Weniger arbeits-lose Menschen mit schwerer Behinderung
Im September 2025 gab es weniger arbeits-lose Menschen mit schwerer Behinderung.
Schwer-behindert bedeutet: Menschen haben große gesundheitliche Probleme.
Diese Probleme machen das Leben sehr schwer.
Die Menschen brauchen oft viel Hilfe im Alltag.
Der Staat gibt ihnen besonderen Schutz.
185.269 schwer-behinderte Menschen hatten keine Arbeit.
Im Juli waren es noch 186.222 Menschen.
Im August waren es 187.050 Menschen.
Die Zahl wird also kleiner.
Aber es sind immer noch zu viele Menschen ohne Arbeit.
Im September 2024 waren nur 176.492 Menschen arbeits-los.
Das sind fast 10.000 Menschen weniger als heute.
Die Bundes-Agentur für Arbeit zählt diese Menschen.
Bundes-Agentur für Arbeit bedeutet: Diese Stelle hilft Menschen bei der Job-Suche.
Sie zahlt auch Arbeits-losen-Geld.
Die Agentur hat Büros in ganz Deutschland.
Dort kann jeder kostenlos Hilfe bekommen.
Vor Corona war es noch besser.
Corona-Virus bedeutet: Das Virus macht Menschen krank.
Es kann Fieber und Husten machen.
Im September 2019 waren nur 153.538 Menschen arbeits-los.
Das sind über 30.000 Menschen weniger als heute.
Diese Zahl zeigt ein großes Problem.
Die Bundes-Regierung sollte etwas ändern.
Sie sollte bessere Arbeits-Plätze schaffen.
Über 300.000 behinderte Menschen arbeiten in Werk-stätten.
Werk-statt für behinderte Menschen bedeutet: Besondere Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung.
Dort können diese Menschen arbeiten und Geld verdienen.
Die Arbeit passt zu ihren Fähigkeiten.
Es gibt viel Unterstützung von Betreuern.
Die Menschen in den Werk-stätten verdienen wenig Geld.
Sie bekommen weniger als den Mindest-Lohn.
Mindest-Lohn bedeutet: Das kleinste Geld für Arbeit.
Jeder bekommt mindestens so viel Geld.
Nur 0,35 Prozent von ihnen finden jedes Jahr andere Arbeit.
Prozent bedeutet: von 100 Teilen.
0,35 Prozent heißt: weniger als 1 von 100 Menschen.
Das bedeutet: Fast niemand kommt aus den Werk-stätten heraus.
Die Bundes-Regierung macht aber nichts.
Sie ändert nichts für behinderte Menschen.
Das ist in der ganzen Behinderten-Politik so.
Behinderten-Politik bedeutet: Alle Regeln für Menschen mit Behinderung.
Die Politik soll das Leben für diese Menschen besser machen.

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Auch wenn die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im September 2025 gegenüber Juli 2025 mit 186.222 und August 2025 mit 187.050 gemeldeten arbeitslosen Schwerbehinderten leicht auf 185.269 zurückgegangen ist, ist diese im Vergleich zum Vorjahr weiterhin anhaltend hoch. Denn im September 2024 waren mit 176.492 fast 10.000 schwerbehinderte arbeitslose Menschen weniger bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet.
Blickt man auf die Vor-Corona-Zeit zurück, wird der Anstieg der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen während der letzten Jahre besonders deutlich. Im September 2019 waren 153.538 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Dieser Unterschied von über 30.000 müsste die Bundesregierung eigentlich veranlassen, ernsthafte Reformen für die Beschäftigung behinderter Menschen voranzutreiben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass über 300.000 behinderte Menschen meist ohne echte Alternative bei einer Vermittlungsquote von 0,35 Prozent pro Jahr in Werkstätten für behinderte Menschen weit unter dem Mindestlohn arbeiten. Doch von entsprechenden Reformen ist wie in anderen Bereichen der Behindertenpolitik derzeit nichts zu sehen.

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Auch wenn die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im September 2025 gegenüber Juli 2025 mit 186.222 und August 2025 mit 187.050 gemeldeten arbeitslosen Schwerbehinderten leicht auf 185.269 zurückgegangen ist, ist diese im Vergleich zum Vorjahr weiterhin anhaltend hoch. Denn im September 2024 waren mit 176.492 fast 10.000 schwerbehinderte arbeitslose Menschen weniger bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet.
Blickt man auf die Vor-Corona-Zeit zurück, wird der Anstieg der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen während der letzten Jahre besonders deutlich. Im September 2019 waren 153.538 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Dieser Unterschied von über 30.000 müsste die Bundesregierung eigentlich veranlassen, ernsthafte Reformen für die Beschäftigung behinderter Menschen voranzutreiben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass über 300.000 behinderte Menschen meist ohne echte Alternative bei einer Vermittlungsquote von 0,35 Prozent pro Jahr in Werkstätten für behinderte Menschen weit unter dem Mindestlohn arbeiten. Doch von entsprechenden Reformen ist wie in anderen Bereichen der Behindertenpolitik derzeit nichts zu sehen.




