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Charité intensiv

Foto zeigt Station 43 der Charité
Station 43 der Charité in Berlin
Foto: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays

Berlin (kobinet) Das rbb-Fernsehen zeigt eine vierteilige Dokuserie über den harten Alltag in der Intensivmedizin, wo um das Leben von Covid-Patienten gekämpft wird. Für "Charité intensiv: Station 43" hat Dokumentarfilmer Carl Gierstorfer über Wochen das medizinische Personal begleitet.

Tag und Nacht ringen die Mediziner um das Leben derer, die das Corona-Virus besonders schwer getroffen hat. Ganz nah beobachtend und ohne Kommentar erzählt "Charité intensiv" von diesem Kampf in einem Mikrokosmos, der keine Tageszeiten kennt, bestimmt von grellem Licht und piepsenden Maschinen. Gierstorfer hat es geschafft, die ernste Lage in ihrer ganzen Klarheit abzubilden, ohne auf reißerische und schockierende Effekte zu setzen.

"Man soll sehen, wie es in den Kliniken wirklich aussieht", sagte Oberarzt Jan Kruse auf der Station 43 der Berliner Zeitung, die heute ein Interview mit dem Arzt veröffentlicht. Die Situation sei ähnlich angespannt, wie sie Ende letzten Jahres und Anfang dieses Jahres war. "Wir befürchten, dass sich die Situation noch verschlimmern wird", erklärte der 48-Jährige. Von der Politik fordert Kruse wie die Intensivmediziner bundesweit, dass alles getan wird, um höhere Infektionszahlen zu verhindern.

"Das bringt sicherlich auch gesellschaftliche Spannungen mit sich, aber aus meiner Sicht muss das absolute Augenmerk darauf liegen, so wenig kritische Verläufe zu riskieren wie möglich", so Kruse. "Am Ende geht es darum, zu unterstützen, dass die betroffenen Menschen eine sehr schwere Erkrankung überleben können."

Zur Dokuserie in der Mediathek

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

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