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Mensch zuerst: Keine Gewalt in Wohn-Heimen

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Foto: Mensch zuerst

Kassel (kobinet) Keine Gewalt in Wohn-Heimen fordert Mensch zuerst, ein Verein von und für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Die Mitglieder von Mensch zuerst haben von den Ermittlungen im Wittekindshof in Bad Oeynhausen gehört und dazu einen Text auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Dabei betont Mensch zuerst: "Gewalt und Fremd- Bestimmung darf es nirgendwo mehr geben."

"Wir setzen uns für Selbst-Bestimmung und Sebst-Vertretung von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten ein. Uns ist wichtig: Kein Mensch darf über andere Menschen bestimmen. Wir haben von dem schlimmen Verdacht in der Einrichtung Wittekindshof gehört. Der Wittekindshof ist eine große Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Da wohnen viele Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. Es wird behauptet: In manchen Wohn-Gruppen wurden Menschen schlecht behandelt. Sie wurden eingesperrt und fest-gebunden. Das macht uns traurig", heißt es vonseiten des Vereins.

"Die Polizei prüft jetzt: Ist das wirklich passiert? Wir von Mensch zuerst fordern Selbst-Bestimmung. Niemand darf einen anderen Menschen einsperren oder fest-binden. In vielen Wohn-Heimen gibt es zu wenig Selbst-Bestimmung für die Bewohnerinnen und Bewohner. Wir wollen Menschen mit Lern-Schwierigkeiten stark machen. Damit sie selbst über ihr Leben bestimmen können. Deshalb machen wir Schulungen für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten und Fach-Leute. Wir fordern: Gewalt und Fremd- Bestimmung darf es nirgendwo mehr geben.

Link zur Internetseite von Mensch zuerst

Kassel (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scpxy36