Veröffentlicht am 12.08.2025 07:13 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Geld für Exklusion Foto: Ralph Milewski
Düsseldorf (kobinet) In Nordrhein-Westfalen müssen knapp 90.000 Bedarfsgemeinschaften jeden Monat von ihrem ohnehin knappen Regelsatz oder aus Ersparnissen Teile der Miete selbst bezahlen. Faktisch kommt dies einer Leistungskürzung gleich, da der Regelsatz eigentlich für andere Bereiche vorgesehen ist. Nach Einschätzung des VdK NRW betrifft dies auch ältere Menschen, die lange gearbeitet haben und nun auf Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung (SGB XII) angewiesen sind.
Veröffentlicht am 12.08.2025 06:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic von Jürgen Dusel mit Forderung nach BGG-Reform Foto: Bundesbehindertenbeauftragter
Berlin (kobinet) „Der Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) muss nun endlich kommen! Ich fordere die Bundesregierung dazu auf, den Gesetzgebungsprozess jetzt voranzubringen und den Entwurf endlich in die Verbändeanhörung zu geben. Menschen mit Behinderungen warten nun schon seit Jahren darauf – angekündigt wurde die Novelle des BGG bereits im Koalitionsvertrag der letzten Bundesregierung, nun ist sie Teil des ‚Sofortprogramms‘, das die neue Regierung prioritär umsetzen wollte. Doch das ist bislang nicht passiert!“ Diese Forderung hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, erhoben und über Facebook verbreitet.
STUTTGART (kobinet) Ein ständig steigender Bedarf an Angeboten für Kinder und Jugendliche, aber zu wenig finanzielle Fördermittel: Das ist die Lage der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Jugend fordern der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Jugendhilfeeinrichtungen eine sichere, auskömmliche und flächendeckende Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die drastische Unterfinanzierung führe dazu, Angebote einzuschränken und Elternbeiträge zu erhöhen.
Veröffentlicht am 11.08.2025 09:32 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Wohnheim der Lebenshilfe Starnberg Foto: Lebenshilfe Starnberg
STARNBERG bei München (kobinet) Die Lebenshilfe Starnberg erweitert ihr Wohnangebot für Menschen mit geistiger Behinderung im Landkreis Starnberg. Nach fünf Jahren intensiver Planung und Bauphase öffnet das Wohnheim in der Hanfelder Straße mit acht zusätzlichen Wohnplätzen seine Türen und bietet damit ab sofort 26 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause. Mit dem Anbau in der Hanfelder Straße setzt die Lebenshilfe Starnberg bewusst ein Zeichen gegen den bundesweiten Trend rückläufiger stationärer Wohnplätze. Während in vielen Regionen Deutschlands und auch in Bayern die Zahl der verfügbaren Wohnplätze aufgrund von Fachkräftemangel und neuen Personalvorgaben sinkt, investiert Starnberg gezielt in den Ausbau und die Modernisierung seiner Wohnangebote für Menschen mit Behinderung.
HANNOVER (kobinet) Viele junge Menschen haben am 1. August ihre Ausbildung begonnen. Doch trotz Fachkräftemangels bleiben viele Stellen unbesetzt und immer mehr Jugendliche entscheiden sich nach der Schule fürs Jobben anstatt für eine Ausbildung. Hinzu kommt, dass gerade Schulabgänger mit einer Behinderung große Schwierigkeiten haben, einen Platz zu finden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) betrachtet diese Situation mit großer Sorge und fordert anlässlich des „Internationalen Tags der Jugend“ am 12. August mehr Engagement von der Politik, wenn es um die Belange der jüngeren Generationen geht.
