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Schutz vulnerabler Gruppen statt Blame Games

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 - Source : EP

Brüssel (kobinet) Anlässlich der gestrigen Impfdebatte im Plenum des Europaparlaments hat die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen als Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interparlamentarischen Gruppe für Menschen mit Behinderung statt politischer Blame Games (Spiele der gegenseitigen Beschuldigung) den Schutz von vulnerablen Gruppen durch eine schnelle Impfung gefordert. Sie wies dabei besonders auf die aktuelle Verzweiflung von gefährdeten Menschen mit Behinderung hin.

"Statt uns auf politische Blame Games zu konzentrieren, muss nun alles daran gesetzt werden mehr Produktionskapazitäten, mehr Impfstoff und schnelleres Handeln zu erreichen. Unser Kernziel bleibt der Schutz vulnerabler Gruppe. Dabei dürfen wir nicht Menschen mit Behinderung vergessen. Jeder fünfte in der EU lebt mit einer Behinderung. Nicht alle sind über 75. Nicht alle leben in Pflegeeinrichtungen. Viele, die zu Hause wohnen und sich selbst ihre Pflege durch Assistenz oder Angehörige organisieren, werden seit März vergessen. Was bedeutet das für den 40-jährigen Familienvater, der an ALS erkrankt ist? Oder die Eltern, die sich um ihr Kind kümmern, dass ein chronisches Lungenleiden hat? Die Verzweiflung unter diesen Menschen ist groß", betonte die Euroaabgeordnete der Grünen.

"Ich erwarte deshalb von der Kommission, von den Mitgliedstaaten und von uns allen hier, die Einfluss haben, dass wir uns in dieser Situation nicht darüber zerstreiten, wer was falsch gemacht hat, sondern dass wir uns hier und heute mit vereinten Kräften darauf fokussieren, wie wir mehr Impfstoff bekommen", so der eindeutige Appell von Katrin Langensiepen.

Brüssel (kobinet) Kategorien Nachricht

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