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Gracia Schade stellt sich den kobinet-Leser*innen vor

Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Foto: privat

Nieder-Olm (kobinet) Dass die Corona-Pandemie auch etwas gutes haben kann, das wird aus den Ausführungen von Gracia Schade deutlich. Denn es hat sie zum Schreiben gebracht – und das auch für die kobinet-nachrichten -, bei all den anderen Einschränkungen, die sie derzeit hinnehmen muss. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Gracia Schade aus Nieder-Olm folgendes Interview, in dem sich die neue kobinet-Korrespondentin aus Rheinland-Pfalz den kobinet-Leser*innen vorstellt.

Nachgefragt in Sachen Impfpriorisierung

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer hat eine schriftliche Frage zum Thema Impfpriorisierung an die Bundesregierung gestellt. Nun liegt die Antwort dazu vor, die für Corinna Rüffer allerdings nicht befriedigend ist.

Wenn Prävention beängstigend wird

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Seit nicht wenigen Jahren fließen erstaunliche Mengen an Forschungsgeldern in die epidemiologische Erfassung von Krankheiten durch künstliche Intelligenz. Nicht zuletzt sollen diese Erkenntnisse dazu dienen, Krankheitsverläufe frühzeitig zu erkennen und möglichst frühzeitig zu intervenieren. Ein jüngstes Bespiel hierfür, ist ein Forschungsprojekt, das mittels Künstlicher Intelligenz Facebookdaten analysiert. Hierbei wurden die Daten von ca. 250 Probandinnen erfasst. So stellt der Bericht fest, dass zum Beispiel zu erkennen sei, dass Menschen in frühen Phasen ihrer Depressionen kleinere und blauere Bilder posten oder Menschen mit sogenannten affektiven Störungen häufiger Schimpfworte …

Rheinland-Pfalz: Verfahren für Impf-Einzelentscheidungen entwickelt

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Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19- Impfempfehlung der Ständigen Imkommission (STIKO) können nicht alle Krankheitsbilder oder Impfindikationen berücksichtigt werden. Deshalb sind Einzelfallentscheidungen möglich. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler informierte nun darüber, dass Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Ernst Merz, dem früheren langjährigen Präsidenten des Landessozialgerichtes Rheinland-Pfalz, ein ent­sprechendes Verwaltungsverfahren entwickelt hat, um Personen, die nicht explizit in der Empfehlung der STIKO genannt sind, in die jeweilige Priorisierungskategorie einzuordnen.

Werkstättenkritischer Bericht mit großer Mehrheit verabschiedet

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Mit großer Mehrheit stimmte der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments (EMPL) heute am 27. Januar 2021 für den Bericht zur “Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf unter Berücksichtigung der UN-BRK”, den die Grüne Abgeordnete Katrin Langensiepen eingebracht hatte. Die Vorlage wurde mit 47 Stimmen dafür, 1 dagegen und 4 Enthaltungen beschlossen, wie die Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interfraktionellen Gruppe von Menschen mit Behinderung des Europaparlaments, Katrin Langensiepen, in einer Presseinformation mitteilte. Besonders kritisch geht der Bericht mit der Situation in Werkstätten um und fordert, diese langfristig auslaufen zu lassen und durch Alternativen zu ersetzen.

IRMA und REHAB werden verschoben

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Wegen anhaltend hoher Inzidenzwerte sowie der langsamer als erhofft anlaufenden Impfungen werden die Internationale Rehabilitäts- und Mobilitätsmesse für Alle (IRMA) und die Europäische Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion – REHAB verschoben.

Menschen mit Behinderungen endlich bei Impfung priorisieren

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) zu den Forderungen der Behindertenbeauftragen von Bund und Ländern nach einer Änderung der Corona-Impfverordnung hat sich der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Fraktion Jens Beeck zu Wort gemeldet und fordert, dass Menschen mit Behinderungen endlich bei der Impfung priorisiert werden müssen.