Veröffentlicht am 11.08.2025 08:31 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Plakat für Kundgebung am 12.8.2025 in Bremen für mehr Barrierefreiheit Foto: privat
Bremen (kobinet) Die geplante Neugestaltung der Umsteigeanlage Domsheide in Bremen sieht vor, dass die Bus- und Straßenbahnhaltestellen an der Domsheide weiterhin getrennt bleiben. Nach diesen Plänen sollen die Haltestellen der Buslinien 24 und 25 sowie der Straßenbahnlinien 4, 6 und 8 jedoch um ca. 50 m in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke verschoben werden. Hierdurch ergeben sich für die Domsheide, an der täglich 12.500 Personen umsteigen, lange Umstiegswege. Fahrgäste müssen künftig bis zu 185 Meter zwischen den Haltestellen zurücklegen. Besonders problematisch ist dabei das langgezogene Gefälle in der Balgebrückstraße, das die barrierefreie Nutzung des ÖPNV zusätzlich erschwert. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere und andere beeinträchtigte Fahrgäste sind davon besonders betroffen und könnten wichtige Anschlüsse verpassen. Gegen diese Pläne führt nun ein Bündnis Bremer Behindertenverbände am 12. August 2025 um 17:30 Uhr eine Kundgebung für mehr Barrierefreiheit an der Domsheide/Glocke durch.
Veröffentlicht am 11.08.2025 07:08 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Röthenbach (kobinet) „Wenn ein Aufzug plötzlich stehen bleibt, ist der Griff zum Notrufknopf für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Doch für gehörlose oder schwerhörige Personen ist dieser Standardweg oft unzureichend: Sie hören weder akustische Signale noch mündliche Rückmeldungen aus der Notrufzentrale. Die Telegärtner Elektronik GmbH hat hierfür ein visuelles Zwei-Sinne-Notrufsystem entwickelt, das entweder über ein Smartphone (VNS) oder über ein fest verbautes Touchdisplay (HBN) in der Aufzugkabine eine barrierefreie Lösung bietet.“ Darauf hat Judit Nothdurft in einer Presseinformation mti einem Hinweis auf ein Interview aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 11.08.2025 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des DBR Foto: DBR
Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat vor kurzem seinen neuesten Newsletter veröffentlicht. Im Editorial heißt es u.a.: „Gerne hätten wir Ihnen in diesem Newsletter von Neuigkeiten zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) berichtet. Die Bundesregierung hat diese Reform in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit angekündigt – doch die Verbände haben den Referentenentwurf noch immer nicht zur Verbändeanhörung erhalten. Das BGG gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Es legt fest, wo Behörden und öffentliche Einrichtungen Barrieren beseitigen müssen – physische aber auch sprachliche. ‚Was fehlt ist aber zum Beispiel die Verpflichtung privater Anbieter von Waren und Dienstleistungen, für Barrierefreiheit zu sorgen. Deshalb ist eine Reform dringend notwendig‘, sagt Hannelore Loskill, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.
Veröffentlicht am 11.08.2025 06:54 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nach Informationen des VdK gefordert, dass es in Zukunft nur noch bei Polizei, Justiz, Zoll und Finanzämtern neue Beamte geben soll. So möchte er die Anzahl der Beamtinnen und Beamten und damit die Kosten bei deren Altersversorgung erheblich reduzieren. Zu dieser Aussage hat sich die VdK-Präsidentin Verena Bentele zu Wort gemeldet: „Gut, dass endlich auch in der CDU über die Ungleichbehandlung von Beamtinnen und Beamten einerseits und Rentnerinnen und Rentnern andererseits diskutiert wird. Ich fordere Frau Bas als zuständige Ministerin auf, die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung in der Rentenkommission zu behandeln und daraus konkrete Schritte ableiten zu lassen.“ Zudem forderte Verena Bentele, dass wer über die Rente bestimme, auch einzahlen müsse.
Veröffentlicht am 11.08.2025 06:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast zu Frida Kahlo Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet) „Frida Kahlo: Stark, verletzlich, unvergessen – Warum sich Stephanie Lang von ihr inspiriert fühlt?“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In dieser ersten Folge der neuen Rubrik des IGEL-Podcast mit dem Titel „HörerInnen erzählen über ihre inspirierenden Menschen mit Behinderung“ spricht Sascha Lang, der Inklusator, mit Stephanie Lang über die legendäre mexikanische Malerin Frida Kahlo.
