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Corona-Krise trifft Lebenshilfe hart

Logo der Lebenshilfe
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Foto: it

ERLANGEN (kobinet) Die Lebenshilfe Erlangen besteht seit 60 Jahren. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun alles, um ihren Anforderung an Schutz und Hilfe in der Corona-Krise gerecht zu werden. In verschiedenen Einrichtungen wie in der Georg-Zahn-Schule und -Tagesstätte sowie wie den Kindergärten gibt es Notbetreuungen. Doch die wirtschaftliche Situation macht allen, gerade im Jubiläumsjahr, große Sorgen.

Längere Fristen vor Sozialgerichten sind erforderlich

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen macht darauf aufmerksam, dass es angesichts der Corona-Krise erforderlich wäre, die Fristen für die NRW-Sozialgerichte zu verlängern. Während die Arbeit von Behörden, Sozialversicherungsträgern und den Sozialgerichten im Land – mit Einschränkungen – weitergeführt wird und auch die Auslieferung von Post glücklicherweise funktioniert, könnten viele Bürger sozialrechtliche Bescheide nicht oder nicht mehr zeitnah juristisch überprüfen lassen.

Sozialverbände für Erwerbsminderungsrentner

Geld
Geld
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Sozialverbände VdK Deutschland und Sozialverband Deutschland (SoVD) kämpfen dafür, dass alle Erwerbsminderungsrentner von in Kraft getretenen Verbesserungen profitieren. „Verbesserungen ja, aber nur für Neurentner: Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Bundesregierung im Januar 2019 im Stich gelassen worden. Ihr Pech: Sie sind vor 2019 bereits zu Erwerbsminderungsrentnern geworden. Aber nur Neurentner profitieren seither von höheren Zurechnungszeiten und damit von im Schnitt 70 Euro mehr Geld im Monat, Bestandsrentner gehen leer aus“, heißt es in einer Presseinformation der Sozialverbände.

75. Jahrestag des Endes der Behinderten- und Krankenmorde in Hadamar

Plakat der Gedenkstätte Hadamar
Plakat der Gedenkstätte Hadamar
Foto: Förderverein der Gedenkstätte Hadamar

Marburg/Lahn / Hadamar (kobinet) Heute am 26. März jährt sich nicht nur das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention vor elf Jahren, es jährt sich auch zum 75. Mal die Befreiung der hessischen „Euthanasie“-Anstalt Hadamar durch US-amerikanische Truppen. Dazu äusserte sich die Vorsitzende des Hessischen Landesbehindertenrates, Gabriele Naxina Wienstroer, in Marburg: „Leider ist es in diesen Tagen nicht möglich, den in Hadamar Ermordeten an Ort und Stelle zu gedenken. In Hadamar wurden zwischen Januar 1941 und August 1941 10.072 Menschen mit Behinderungen und Kranke vergast und in Krematorien verbrannt.“

Menschenrechte müssen politisches Handeln leiten

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Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert Bund und Länder auf, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an den Menschenrechten auszurichten. Auch die LIGA Selbstvertretung betonte, dass die Menschenrechte behinderter Menschen derzeit die Leitlinie für die verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen sein müssen. Vor allem behinderte Menschen, die zu Hause leben, dürften bei dem in Deutschland noch vorherrscheinden traditionellen Blick auf Einrichtungen nicht vergessen werden.

Schwerbehinderte nach wie vor auf Arbeitsmarkt benachteiligt

Symbol Prozent
Symbol Prozent
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen konnte von ihrer Gesamtzahl 2018 mit ca. 157.000 zwar im Vergleich zu den Vorjahren weiter reduziert werden, prozentual sind schwerbehinderte Menschen aber weiterhin erheblich gegenüber nichtbehinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Diese und eine Reihe weiterer statistischer Erkenntnisse geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrag der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Schönen Gruß von der #Risikogruppe

Bannerbild Die Neue Norm mit Raul
Die Neue Norm
Foto: Sozialhelden e. V.

Berlin (Sozialhelden)

Berlin (Sozialhelden) kobinet veröffentlicht gelegentlich Beiträge unseres Partners Sozialhelden. Neuester Beitrag bei Die Neue Norm. Ein Beitrag von Sozialhelden.
Weitere Beiträge unter dieneuenorm.de.

