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Niemand zuständig? Assistenz im Krankenhaus

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Fehlende rechtliche Regelung bei der Assistenz behinderter Menschen im Krankenhaus geht zu Lasten der Betroffenen. Der Inklusionsbeirat beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen fordert heute gesetzliche Klarstellung noch in dieser Legislaturperiode.

Rechtliche Bewertung zu Regelungen zum Intensivpflegegesetz

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Berlin (kobinet) Das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) hat die Gemüter erhitzt, denn behinderte Menschen, die Beatmung nutzen, sehen sich dadurch in ihrem Selbstbestimmungsrecht bedroht, weiterhin die Hilfen zu Hause statt in einer Einrichtungen in Anspruch nehmen zu können. Und auch nach der Verabschiedung des Gesetzes schwebt noch ein Damoklesschwert über den Betroffenen, denn der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wurde beauftragt, eine entsprechende Richtlinie zur ärztlichen Verordnung von außerklinischer Intensivpflege und damit zur Umsetzung des Gesetzes zu entwickeln. Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat nun eine rechtliche Bewertung über die verfassungs- und sozialrechtlichen Vorgaben für eine Intensivpflegerichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschussess vorgenommen. Diese könnte für Verbände bei dem anstehenden Beteiligungsverfahren hilfreich sein. Denn die Anwälte sehen klare Grenzen bezüglich der Einschränkung der Selbstbestimmung beatmeter Menschen.

Neue Förderaktion #1BarriereWeniger startet am 1. März

Rad auf einer Legorampe
Rad auf einer Legorampe
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Überall mitmachen, dabei sein, den Alltag selbst bestimmen und planen können – dieser Leitgedanke liegt der neuen Förderaktion #1BarriereWeniger zugrunde. Ab 1. März unterstützt die Aktion Mensch mit jeweils bis zu 5.000 Euro Aktions-Ideen, die zu weniger Barrieren und damit zu mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben führen.

Zeugen der Inklusion: Behinderte Cartoons 8 von Phil Hubbe

Flyer zur Buchpräsentation am 1. März 2021 von Phil Hubbe
Flyer zur Buchpräsentation von Phil Hubbe
Foto: Phil Hubbe

Magdeburg (kobinet) Sind Witze über Behinderungen okay? Ja, solange der Witz gut ist und Menschen dadurch mit dem Thema lockerer umgehen, meint Phil Hubbe. Er ist Cartoonist und hat selbst Multiple Sklerose. Seit vielen Jahren macht er Behinderungen zum Thema seiner Zeichnungen und widmet sich den alltäglichen Grenzen von Barrierefreiheit. Als Botschafter bezeichnet zu werden, kann er gar nicht leiden. Wenn sein schwarzer Humor dennoch zum Nachdenken anregt, freut ihn das. Am 25. Februar 2021 erscheint der 8. Band seiner Reihe „Behinderte Cartoons“ unter dem Titel „Zeugen der Inklusion“.

SoVD: Corona Zuschlag für Hartz IV Empfänger von 100 Euro im Monat

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Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) „Der vorgesehene Coronazuschlag von einmalig 150 Euro an Hartz IV Empfänger*innen ist ein Schritt in die richtige Richtung, der jedoch keinesfalls ausreicht“, erklärte die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) Berlin Brandenburg Ursula Engelen-Kefer in einem dringenden Apell an den Senat von Berlin und die Landesregierung von Brandenburg. Das dazu von der Bundesregierung vorgesehene Sozialschutzpacket III müsse dringend verbessert werden. Erforderlich seien 100 Euro im Monat als Coronaausgleich.

Nicht genutzten Impfstoff behinderten Menschen anbieten

Alexander Ahrens
Alexander Ahrens
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Nicht genutzten Impfstoff soll behinderten Menschen angeboten werden. Dies fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). Nach Presseberichten des rbb sei u.a. das Impfzentrum am ehemaligen Flughafen Tegel nicht ausgelastet. Zehntausende Impfdosen würden nicht genutzt.