Veröffentlicht am 11.08.2025 06:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Deutschlandfunk Foto: Deutschlandfunk
Köln (kobinet) „Wissenschaftler*innen warnen vor Kürzung bei Disability Studies“, so lautet der Titel eines Interviews mit Prof. Dr. Anne Waldschmidt, das am 8. August 2025 in der Sendung Campus & Karriere im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde. Hintergrund ist eine Petition mit dem Titel: „Disability Studies bedroht: Kritisch-emanzipatorische Wissenschaft schützen und stärken!“ Diese auf campact eingestellten Petition richtet sich an die Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Maryam Blumenthal, die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft Ina Brandes sowie an die Rektorate der Universität zu Köln und der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg. Hintergrund ist, dass sowohl in Hamburg, als auch in Köln die renommierten Programme für Disability Studies in ihrer Fortführung massiv bedroht sind.
Veröffentlicht am 10.08.2025 23:42 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Meinung
Letzte Woche ins Sommerloch gefallen, findet er es cool, bis er eine unerhörte Entdeckung macht. Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) Nachdem letzte Woche Willis Blick ziemlich irritiert die Likers gegen Rechts streifte und anschließend ins Sommerloch fiel, stellt sich diese Woche ganz natürlich die Frage, was ihm im Sommerloch begegnet ist und wie er es dort überhaupt so findet. Cool. Das Sommerloch, so sein erster Eindruck ist eben deshalb ein heißer Urlaubs- und Ferientipp, weil es angenehm kühl darin ist. Schön schattig. Ich habe sogar meine Baskenmütze aufbehalten, aus irgend einer Ecke hat es gezogen. Die erste Nachricht von mir, die dann rausgegangen ist, aus dem Sommerloch, ging an den kobinet Nachrichtensammler Ottmar Miles Paul, es ist nämlich eine positive Nachricht, wie wir Behinderte sie derzeit so bitter nötig haben. Das Sommerloch ist tatsächlich barrierefrei! Und eine Menge Plätze sind frei! Ein Sommerloch-Aufenthalt verspricht im Fall einer Disability-Burnout-Diagnose eine positive Prognose. Was soll ich sagen, man fühlt sich halt schon etwas demütig, du darfst da in dieses Loch und das ist zu allem Überfluss auch noch barrierefrei. Schon lasse ich mich häuslich nieder zu einer Sommerlochmeditation – nur atmen, nicht urteilen und so weiter –, lege meine Beine zum Lotus-Sitz zusammen, da passiert es …
Veröffentlicht am 10.08.2025 15:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Meinung
Dr. Carsten Rensinghoff Foto: privat
BERLIN (kobinet) Niemand darf einer Behinderung wegen benachteiligt werden – im Grunde genommen ist das völlig klar. Praktisch sieht es mit der Wahrnehmung aller Möglichkeiten jedoch deutlich schwerer aus, weil dem häufig Barrieren im Wege stehen. Dazu braucht man sich lediglich die Vorschläge regionaler und lokaler Medien dazu, was man am Wochenende unternehmen könnte, einmal anhören. Das sind ganz gewiss gute Tipps zu interessanten Veranstaltungen oder Möglichkeiten, mit anderen Leuten zusammen eine schöne Zeit zu verleben. Aussagen dazu, inwieweit das alles barrierefrei zu genießen ist, gibt es jedoch nicht. So müssen dann häufig jene, die weitgehend auf Barrierefreiheit angewiesen sind, sehr viele dieser Vorschläge wieder von der „Liste guter Ideen“ streichen. Gerade in der Urlaubs- und Reisezeit erhalten wir von der kobinet-Redaktion viele Leserbriefe, die zeigen: Es geht nicht nur um diese Barrieren sondern vor allem darum, dass Barrieren die Teilhabe ganz konkreter Personen einschränken oder diese sogar ausschließen.
Veröffentlicht am 10.08.2025 10:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Martin Ladstätter Foto: BIZEPS
Wien (kobinet) Am 10. August 1995 ging BIZEPS mit dem Interabilist erstmals online – und schrieb damit österreichische Internetgeschichte. Seitdem hat sich der Nachrichtendienst zu einer zentralen Stimme der Behindertenbewegung entwickelt: über 22.000 Artikel, 650 Autor:innen, 8.000 Fotos und 30 Medienpartner prägen heute das Bild. Im Gespräch mit Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten blickt Martin Ladstätter auf 30 Jahre Pionierarbeit, Herausforderungen und Zukunftspläne von bizeps.or.at, der Homepage von BIZEPS.