Corona legt offen: Menschen mit Behinderung brauchen jetzt dringend Solidarität. Doch in vielen Einrichtungen fehlt es daran – an Schutzmaterial und an Trennung zwischen Infizierten und Nicht-Infizierten. Das zeigt ein Fall in Köln.

UN-Konvention – Aktionspläne alternativlos

Foto zeigt Valentin Aichele
Valentin Aichele
Foto: DIMR

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte forderte heute die Bundesländer auf, Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fortzuschreiben und nicht durch Leitlinien zu ersetzen.

156 Milliarden Euro für Corona-Krise vom Bundestag beschlossen

Reichstagsgebäude
Reichstagsgebäude
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Vor einigen Wochen stand die schwarze Null im Bundeshaushalt noch fest zementiert. In Zeiten der Corona-Krise ist nun alles anders. Heute hat der Deutsche Bundestag die fast unglaubliche Summe von 156 Milliardne Euro als Nachtragshaushalt beschlossen, um das Corona-Hilfspaket zu finanzieren. Zudem gibt es Garantien in Höhe von 600 Milliarden Euro, wie die tagesschau berichtet. Der Bundesrat stimmt am Freitag über das Finanzpaket ab.

Aktion Mensch mit 20 Millionen Euro-Soforthilfeprogramm

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BONN (kobinet) Anlässlich der aktuellen Corona-Krise legt die Aktion Mensch ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro auf. Damit soll vor allem Menschen in akuter Notlage geholfen werden – Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation besonders durch die Pandemie bedroht sind und Unterstützung benötigen: Dazu gehören Menschen mit Behinderung, deren Assistenzkräfte ausfallen, aber auch sozial schlechter gestellte Menschen, die durch die zunehmende Schließung von Tafeln oder anderen Einrichtungen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden können.

Olympische Sommerspiele verschoben

Logo der Paralympischen Spiele Tokio 2020
Logo der Paralympischen Spiele Tokio 2020
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Die Olympischen Sommerspiele, welche eigentlich vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio stattfinden sollten, wurden jetzt wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Diese Veränderungen betreffen auch die Paralymischen Spiele.

Informationsplattform zur Corona-Epidemie

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Aus aktuellem Anlass der Corona-Krise hat der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) eine Sonderseite im Internet geschaltet.Diese Website ist die zentrale Informationsplattform des VDAB für die professionelle Pflege mit den wichtigsten Informationen aus Bund und Ländern zum Umgang mit dem Coronavirus.

Unterstützung behinderter Eltern sicherstellen

Kerstin Blochberger
Kerstin Blochberger
Foto: privat

Hannover (kobinet) Bei der gestrigen Telefonkonferenz der in der LIGA Selbstvertretung zusammengeschlossenen Selbstvertretungsorganisationen wurde deutlich, dass es gerade für behinderte Menschen, die nicht in Einrichtungen wohnen, in Zeiten der Corona-Krise zum Teil massive Probleme gibt. Diese können dazu führen, dass sie wegen fehlender Unterstützung in Kliniken oder Einrichtungen ziehen müssen. Kerstin Blochberger vom Bundesverband behinderter Eltern (bbe) hat sich daraufhin mit einer Problembeschreibung und Vorschlägen an die Zuständigen in der Region Hannover gewandt, um die Unterstützung behinderter Eltern auch weiterhin adäquat zu gewährleisten.

Aktion Mensch: Wir sind für dich da

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch hofft, dass auch in Zeiten der Corona-Pandemie das WIR GEWINNT. Im aktuellen Newsletter hat sie daher deutlich gemacht, dass die Mitarbeiter*innen trotz Homeoffice da sind. Zudem hat die Aktion Mensch eine Internetseite mit barrierefreien Informationen zum Corona-Virus erstellt.

Projekt: Gebärdensprachliche Notfallunterstützung

DGS Logo
DGS Logo
Foto: DGS gemeinfrei

Röthenbach (kobinet) „Gebärdensprachliche Notfallunterstützung“, so lautet der Titel eines neuen Projektes, das am 1. April im Raum Erlangen startet. Dabei können Notfalleinsatzkräfte bei Bedarf von Helfern mit Gebärdensprachkenntnissen unterstützt werden. Darauf hat Ina Fischer vom Projekt Kommune Inklusiv aus Erlangen die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Sie freut sich, dass dieses Projekt, auch in den aktuell schwierigen Zeiten, an den Start gehen kann.