Heute vor 40 Jahren: Hungerstreik in Bremen

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Bremen/Berlin (kobinet) Der kobinet-Chronist aus Berlin, Dr. Martin Theben, meldet sich wieder einmal aus aktuellem Anlass zu Wort. Zu Beginn des UNO-Jahres der Behinderten 1981 kam es in Bremen am 18. Februar 1981 – also heute vor 40 Jahren – zu einer spektakulären Aktion. Aus Protest gegen Kürzungen beim Fahrdienst verschanzten sich Betroffene, darunter auch Horst Frehe, im Foyer des Bremer Rathauses und traten in einen Hungerstreik. Hier der Bericht von Dr. Martin Theben:

bvkm-Merkblatt zur Grundsicherung

Vorderseite der Grundsicherungsbroschüre des bvkm
Cover des bvkm-Ratgebers Grundsicherung
Foto: bvkm

Hollenbach (kobinet) In seiner Reihe Recht und Ratgeber hat der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen seine Informationen zur Grundsicherung aktualisiert. Geboten werden Informationen rund um das Thema, auch im Hinblick auf die Neuregelungen des Bundesteilhabegesetzes sowie Sonderregelungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Freude über Impfung in Wien

Bild von der Impfstraße in der Wiener Messe
Bild von der Impfstraße in Wien
Foto: Martin Ladstätter

Wien (kobinet) „Willkommen in der Impfstraße! Der Anfang vom Ende der Corona-Pandemie beginnt hier. Wir statt Virus“ steht auf dem Plakat der Stadt Wien, von dem Martin Ladstätter den kobinet-nachrichten heute ein Bild mit einem kurzen Statement geschickt hat. Denn dort werden heute hunderte von behinderten Menschen mit ihren Assistent*innen in der Messe Wien gegen das Corona-Virus geimpft.

Transparente Masken gegen Isolation gehörloser Menschen

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) In der letzte Woche geführten Debatte im Europaparlament zur Zulassung und Vertreibung transparenter Masken plädierte Katrin Langensiepen für schnelles Handeln der EU und der Mitgliedstaaten, um der aktuellen Isolation von gehörlosen Menschen entgegenzuwirken.

SoVD organisiert Fahr- und Begleitdienste zur Corona-Impfung

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Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Hannover (kobinet) Auch wenn es noch schleppend läuft: In Niedersachsen können sich über 80-Jährige gegen Corona impfen lassen. Doch in vielen Fällen können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen nicht selbstständig ein Impfzentrum erreichen und benötigen eine Begleitung. Die „Helfenden Hände“ des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen haben deshalb Fahr- und Begleitdienste ins Leben gerufen, die sich um die Seniorinnen und Senioren kümmern.

Senatsverwaltung verhöhnt die Schutzbedürftigkeit behinderter Arbeitgeber*innen

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Die meisten behinderten Arbeitgeber*innen gehören wegen ihrer Grunderkrankung zur Hochrisiko-Gruppe, bei der eine Infektion mit dem Corona-Virus einen tödlichen Ausgang haben könnte. Gerade bei ihnen seien höchste Schutzstandards erforderlich. Ausgerechnet sie werden nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen (ASL) jedoch vom Land Berlin im Stich gelassen, wenn es um die Finanzierung von Schutzausrüstung geht.

discoverin hands bietet Ausbildung

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Foto: Susanne Göbel

Mülheim an der Ruhr (kobinet) Blinde und sehbehinderte Frauen verfügen oft über einen überlegenen Tastsinn. Deshalb seien sie perfekt geeignet für den Beruf der Medizinisch-Taktilen Untersucherin (MTU). Denn ihre enorme Tastfähigkeit ermögliche es ihnen, kleinste Gewebeveränderungen in der weiblichen Brust zu erkennen und so einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Brustkrebs zu leisten. Darauf weist die Organisation discovering hands hin, die entsprechende Ausbildungen für blinde und sehbehinderte Frauen anbietet.