Veröffentlicht am 10.08.2025 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild mit nachgezeichneten Weg von BIZEPS von 1995 bis 2025 Foto: BIZEPS / Petra Plicka
Wien (kobinet) Wer gute, tagesaktuelle und verlässliche Informationen über die Behindertenpolitik in Österreich sucht, für diejenigen ist die Internetadresse www.bizeps.or.at ein Muss und guter Anker. Heute, am 10. August 2025, begeht der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS das 30-jährige Jubiläum seiner Online-Präsenz. Der österreichische Online-Nachrichtendienst wurde 1995 mit dem Interabilist gestartet und seither kontinuierlich ausgebaut. „Am 31. Juli haben wir www.bizeps.or.at im frischen, neugestalteten Design online gestellt – gestaltet und umgesetzt von Liechtenecker, dem UX Design & Development Studio“, heißt es u.a. in der Chronik über die Entwicklung der Online-Präsenz von BIZEPS, die zum 30jährigen Jubiläum auf deren Internetseite eingestellt wurde.
Veröffentlicht am 09.08.2025 15:03 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Notfallkoffer Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
STUTTGART (kobinet) Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung (lvkm) Baden-Württemberg hat in einem Ratgeber in Leichter Sprache die wichtigsten Ratschläge dafür zusammengefasst, was man für einen Notfall alles benötigt und deshalb darauf vorbereitet sein sollte. Ob Hochwasser, Starkregen oder Erdbeben oder andere Notfälle kommen plötzlich und ohne Ankündigung. Was zu tun ist, wenn der Strom ausfällt oder die Wasserleitung kaputt ist. Darauf sollte jeder vorbereitet sein. Persönliche Vorsorge gibt Sicherheit. Worauf es im Notfall ankommt und wie man einen Notvorrat an Essen und Getränke anlegt, das wird in diesem Ratgeber in Leichter Sprache erklärt.
Veröffentlicht am 09.08.2025 12:42 von Stephan Laux in der Kategorie Kolumne
Ralph Milewski Foto: Ralph Milewski
Villmar – Weyer (kobinet) In seiner Augustkolumne entschuldigt sich Stephan Laux quasi im vorauseilenden Gehorsam u.a. bei Ralph Milewski für die Zuschreibung „Inklusionsterrorist“. Da hat er sich wohl im Ton vergriffen. Heutzutage sollte man vorsichtiger sein und sich vorher überlegen, ob man so eine Zuschreibung raushaut.
„Ich würde mich freuen, Herr Milewski, wenn Sie von einer Verleumdungsklage gegen mich absehen! Mir gefallen Ihre Fotografien! (auch wenn Sie auf manchen sehr grimmig dreinschauen)“
Veröffentlicht am 09.08.2025 09:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Emmerich (kobinet) „Zum zweiten Mal lädt die ‚Initiative Barrierefrei – lauter werden‘ aus Emmerich zu einem Expertentag mit Fachvorträgen und Gesprächsrunden ein. Am Samstag, 30. August, findet von 10 bis 16.30 Uhr der ‚Expertentag 2.0‘ in der Wasserburg Rindern statt; die Teilnahme ist kostenfrei. Auf dem Programm stehen unter dem Motto ‚Netzwerke schaffen und nutzen‘ Informationen, Austausch und Gespräche zum Thema Inklusion mit Betroffenen und Experten. Im Vorfeld spricht Corina Grieger (50), die 1. Vorsitzende von ‚Lauter werden‘, im NN-Interview über die kommende Veranstaltung, über die Initiative und die Frage: Wie barrierefrei ist Emmerich?“ So heißt es in der Einführung des in den Niederrhein Nachrichten veröffentlichten Interviews, auf das Bruno Janßen die kobinet-nachrichten aufgmerksam gemacht hat.
