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Beauftragte sieht Verbesserungsbedarf bei Landesbauordnung

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Foto: ht

Düsseldorf (kobinet) Am 5. Februar findet im Düsseldorfer Landtag die Anhörung zu den von einem breiten Bündnis von Behindertenorganisationen scharf kritisierten Änderungsvorschlägen der nordrhein-westfälischen Landesbauordnung statt. Im Vorfeld dieser Anhörung hat auch die Landesbehindertenbeauftragte von Nordrhein-Westfalen deutlichen Verbesserungsbedarf der derzeitigen Vorschläge angemehnt.

Erfolgreiche Klage gegen derzeitige Impfpriorisierung

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Foto: omp

Frankfurt am Main (kobinet) Aktuell werden nur Menschen gegen Corona geimpft, die als höchste Priorität eingestuft werden. Schwerkranke und behinderte Menschen, die zu Hause statt im Heim unterstützt werden, gehören bisher nicht dazu. Vincent Kast aus Frankfurt, der mit einer Querschnittlähmung zu Hause lebt, hat nun dagegen geklagt und Recht bekommen, wie das ZDF gestern berichtete.

Bundesregierung hat Situation in Werkstätten im Blick

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung beobachtet die Situation in den Werkstätten für behinderte Menschen während der Corona-Pandemie sehr genau und werde, wenn dies nötig sei, weitere Unterstützungsmaßnahmen ergreifen. Das betonte die Bundesregierung einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge in einer Antwort (19/26095) auf eine Kleine Anfrage (19/25746) der FDP-Fraktion.

SoVD warnt: Berufliche Inklusion in Gefahr

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weist darauf hin, dass die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen neuen Negativrekord erreicht hat und sieht die berufliche Inklusion in Gefahr. Betrachte man die berufliche Inklusion behinderter Menschen als zartes Pflänzchen, welches gepflegt werden muss, so drohe dieses gerade von der Corona-Pandemie zerdrückt zu werden, heißt es in einer Presseinformation des Verbandes. Im Januar waren 180.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

Wir müssen draußen bleiben: Präklinische Triage und ihre Folgen

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) Für den Journalisten und Bürgerrechtler Franz-Josef Hanke treten in der aktuellen Corona-Krise alle sozialen Ungerechtigkeiten ganz deutlich ans Tageslicht. Am bedrohlichsten ist seiner Ansicht nach nicht nur für behinderte Menschen die „präklinische Triage“, wie er in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten schreibt.

Mensch zuerst: Keine Gewalt in Wohn-Heimen

Logo: Mensch zuerst
Logo von Mensch zuerst
Foto: Mensch zuerst

Kassel (kobinet) Keine Gewalt in Wohn-Heimen fordert Mensch zuerst, ein Verein von und für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Die Mitglieder von Mensch zuerst haben von den Ermittlungen im Wittekindshof in Bad Oeynhausen gehört und dazu einen Text auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Dabei betont Mensch zuerst: „Gewalt und Fremd- Bestimmung darf es nirgendwo mehr geben.“

Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien?

Foto Sabine Kumar vor dem Fenster stehend von hinten fotografiert
Foto Sabine Kumar
Foto: Privat

Nieder-Olm (kobinet) Sabine Kumar (Name geändert) ist eine Frau, die sich fragt, warum wir keine Politik finden, die sorgsamer mit Ressourcen umgeht und die meisten Bürger*innen dabei mitgehen können. In einem Porträt wird die 46jährige Frau, die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gesundheitsbereich einer deutschen Universität ist, u.a. mit der Frage „Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien“ von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade vorgestellt.

Teilhabeberatung öffnete Weg zu Online-Bedarfsermittlung

Uwe Frevert
Uwe Frevert
Foto: privat

Kassel (kobinet) In Corona-Zeiten sind behinderte Menschen froh, wenn sie nicht ins Amt müssen, bzw. niemand zusätzliches in ihre Wohnung kommt, um sich nicht zu infizieren. Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung des in Kassel ansässigen Vereins Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) hat heute die Türen dafür geöffnet, dass eine Bedarfsermittlung, die die Kostenträger durchführen, online per Zoom stattfinden konnte. Zur Zufriedenheit aller Beteiligten, wie der Berater der EUTB, Uwe Frevert, den kobinet-nachrichten mitteilte.

Rolle rückwärts bei Barrierefreiheit in Nordrhein-Westfalen?

