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BERLIN (kobinet) Aus Sicht des Sozialverbandes Deutschland SoVD ist bei allen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie darauf zu achten, dass dies nicht ausschließlich zu Lasten der sozial schwachen Gruppen geht.

BERLIN (kobinet) Aus Sicht des Sozialverbandes Deutschland SoVD ist bei allen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie darauf zu achten, dass dies nicht ausschließlich zu Lasten der sozial schwachen Gruppen geht.

BERLIN (kobinet) Die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE unterstützt die Forderungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften künftig medizinische Masken zu tragen, die Schulen und Kitas geschlossen zu lassen, die persönlichen Kontakte einzuschränken und das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Zugleich fordert diese Partei, medizinische Masken kostenfrei abzugeben.

Berlin (kobinet) Wer kennt das nicht? Der Aufzug am Bahnhof ist wieder einmal kaputt und die Mobilität ist massiv eingeschränkt. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der FDP-Bundestagsfraktion gibt nun immerhin Aufschluss darüber, welches die Gründe für kaputte Personenaufzüge an Bahnhöfen sind. Vandalismus spielt dabei eine große Rolle.

Kaiserslautern (kobinet) Stephan Riedl ist nicht nur Teilhabe-Berater beim Verein Mein Seelentröpfchen im Zentrum für Seele in Kaiserslautern. Als autistischer Mensch setzt er sich auch viel mit dem Thema Autismus auseinander. Hierzu hat für die kobinet-nachrichten einen Beitrag verfasst, in dem er verschiedene Aspekte zum Thema Autismus, Therapie etc. kritisch beleuchtet.

Erfurt (kobinet) Markus Walloschek ist Sprecher der Liga der Selbstvertretung Thüringen und hat seine persönliche Sichtweise der Corona-Politik in Deutschland auf der Homepage der LIGA Selbstvertretung Thüringen veröffentlicht. In seinem Beitrag beschreibt der Nutzer persönlicher Assistenz beispielsweise., wie schwer es für hin war, FFP2-Masken in der Apotheke zu bekommen.

Berlin (kobinet) Die aktuellen Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern umfassen auch eine Kostenübernahme des Bundes für die Personalkosten bei Leistungserbringern der Eingliederungshilfe, die Schnelltests bei Menschen mit Behinderung und Mitarbeitenden vornehmen. Diese Regelung sorgt bei der Lebenshilfe für Erleichterung.

München (kobinet) Auf die Stellungnahme aus München zu der angespannten Personalsituation bei Menschen mit Behinderung (kobinet berichtete), die ihre Assistenz im Arbeitgebermodell selber organisieren, haben auch der Bayerische Rundfunk und das Bayerische Fernsehen reagiert.

BERLIN (kobinet) In einem Brief forderte SoVD Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer die Senatorinnen Kalayci und Breitenbach dazu auf, barrierefreien Taxis für die Beförderung älterer und behinderter Menschen zu den Impfzentren einzusetzen.

Washington, D.C. (kobinet) Was hierzulande nicht gelingen mag, haben der neugewählte US-Präsident Joe Biden und seine Vize-Präsidentin Kamala Harris gestern in einer würdigen und sehr demütigen Art und Weise geschafft – den vielen Opfern der Corona-Pandemie zu gedenken und hierfür einen würdigen Rahmen zu finden. Der erste Gang nach seiner gestrigen Ankunft in Washington, D.C. führte Joe Biden zum Lincoln Memorial, wo er den an den Folgen der Corona-Pandemie Verstorbenen und denjenigen, die noch an den Folgen einer Infektion leiden, sowie deren Angehörige, gedachte. Heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit findet die Amtseinführung von Joe Biden statt.

Berlin (kobinet) Die Corona-Krise stellt die Einrichtungen der Behindertenhilfe nach Ansicht von Jens Beeck, dem teilhabepolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion vor massive Herausforderungen. „Wir dürfen nicht riskieren, dass wichtige Strukturen durch Corona an den Rand ihrer Existenz gedrängt werden. Verhandlungen über die Übernahme pandemiebedingter Mehrkosten durch die Kostenträger sind daher unbedingt notwendig“, fordert daher der FDP-Politiker im Zusammenhang mit einem Antrag der Fraktion.