HANNOVER (kobinet) Nachdem der Deutsche Mieterbund vor steigenden Kosten bei der Fernwärme warnt und das das Land Niedersachsen die Fernwärmeversorgung weiter ausbauen will, fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen angesichts dieser Prognose einen Preisdeckel und einen Sozialfonds für Menschen mit geringem Einkommen. Der Deutsche Mieterbund rechnet mit 27 Prozent höheren Heizkosten bei der Fernwärme. Das Problem besteht dabei darin, dass, im Gegensatz zur Gasversorgung betroffene Mieterinnen und Mieter ihren Anbieter nicht wechseln können. In vielen Regionen in Niedersachsen gibt es nur ein Unternehmen, das Fernwärme zur Verfügung stellt.
Veröffentlicht am 08.08.2025 06:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des DBSV Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Am 15. Oktober, dem Tag des weißen Stockes 2025, werden blinde, sehbehinderte und sehende Kunstschaffende gemeinsam am Berliner S-Bahnhof Olympiastadion einen Bahnsteig gestalten und so ein Zeichen für mehr Barrierefreiheit und Sicherheit im öffentlichen Raum setzen. Ziel der Aktion: Mehr Aufmerksamkeit für Blindenleitstreifen! Und das aus gutem Grund: Leider ist viel zu wenig bekannt, wozu Leitstreifen dienen und wie wichtig sie insbesondere an Bahnsteigkanten sind. Das führt dazu, dass wartende Fahrgäste oder deren Gepäckstücke die Leitstreifen blockieren, was Menschen mit Seheinschränkung stolpern lässt oder gar zu gefährlichen Umwegen zwingt. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem aktuellen Newsletter dbsv-direkt aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 08.08.2025 06:34 von Rita Schroll in der Kategorie Nachricht
Logo des DBR Foto: DBR
Berlin (kobinet) Die ersten 100 Tage hat die schwarz-rote Bundesregierung mittlerweile hinter sich. Daher lohnt sich ein Blick zurück. „Vor der Wahl hat der Deutsche Behindertenrat (DBR) Forderungen an die künftige Bundesregierung veröffentlicht. Einige dieser Forderungen greift die neue Bundesregierungen ihrem Koalitionsvertrag auf, andere fehlen dort. Der DBR hat genauer hingesehen. In einer Übersicht auf der DBR-Website ist nachzulesen, welche Reformen die neue Bundesregierung in den kommenden vier Jahren in Bezug auf die behindertenpolitischen Forderungen angehen will und wie der DBR diese Vorhaben bewertet“, heißt es im neusten Newsletter des Deutschen Behindertenrates.
Hamburg (kobinet) „Disability Studies bedroht: Kritisch-emanzipatorische Wissenschaft schützen und stärken!“ So lautet der Titel einer auf campact eingestellten Petition an die Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Maryam Blumenthal, die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft Ina Brandes sowie an die Rektorate der Universität zu Köln und der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg. Hintergrund ist, dass sowohl in Hamburg, als auch in Köln die renommierten Programme für Disability Studies in ihrer Fortführung massiv bedroht sind.
Veröffentlicht am 07.08.2025 13:40 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Eine von der KI erstellte „barrierefreie“ Toilette Foto: BIZEPS
OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück hat gestern die neue Inklusionsrichtlinie des Landes Niedersachsen ausdrücklich begrüßt. Mit dem kürzlich veröffentlichten Förderaufruf zur „Toilette für alle“ fördert Niedersachsen erstmals systematisch die Ausstattung öffentlich zugänglicher Orte mit barrierefreien Sanitärräumen für Menschen mit schwersten Behinderungen. Nach Meinung der Lebenshilfe Osnabrück ist das ein Meilenstein für mehr Teilhabe.
DÜSSELDORF (kobinet) Fünf Wochen vor den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen appelliert der Sozialverband VdK NRW an Kreise, Städte und Gemeinden, ihrer zentralen Verantwortung in der Sozialpolitik gerecht zu werden. „Kommunalpolitik bestimmt den Alltag von Millionen Menschen“, betont Thomas Zander, Vorstandssprecher des VdK NRW. „Ob Pflege, Nahverkehr, Gesundheit oder bezahlbarer Wohnraum – viele Entscheidungen, die das Leben vor Ort maßgeblich beeinflussen, werden auf kommunaler Ebene getroffen und umgesetzt. Hier fordern wir eine klare soziale Priorisierung“, so Thomas Zander.