Abstimmung im Sozialausschuss des Europaparlaments zum Ende von Behindertenwerkstätten

Katrin Langensiepen
Katrin Langensiepen
Foto: Katrin Langensiepen

Brüssel (kobinet) Heute, am 27. Januar, wird im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) des Europaparlaments über den Bericht der Grünen Abgeordneten Katrin Langensiepen zur “Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf unter Berücksichtigung der VN-BRK“ abgestimmt. „Besonders freut es mich deshalb, dass wir die Forderung einbringen, Behindertenwerkstätten, die nicht der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen, langfristig auslaufen zu lassen. Bis dahin müssen Menschen in Behindertenwerkstätten einen Arbeitsnehmer*innenstatus bekommen. Sozialer Schutz und Mindestlohn muss auch für sie gelten. Gerade für Deutschland, Spitzenreiter der Behindertenwerkstätten, wird dies zu großen Veränderungen führen“, erklärte die Grüne Berichterstatterin und Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interfraktionellen Gruppe von Menschen mit Behinderung des Europaparlaments, Katrin Langensiepen.

Raul Krauthausen: In 5 Schritten zur Impfung

Porträt von Raul Krauthausen mit Schirmmütze
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) Der Ärger behinderter Menschen, die nicht in Heimen, sondern inklusiv zu Hause leben und ihre Assistenz dort organisieren, ist groß. Sie wurden in den Corona-Pandemie immer wieder vergessen und so auch bei der derzeitigen Impfpriorisierung. Raul Krauthausen hat sich diesen Ungerechtigkeiten nun mit einem Text auf seiner Homepage gewidmet, in dem er die fünf Schritte zur Impfung beschreibt.

Videostatement von Jürgen Dusel zum Gedenken an Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto:

Berlin (kobinet) Heute gedenken wir der Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen der Nationalsozialisten. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung hat hierzu heute Morgen eine gut 10minütige Videobotschaft verbreitet. In aller Stille wird er heute auch einen Kranz am Gedenkort in der Tiergartenstraße 4 niederlegen, coronabedingt dieses Mal allein. Am Abend findet dann eine Online-Veranstaltung aus dem Kleisthaus statt.

Intensiver Austausch zur Teilhabeberatung mit der Ministerin

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Seit 2018 bieten die EUTBs niedrigschwellige, barrierefreie, unabhängige und kostenfreie Beratung nach dem so genannten Peer Counseling, also die Beratung von Ratsuchenden mit Behinderungen durch Fachleute mit Behinderungen, an. Nun wurde das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierte Angebot um weitere zwei Jahre verlängert. Das war ein guter Grund für die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sich mit einigen rheinland-pfälzischen EUTB-Berater*innen im Rahmen eines Online-Pressegesprächs über aktuelle Themen der Berater*innen auszutauschen und die Arbeit der EUTBs vorzustellen.

Gelungener Online-Auftakt zum Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“

Plakat zur Veranstaltung am 26.1.2021
Plakat zur Veranstaltung am 26.1.2021
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) Am Vorabend des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hat der Förderkreis Gedenkort T4 mit einem sehr guten und nachdenklichen Online-Gespräch mit Angehörigen von Opfern der NS-„Euthanasie“ und dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Jürgen Dusel, einen guten Auftakt für die morgen folgenden Gedenkveranstaltungen gemacht. Coronabedingt finden dieses Jahr, so auch morgen, eine Reihe von Veranstaltungen online statt.

Behindertenbeauftragte fordern schlüssiges Schutzkonzept

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Berlin (kobinet) In einer gemeinsamen Erklärung haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern heute konkrete Forderungen aufgestellt, wie zukünftig der Schutz von Menschen mit Behinderungen während der aktuellen Pandemie-Lage verbessert werden kann. Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz, derzeit Sprecher der Konferenz der Beauftragten: „Bei vielen Menschen mit Behinderungen gibt es Verunsicherung, wie sie in der Impfpriorisierung berücksichtigt werden.“

mdr: Stimmung so schlecht wie nie

Grafik zeigt Logo des mdr
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: Mitteldeutscher Rundfunk

MAGDEBURG (kobinet) Wie die Ergebnisse der Umfragen des Meinungsbarometer des Mitteldeutschen Rundfunks zeigen, ist die Stimmung der Menschen im mitteldeutschen Raum so pessimistisch wie bisher noch nicht.