Nicholas Müller über den Umgang mit Angst

Logo des mdr
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Nicholas Müller, jetzt wieder Sänger der Band Jupiter Jones, spricht offen über seine Panickattacken. Sie waren der Grund für seinen damaligen Bandausstieg. Darauf weist die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hin, die 2019 zum Thema Angst und Depression als Botschafterin der „Stadt der Sterblichen“ mit Nicholas Müller gemeinsam auf einer Bühne Rede und Antwort stehen durfte. Ihr Selbstbestimmt-Kollege Martin Fromme sprach nun mit Nicholas Müller über die Angst und das inzwischen nicht mehr ganz so „laute Schweigen“.

Bundesinitiative Daheim statt Heim

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Foto: ht

Hollenbach (kobinet) Wie allgemein bekannt sein dürfte, hat sich die Bundesinitiative vor geraumer Zeit aufgelöst. Viele Vereine haben sie noch immer in ihrer Linkliste.

Der European Accessibility Act: Wirklich ein gutes Barrierefreiheitsgesetz? 2. Teil

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Was steckt für Barrierefreiheit in der europäischen Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen, die im englischen „European Accessibility Act (im Folgenden EAA genannt) wird, drin?. Und welche Regeln gibt es, um Barrierefreiheit auch konsequent umzusetzen? Diesen Fragen geht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im zweiten Teil ihres Beitrags zur EAA-Umsetzung in Deutschland für die kobinet-nachrichten nach.

Verbesserung der Partizipation in Parlamenten in Bremen

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Foto: ht

Bremen (kobinet) Udo Schmidt von der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD des Landes Bremen hat auf die kobinet-Beiträge zur Verbesserung der Selbstvertretung behinderter Menschen in Parteien und Parlamenten reagiert und auf einen Beschluss hingewiesen, den die Bremer SPD zur Verbesserung der Partizipation behinderter Menschen verfasst hat.

Videoclip: Sexualität, Partnerschaft, Selbstbestimmung

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Foto: Susanne Göbel

Bielefeld (kobinet) „Sexualität, Familienplanung, Selbstbestimmung – Frauen erzählen vom behindert werden“. Das autonome Referat für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA) der Universität Bielefeld hat zu diesen Themen einen Videoclip entwickelt.

barrierefrei aufgerollt: Was tun gegen Vorurteile?

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) „Was tun gegen Vorurteile?“ So lautet der Titel der 40. Sendung von barrierefrei aufgerollt, eine Sendung des Wiener Zentrum für selbstbestimmtes Leben BIZEPS.

Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen

Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Foto: privat

Halle (kobinet) „Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen“, so der Titel des druckfrisch in zweiter Auflage erschienenen Gesamtwerkes, welches die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag leidenschaftlich empfiehlt. Auch prominente Mitwirkende wie Torsten Sträter und Luci van Org zeigten in diesem unkonventionellen und reichhaltigen Almanach Gesicht für einen fairen und offenen Umgang mit Themen wie Angst und Depression, berichtet Jennifer Sonntag.

Erklärfilme zu Sucht in Leichter Sprache

Schild: Halt! Bitte Leichte Sprache
Logo: Halt! bitte leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

Wiesbaden (kobinet) Das Bundesmodellprojekt aktionberatung hat zum Ziel Fachkräften der Sucht- und Eingliederungshilfe in ihren Handlungskompetenzen zu stärken, um Menschen, die als geistig beeinträchtigt bezeichnet werden, und mit problematischem Substanzkonsum gemeinsam individuell zu beraten bzw. zu betreuen. Neben einem bereits veröffentlichten Beratungshandbuch wurden nun Erklär-Filme zu Sucht und Suchtmitteln in Leichter Sprache entwickelt.

Homeoffice statt Hotelbetrieb

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Foto: Susanne Göbel

Essen (kobinet) Das Tagungs- und Stadthotel Franz in Essen ist bekannt für seinen guten Service und seine umfassende Barrierefreiheit. Aufgrund der Pandemie und der wiederkehrenden Beherbergungsverbote geht der Inklusionsbetrieb nun neue Wege: Mit internen Fortbildungen für das inklusive Housekeeping-Team und Weiterbildungsangeboten im Homeoffice, wie im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch berichtet wird. .