KÖLN (kobinet) Zum zwölften Mal vergibt die Stadt Köln der Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik (KIB). Dieser KIB zeichnet beispielhafte Projekte aus, die das Leben von Menschen mit Behinderung in Köln verbessern. Die Ausschreibung für den KIB ist bereits gestartet. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. September 2025.
Veröffentlicht am 07.08.2025 07:52 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Natalie Dedreux mit T-Shirt mit Aufschrift „Equality“ Foto: Natalie Dedreux
Köln (kobinet) Die heiße Phase für des Wahlkampfs für die Kommunalwahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen hat begonnen. Dort werden am 14. September 2025 die Kommunalparlamente und die Besetzung einer Reihe weiterer kommunaler Ämter neu gewählt. Dass Wahlkampfzeiten auch gute Zeiten sind, um mit Kandidat*innen ins Gespräch zu kommen, sie nach ihren Plänen zum Beispiel zum Thema Inklusion zu befragen und ihnen einige Botschaften mit auf den Weg zu geben, das weiß auch Natalie Dedreux. Die Aktivistin, die sich vor allem für die Rechte von Menschen mit Down Syndrom einsetzt, hat sich an eine Reihe von Kandidat*innen in Köln gewandt, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Neben der Tatsache, dass auch einige behinderte Menschen selbst für die Kommunalparlamente kandidieren, sind die persönliche Ansprache der Kandidat*innen und natürlich das Wählen selbst wichtige Instrument der politischen Beteiligung.
Veröffentlicht am 07.08.2025 07:17 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
BMAS Foto: BMAS
Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett hat am 6. August 2025 das Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten beschlossen. Mit dem sogenannten Rentenpaket 2025 werden drei zentrale Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt, wie es in einer Presseinformation des Bundesministerium für Arbeit und Soziales heißt: die Verlängerung der Haltelinie für das Rentenniveau bei 48 Prozent bis 2031, die vollständige Gleichstellung der Kindererziehungszeit in der Rentenversicherung für vor 1992 geborene Kinder sowie die Aufhebung des Anschlussverbots bei sachgrundlosen Befristungen für Personen nach Erreichen der Regelaltersgrenze.
Veröffentlicht am 07.08.2025 07:04 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Cover des IGEL-Podcast zur Audiodeskription im Theater Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet) „Mehr als nur Beschreibung: Kreative Audiodeskription im Theater“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast beim Inklusator Sascha Lang ist dieses Mal Meret König, Mitgründerin der Sticky Fragments Company, die u.a. über das inklusive Theaterprojekt „Power Strangers“ berichtet.
Veröffentlicht am 07.08.2025 06:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Symbol Ausrufezeichen Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zum am 6. August im Bundeskabinett beschlossenen Rentenpaket geäußert: „Die Festschreibung des Rentenniveaus bei 48 Prozent und die Angleichung der Mütterrente stärkt das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung. Nach all den absurden Vorschlägen, die Regelaltersgrenze zu verlängern oder die Witwenrente abzuschaffen, ist diese Botschaft an die vielen gesetzlich Rentenversicherten wichtig. Dass beide Projekte aus Steuermitteln finanziert werden, ist nur richtig, immerhin geht es um Maßnahmen, die der ganzen Gesellschaft nutzen.“
Veröffentlicht am 07.08.2025 06:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Fahne Österreich Foto: public domain
Wien (kobinet) „Vor 20 Jahren – im Juni 2005 vom Nationalrat beschlossen – wurde die Behindertenanwaltschaft als Unterstützung im Kampf gegen Diskriminierung ins Leben gerufen. Lange jedoch war ihre tatsächliche Hilfestellung eher begrenzt. Mit der Eröffnung neuer Regionalbüros könnte sich dies nun – möglicherweise – ändern.“ So heißt es im österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Die Bilanz der vergangenen 20 Jahre zeige leider, dass die Behindertenanwaltschaft ihren gesetzlichen Aufgaben nicht gerecht wurde, schreibt Martin Ladstätter in seinem Kommentar zu diesem Jubiläum.
Veröffentlicht am 06.08.2025 18:42 von Deana Gunia in der Kategorie Nachricht
Freiheitsstatue im Rollstuhl vor dem Bundesjustizministerium am 10.9.2024 Foto: Martina Puschke
Barsinghausen (kobinet) Frau Deana Gunia schildert uns Ihre Erlebnisse mit Ihrem Elektrorollstuhl.