Berlin (kobinet) Nicht zuletzt die Ermittlungen wegen langjähriger Gewaltakte im Wittekindshof in Bad Oeynhausen haben dazu beigetragen, dass derzeit verstärkt über Gewalt in Einrichtungen diskutiert wurde. Julia Lippert von den Kellerkindern in Berlin hat sich daher mit der Situation in Berlin beschäftigt und festgestellt, dass im letzten Jahr die Anordnung von Fixierungen massiv zugenommen haben. Mehr dazu in ihrem Bericht und Kommentar für die kobinet-nachrichten.

Nieder-Olm (kobinet) Gracia Schade hat im Rahmen ihres Journalismus-Lehrgangs bei verschiedenen Akteur*innen nachgehakt, was Persönliche Assistenz konkret bedeutet und welche Vor- und Nachteile dieses bringt.

Berlin (kobinet) Bund und Länder beschlossen heute, den Lockdown bis 14. Februar zu verlängern. Nach ihrem Treffen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs aus Berlin und Bayern die Bevölkerung zu weiteren gemeinsamen Anstrengungen gegen die Corona-Pandemie aufgerufen.

Nürnberg (kobinet) Die Corona-Pandemie hat auch bei der Beschäftigung behinderter Menschen einschneidende Spuren hinterlassen. Waren im Dezember 2019 noch 152.975 behinderte Menschen arbeitslos gemeldet, waren es ein Jahr später im Dezember 2020 mit 172.089 fast 20.000 mehr. Dies geht aus den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg hervor.

Grimma/Leipzig/Dresden (kobinet) Jens Merkel von der LIGA Selbstvertretung Sachsen, die Behindertenbeauftragte von Leipzig Lara Ludin und die Behindertenbeauftragte von Dresden Manuela Scharf haben ein Positionspapier für eine einheitliche Bezahlung von Persönlicher Assistenz in Sachsen entwickelt und als Erstunterzeichnende veröffentlicht. Damit wollen sie das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Assistenzbedarf verbessern.

Hamburg/Berlin (kobinet) Die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen erfolgt in mehreren Bundesländern nach Informationen von AbilityWatch über die Website www.impfterminservice.de. Hierbei handelt es sich den Angaben der Organisation zufolge um eine Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Das Problem: die Internetseite ist nicht barrierefrei. Blinde, sehbehinderte, gehörlose, motorisch eingeschränkte Menschen und Benutzer*innen mit Lernschwierigkeiten können das Angebot AbilityWatch zufolge nicht oder nur eingeschränkt nutzen.

Bonn (kobinet) „Sie haben einen Antrag auf eine Kur, Eingliederungshilfe oder eine Pflegestufe gestellt. Nun bekommen Sie eine Ablehnung oder eine viel zu geringe Leistung. Oder Sie bekommen eine andere Leistung als Sie beantragt hatten. Dagegen können Sie Widerspruch einlegen“, heißt es auf der Internetseite des Familienratgeber der Aktion Mensch. Dort gibt es Tipps, wie man genau einen Widerspruch einlegen kann.

Berlin (kobinet) Der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Sören Pellmann, tritt dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen besser vor Übergriffen in Einrichtungen geschützt und zügig mehr inklusive Angebote entwickelt werden. Dies brachte er im Zusammenhang mit den Gewalttaten gegen behinderte Menschen im Wittekindshof in Bad Oeynhausen zum Ausdruck.

Berlin (kobinet) Auf ihrer alljährlichen Klausurtagung hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) ihre behindertenpolitischen Aktivitäten im zweiten Jahr der Corona-Pandemie sondiert. Die aktuelle Impfverordnung und die damit einhergehende Benachteiligung behinderter Menschen bestimmten die Agenda, erfuhr kobinet heute.

Hollenbach (kobinet) „Wenn der Staat Grundrechte einschränkt, braucht er eine Rechtfertigung“, so ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam. Er äußerte sich im Zusammenhang mit der Forderung des Bundesaußenministers Heiko Maas, dass Covid-19-Geimpfte wieder Zugang zu Restaurants und Kinos bekommen müssen. Der ehemalige Verfassungsrichter und Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl äußerte sich im Sonntagsstammtisch des BR ebenfalls sehr kritisch zu den Einschränkungen der Verfassungsrechte.

Berlin (kobinet) Ein digitales barrierefreies Lernen im Lockdown mahnt die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) an. Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) habe sich Deutschland verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen in Deutschland zu etablieren. „Ziel und Verpflichtung ist es, allen Schülern die gleichen Bildungschancen und damit die bestmögliche Entfaltung zu bieten – unabhängig von Geschlecht, sozialen bzw. ökonomischen Voraussetzungen oder Assistenzerfordernissen“, führt Michael Wahl, Leiter der Überwachungsstelle aus.