Wappen Nordrhein-Westphalen
Wappen Nordrhein-Westphalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Während sich behinderte Menschen auf Bundesebene für ein gutes Barrierefreiheitsgesetz einsetzen und auf die entsprechenden Regelungsvorschläge der Bundesregierung warten, bahnt sich in Nordrhein-Westfalen eine Rolle rückwärts in Sachen Barrierefreiheit an. Die geplante Novelle der Landesbauordnung führe nach Ansicht eines Bündnisses von Behindertenverbänden nicht zu den dringend nötigen Verbesserungen für dringend gebrauchte barrierefreie Wohnungen, sondern zur Absenkung der Standards.

Tandem-Beratung Leichte Sprache

Porträt Stefanie Koehler
Frau Prof. Dr. S. Koehler
Foto: Stefanie Koehler

Berlin (kobinet) Ein Interview mit Frau Dr. Koehler.
Sie ist Ansprechpartnerin und Beraterin, Expertin für Leichte Sprache in digitalen Anwendungen.
Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat eine neue Beratungsmöglichkeit zur Leichten Sprache eingerichtet. Dazu antwortet Frau Dr. Koehler auf Fragen der kobinet-nachrichten.

Aktualisierter COVID-19 Impfplan in Österreich veröffentlicht

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Wien / Berlin (kobinet) In Österreich wurde gestern ein aktualisierter Impfplan vorgestellt, in dem behinderte Menschen, die persönliche Assistenz nutzen sowie deren Assistent*innen in Phase 1 B aufgenommen sind. In Deutschland herrscht hier bis auf zaghafte Versuche einzelner Bundesländer immer noch kaum Bewegung.

Nachgefragt beim Landeswohlfahrtsverband Hessen

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Mit der Überschrift „Gute Zielvereinbarungen beim Landeswohlfahrtsverband Hessen Fehlanzeige?“ haben die kobinet-nachrichten am 26. Januar 2021 über Probleme berichtet, die von Nutzer*innen persönlicher Budgets an die Redaktion herangetragen wurden. Mittlerweile haben die kobinet-nachrichten beim Landeswohlfahrtsverband als Kostenträger nachgefragt und ausführliche Antworten auf verschiedene Fragen zu Persönlichen Budgets und Zielvereinbarungen bekommen, die im Folgenden veröffentlicht werden. Mit Stichtag 30.09.2020 unterstützte der LWV Hessen hessenweit 1.761 Leistungsberechtigte in Form eines Persönlichen Budgets, wie aus der Antwort des LWV hervorgeht. .

LIGA Selbstvertretung Thüringen bietet Stelle als Geschäftsleitung

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LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) Die in Erfurt ansässige Liga Selbstvertretung Thüringen sucht bis 31. März 2021 eine gestandene Führungskraft mit fundierten Kenntnissen und Erfahrungen im Verantwortungsbereich der Politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Thüringen für seine Geschäftsleitung in Vollzeit.

FFP2-Masken: Menschen mit Erwerbsminderung wurden vergessen

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK hält die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), den Personenkreis für kostenfreie FFP2-Masken auf ALG II-Empfänger zu erweitern, grundsätzlich für richtig, kritisiert jedoch, dass Menschen mit Grundsicherung oder knapp über der Bedarfsgrenze schlichtweg vergessen wurden. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte anlässlich des Referentenentwurfs aus dem BMG gestern in Berlin: „Jüngere Empfänger von Grundsicherung oder Erwerbsminderungsrentner mit kleiner Rente gehen leer aus. Gerade psychische Erkrankungen sind ein häufiger Grund für eine Erwerbsminderung und diese Menschen sind häufig auch jünger als 60 Jahre. Sie wurden im Entwurf einfach vergessen. Hier muss nachgebessert werden.“

Impf-Gipfel im Kanzleramt

Foto zeigt Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Auf einem Impf-Gipfel in Berlin wurde heute beraten, wie die deutsche Impfstrategie verbessert werden kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich auf einer Pressekonferenz zuversichtlich, dass bis Ende des Sommers allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann.

