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Sozialräume für alle schaffen

Barbara Stamm
Barbara Stamm
Foto: Barbara Stamm

München (kobinet) Teilhabe und Inklusion gelingen nur im Miteinander. Dafür braucht es gemeinsame Sozialräume für Menschen mit und ohne Behinderungen. Das betonte die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Barbara Stamm, im Vorfeld einer Anhörung zur "Konversion von Komplex-Einrichtungen“ im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags am 28. Januar.

"Ein Leben mittendrin war von Anfang an das Ziel der Lebenshilfe“, erläuterte Barbara Stamm. Deshalb begrüße die Lebenshilfe Bayern, dass seit mehreren Jahren die Umwandlung von Komplex-Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in kleinere Einheiten vorangetrieben wird. Erste Studien hätten bereits gezeigt, dass eine Konversion nur gelingen kann, wenn es dafür ausreichend Finanzmittel gibt und der rechtliche Rahmen passt. Entscheidend sei außerdem, dass von Anfang an alle beteiligten Gruppen innerhalb und außerhalb der Einrichtung direkt einbezogen werden. Es gelte also, große Einrichtungen aufzulösen und gleichzeitig neue gemeinsame Sozialräume für Wohnen, Arbeiten, Bildung und Freizeit zu schaffen. Nur so könne Teilhabe und Inklusion nachhaltig im Gemeinwesen nach Ansicht von Barbara Stamm verankert werden.

Die ausführliche Stellungnahme der Lebenshilfe Bayern zur Konversion von Komplex-Einrichtungen anlässlich der Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie des Bayerischen Landtags finden gibt's im Internet unter https://www.lebenshilfe-bayern.de/publikationen/#c5369. Die Anhörung soll am Donnerstag, den 28. Januar 2021, von 10 bis 13 Uhr im Senatssaal des Landtages stattfinden. Als Sachverständiger der Lebenshilfe Bayern ist Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Auer dazu eingeladen.

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