Zielvereinbarungen Thema in der unabhängigen Teilhabeberatung

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Kassel (kobinet) Der Abschluss von Zielvereinbarungen für ein persönliches Budget ist immer wieder Thema in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN). Nach Berichten über Probleme von Nutzer*innen persönlicher Budgets mit dem Abschluss von fairen Zielvereinbarungen und der Mitteilung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) die Modalitäten der Verwaltungspraxis zu überprüfen und zu vereinheitlichen, haben die kobinet-nachrichten bei Uwe Frevert von der in Kassel ansässigen EUTB von Selbstbestimmt leben in Nordhessen nachgefragt, welche Themen dabei relevant sind.

Wochenend-Gedanken zu Corona Nr. 1

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Julia Lippert hat sich am Wochenende einige Gedanken zu Corona, den sich immer wieder neu entwickelnden Begrifflichkeiten wie „Coronamutantenrisikogebiete“ und über die psychischen Herausforderungen gemacht.

Momentaufnahme 202

Barfuß im Schnee
Barfuß im Schnee
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will, braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind. (MarkTwain)

Ich habe mir das „Frau sein“ zurückgeholt!

Foto von Jennifer Sonntag mit ihrem Blindenführhund Paul
Jennifer Sontag sitzt auf einem Stuhl vor rotem Hintergrund. Ihr schwarzer Hund sitzt neben ihr.
Foto: Privat

Halle (kobinet) Jennifer Sonntag, 42 Jahre, TV-Moderatorin, Autorin, Fachjournalistin

Eine tiefgründige Rebellin

Ein Portrait, geschrieben von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade.

Zeitzeuge Peter Brass berichtet

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Foto: bifos

Berlin (kobinet) Peter Brass ist blind und arbeitet als Lehrer in Berlin. Er engagiert sich seit 30 Jahren in der verbandspolitischen Arbeit für die blinden- und sehbehinderten Selbsthilfe in Deutschland. Ein USA-Studienaufenthalt während seines Studiums hat ihm eine andere Kommunikationskultur zwischen blinden und sehenden Menschen eröffnet. Peter Brass spricht im fast 150minütigen Zeitzeugeninterview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über seine Erfahrungen.

Veranstaltung: Menschen mit Behinderung in der Pandemie

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Menschen mit Behinderung in der Pandemie“ lautet der Titel eines Online-Fachgesprächs, das von der Grünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus am 17. Februar von 18:00 bis 19:30 Uhr durchgeführt wird. Als Untertitel des Fachgesprächs mit Corinna Rüffer, Catherina Pieroth, Raul Krauthausen und Fatoş Topaç wurde gewählt: „Eine Behinderung namens Corona – Vom Lockdown zur Impfung und zurück?“

Warum verdienen Menschen in Behindertenwerkstätten so wenig?

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Warum verdienen Menschen in Behindertenwerkstätten so wenig? Dieser Frage geht die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem anderhalbminütigen Video nach. Sie fordert, dass behinderte Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten einen würdigen Lohn bekommen müssen.

Buchtipp: Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld

Cover des Buches Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld von Udo Sierck
Cover des Buches Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld von Udo Sierck
Foto: BELTZ JUVENTA

Hamburg (kobinet) Der Hamburger Autor Udo Sierck hat ein neues Buch mit dem Titel „Bösewicht, Sorgenkind, Alltagsheld“ veröffentlicht, in dem er sich mit 120 Jahre Behindertenbilder in der Kinder- und Jugendliteratur beschäftigt. Es ist bei Beltz, Weinheim/Basel 2021 erschienen umfasst zahlreiche farbige Abbildungen, kostet 16,95 Euro und ist auch als PDF erhältlich.

Notfall beim Notruf: Gehörlose fordern gleichwertigen Zugang zu Notdiensten

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Anlässlich des gestrigen Europäischen Tages des Notrufs 112 beklagt der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) den Notfall beim Notruf. Der Verband fordert, dass gehörlose Menschen endlich einen gleichwertigen Zugang zu Notdiensten wie Hörende bekommen müssen und informiert über den aktuellen Stand in Sachen barrierefreier Notruf in Deutschland.