Aktion Mensch bietet Fakten-Check zu Vorurteilen zur Inklusion

Logo: Stopp Vorurteile!
Logo: Stopp Vorurteile!
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Inklusion? Na klar! Eigentlich ist sich die große Mehrheit der Deutschen einig: Menschen mit und ohne Behinderung sollten in unserer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. In der Praxis jedoch hält sich so manches Vorurteil hartnäckig. Wir haben die 11 häufigsten Vorurteile über Inklusion einem Fakten-Check unterzogen“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Broschüre zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz in Leichter Sprache

Schild: Halt! Bitte Leichte Sprache
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Foto: Mensch zuerst

Mainz (kobinet) Am 14. März stehen Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie Kommunalwahlen in Hessen an. Damit auch Menschen, die auf eine Leichte Sprache angewiesen sind, verstehen können, wie die Wahl genau funktioniert und was man machen muss, um seine Stimme richtig abzugeben, hat Rheinland-Pfalz nun eine neue Broschüre zur Landtagswahl in Leichter Sprache herausgegeben.

Mit den Ohren lesen – Hörzeitung aus Berlin

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Coronakrise entfernt uns voneinander und verbindet uns doch. Diese Erfahrungen machen viele Menschen in der Pandemie, in der wir alle auf Distanz zueinander gehen müssen und doch mehr als sonst merken, wie sehr wir uns gegenseitig brauchen. Auch die BliTZ – eine professionelle Hörzeitung aus Berlin für Menschen mit einer Sehbehinderung – erfährt in diesen Zeiten so viel Unterstützung wie nie, wie es in einer Pressemitteilung der Initiative heißt.

Petra Wontorra: Für Barrierefreiheit beim Impfen sorgen

Petra Wontorra
Petra Wontorra
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) In einer gemeinsamen Stellungnahme hatten die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern ein schlüssiges Konzept zum Schutz von Menschen mit Behinderungen während der Corona-Pandemie gefordert. Dabei ist der niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten Petra Wontorra auch die Barrierefreiheit der Impfzentren und der entsprechenden Abläufe wichtig.

Verfahren zu Einzelfallentscheidungen bei Impfpriorisierung in Rheinland-Pfalz

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Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) können derzeit noch nicht alle Krankheitsbilder und Impfindikationen berücksichtigt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, in begrenzten Ausnahmefällen Einzelfallentscheidungen zu ermöglichen, die eine Einstufung in eine der Priorisierungs­gruppen der Corona-Impfverordnung regeln. Hierzu hat Rheinland-Pfalz nun ein Verwaltungsverfahren für Einzelentscheidungen entwickelt.

Momentaufnahme 200

Ein Vogel in gefesselten Händen
Ein Vogel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nutze die Talente die Du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabten Vogel sängen. (Henry van Dyke)

VdK fordert mehr Tempo bei der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will die Hilfen für Kinder und Jugendliche inklusiver ausgestalten. Dem Sozialverband VdK geht das jedoch zu langsam. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte anlässlich der ersten Lesung eines entsprechenden Gesetzentwurfs im Bundestag am Freitag in Berlin: „Der heute im Bundestag diskutierte Gesetzentwurf hat viel Gutes, jedoch geht die vorgesehene Umsetzung bis 2028 an der Lebenswirklichkeit der jetzigen Kinder und Jugendlichen vorbei. Damit endlich allen jungen Menschen, unabhängig ob mit oder ohne Behinderung, aus einer Hand geholfen wird, ist mehr Tempo notwendig.“

Impfkommission entscheidet in Bremen über Abweichungen von Impfverordnung

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Die Proteste behinderter Menschen gegen die derzeitige Impfpriorisierung zeigen erste Erfolge in den Ländern. In Bremen wird ab kommende Woche eine Impfkommission beurteilen, ob in Einzelfällen von den Vorgaben der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums abgewichen wird. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Senats für ein Ausführungsgesetz zur Impfverordnung hat die Bürgerschaft am Donnerstag, den 28. Januar, beschlossen. Darauf weist der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein hin.

Rollstuhlbasketball soll im April wieder starten

Webgrafik des Kölner Rollstuhlsport-Vereins
Webgrafik des Kölner Rollstuhlsport-Vereins
Foto: RBC Köln 99ers e.V.

KÖLN (kobinet) Nach Informationen des Rollstuhlbasketball-Clubs RBC Köln 99ers wurde der für Ende Februar vorgesehene Saisonstart der Bundesliga der RBBL2 jetzt auf Mitte April verschoben. Diese Liga wurde ins Leben gerufen, da sich weitere Teams aus unterschiedlichen Gründen aus dem Spielbetrieb für die Saison 2020/2021 verabschiedet haben.

Regelung für Fahrten in Impfzentren in Baden-Württemberg

Flagge Bundesland Baden-Württemberg
Flagge Bundesland Baden-Württemberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

Stuttgart (kobinet) Die Krankenkassen und das Ministerium für Soziales und Integration haben sich in Baden-Württemberg darauf geeinigt, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen, eine Krankenfahrt nutzen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, ebenso für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen.