Gute Zielvereinbarungen beim Landeswohlfahrtsverband Hessen Fehlanzeige?

Symbol Fragezeichen
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Foto: ht

Kassel (kobinet) Vor gut einem Jahr hat in Hessen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes für viele Menschen, die Assistenz nutzen, der Wechsel des Kostenträgers vom örtlichen Sozialhilfeträger zum überörtlichen Landeswohlfahrtsverband (LWV) stattgefunden. Gerade für diejenigen, die ihre Assistenz im Rahmen des Arbeitgeber*innenmodells selbst organisieren und Leistungen in Form eines Persönlichen Budgets nutzen, gibt es seither immer wieder Probleme mit dem Abschluss von Zielvereinbarungen, wie die kobinet-nachrichten erfahren haben. Dies schaffe enorme Verunsicherung und vor allem Frust bei denjenigen, die selbstbestimmter leben wollen und hierfür auch viel Eigenverantwortung übernehmen.

Behinderte Menschen: Impfen wie in Österreich

Porträt von Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: Birgit Maaßen

Berlin (kobinet) Behinderte Menschen, die ein hohes Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf haben, müssen nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung vorrangig geimpft werden. Zusammen mit ihren Assistent*innen müssen sie bei der Impfstrategie genauso höchste Priorität genießen wie Bewohner*innen von Pflege- und Altenheimen. „Deshalb fordern wir Bundesregierung, Bundesgesundheitsminister sowie die Ständige Impfkommission dringend auf, die Diskriminierung von besonders gefährdeten Personen außerhalb von Einrichtungen sofort zu beenden,“ appelliert die LIGA-Sprecherin, Dr. Sigrid Arnade.

Behindertenwerkstätten: 300.000 Menschen bei Debatte um Pandemieschutz vergessen

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen und Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und der interparlamentarischen Gruppe von Menschen mit Behinderung des Europäischen Parlaments kritisiert, dass Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, bei der Debatte um den Pandemieschutz vergessen werden: „Menschen, die in Behindertenwerkstätten arbeiten, werden zurzeit komplett aus der Debatte zum Pandemieschutz am Arbeitsplatz ausgeschlossen. Als sogenannte ‚Rehabilitanden‘ haben sie keinen klassischen Arbeitnehmerstatus. Für sie gilt beispielsweise nicht der Mindestlohn. Und das obwohl sie voll arbeiten und teilweise für große Marken wie VW oder Heinz produzieren.“

Kultur auf der Couch – Mehr Schein als Sein

Collage zur virtuellen Führung zu Frida Kahlo
Collage der virtuellen Führung zu Frida Kahlo
Foto: Sudabeh Asli

Nieder-Olm (kobinet) Schnell noch ein Glas Wein auf dem Tisch bereitgestellt, und ab auf’s Sofa. So geht es ins Frida-Kahlo-Museum nach Mexiko, virtuell per Computer. Heute gibt es eine Führung, und ich treffe auf andere Kunstbegeisterte. „Verdammt, wo ist denn nur der Eingang?“ „Ah, hier ist die grün gestrichene Tür, durch sie hindurch geht es in den sonnendurchfluteten Innenhof“. Kommen Sie mit zu einem einzigartigen virtuellen Museeumsbesuch mit einem Blick in den Kleiderschrank von Frida Kahlo.

