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Bund übernimmt Personalkosten für Corona-Tests in Behinderteneinrichtungen

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Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

WESTFALEN-LIPPE (kobinet) Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) berichtet, so übernimmt der Bund ab sofort die Personalkosten für die Corona-Tests in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die Tests selbst zahlen die Krankenkassen.

In der Vergangenheit hatte es Auseinandersetzungen darüber gegeben, wer für die Kosten des Personals aufkommen solle, das in Werkstätten und Wohnheimen für Menschen in Behinderungen auf das Corona-Virus testet.

Der LWL-Direktor Matthias Löb stellte zu der aktuellen Entscheidung am Freitag in Münster fest: "Erfreulicherweise bekennt sich damit der Bund zu einer bundesweit einheitlichen Corona-Teststrategie für alle verletzlichen Personengruppen. Das ist ein großer Erfolg, denn auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sind besonders schutzbedürftige Orte mit potentiell erhöhtem Infektionsgeschehen, wie der Beschluss der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten und -präsidentinnen feststellt."

Für die Herausforderung, die Teststrategie nach geklärter Finanzierung jetzt auch umzusetzen, bot Löb in einem Schreiben den Verbänden der Freien Wohlfahrtshilfe Unterstützung durch den LWL an.

WESTFALEN-LIPPE (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scdp246