Zeitzeuge Hans-Reiner Bönning berichtet

Hans-Reiner Bönning
Hans-Reiner Bönning
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Hans-Reiner Bönning ist seit seinem 15. Lebensjahr Rollstuhlfahrer. Er engagierte sich in den 1980er Jahren in einer halblegalen Gruppe, war 1989/90 Mitbegründer des Berliner, dann des DDR-Behindertenverbandes sowie über zwei Jahre Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes. Von 1991 bis 1995 wirkte er u.a. als Moderator für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in der Sendung ‚Selbstbestimmt’, danach bis 2012 als Projektentwickler und Projektleiter für mehrere EU-finanzierte Projekte zur Verbreitung des Peer Counseling und zum Selbstbestimmt-Leben Lernen für behinderte Jugendliche. Eine zentrale Botschaft von Bönning ist es, behinderte Menschen zu befähigen aus der Opferrolle herauszutreten.“ So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) zu Hans-Reiner Bönning.

Podcaste zum Thema Führhund

Logo: PRO RETINA Deutschland
PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tages des Führhundes, der heutige am 29. Januar begangen wird, rückt die PRO RETINA Deutschland die Probleme bei der Ausbildung von Führhunden und beim Zutritt in Geschäften sowie Arztpraxen in den Vordergrund und zeigt, wie sehr Führhunde zu einem selbstbestimmten Leben beitragen können.

Interessante Themen in quer

Logo des Bayerischen Rundfunks
Bayerischer Rundfunk
Foto: BR

Hollenbach (kobinet) Christoph Süß gibt Beiträgen. die von behinderten Menschen berichten, immer wieder Raum in seinem wöchentlichen Magazin quer

Gesellschaftliche Teilhabe ist Menschenrecht

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf die heutige erste Lesung des vom Bundestag zu beratende Gesetzentwurf zum Reformieren des Personenbeförderungsrecht fordert der Sozialverband Deutschland -SoVD die konsequente Umsetzung der Barrierefreiheit für Mobilitätsangebote.

Resolution für Assistenz im Krankenhaus

Transparent: Assistenz im Krankenhaus ist lebenswichtig
Assistenz im Krankenhaus ist über-lebenswichtig
Foto: privat

Berlin (kobinet) Gemeinsam mit anderen Betroffenenorganisationen hat sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) an das Bundesgesundheitsministerium der Forderung für eine Neufassung des „Gesetzes zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus von 2009 gewandt: Nicht nur Menschen mit Behinderung im Arbeitgeber*innen-Modell sollen die Begleitung ihrer Assistenzkräfte im Krankenhaus bezahlt bekommen, so wie es im Gesetz steht, sondern auch Menschen mit Behinderung, die ihre Assistenzleistungen über einen Pflege- oder Assistenzdienst erhalten.

Menschenrechtsverletzungen in (Pflege-)Einrichtungen

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) In der Anhörung zweier Ausschüsse des Europaparlaments, die die grüne Europaabgeordnete und Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses Katrin Langensiepen gestern, am 28. Januar, geleitet hat, haben unterschiedliche Menschenrechtsorganisation klar unterstrichen: Die EU-Mitgliedstaaten sind ihrer Verpflichtung, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen zu schützen, in der Pandemie nicht nachgekommen. Die selbst behinderte Abgeordnete beklagt die vielfätigen Menschenrechtsverletzungen in (Pflege-)Einrichtungen und fordert dazu einen Untersuchungsausschuss.

Intensivpflege: Stellungnahmeberechtigte werden ermittelt

IPReG-Briefkasten
IPReG-Briefkasten
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) steigt in die nächste Phase zur Erarbeitung einer neuen Richtlinie zur ärztlichen Verordnung von außerklinischer Intensivpflege ein. Gesucht werden das Wissen und die Erfahrung von Organisationen bei der Versorgung von schwerstpflegebedürftigen, oft auf eine künstliche Beatmung angewiesene Menschen, bei denen die ständige Anwesenheit einer geeigneten Pflegefachkraft zur individuellen Kontrolle und Einsatzbereitschaft oder ein vergleichbar intensiver Einsatz einer Pflegefachkraft erforderlich ist. Die breite Expertise solcher Organisationen möchte der G-BA in das anstehende Stellungnahmeverfahren zur Richtlinie einbinden.