Alle haben das gleiche Recht zu leben

Sebastian Urbanski
Sebastian Urbanski
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat sich Sebastian Urbanski, Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe und Selbstvertreter mit Down-Syndrom, zu Wort gemeldet und deutlich gemacht, dass alle das gleiche Recht zu leben haben: „Es ist furchtbar, was damals passiert ist. Menschen, die nicht in das Bild der Nazis vom gesunden Deutschen passten, wurden kaltblütig ermordet. Auch ich wäre umgebracht worden. Nur weil ich eine Behinderung habe. Deshalb ist es ganz wichtig, dass heute niemand ausgegrenzt werden darf. Keiner ist was Besseres. Alle haben das gleiche Recht zu leben!“

Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Peter Lehmann aus Berlin berichtet über eine Veranstlatung, die vor kurzem online durchgeführt wurde und die für viele Menschen die lang- oder kurzfristig Psychopharmaka nehmen müssen, viele wichtige Informationen zum Absetzen und Reduzieren der Medikamente enthält. Vor allem für diejenigen, die oft nicht genug Unterstützung und zu wenig Informationen bekommen könnte es interessant sein, die Online-Veranstaltung, die ins Internet eingestellt wurde, anzuschauen, wenn sie diese verpasst haben.

Wittekindshof: Schuld und Vergebung?

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Thomas Künneke, der sich bei den Kellerkindern in Berlin engagiert, verfolgt seit geraumer Zeit die öffentlich gewordenen Vorkommnisse im Wittekindshof in Bad Oeynhausen mit Ermittlungen gegen 145 Beschäftigte durch die Staatsanwaltschaft. In seinem kobinet-Kommentar spricht er dazu einige Aspekte an, die diese Vorfälle und die Diskussion hervorgebracht haben.

Noch vier Monate Zeit für behindertenpolitische Reformen

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Heute in vier Monaten am 25. Juni 2021 tritt der Deutsche Bundestag nach dem derzeitigen Sitzungsplan zu seiner letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode zusammen. Was bis dahin nicht beschlossen ist, muss in der nächsten Legislaturperiode nach der Bundestagswahl am 26. September neu in den Bundestag eingebracht werden. Also sind gerade noch vier Monate Zeit für weitere dringend nötige behindertenpolitische Reformen wie ein Barrierefreiheitsgesetz oder das Teilhabestärkungsgesetz.

Online-Gespräch mit Angehörigen der Opfer der NS-“Euthanasie”-Morde

Plakat zur Veranstaltung am 26.1.2021
Plakat zur Veranstaltung am 26.1.2021
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) Das Team des Förderkreises Gedenkort T4 lädt mit Unterstützung des Vereins Kellerkinder zu einer Veranstaltung am Vorabend des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zu einer Online-Veranstaltung mit einem Gespräch mit Angehörigen der Opfer der NS-“Euthanasie”-Morde am 26. Januar von 16:00 bis 17:30 Uhr ein.

Video zum Projekt von Mensch zuerst Ich lebe selbstbestimmt auch im Alter

Logo von Mensch zuerst
Logo von Mensch zuerst
Foto: Mensch zuerst

Kassel (kobinet) In einem Video stellt Mensch zuerst ihr neues von der Aktion Mensch gefördertes Projekt „Ich lebe selbstbestimmt auch im Alter“ anschaulich vor. Mensch zuerst ist das Netzwerk zur Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, das sich deutschlandweit für die Selbstbestimmung und Inklusion dieses Personenkreises stark macht.

Stellungnahme von Arne Frankenstein zu Corona und Behinderung

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen Arne Frankenstein hat eine Stellungnahme herausgegeben, in der er auf den Umgang mit behinderten Menschen in der Corona-Pandemie eingeht, denn für behinderte Menschen ist die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung. In der Stellungnahme wird die Situation beschrieben und zu zeitnahen und praxistauglichen Lösungen aufgerufen. Beispielhaft werden die Impfstrategie gegen das Corona-Virus, die Impfzentren im Land Bremen sowie die Einführung von Antigen-Schnelltest in Einrichtungen der Eingliederungshilfe behandelt.