Kongress auch von zu Hause aus

Hand auf Computertastatur
Hand auf Computertastatur
Foto: privat

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterinnen Jennifer Sonntag, Esther Schmidt und Dr. Carolin Tillmann treten für digitale Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten an Kongressen, Tagungen, Workshops und Netzwerktreffen ein. Gerade in Zeiten wie diesen würde dies nicht nur ihnen als chronisch kranke Menschen, sondern allen helfen, schreiben sie in einem auf Facebook veröffentlichten Beitrag.

ACHSE ist irritiert

Logo achse Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen
Logo achse
Foto: ACHSE e. V.

BERLIN (kobinet) Das Bundesministerium für Gesundheit schätzt die Qualität der Versorgung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen generell offenbar anders ein, als die Betroffenen selbst. Obwohl es in unseren Tagen vor allem um Corona und die Folgen der Pandemie geht, reagiert die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) mit einer Presseinformation auf die Antworten des Bundesministeriums für Gesundheit auf eine Kleine Anfrage der FDP zur „Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Deutschland“ und zeigt sich irritiert.

Die Ärmsten dürfen nicht vergessen werden

Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Foto: Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Kabinettsbeschluss für ein Sozialschutz-Paket in der Corona-Krise macht die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN darauf aufmerksam, dass damit zwar ein milliardenschwerer Sozialschutz auf den Weg gebracht wird, es jedoch eine klaffende Leerstelle im Gesetzentwurf bezüglich des Schutzes der Ärmsten in unserer Gesellschaft gibt. Deren Situation wird sich durch die Krise weiter verschärfen.

Im Home-Office notiert – Kontakt zu Zahava Szàsz Stessel

Foto zeigt Gedenktafel
Gedenktafel in Markkleeberg-Wolfswinkel
Foto: Stadt Markkleeberg

Berlin (kobinet) Ausgelesen ist das Buch „Snow Flowers“ (Schneeblumen) von Zahava Szàsz Stsessel. Es hält ein Kapitel dunkelster Stadtgeschichte von Markkleeberg wach. Die Autorin ist seit 2008 Ehrenbürgerin der Stadt.

Virtueller Protest gegen Gesetzentwurf zur Intensivpflege

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Seit Wochen protestieren behinderte Menschen, die Beatmung nutzen, und ihre Unterstützer*innen gegen die Pläne aus dem Bundesgesundheitsministerium, wonach die Selbstbestimmung beatmeter Menschen eingeschränkt werden soll. In Corona-Zeiten findet dieser Protest diese Woche virtuell statt, wie auf Facebook verkündet wurde.

Lipno – ein Paradies für Aktive in Südböhmen

Baumwipfelpfad am Lipno-Stausee
Baumwipfelpfad am Lipno-Stausee
Foto: H. Smikac

FRYMBURK (kobinet) Mit dem Frühling beginnt normalerweise auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. In diesem Jahr ist es wegen der Corona-Pandemie entwas anders. Reisen – das geht nicht. Gemensam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ haben wir dennoch in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen gegeben, wohin man Ausflüge unternehmen und reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informiern. Heute geht es dann also gedanklich an den Lipno-Stausee in Südböhmen – und nach der Zeit der Corona-Qurantäne ist es immer noch ein lohneswertes Reisziel.

Bianka Becker: Streiterin für Persönliche Assistenz gestorben

Bianka Becker
Bianka Becker
Foto: Gerhard Bartz

Jülich (kobinet) Nachdem die Behindertenbewegung mit dem Tod von Matthias Vernaldi aus Berlin und Christian Papadopoulos aus Bonn in den letzten Wochen schon zwei große Verluste beklagen musste, wurde nun bekannt, das mit Bianka Becker aus Jülich eine weitere Aktivistin nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Dies teilte Gerhard Bartz vom Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) mit.

Herausforderungen bei Assistenz im Arbeitgebermodell

Lars Hemme im Elektrorollstuhl
Lars Hemme / Rollstuhlfahrer / barrierefrei Wohnen

Foto: camcop media / Andreas Klug

Berlin (kobinet) Lars Hemme, Aktivist und Teilhabeberater / Peer Counselor ISL, und Eva Konieczny, Referentin für Barrierefreiheit beim Sozialverband VdK Deutschland, haben sich Gedanken zur Assistenz und zum Arbeitgebermodell in Zeiten der Corona Krise gemacht und folgenden Beitrag für die kobinet-nachrichten geschrieben. Damit knüpfen sie an die gestrige Berichterstattung der kobinet-nachrichten über die Herausforderungen des Assistenzdienstes des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) an.