European Accessibility Act: Wirklich ein gutes Barrierefreiheitsgesetz?

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die europäische Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen – im englischen „European Accessibility Act (im Folgenden EAA genannt) – trat am 27. Juni 2019 in Kraft und muss von den EU-Mitgliedsstaaten bis zum 28. Juni 2022 in nationale Regelungen umgesetzt werden. Aber was steckt eigentlich für Barrierefreiheit drin im EAA und welche Regeln gibt es, um Barrierefreiheit auch konsequent umzusetzen? Dieser Frage geht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die sich auf europäischer Ebene für den EAA stark gemacht hat, in einem ersten Beitrag zur EAA-Umsetzung in Deutschland für die kobinet-nachrichten nach.

Teilhabeampel in politischen Gremien und Parteien etablieren

Ampel zeigt freie Fahrt
Freie Fahrt
Foto: H.Smikac

Hannover (kobinet) Selbst Aktiv und der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) haben im Hinblick auf die geringe Beteiligung und Selbstvertretung behinderter Menschen in Parteien und Parlamenten vorgeschlagen, eine Teilhabeampel für politische Gremien und Parteien einzuführen. Dies teilte Karl Finke, Bundesvorsitzender von Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD – und Vorstandsmitglied des BSK den kobinet-nachrichten mit.

Übertragungen von Debatten im Bundestag werden barrierefreier

Porträt Dr. Matthias Bartke
Dr. Matthias Bartke
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet) Die Übertragung der Bundestagsdebatten wird barrierefreier. Künftig werden sämtliche Debatten des Deutschen Bundestags live untertitelt. Überdies werden die Kernzeitdebatten des Bundestages Donnerstag- und Freitagsvormittag in die Deutsche Gebärdensprache verdolmetscht. Dies teilte der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, Dr. Matthias Bartke von der SPD, mit und freut sich, dass es endlich eine bessere politische Teilhabe für gehörlose Menschen gibt.

Barrierefreie Fernbusse: Das dürfte doch nicht so schwer sein

Fernbus mit Lift
Fernbus mit Lift
Foto: privat

München (kobinet) Werner Josef Tandler hat sich an die kobinet-nachrichten gewandt und sein Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, warum es so schwer zu sein scheint, barrierefreie Fernbusse einzusetzen. „Das dürfte doch nicht so schwer sein“, kommentiert der ehemalige Fernlinienbusfahrer ein Bild von einem barrierefreien Fernbus, das er den kobinet-nachrichten zugesandt hat.

Schutz vulnerabler Gruppen statt Blame Games

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Anlässlich der gestrigen Impfdebatte im Plenum des Europaparlaments hat die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen als Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interparlamentarischen Gruppe für Menschen mit Behinderung statt politischer Blame Games (Spiele der gegenseitigen Beschuldigung) den Schutz von vulnerablen Gruppen durch eine schnelle Impfung gefordert. Sie wies dabei besonders auf die aktuelle Verzweiflung von gefährdeten Menschen mit Behinderung hin.

Rezension: Kein Örtchen. Nirgends

Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe beim Einstieg ins Auto
Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe zum Auto
Foto: privat

Barkteheide (kobinet) Das Mitglied des Fachteams Mobilität des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), Andreas Reigbert, hat sich intensiv mit dem Thema barrierefreier Toiletten beschäftigt und den kobinet-nachrichten seine Rezension des Buches „Kein Örtchen. Nirgends.“ von Claudia Hontschik und Bernd Hontschik zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Daraus wird klar, wir brauchen endlich ein gutes Barrierefreiheitsrecht – auch und gerade für Toiletten.

Wie weiter mit der Unabhängigen Patientenberatung?

Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Diskussion über die zukünftige Ausgestaltung der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) hat nach einiger Kritik nun auch den Deutschen Bundestag erreicht. Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich gestern in einem Fachgespräch mit einer möglichen Reform der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) befasst.