Ausschussdebatte über Ermittlungen im Wittekindshof

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Düsseldorf (kobinet) Im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des nordrhein-westfälischen Landtags debattierten die Abgeordneten am Mittwoch, den 20. Januar, auch über Ermittlungen in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen, die bundesweit durch die Presse gingen. In einem Verfahren wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung sowie der gefährlichen Körperverletzung gegenüber Bewohnerinnen und Bewohnern einer Behinderteneinrichtung des Wittekindshof in Bad Oeynhausen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 145 Beschuldigte.

Neues Urteil zum anteiligen Pauschalen Pflegegeld des §64a SGB XII

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Hollenbach (kobinet) Das Forum Selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen teilte heute in einem Mitgliederrundschreiben mit, dass der Bezirk Unterfranken zwei Menschen dort das anteilige Pauschale Pflegegeld gestrichen hat. Im Zuge dieser Beratung wurde ein neues, interessantes Urteil zum Thema entdeckt, das den Anspruch der beiden bestätigt. Da es vermutlich immer mal wieder Kostenträger oder Sachbearbeiter gibt, die derartiges versuchen, sollte das Urteil, das eigentlich nichts neues bestätigt, bundesweit bekannt werden.

Heute vor 40 Jahren – Auftakt des UNO-Jahres der Behinderten

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Das Jahr 1981 war ereignisreich, wie der Hobby Chronist der kobinet-nachrichten und heutige Rechtsanwalt Dr. Martin Theben zu berichten weiß. Zum Auftakt dieses bewegten Jahres hier ein erster Bericht des Chronisten aus Berlin zu diesem ereignisreichen Jahr vor 40 Jahen, der sich mit dem Auftakt des UNO-Jahres der Behinderten am 24./25. Januar 1981 und den Reaktionen darauf befasst.

Massenhaft versteckte Triage?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Thema Triage, also wer wann behandelt wird, wenn die Ressourcen knapp werden, beschäftigt fast seit Beginn der Pandemie vor allem auch behinderte Menschen. Aktivist*innen von AbilityWatch haben hierzu eine Verfassungsbeschwerde gegen die derzeitigen Regelungen eingelegt und ein Runder Tisch Triage wurde von einigen Verbänden mit der Zielrichtung gegründet, dass der Deutsche Bundestag über solche Fragen entscheiden muss. Nun gibt es vermehrt Anzeichen für eine versteckte Triage, wie beispielsweise das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) anhand von Vermutungen der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Corinna Rüffer, berichtet.

Zeitzeuge Michael Bäse berichtet

Porträt von Michael Bäse
Michael Bäse
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Michael Bäse wurde 1970 in Ost-Berlin geboren. Er hat von Geburt an eine Querschnittslähmung und ist Rollstuhlfahrer. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in krankenhausinternen oder –angeschlossenen Internatsschulen für Körperbehinderte in Berlin-Buch und in Birkenwerder, wo er auch das Abitur machte. Seit seinem Studium der Geschichte und Archivwissenschaften in Ost-Berlin bezieht er eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Er arbeitet ehrenamtlich im Kreisvorstand des VdK und im Behindertenbeirat des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, heißt es auf der Internetplattform des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Dort kommen 40 Zeitzeug*innen aus der Behindertenbewegung zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Heute weisen die kobinet-nachrichten auf das Zeitzeugen-Interview mit Michael Bäse hin.

Behinderte Mädchen in Afrika

Foto zeigt Oumou im Unterricht
Dank eines inklusiven Bildungsprogramms von HI in Mali darf die 9-jährige Oumou, die eine Prothese trägt, zur Schule gehen
Foto: Pascale Jérôme Kantoussan/HI

Berlin (kobinet) Mädchen mit Behinderung dürfen oftmals nicht in die Schule gehen. Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar ruft die gemeinnützige Organisation Handicap International (HI) dazu auf, diese Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu bekämpfen.