Würzburg (kobinet) „Vielfalt zeigen – Teilhabe stärken: Menschen mit Behinderungen in die Parlamente“ lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der Michael Gerr und Wiebke Richter, die sich um gute Listenplätze für die Bundestagswahl bei den bayerischen Grünen bewerben, am Freitag, den 22. Januar von 18:00 bis 19:00 Uhr einladen.

Münster (kobinet) Anlässlich der Berichterstattung über die Vorgänge in der ostwestfälischen Einrichtung Wittekindshof weist das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung Nordrhein-Westfalen auf die andauernde Präsenz von struktureller und persönlicher Gewalt im Leben vieler Frauen (und Männer) mit Beeinträchtigung hin. „Die Berichte erinnern mich an meine eigenen Erfahrungen struktureller Gewalt und an die vielen Beispiele von anderen Frauen und Männern mit Behinderung, die ich kenne: in Einrichtungen, in Krankenhäusern, in der Familie oder Schule,“ so Netzwerk-Sprecherin Claudia Seipelt-Holtmann.

Bonn (kobinet) „Im Lockdown ist für Schulkinder wieder Lernen von zu Hause angesagt, und das ist nicht immer leicht. Gut, dass es die Bunte Bande gibt! Leo, Tessa, Henry, Tom und Jule bringen Abwechslung in den Lern-Alltag – mit spannenden Geschichten zum Lesen, Hören und sogar als Online-Konzert“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch zu diesem Projekt.

Halle (kobinet) Jennifer Sonntag startet in diesem Jahr als Kuratoriumsmitglied für die PRO RETINA. Denn sie ist der Meinung: „Nicht sehen darf nicht bedeuten, nicht gesehen zu werden.“ Mit PRO RETINA möchte die engagierte Journalistin also dabei helfen, Unsichtbares sichtbar zu machen und Menschen zu empowern, die von degenerativen Netzhauterkrankungen betroffen sind.

München (kobinet) Das Arbeitgebermodell ist mittlerweile seit mehr als 30 Jahren eine erfolgreiche Organisationsform der Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderung. Es ist eine bewährte alternative Wahlmöglichkeit zu anderen Organisationsformen im ambulanten Bereich und sollte somit allen Menschen mit Behinderung zur Wahl offen stehen. Dies schreibt auch der Art. 19 der UN Behindertenrechtskonvention vor! Darauf weist der Sprecher für persönliche Assistenz der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland Andreas Vega aus München hin.

Berlin (kobinet) Komm, lass uns gehen
Schnee schauen, Sake trinken
Taumeln wie Flocken (Bashô)

BERLIN (kobinet) Die Onine-Regionalkonferenz in Nordrhein-Westfalen zum Thema „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ hatte am vergangenen Mittwoch viele neue Impulse für die Arbeit auf diesem Gebiet gegeben.

BITTERFELD-WOLFEN (kobinet) Nach einer Nachricht der „Mitteldeutsche Zeitung“ wurde ein 53jähriger Mann trotz Lungenerkrankung und Termin für die Corona-Impfung im Impfzentrum des Landkreises Anhalt-Bitterfeld durch den Amtsarzt abgewiesen. Dem Mann aus Sandersdorf-Brehna wurde die Impfung zum jetzigen Zeitpunkt verweigert.

Mainz (kobinet) Gracia Schade hat letztes Jahr einen Journalismus-Fernlehrgang begonnen und ihr Talent und Spaß am Schreiben entdeckt. Den kobinet-nachrichten hat sie folgenden Beitrag über das ehrenamtliche Engagement im Mainzer Hospiz und die Menschen, die dort unterstützt und begleitet werden, zur Verfügung gestellt.

Kassel (kobinet) „Als Rollstuhlnutzerin ehrenamtlich aktiv in der Politik“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung des Projektes „Ehrenamt für Alle“ der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab), die am Donnerstag., den 21. Januar von 18:00 -19:00 Uhr per Zoom stattfindet.
Zu Gast ist Maria Stafyllaraki, die über ihre Erfahrungen als Rollstuhlnutzerin und derzeitige Kandidatur für die Wahl zur Kasseler Stadtverordnetenversammlung berichtet.

