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Freude über Impfung in Wien

Bild von der Impfstraße in der Wiener Messe
Bild von der Impfstraße in Wien
Foto: Martin Ladstätter

Wien (kobinet) "Willkommen in der Impfstraße! Der Anfang vom Ende der Corona-Pandemie beginnt hier. Wir statt Virus" steht auf dem Plakat der Stadt Wien, von dem Martin Ladstätter den kobinet-nachrichten heute ein Bild mit einem kurzen Statement geschickt hat. Denn dort werden heute hunderte von behinderten Menschen mit ihren Assistent*innen in der Messe Wien gegen das Corona-Virus geimpft.

"Ich freue mich für die hunderten Menschen mit Behinderungen und deren Persönlichen Assistent*innen, die heute in der Messe Wien geimpft werden. Die Organisation vor Ort ist TOP", berichtet Martin Ladstätter vom Wiener Zentrum für Selbstbestimmtes Leben BIZEPS.

Die Behindertenbewegung hat sich in Österreich, ähnlich wie in Deutschland, aber mit weit größerem Erfolg, dafür eingesetzt, dass behinderte Menschen, die ihre Assistenz zu Hause und nicht im Heim organisieren, genauso geimpft werden, wie diejenigen, die in Einrichtungen leben. Heute hat in Wien eine entspechende Impfaktion begonnen.

Die LIGA Selbstvertretung, AbilityWatch und andere Verbände haben in Deutschland immer wieder gefordert, dass es hier ähnlich wie in Österreich keine Benachteiligungen behinderter Menschen, die nicht in Einrichtungen leben, geben dürfe und man es hierzulande genauso machen solle, wie in Österreich.

Wien (kobinet) Kategorien Nachricht

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