Vor gesellschaftlicher Spaltung gewarnt

Foto zeigt Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Mangelhafte Barrierefreiheit, unzureichende Digitalisierung und ungenügend Hilfen für Familien und Alleinerziehende: Die Corona-Krise hat viele Mängel zu Tage gefördert. „Der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch weit. Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige mussten sich in den vergangenen Monaten immer wieder, wie beispielsweise beim Wettlauf um Schutzausrüstung, hintenanstellen und hatten häufig das Gefühl, dass sie vergessen wurden“, so heute SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Selbsthilfenetzwerk Sachsen stellt Leitfaden Selbsthilfeförderung zur Verfügung

Foto zeigt Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden
Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Nach einer Information des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen hat die Landeskontaktstelle Selbsthilfe jetzt einen Wegweiser zur Förderung von Selbsthilfegruppen durch die gesetzlichen Krankenkassen zusammengefasst, welcher jetzt für die Selbsthilfearbeit in Sachsen zur Verfügung steht.

Von Gleichberechtigung noch weit entfernt – 10 Jahre UN-BRK in der EU

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Heute vor zehn Jahren, am 22. Januar 2021, ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in der Europäischen Union in Kraft getreten. Es ist der erste menschenrechtliche Vertrag, der neben den Mitgliedstaaten, auch von der EU ratifiziert wurde. „10 Jahre nach dem Inkrafttreten der Konvention sind gleichberechtigter Zugang zu Bildung, Information, Wohnen, Arbeiten oder Reisen für Menschen mit Behinderung in der EU jedoch immer noch keine Selbstverständlichkeit, im Gegenteil es bleibt meistens ein Kampf“, betont die Grüne Europaabgeordnete Katrin Langensiepen als einzige weibliche Abgeordnete mit sichtbarer Behinderung im Europaparlament und stellvertretende Vorsitzende des Arbeits- und Sozialausschusses und der interfraktionellen Arbeitsgruppe Behinderung.

Sie tanzt schon mal über den Flur ins Büro

Logo: Kommune Inklusiv Nieder-Olm
Logo: Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Foto: Kommune Inklusiv

Nieder-Olm (kobinet

Nieder-Olm (kobinet Die Leiterin des Seniorenbüros der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Margot Michele tanzt schon mal über den Flur ins Büro. Sie ist „eine fröhliche Hexe“, die möchte, dass es allen gut geht. Im Folgenden wird die engagierte Frau, die auch im Team des Projektes Kommune Inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in der AG Freizeit mitmacht, vorgestellt.

Sozialräume für alle schaffen

Barbara Stamm
Barbara Stamm
Foto: Barbara Stamm

München (kobinet) Teilhabe und Inklusion gelingen nur im Miteinander. Dafür braucht es gemeinsame Sozialräume für Menschen mit und ohne Behinderungen. Das betonte die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Barbara Stamm, im Vorfeld einer Anhörung zur „Konversion von Komplex-Einrichtungen“ im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags am 28. Januar.

Debatte um Impfprivilegien stößt Pflegepersonal und Riskogruppen vor den Kopf

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Beim heutigen EU-Gipfel soll es unter anderem um einen EU-Impfausweis gehen, der bereits Geimpften bestimmte Reiseprivilegien geben könnte. Nach Ansicht der Europaparlementsabgeordneten von den Grünen, Katrin Langensiepen, stößt diese Debatte um Impfprivilegien das Pflegepersonal und die Riskogruppen vor den Kopf

3. Online-Inklusionskongress zum Thema (schulische) Inklusion in Deutschland, 12. bis zum 18. März 2021

Schrift: 3. Online-Inklusionskongress vom 12.-18.3.2021
Plakat 3. Online-Inklusionskongress
Foto: inklusionskongress.de

Berlin (kobinet) Vom 12. bis zum 18. März 2021 findet der 3. Online-Inklusionskongress in Deutschland statt – im Internet auf der Seite www.inklusionskongress.de.
Schwerpunkt des Kongresses ist die gelingende Inklusion in der Schule.