zweite Jahr

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Das Berliner Behindertenparlament (BBP) startet mit einer digitalen Auftaktveranstaltung am 7. Mai 2022 von 11 bis 14 Uhr ins zweite Sitzungsjahr. Politik inklusiv gestalten ist auch 2022 der Anspruch des BBP. Bei der Auftaktveranstaltung werden die bisherige Arbeit sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten und die geplanten Fokusgruppen zu den Themen Arbeit, Bauen und Wohnen, Bildung, Gesundheit und Pflege, Mobilität und Partizipation vorgestellt. Christian Specht wird als Impulsgeber des BBP die Veranstaltung eröffnen. Die Berliner Staatssekretärin für Integration und Soziales, Wenke Christoph (DIE LINKE), stellt sich den Fragen der Moderierenden Gerlinde Bendzuck und Gerd Miedthank sowie der Teilnehmenden, heißt es in der Ankündigung.

Wolfspinne in Sachsen

Eine junge Frau hält eine Laterne mit leuchtender Kerze
Laterne
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Spinnen sind nützliche Tiere. Es ist ein Mythos sie wären gefährlich. Zumindest in Deutschland sind Spinnen für Menschen keine Gefahr.
Und dann gibt es dieses Aber …

Schwere Waffen für die Ukraine

Foto vom Ufer des Landwehrkanals
Am Ufer des Landwehrkanals in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Grünen stimmten heute auf einem kleinen Parteitag für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Parteichef Nouripour erklärte, man bleibe eine Friedenspartei. Der Bundestag hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Ukraine mit schweren Waffen unterstützt werden soll. Doch in der Öffentlichkeit wird weiter darüber diskutiert, ob das richtig ist.

Aktionsplan NRW inklusiv mit 177 Maßnahmen veröffentlicht

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Das nordrhein-westfälische Sozialministerium hat den neuen Aktionsplan „NRW inklusiv“ veröffentlicht. Er bündelt insgesamt 177 laufende oder geplante Maßnahmen aller Landesministerien zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Sie betreffen alle Politikfelder und sind nach sogenannten „Lebenslagen“ gegliedert, beispielsweise „Familie und soziales Netz“, „Bildung und Ausbildung“, „Arbeit und materielle Lebenssituation“ und „Gesundheit und Gesundheitsversorgung“.

Protest für barrierefreien Bahnhof in Starnberg am 5. Mai

Sharepic zur Aktion in Starnberg am 5. Mai 2022
Sharepic zur Aktion in Starnberg am 5. Mai 2022
Foto: ARGE Starnberg

Starnberg (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg wird sich auch dieses Jahr wieder am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung engagieren. Dieses Jahr ruft die ARGE am 5. Mai ab 15:00 Uhr zu einem Protestmarsch am Starnberger Kirchplatz unter dem Motto „Tempo Machen: Barrierefreier Bahnhof – jetzt sind wir am Zug!“ auf. Um 16:00 Uhr findet die Abschlusskundgebung statt.