Rentenerhöhung: Stabilitätsfaktor in der Krise

Geld
Geld
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 1. Juli 2020 fest: In Westdeutschland steigt die Rente um 3,45 Prozent, in den neuen Ländern um 4,20 Prozent. Der aktuelle Rentenwert (Ost) steigt damit auf 97,2 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 96,5 Prozent). Das Rentenniveau beträgt 48,21 Prozent. Diese Nachricht vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist vom Sozialverband Deutschland (SoVD) positiv aufgenommen worden. Die angekündigte Rentenerhöhung sei ein wichtiger Stabilitätsfaktor in der gegenwärtigen Krise.

Appell: Blick auch auf Assistenz zu Hause richten

fab-Haus mit Transparent
fab-Haus mit Transparent „Wir schaffen das! GEMEINSAM!
Foto: Frieder Nebe fab

Kassel (kobinet) Frieder Nebe vom Assistenzdienst des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) hat sich mit einem Appell an die taz und andere Medien gewandt. Er appelliert darin, auch über die Herausforderungen der Erbringung der Assistenz in der eigenen Wohnung und durch Ambulante Assistenzdienste in Zeiten der Corona-Pandemie zu richten und damit die Selbstbestimmung behinderter Menschen sicherzustellen.

Bundeskabinett berät Maßnahmenpaket

Foto zeigt Bundeskanzleramt
Bundeskanzleramt in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett kommt heute in Berlin zusammen, um ein Maßnahmepaket zu beschließen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt sich erleichtert, dass soziale Dienste nun doch bei dem Coronna-Schutzschirm mit berücksichtigt werden.

Jennifer Sonntag: Selbstgeschminkt in Mut vor Mitternacht

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin und Moderatorin Jennifer Sonntag ist auch in Corona-Zeiten im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten aktiv und versucht, Mut zu machen. Für die Sendung des MDR-Fernsehen Mut vor Mitternacht hat sie nicht nur ihre Erfahrungen im Umgang mit ihrer Blindheit eingebracht, sondern sich wegen der besonderen Produktionsbedingungen in Corona-Zeiten selbst geschminkt.

Corona-Schutzschirm wahrscheinlich auch für soziale Dienste

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt sich jetzt mit einer neuen Meldung erleichtert, dass nach jüngsten Informationen soziale Dienste offenbar nun doch bei dem Corona-Schutzschirm, der am Montag im Bundeskabinett beraten wird, mit berücksichtigt werden wird. Bisher war von diesem Verband befürchtet worden, dass dies nicht so sein könnte.

Beatmung geht auch mit VW

Uwe Frevert
Uwe Frevert
Foto: privat

Kassel (kobinet) Uwe Frevert vom Verein Selbstbestimmt Leben in Nordhessen (SliN) beschäftigt sich schon seit gut 40 Jahren mit Fragen der Beatmung und einer entsprechenden Umgehensweisen der Betroffenen mit der Beatmung. Die aktuelle Diskussion, dass die Autoindustrie wegen der Corona-Krise nun Beatmungsgeräte produzieren könnte, hat ihn an einen Film aus den USA erinnert und zu folgendem Kommentar für die kobinet-nachrichten inspiriert.

Arbeitgeberbescheinigungen für Assistent*innen

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Mulfingen / Ulm (kobinet) Wie können Assistent*innen in Zeiten der Corona-Krise bei eventuellen Kontrollen nachweisen, dass sie im Einsatz für ihre Assistenznehmer*innen unterwegs sind, bzw. an den Arbeitsplatz zu den behinderten Menschen müssen. Darüber hat sich u.a. das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) und das Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) Gedanken gemacht und entsprechende Vordrucke für Bescheinigungen ins Internet eingestellt.

Aufnahme der Brailleschrift ins immaterielle Kulturerbe

Braillezeichen Z
Braillezeichen Z
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Auf Initiative des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zählt die „Verwendung und Weitergabe der Brailleschrift in Deutschland“ ab sofort zum immateriellen Kulturerbe. Das haben die Kulturministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien vor kurzem bestätigt.

Momentaufnahme 157

Taubnessel
Taubnessel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem. (Rosa Luxemburg)

Corona-Schutzschirm auch für soziale Dienst ?

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Wie der Paritätischen Wohlfahrtsverband informiert, so liegen ihm Informationen vor, denennach soziale Dienste wider Erwarten nicht unter den neuen Corona-Schutzschirm fallen sollen, der am Montag im Kabinett beschlossen wird. Das Vorhaben des Bundesarbeitsministeriums, gemeinnützigen sozialen Einrichtungen coronabedingt existenziell notwendige Hilfen zu gewähren, wird innerhalb der Bundesregierung möglicherweise blockiert. Der Paritätische warnt, dass ohne entsprechende staatliche Soforthilfe eine Insolvenzwelle sozialer Einrichtungen innerhalb kürzester Zeit droht.

Im Home-Office notiert – Kienberg ohne Seilbahn

Foto zeigt einen Blick vom Balkon auf den Kienberg
Blick vom Balkon auf den  Kienberg von Marzahn
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Seilbahn zum Kienberg steht still. Auf einigen Balkons haben die Bewohner gestern vor den Abendnachrichten wie die Italiener geklatscht – Beifall für all die, die sich um die Betroffenen von Corona kümmern. Mut macht ein Gespräch mit einem Frankfurter Freund, der gerade 66 Jahre alt geworden ist. Zu Glück funktionieren Telefon und Skype.

Virtuelle Bahntour durch die Pfalz

Einstieg in die Odenwaldbahn mit Rampe im April 2014
Einstieg in die Odenwaldbahn mit Rampe
Foto: Susanne Göbel

Mainz/Mannheim/Kaiserslautern/Saarbrücken (kobinet) Wäre da nicht die Coronoa-Pandemie, dann würden sich heute Matthias Rösch mit seinem Assistenten, Ottmar Miles-Paul und Susanne Göbel zu ihrer schon traditionellen Bahntour treffen. Seit 2009 sind die Bahnfreaks zweimal jährlich auf Tour, um die Barrierefreiheit des Regionalverkehrs in und um Rheinland-Pfalz herum zu testen und tolle Bahntouren zu genießen. So leicht sind sie aber auch trotz Corona-Pandemie nicht klein zu kriegen, denn sie machen heute eben die geplante Bahntour virtuell.

Down-Syndrom-Tag: Kritik an Finanzierung von Bluttests

Porträtfoto von Corinna Rüffer
Porträtfoto Corinna Rüffer
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Anlässlich des gestrigen Welt-Down-Syndrom-Tages machte die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Corinna Rüffer deutlich, dass es ein fatales Signal ist, dass ab Herbst die Gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich die Kosten für vorgeburtliche Bluttests übernehmen, mit denen sich testen lässt, ob ein Kind sehr wahrscheinlich mit einer Trisomie wie beispielsweise Down-Syndrom geboren wird. Der Bundestag könne und müsse dies verhindern.

Gedanken zum Corona-Virus

Andreas Reigbert
Andreas Reigbert
Foto: Andreas Reigbert

Hamburg (kobinet) Andreas Reigbert hat sich vor kurzem im Flugzeug über den Wolken auf dem Weg von Teneriffa nach Hamburg Gedanken über die derzeitige Corona-Krise gemacht. Im folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten seinen vor einigen Tagen verfassten Text.

Flucht und Behinderung – Oberpfälzer begegnen doppelter Marginalisierung

Bild von der Veranstaltung in Regensburg
Veranstaltung zu Flucht und Behinderung Regensburg
Foto: Anke Kidan

Regensburg (kobinet) Das Thema Flucht und Behinderung steht im Raum Regensburg auf der Tagesordnung. Anke Kidan von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Neumarkt hat vor kurzem an einer Veranstaltung zu diesem Thema teilgenommen und den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zugesandt.

Nachbarn und Freiwillige können helfen

Porträtfoto von Sebastian Urbanski
Sebastian Urbanski
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Sebastian Urbanski wünscht sich angesichts der Corona-Krise, „dass auch Nachbarn und Freiwillige helfen.“ Der 42-jährige Berliner Schauspieler äußerte sich anlässlich des heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag.