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Kritik an Verhinderung der Barrierefreiheit in Freiburg

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Foto: ht

Freiburg (kobinet) Der Freiburger Verein Lebensraum für Alle kritisiert in einer Presseinformation die „aktive, gemeinsame Verhinderung von Barrierefreiheit in der Stadt Freiburg durch Behörden, Institutionen, Bauträger und ausführende Firmen.“ Verstöße gegen geltendes Recht würden nach Ansicht des Vereins von allen lokalen Beteiligten gedeckt.

PRO RETINA für Partizipation: Mit uns, statt über uns

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PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn / Berlin (kobinet) Um der Vision „Mit uns, statt über uns“ wieder ein Stück näher zu kommen und mit noch mehr Power auf die Belange von Menschen mit Netzhautdegenerationen aufmerksam zu machen, ermutigt das Hauptstadtbüro der PRO RETINA am heutigen Tag der sozialen Gerechtigkeit in einem Seminar dazu, die vielfältigen Möglichkeiten der Interessenvertretung auf allen Ebenen des politischen Handelns zu nutzen. Zu Gast ist Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Was hat ein Känguru mit Lernen zu tun?

Auf dem Foto sind 7 Personen zu sehen.
Auf dem Foto sind 7 Personen zu sehen, via Videokonferenz
Foto: Gracia Schade

Nieder-Olm (kobinet) Im Projekt Kommune Inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm wurde im Sommer 2018 ein Bildungstreff für Menschen mit Lernschwierigkeiten gegründet. Ziel davon ist, Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch zu üben. kobinet-Korrespondentin Gracia Schade sprach mit den Teilnehmer*innen und der Übungsleiterin über das Känguru.

Unwort „Behinderter“

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als „behindert“ zu bezeichnen, hält der Schriftsteller Christoph Keller für falsch (heute im Deutschlandfunk Kultur). Denn es lege das Augenmerk nur auf das, was diese nicht können, anstatt auf das, was sie können.

Barrierefreiheitsgesetz und Koalitionsvertrag

H.-Günter Heiden mit Mikrofon
Netzwerk-Sprecher H.-Günter Heiden
Foto: Netzwerk Artikel 3

Berlin (kobinet) Laut Ansagen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) soll die EU-Richtlinie 2019/882 zum Europäischen Barrierefreiheitsgesetz (EAA) entsprechend des Koalitionsvertrages weitgehend 1:1 in nationales Recht umgesetzt werden. Was steht denn im Koalitionsvertrag wirklich dazu drin? Dieser Frage ist Hans-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 nachgegangen und hat sich den Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und CSU genauer angeschaut.

13 Millionen arme Menschen sind 13 Millionen zu viel

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Vorfeld des Welttags der sozialen Gerechtigkeit, der am 20. Februar begangen wird, hat Verena Bentele, die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, in Berlin deutlich gemacht, dass 13 Millionen arme Menschen 13 Millionen zu viel sind.

Niemand zuständig? Assistenz im Krankenhaus weiterhin unklar

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Foto: omp

Berlin (kobinet) Der Inklusionsbeirat, der bei der staatliche Koordinierungsstelle gemäß UN-Behindertenrechtskonvention, die Menschen mit Behinderungen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft in die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einbinden soll, hat sich mit einem Appell in Sachen Assistenz im Krankenhaus zu Wort gemeldet. Die derzeit fehlende rechtliche Regelung gehe zu Lasten der Betroffenen, so dass dies noch in dieser Legislaturperiode geändert werden müsse.

Mobile aufsuchende Krisenteams jetzt 24/7 im Einsatz

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Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) 0180 / 655 3000: Der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern hat seine Hilfeangebote für Menschen in akuten seelischen Notlagen deutlich verbessert. Seit kurzem sind die mobilen aufsuchenden Krisenteams in Stadt und Landkreis München, Stadt und Landkreis Rosenheim sowie der Stadt Ingolstadt mit den umliegenden Landkreisen an 365 Tagen rund um die Uhr – also auch nachts – verfügbar. Am 1. März bekommt der Krisendienst zudem die kostenlose, bayernweit gültige Nummer 0800 / 655 3000. Darauf weist der Bezirk Oberbayern hin.

Nichts über uns ohne uns konkret leben

Karl Finke
Karl Finke
Foto: Irina Tischer

Hannover (kobinet) Der Bundesvorsitzender von Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD setzt sich dafür ein, dass behinderte Menschen endlich die „gläserne Decke“ in Parteien und Parlamenten durchbrechen und dort endlich adäquat vertreten sind. Deshalb hat er eine Teilhabeampel ins Gespräch gebracht, nach der der Grad der Umsetzung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen gemessen werden kann. In seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten plädiert er nun dafür, dass der Slogan „Nichts über uns ohne uns“ nicht nur im Munde geführt, sondern konkret gelebt werden muss.

Diskussion zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Aus Anlass der bevorstehenden Landtagswahl am 14. März veranstaltet das Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Stuttgart am 23. Februar in der Zeit von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr eine Online-Diskussion via Zoom mit Kandidat*innen des Wahlkreises Stuttgart I.

Großbritannien: Bischöfe protestieren gegen Corona-Diskriminierungen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) „Eine schockierende Diskriminierung“: Der britische Bischof Richard Moth hat die kursierenden Nachrichten über mangelnde Wiederbelebungsmaßnahmen bei schwer coronakranken lernbehinderten Menschen als eine schockierende Diskriminierung bezeichnet, wie es auf VATICAN NEWS heißt.

Barrierefreiheit von Waldwegen in Gefahr?

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Foto: ht

Kassel (kobinet) „Aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre gibt es in unseren Wäldern viele kranke Bäume und es werden immer mehr.“ Die von Per Busch aus Kassel in seinem Blog beschriebene Problematik werde aus diesem Grund in den nächsten Jahren massiv zunehmen und betreffe alle als barrierefrei beworbenen Wanderwege in Deutschland. Per Busch setzt sich u.a. dafür ein, dass der Blindenpfad, der in Kassel abgebaut werden soll, erhalten bleibt.

Trotz Schnelltests vorsichtig bleiben

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Schnelltests zum frühzeitigen Erkennen von Corona-Infektionen helfen im Kampf gegen die Pandemie. Ab März soll es sie (fast) kostenfrei geben – beim Arzt, in der Apotheke oder für zu Hause. Schnelltests sind Momentaufnahmen und können nur mit dem aufwendigen PCR-Test bestätigt werden. Vorsicht bleibt geboten.

Niemand zuständig? Assistenz im Krankenhaus

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Fehlende rechtliche Regelung bei der Assistenz behinderter Menschen im Krankenhaus geht zu Lasten der Betroffenen. Der Inklusionsbeirat beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen fordert heute gesetzliche Klarstellung noch in dieser Legislaturperiode.

Rechtliche Bewertung zu Regelungen zum Intensivpflegegesetz

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Foto: omp

Berlin (kobinet) Das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) hat die Gemüter erhitzt, denn behinderte Menschen, die Beatmung nutzen, sehen sich dadurch in ihrem Selbstbestimmungsrecht bedroht, weiterhin die Hilfen zu Hause statt in einer Einrichtungen in Anspruch nehmen zu können. Und auch nach der Verabschiedung des Gesetzes schwebt noch ein Damoklesschwert über den Betroffenen, denn der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wurde beauftragt, eine entsprechende Richtlinie zur ärztlichen Verordnung von außerklinischer Intensivpflege und damit zur Umsetzung des Gesetzes zu entwickeln. Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat nun eine rechtliche Bewertung über die verfassungs- und sozialrechtlichen Vorgaben für eine Intensivpflegerichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschussess vorgenommen. Diese könnte für Verbände bei dem anstehenden Beteiligungsverfahren hilfreich sein. Denn die Anwälte sehen klare Grenzen bezüglich der Einschränkung der Selbstbestimmung beatmeter Menschen.

Neue Förderaktion #1BarriereWeniger startet am 1. März

Rad auf einer Legorampe
Rad auf einer Legorampe
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Überall mitmachen, dabei sein, den Alltag selbst bestimmen und planen können – dieser Leitgedanke liegt der neuen Förderaktion #1BarriereWeniger zugrunde. Ab 1. März unterstützt die Aktion Mensch mit jeweils bis zu 5.000 Euro Aktions-Ideen, die zu weniger Barrieren und damit zu mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben führen.

Zeugen der Inklusion: Behinderte Cartoons 8 von Phil Hubbe

Flyer zur Buchpräsentation am 1. März 2021 von Phil Hubbe
Flyer zur Buchpräsentation von Phil Hubbe
Foto: Phil Hubbe

Magdeburg (kobinet) Sind Witze über Behinderungen okay? Ja, solange der Witz gut ist und Menschen dadurch mit dem Thema lockerer umgehen, meint Phil Hubbe. Er ist Cartoonist und hat selbst Multiple Sklerose. Seit vielen Jahren macht er Behinderungen zum Thema seiner Zeichnungen und widmet sich den alltäglichen Grenzen von Barrierefreiheit. Als Botschafter bezeichnet zu werden, kann er gar nicht leiden. Wenn sein schwarzer Humor dennoch zum Nachdenken anregt, freut ihn das. Am 25. Februar 2021 erscheint der 8. Band seiner Reihe „Behinderte Cartoons“ unter dem Titel „Zeugen der Inklusion“.

SoVD: Corona Zuschlag für Hartz IV Empfänger von 100 Euro im Monat

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Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) „Der vorgesehene Coronazuschlag von einmalig 150 Euro an Hartz IV Empfänger*innen ist ein Schritt in die richtige Richtung, der jedoch keinesfalls ausreicht“, erklärte die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) Berlin Brandenburg Ursula Engelen-Kefer in einem dringenden Apell an den Senat von Berlin und die Landesregierung von Brandenburg. Das dazu von der Bundesregierung vorgesehene Sozialschutzpacket III müsse dringend verbessert werden. Erforderlich seien 100 Euro im Monat als Coronaausgleich.

Nicht genutzten Impfstoff behinderten Menschen anbieten

Alexander Ahrens
Alexander Ahrens
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Nicht genutzten Impfstoff soll behinderten Menschen angeboten werden. Dies fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). Nach Presseberichten des rbb sei u.a. das Impfzentrum am ehemaligen Flughafen Tegel nicht ausgelastet. Zehntausende Impfdosen würden nicht genutzt.

Heute vor 40 Jahren: Hungerstreik in Bremen

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Bremen/Berlin (kobinet) Der kobinet-Chronist aus Berlin, Dr. Martin Theben, meldet sich wieder einmal aus aktuellem Anlass zu Wort. Zu Beginn des UNO-Jahres der Behinderten 1981 kam es in Bremen am 18. Februar 1981 – also heute vor 40 Jahren – zu einer spektakulären Aktion. Aus Protest gegen Kürzungen beim Fahrdienst verschanzten sich Betroffene, darunter auch Horst Frehe, im Foyer des Bremer Rathauses und traten in einen Hungerstreik. Hier der Bericht von Dr. Martin Theben:

bvkm-Merkblatt zur Grundsicherung

Vorderseite der Grundsicherungsbroschüre des bvkm
Cover des bvkm-Ratgebers Grundsicherung
Foto: bvkm

Hollenbach (kobinet) In seiner Reihe Recht und Ratgeber hat der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen seine Informationen zur Grundsicherung aktualisiert. Geboten werden Informationen rund um das Thema, auch im Hinblick auf die Neuregelungen des Bundesteilhabegesetzes sowie Sonderregelungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Freude über Impfung in Wien

Bild von der Impfstraße in der Wiener Messe
Bild von der Impfstraße in Wien
Foto: Martin Ladstätter

Wien (kobinet) „Willkommen in der Impfstraße! Der Anfang vom Ende der Corona-Pandemie beginnt hier. Wir statt Virus“ steht auf dem Plakat der Stadt Wien, von dem Martin Ladstätter den kobinet-nachrichten heute ein Bild mit einem kurzen Statement geschickt hat. Denn dort werden heute hunderte von behinderten Menschen mit ihren Assistent*innen in der Messe Wien gegen das Corona-Virus geimpft.

Transparente Masken gegen Isolation gehörloser Menschen

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) In der letzte Woche geführten Debatte im Europaparlament zur Zulassung und Vertreibung transparenter Masken plädierte Katrin Langensiepen für schnelles Handeln der EU und der Mitgliedstaaten, um der aktuellen Isolation von gehörlosen Menschen entgegenzuwirken.

SoVD organisiert Fahr- und Begleitdienste zur Corona-Impfung

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Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Hannover (kobinet) Auch wenn es noch schleppend läuft: In Niedersachsen können sich über 80-Jährige gegen Corona impfen lassen. Doch in vielen Fällen können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen nicht selbstständig ein Impfzentrum erreichen und benötigen eine Begleitung. Die „Helfenden Hände“ des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen haben deshalb Fahr- und Begleitdienste ins Leben gerufen, die sich um die Seniorinnen und Senioren kümmern.

Senatsverwaltung verhöhnt die Schutzbedürftigkeit behinderter Arbeitgeber*innen

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Die meisten behinderten Arbeitgeber*innen gehören wegen ihrer Grunderkrankung zur Hochrisiko-Gruppe, bei der eine Infektion mit dem Corona-Virus einen tödlichen Ausgang haben könnte. Gerade bei ihnen seien höchste Schutzstandards erforderlich. Ausgerechnet sie werden nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen (ASL) jedoch vom Land Berlin im Stich gelassen, wenn es um die Finanzierung von Schutzausrüstung geht.

discoverin hands bietet Ausbildung

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Foto: Susanne Göbel

Mülheim an der Ruhr (kobinet) Blinde und sehbehinderte Frauen verfügen oft über einen überlegenen Tastsinn. Deshalb seien sie perfekt geeignet für den Beruf der Medizinisch-Taktilen Untersucherin (MTU). Denn ihre enorme Tastfähigkeit ermögliche es ihnen, kleinste Gewebeveränderungen in der weiblichen Brust zu erkennen und so einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Brustkrebs zu leisten. Darauf weist die Organisation discovering hands hin, die entsprechende Ausbildungen für blinde und sehbehinderte Frauen anbietet.

Nicholas Müller über den Umgang mit Angst

Logo des mdr
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Nicholas Müller, jetzt wieder Sänger der Band Jupiter Jones, spricht offen über seine Panickattacken. Sie waren der Grund für seinen damaligen Bandausstieg. Darauf weist die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hin, die 2019 zum Thema Angst und Depression als Botschafterin der „Stadt der Sterblichen“ mit Nicholas Müller gemeinsam auf einer Bühne Rede und Antwort stehen durfte. Ihr Selbstbestimmt-Kollege Martin Fromme sprach nun mit Nicholas Müller über die Angst und das inzwischen nicht mehr ganz so „laute Schweigen“.

Bundesinitiative Daheim statt Heim

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Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) Wie allgemein bekannt sein dürfte, hat sich die Bundesinitiative vor geraumer Zeit aufgelöst. Viele Vereine haben sie noch immer in ihrer Linkliste.

Der European Accessibility Act: Wirklich ein gutes Barrierefreiheitsgesetz? 2. Teil

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Was steckt für Barrierefreiheit in der europäischen Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen, die im englischen „European Accessibility Act (im Folgenden EAA genannt) wird, drin?. Und welche Regeln gibt es, um Barrierefreiheit auch konsequent umzusetzen? Diesen Fragen geht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im zweiten Teil ihres Beitrags zur EAA-Umsetzung in Deutschland für die kobinet-nachrichten nach.

Verbesserung der Partizipation in Parlamenten in Bremen

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Foto: ht

Bremen (kobinet) Udo Schmidt von der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD des Landes Bremen hat auf die kobinet-Beiträge zur Verbesserung der Selbstvertretung behinderter Menschen in Parteien und Parlamenten reagiert und auf einen Beschluss hingewiesen, den die Bremer SPD zur Verbesserung der Partizipation behinderter Menschen verfasst hat.

Videoclip: Sexualität, Partnerschaft, Selbstbestimmung

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Foto: Susanne Göbel

Bielefeld (kobinet) „Sexualität, Familienplanung, Selbstbestimmung – Frauen erzählen vom behindert werden“. Das autonome Referat für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA) der Universität Bielefeld hat zu diesen Themen einen Videoclip entwickelt.

barrierefrei aufgerollt: Was tun gegen Vorurteile?

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) „Was tun gegen Vorurteile?“ So lautet der Titel der 40. Sendung von barrierefrei aufgerollt, eine Sendung des Wiener Zentrum für selbstbestimmtes Leben BIZEPS.

Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen

Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Foto: privat

Halle (kobinet) „Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen“, so der Titel des druckfrisch in zweiter Auflage erschienenen Gesamtwerkes, welches die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag leidenschaftlich empfiehlt. Auch prominente Mitwirkende wie Torsten Sträter und Luci van Org zeigten in diesem unkonventionellen und reichhaltigen Almanach Gesicht für einen fairen und offenen Umgang mit Themen wie Angst und Depression, berichtet Jennifer Sonntag.

Erklärfilme zu Sucht in Leichter Sprache

Schild: Halt! Bitte Leichte Sprache
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Foto: Mensch zuerst

Wiesbaden (kobinet) Das Bundesmodellprojekt aktionberatung hat zum Ziel Fachkräften der Sucht- und Eingliederungshilfe in ihren Handlungskompetenzen zu stärken, um Menschen, die als geistig beeinträchtigt bezeichnet werden, und mit problematischem Substanzkonsum gemeinsam individuell zu beraten bzw. zu betreuen. Neben einem bereits veröffentlichten Beratungshandbuch wurden nun Erklär-Filme zu Sucht und Suchtmitteln in Leichter Sprache entwickelt.

Homeoffice statt Hotelbetrieb

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Foto: Susanne Göbel

Essen (kobinet) Das Tagungs- und Stadthotel Franz in Essen ist bekannt für seinen guten Service und seine umfassende Barrierefreiheit. Aufgrund der Pandemie und der wiederkehrenden Beherbergungsverbote geht der Inklusionsbetrieb nun neue Wege: Mit internen Fortbildungen für das inklusive Housekeeping-Team und Weiterbildungsangeboten im Homeoffice, wie im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch berichtet wird. .

Zielvereinbarungen Thema in der unabhängigen Teilhabeberatung

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Kassel (kobinet) Der Abschluss von Zielvereinbarungen für ein persönliches Budget ist immer wieder Thema in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN). Nach Berichten über Probleme von Nutzer*innen persönlicher Budgets mit dem Abschluss von fairen Zielvereinbarungen und der Mitteilung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) die Modalitäten der Verwaltungspraxis zu überprüfen und zu vereinheitlichen, haben die kobinet-nachrichten bei Uwe Frevert von der in Kassel ansässigen EUTB von Selbstbestimmt leben in Nordhessen nachgefragt, welche Themen dabei relevant sind.

Wochenend-Gedanken zu Corona Nr. 1

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Julia Lippert hat sich am Wochenende einige Gedanken zu Corona, den sich immer wieder neu entwickelnden Begrifflichkeiten wie „Coronamutantenrisikogebiete“ und über die psychischen Herausforderungen gemacht.

Momentaufnahme 202

Barfuß im Schnee
Barfuß im Schnee
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will, braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind. (MarkTwain)

Ich habe mir das „Frau sein“ zurückgeholt!

Foto von Jennifer Sonntag mit ihrem Blindenführhund Paul
Jennifer Sontag sitzt auf einem Stuhl vor rotem Hintergrund. Ihr schwarzer Hund sitzt neben ihr.
Foto: Privat

Halle (kobinet) Jennifer Sonntag, 42 Jahre, TV-Moderatorin, Autorin, Fachjournalistin

Eine tiefgründige Rebellin

Ein Portrait, geschrieben von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade.