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Corona-Krise trifft Lebenshilfe hart

Logo der Lebenshilfe
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Foto: it

ERLANGEN (kobinet) Die Lebenshilfe Erlangen besteht seit 60 Jahren. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun alles, um ihren Anforderung an Schutz und Hilfe in der Corona-Krise gerecht zu werden. In verschiedenen Einrichtungen wie in der Georg-Zahn-Schule und -Tagesstätte sowie wie den Kindergärten gibt es Notbetreuungen. Doch die wirtschaftliche Situation macht allen, gerade im Jubiläumsjahr, große Sorgen.

„Die Sorgen um die wirtschaftliche Situation bleiben in der konkreten Arbeit außen vor, aber sie beschäftigen uns natürlich. Das ist kein schöner Auftakt für unseren 60. Geburtstag in diesem Jahr und unsere Zukunftspläne“, sagt Kristian Gäbler, Geschäftsführer der Lebenshilfe.

Viele Leistungen der Eingliederungshilfe können aktuell nicht erbracht werden, wie beispielsweise in der Frühförderung und bei der Beschäftigung für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung. Die Regnitz-Werkstätten sind geschlossen.

„Deshalb müssen gemeinnützige Träger wie die Lebenshilfen so abgesichert werden, dass auch sie die Corona-Krise überstehen“, fordert der Lebenshilfe-Landesverband Bayern. Die bayerischen Bezirke haben bereits zeitlich befristet zugesagt, Leistungsentgelte weiterhin zu gewähren. „Solche Zusagen machen Hoffnung und die brauchen wir von allen öffentlichen Kostenträgern“, so Kristian Gäbler.

ERLANGEN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sjnvwxy



Lesermeinungen sind deaktiviert.

1Lesermeinung

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1
Michael Günter

Zitat: " 'Deshalb müssen gemeinnützige Träger wie die Lebenshilfen so abgesichert werden, dass auch sie die Corona-Krise überstehen', fordert der Lebenshilfe-Landesverband Bayern"
Sorry, dies ist doch schon geschehen, siehe etwa hier:

https://www.sozial.de/fragen-und-antworten-zum-corona-sozialschutzschirm.html

Eine andere Frage ist es, wie die EGH zur Bewältigung der Krise beitragen kann! Derzeit sitzen tausende Schulbegleiter- und Familienhelfer auf der Straße, sehr viele davon befinden sich entweder im Studium oder haben zumindest pädagogische Basisqualifikationen (etwa die Sozialassistenten), auch die MA der WfbMen haben gerade "frei" - warum, werden diese Ressourcen nicht genutzt, um den Betrieb in den stationären und ambulanten Einrichtungen zu unterstützen? Bisher höre ich da recht wenig, nur Einzelfälle sind mir bekannt...
Gleichzeitig haben wir genau in diesen Bereichen mind. 20% Quereinsteiger aus dem pflegerischen Bereich (Kranken- und Altenpfleger, nähme man die Heilerziehungpfleger hinzu, käme man auf über 70%!).
Was spricht gegen eine Ringtausch - Soz.Assis und auch viele anderweitig qualifizierte Profis aus den Bereichen soziale Arbeit und Erziehung, ja sogar die Lehrer könnten dabei helfen, diese Pflegekräfte befristet für Pflege "freizustellen"? Selbst vermeintlich "ungelernte Kräfte", die mal in einem KH ihren Zivildienst gemacht haben und irgendwie in der EGH "Unterschlupf" gefunden haben, könnten jetzt als wirksame Unterstützung freigestellt werden, wenn man sie durch "derzeit!" überflüssige Kräfte von Sozialdiensten und co. ersetzt.
Kurz es wird im sozialen Bereich immer noch zu häufig asozial (und dies muss mal gesagt werden, zu Hrn. Schneider habe ich dies hier auch schon) in Claims gedacht, das ist schlimmer als bei den Warlords in Afghanistan und beschämend...dabei dürften doch die meisten hier in der Schule irgendwann mal Dreisatz gelernt haben (glaube es war in der 7. Klasse)....