Berlin (kobinet) Armin Laschet wurde heute zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt. In einer Stichwahl gegen Friedrich Merz erhielt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident die Mehrheit der Stimmen. Für Armin Laschet stimmten 521 Delegierte, für Friedrich Merz 466. Norbert Rötgen war nach der ersten Runde ausgeschieden, in der keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Delegierten erhielt.

Jena (kobinet) Dr. Sigrid Arnade, geboren 1956 in Münster/Westfalen, aufgewachsen in Köln und Bonn, studierte Tiermedizin und Ökologie. Mit 27 bekam sie die Diagnose Multiple Sklerose und nutzt mittlerweile einen Rollstuhl. Sie arbeitete zunächst noch als Tierärztin, wechselte dann aber behinderungsbedingt zum Journalismus und wurde 1986 Chefredakteurin einer Behindertenverbandszeitschrift. Seitdem ist sie in der Behindertenbewegung und –politik engagiert, heißt es auf der Internetplattform des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Dort kommen 40 Zeitzeug*innen aus der Behindertenbewegung zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Heute weisen die kobinet-nachrichten auf das Zeitzeugen-Interview mit Dr. Sigrid Arnade hin.

BERLIN (kobinet) Der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel beobachtet die ergriffenen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus mit Sorge, da es hier noch an einem schlüssigen Gesamtkonzept fehle. Er vermisst in der Corona-Pandemie- Forderung ein Gesamtkonzept bei Impf-, Schutzmasken- und Testverordnung

BERLIN (kobinet) Für Millionen Menschen, die ohnehin am oder unter dem Existenzminimum leben, hat sich die Situation durch die Covid-19-Pandemie noch deutlich weiter verschärft. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) setzt sich deshalb entschieden gegen eine ungerecht hohe Belastung der sozial benachteiligten Menschen durch und in der Corona-Pandemie ein.

BERLIN (kobinet) Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtige Voraussetzung dafür, dass ehrenamtliches Engagement in den sozialen Verbänden und Vereinen in der Öffentlichkeit bekannt sind und wahrgenommen werden. Nur auf dem Wege der Öffentlichkeitsarbeit können sich soziale Vereine letztlich auch eine Lobby schaffen. Mehr Öffentlichlichkeit zu erreichen, dazu kann das neue Buch des Berliner Journalisten Siegurd Seiftert, welches jetzt unter dem Titel „Wie bekommt mein Verein Öffentlichkeit ?“ erschienen ist, ein guter Rateber sein.

Berlin (kobinet) In einem Interview im Deutschlandfunk hat der Aktivist der Behindertenbewegung Raul. Krauthausen heute kritisiert, dass Menschen mit Behinderungen, die nicht in einem Pflegeheim lebten, bei der Impfstrategie missachtet würden. Innerhalb dieser Gruppe gebe es große Unsicherheiten, ob man überhaupt zur Hochrisikogruppe zähle und Anspruch auf eine schnelle Impfung gegen das Coronavirus habe.

Bonn (kobinet) „Hat eine Behörde oder ein Unternehmen Sie falsch informiert oder schlecht behandelt? Dann können Sie eine Beschwerde dagegen einreichen. In einem Beitrag des Familienratgebers stellt die Aktion Mensch verschiedene Beschwerde-Möglichkeiten vor.

Berlin (kobinet) Mit der heute endenden Frist zur Abgabe einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf eines Teilhabestärkungsgesetzes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bewertet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Prozedere der Verbändebeteiligung für diesen Entwurf lediglich als Vorstufe der Partizipation. Der Grund der Empörung sieht folgender Maßen aus: Der Entwurf eines für Menschen mit Behinderungen durchaus wichtigen Teilhabestärkungsgesetzes, das viele wichtige Bereiche des alltäglichen Lebens berührt, wurde erst am 22. Dezember 2020 an die Verbände versandt mit Frist „Freitag, 08. Januar 2021“, nach Protesten wurde die Frist dann um eine Woche verlängert.

Mainz (kobinet) „Die Aktualisierung der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur COVID-19-Impfung sind ein wichtiger Schritt für die Einbeziehung von besonders gefährdeten Menschen mit Behinderungen in die Impfstrategie. Jetzt ist der Bund gefordert, seine Impfverordnung anzupassen“, dies betonte der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch. Am vergangenen Freitag hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Impfempfehlungen zu COVID-19 dahingehend aktualisiert, Menschen mit seltenen und schweren Vorerkrankungen und mit erhöhtem Risiko in der Impfpriorisierung zu berücksichtigen.