Seit knapp zwei Jahren bin ich durch eine chronische Erkrankung auf einen Elektrorollstuhl
angewiesen. Anfangs war ich erleichtert: Endlich wieder mobil! Doch diese Hoffnung wich
schnell einer harten Realität. Denn: Mobilität bedeutet für Menschen im Rollstuhl einen
täglichen Kampf – gegen Straßen, Treppen, Technik, Ignoranz – und manchmal auch gegen
Menschen.
Veröffentlicht am 06.08.2025 14:25 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Simone Fischer Foto: Axel Dressel
BERLIN (kobinet) Die Bundesregierung hat im Kabinett das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (Pflegekompetenzgesetz) und das Pflegefachassistenzgesetz beschlossen. Die Sprecherin für Pflegepolitik Simone Fischer (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) erklärt dazu, dass was als Aufbruch verkauft wird, ist in Wahrheit ein Rückschritt in zentralen Punkten wäre. „Statt konsequenter Stärkung von Pflegekompetenz, Entlastung und Teilhabe erleben wir Streichungen, Kürzungen und verpasste Chancen. Es fehlt der Mut zur echten Veränderung. Auch in der Pflege zeigt sich: Diese Koalition bleibt eine Koalition des Rückschritts.“, sagt Fischer.
Veröffentlicht am 06.08.2025 14:14 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Online-Konferenz Foto: Pixabay/Maiconfz
BERLIN (kobinet) Das erfolgreiche Host Town Program während der Special Olympics World Games Berlin 2023 hat gezeigt, dass mehr Teilhabe durch Inklusion im Sport ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag ist und, dass das Potential der lokalen Ebene dabei enorm ist. Kommunen, egal ob Kleinstgemeinde, Großstadt oder Landkreis, spielen damit bundesweit eine zentrale Rolle für nachhaltige Inklusion. Gleichzeitig äußern Kommunen und kommunale Partner den Bedarf nach Orientierung und direkten Umsetzungshilfen. Mit der Initiative #ZusammenInklusiv – Teilhabe vor Ort unterstützt Special Olympics in ganz Deutschland daher als starker Partner Strukturen vor Ort bei der Inklusions- und Teilhabeförderung. Mit dem kostenfreien, digitalen Selbstlernkurs freut sich Special Olympics Deutschland, den Kommunen ein neues Informations- und Lernangebot zur Verfügung zu stellen.
Veröffentlicht am 06.08.2025 14:06 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Lukas Hernicht am Computer Foto: Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation
MÜNCHEN (kobinet) Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) und die Vereinigung Kommunaler Interessensvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern (VKIB) fordern von der Staatsregierung konsequentes Handeln. Trotz klarer gesetzlicher Vorgaben stoßen blinde und sehbehinderte Menschen im Berufsleben weiterhin auf digitale Hürden. Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) und die Vereinigung Kommunaler Interessensvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern (VKIB) fordern deshalb, dass Barrierefreiheit in der digitalen Arbeitswelt endlich flächendeckend umgesetzt wird.
Veröffentlicht am 06.08.2025 10:17 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Daumen unten Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung hat keinerlei Verständnis mehr für die anhaltende Blockade von Regelungen für mehr Barrierefreiheit durch das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium und das von der CSU geleitete Bundesinnenministerium. Der Zusammenschluss von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen ist verärgert darüber, dass der ursprünglich für den 6. August 2025 geplante Beschluss des Gesetzentwurfs zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz für mehr Barrierefreiheit weiterhin blockiert wird. „Immer wieder wird uns mehr Barrierefreiheit versprochen, nur um diese Versprechen gleich wieder zu brechen“, kritisierte der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul, das unverständliche politische Gerangel um Regelungen für mehr Barrierefreiheit.
Veröffentlicht am 06.08.2025 09:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Paket mit der Aufschrift „Schaffung von Arbeitsplätzen“ Foto: Landesverwaltungsamt Thüringen
Erfurt (kobinet) „Mit dem neuen Sonderprogramm ‚Inklusive Arbeitswelt Thüringen‘ setzt der Freistaat Thüringen ein starkes Zeichen für mehr Inklusion im Berufsleben. Ab dem 1. Juli 2025 unterstützt das auf fünf Jahre angelegte Programm gezielt die Beschäftigung und Ausbildung von schwerbehinderten Menschen in Thüringer Unternehmen und Dienststellen. Hinter dem Sonderprogramm stecken viele Einzelpakete, die die Ausbildung und Arbeit schwerbehinderter Azubis und Arbeitnehmer in Thüringen attraktiv für Arbeitgeber machen soll“, heißt es auf der Internetseite des Landesverwaltungsamt des Freistaat Thüringen. Darauf hat Barbara Vieweg vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) die kobinet-nachrichten als Reaktion auf die Meldung über die derzeit enorm hohe Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 06.08.2025 08:07 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo der hessenschau Foto: hr
Kassel (kobinet) Der 27jährige Kuba möchte von zu Hause ausziehen. Damit er nicht mehr auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen ist, braucht er 24 Stunden Assistenz. Die hat er beim Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen beantragt. Zehn Monate, über 60 Mails und etliche Briefe habe es gedauert, bis vom LWV das Geld für elf Stunden tägliche Assistenz kam. Kuba findet: Zu spät, zu wenig, und Ausziehen geht immer noch nicht. So heißt es in einem aktuellen Bericht der hessenschau, der sich auch mit dem enormen Bürokratieaufwand befasst, den der LWV Hessen betreibt. Für den 19. August 2025 ruft ver.di für eine Demonstration ab 14:00 Uhr vom Kasseler Hauptbahnhof zum Landeswohlfahrtsverband Hessen für eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der sozialen Arbeit in Hessen auf.
Veröffentlicht am 06.08.2025 06:00 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Meinung
Betroffenheit ist zu schwach ausgedrückt für das, was in einem vorgeht, hört man diesen Erzählstimmen zu Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) In Hans-Günther Heidens spannendem Bericht über eine entscheidende Etappe der deutschen Behindertenbewegung, die Ergänzung von Artikel 3 des Grundgesetzes im Jahr 1994, findet sich die Überschrift „Von Gandhi und Martin Luther King lernen“. Was heißt es für Behinderte, sich auf diese Vorbilder zu berufen? Das frage ich mich an dieser Stelle, nicht im speziell behindertenpolitischen Kontext. Sondern im allgemeinpolitischen Zusammenhang der Rückkehr des Themas Krieg auf die politische Agenda. Also in Anbetracht einer uns alle hierzulande betreffenden Kriegsgefahr. Sowie des uns wohl zurecht in Angst und Schrecken versetzenden medialen Anschauungsunterrichts, was die grausame Realität des Krieges für die unmittelbar Betroffenen bedeutet. Eine unmenschliche Realität, vor der uns die Politik bewahren möchte durch Vorbereitung auf sie mittels Aufrüstung und Remilitarisierung. – Wären Gandhi und Martin Luther King da mitgegangen? Nein, nach allem, was wir über sie wissen. Gewaltloser Widerstand war Gandhis Losung und auch die von Martin Luther King, der zusammen mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung energisch gegen den Vietnam-Krieg protestierte.
Veröffentlicht am 06.08.2025 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) „Du musst nicht laut sein, um etwas zu verändern. Du musst nur anfangen.“ – so lautet eine Veranstaltung in einfacher Sprache mit den Aktivist*innen Raul Krauthausen und Anne Gersdorff. Die Veranstaltung findet am 6. August 2025 von 17:00 bis 18:30 Uhr online statt – und wird am 11. August 2025 um 13:30 Uhr wiederholt. In dem Online-Format über Zoom erzählen die beiden von ihren persönlichen Erfahrungen mit Aktivismus. Im Mittelpunkt steht das Buch „Wie kann ich was bewegen?“ von Raul Krauthausen – in der Version in einfacher Sprache. Gemeinsam sprechen sie über Wege, wie Menschen sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen können: im Alltag, im Beruf und in der Gesellschaft. Denn: Nicht nur Promis oder Politiker*innen können etwas verändern – sondern jede*r Einzelne.