Blinde Menschen mit Führhund müssen draußen bleiben

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Foto: omp

Hamburg (kobinet) Menschen mit einem Blindenführhund kennen die Situation: der Zugang zu Lebensmittelgeschäften, Gesundheitseinrichtungen und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens wird ihnen häufig untersagt. Zum heutigen Tag des Blindenführhunds am 29. Januar macht der Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg (BSVH) auf diese Problematik aufmerksam und fordert entsprechende gesetzliche Regelungen.

Online-Konferenz: (Re)konstruktion der Welt

Grafik zeigt Header der Online-Konferenz
Header der  Online-Konferenz
Foto: medico international/U9

Berlin (kobinet) Von medico international wurde kobinet heute aufmerksam gemacht, dass eine Online-Konferenz vom 12.-14. Februar 2021 stattfindet, die auch für Menschen mit Behinderungen interessant sein kann: Eine Konferenz nicht nur zur miserablen Lage der Welt, sondern auch und vor allem zu den Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion zu einem Ort, den zu bewohnen sich endlich lohnen wird.

Zwei Bilder aus der Kunstwerkstatt der gpe gewinnen Wettbewerb

Michael Manier mit seinem Bild
Michael Manier seinem Bild
Foto: gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen

MAINZ (kobinet) Michael Manier aus der Kunstwerkstatt der gpe hat den Kalenderwettbewerb des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung „Menschen mit Behinderung malen“ gewonnen. Sein Motiv schmückt nun die Titelseite des diesjährigen Kalenders. Jetzt fand die Preisübergabe im kleinsten Rahmen statt. Weitere Motive verschiedener Künstlerinnen und Künstler aus der Werkstatt wurden für den Monat März und für eine Wanderausstellung ausgewählt.

Reiten mit dem Blick nach Tokio

Reiterin Isabell Nowak auf ihrer Stute Fürstin HB
Isabell Nowak mit ihrer Stute Fürstin HB
Foto: Isabell Nowak

FRECHEN-BUSCHBELL (kobinet) Traditionell trafen sich am vergangenen Wochenende Deutschlands beste Para-Dressurreiterinnen und Reiter zum Jahresauftakt im Pferdesport- und Reittherapiezentrum der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen-Buschbell. Insgesamt acht Reiterinnen und ein Reiter waren der Einladung gefolgt und nutzten die Chance, unter den Augen von Bundestrainer Bernhard Fliegl und Co-Bundestrainer Rolf Grebe ihren eigenen Leistungsstand und den ihrer Pferde zu testen.Das Ziel sind die Paralympics in Tokio.

EU-Anhörung zu Auswirkungen der Corona-Krise für behinderte Menschen in Heimen

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Heute, am 28. Januar findet von 9:00 bis 11:00 Uhr eine Anhörung zum Thema „Konsequenzen und Lehren aus der COVID-19-Krise für Menschen, die in Heimen leben: eine soziale und menschenrechtliche Perspektive“ des Eurpaparlaments statt. Dabei sein werden unter anderen die Vize-Präsidentin der EU-Kommission Dubravka Šuica, Kommissarin für Gleichstellung Helena Dalli und Agentur für Europäische Grundrechte (FRA). Die selbst behinderte Europaabgeordnete Katrin Langensiepen wird die Anhörung des Sozialausschusses leiten.

Online-Veranstaltung zur Wahl des Behindertenbeirats

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Foto: Susanne Göbel

Würzburg (kobinet) Aus Anlass der Wahl des Behindertenbeirats der Stadt Würzburg im Februar führt die EUTB-Beratungsstelle (Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung) des Würzburger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behnderter Menschen (WüSL)heute, am 28. Januar, ab 18:00 Uhr eine Online Veranstaltung mit dem Titel „Misch dich ein in deiner Kommune“ durch.

Nebelkerzen zur Novellierung des Personenbeförderungsrechts

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Berlin (kobinet) Kurz vor Weihnachten wurde im Bundeskabinett der Gesetzentwurf zur Modernisierung des Personenbeförderungsrechts verabschiedet. Zentrales Element ist das Personenbeförderungsgesetz (PBefG), durch das bereits seit 2002 die Herstellung von Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verpflichtend ist. Wesentlicher Anlass für die jetzige Novellierung des Gesetzes ist die Schaffung einer Rechtsgrundlage für die neuen sogenannten Bedarfsverkehre. Doch dabei gibt es für die gleichberechtigte Beförderung behinderter Menschen Probleme.