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Textplakat: Die Grüne Bundestagsfraktion lädt ein: Online Fachgespräch Bauliche Barrieren für alle Menschen abbauen, 28.Juni, 14 Uhr
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
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Paragraphen
Paragraphen
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) Am 1. August trat nach Informationen des Deutschen Instituts für Menschenrechte die Konvention des Europarates über die "Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt", die sogenannte Istanbul-Konvention, in Kraft.


Symbol für einen Führhund
Symbol für einen Führhund
Foto: domain public

BREMEN (KOBINET) "Endlich müssen Hundetrainerinnen und -trainer eine grundlegende Sachkunde auf ihrem Fachgebiet nachweisen", heißt es vonseiten des Vereins zur Förderung des Assistenzhundewesens Lichtblicke. Der Verein begrüßt ausdrücklich die am 1. August 2014 in Kraft getretene Änderung des Tierschutzgesetzes.


Bild der Empowerment-Rakete
Bild der Empowerment-Rakete
Foto: Wiebke Schär ISL

KASSEL (KOBINET) Für die Empowerment Schulungen unter dem Motto "Stärker werden und etwas verändern!", die im Oktober in Erkner bei Berlin und in Bremen beginnen, sind noch bis Mitte August Bewerbungen möglich. Darauf hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hingewiesen.


Logo des Sommercamps
Logo des Sommercamps
Foto: Malika Groß

DUDERSTADT (KOBINET) Das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben wurde heute eröffnet. 60 Frauen und Männer aus dem deutschsprachigen Raum sind nach Duderstadt gereist, um eine Woche lang gemeinsam ein Programm zu erleben und selbst zu gestalten. Bis zum Freitag besteht dort die Möglichkeit, in Workshops und Diskussionsrunden gemeinsam verschiedenste Themen zu bearbeiten.


Titel des WIR-Magazins 2/2014
Titel des WIR-Magazins 2/2014
Foto: FDST

UNBEKANNT (KOBINET) Die jetzt erschienene Ausgabe 2/2014 des WIR-Magazins der Fürst Donnersmarck-Stiftung beschäftigt sich mit Lieblingsorten.Wo bin ich gerne, wo geht es mir gut? Menschen mit Behinderung zeigen ihre Lieblingsorte, wo sie gerne sind, sich willkommen fühlen und wo sie mittendrin sind.Das kann der "Botanische Garten sein", das ferne Malta, ein Wolladen oder daheim vor dem Küchenfenster.


Bahnsteigerhöhung an der Münchener U-Bahn-Station Scheidplatz
Bahnsteigerhöhung an der Münchener U-Bahn-Station Scheidplatz
Foto: SWM/MVG

UNBEKANNT (KOBINET) Um Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern die Nutzung der U-Bahn zu erleichtern, testet die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) an den Bahnsteig montierte gelbe Kunststofframpen.


Neues Rollstuhl-Symbol
Neues Rollstuhl-Symbol
Foto: Accessible Icon Project

UNBEKANNT (KOBINET) Das bekannte Rollstuhl-Symbol wird durch ein Piktogramm ersetzt, das einen modernen Zugang zum Thema Behinderung darstellen soll. Das berichtet BIZEPS-INFO aus den USA.


Harald Reutershahn
Harald Reutershahn
Foto: hjr

UNBEKANNT (KOBINET) Ein Behinderter wurde am 26. Juli 2014 Deutscher Meister im Weitsprung. Dabei machte er nur einen Fehler: Er gewann. So war Inklusion nicht gemeint.


UNBEKANNT (KOBINET) Kategorien Kolumne

Paragraphen
Paragraphen
Foto: omp

AHRENSBURG (KOBINET) Stundensätze, Zeitkontingente und Ausbildung standen im Mittelpunkt der Gespräche während eines Praxistages, den die Bundestagsabgeordnete Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU) im Betreuungsbüro Ahrensburg verbrachte. Die BerufsbetreuerInnen Thomas Buck, Annette Hunke, Michael Nehls, Diana Scharf und Carola Wittig gewährten der Politikerin Einblicke in ihre tägliche Arbeit und stellten ihr mehrere Klienten vor.


Logo des Online-Magazins
Logo des Online-Magazins
Foto: ROLLINGPLANET

UNBEKANNT (KOBINET) In einem Zwischenruf von ROLLINGPLANET-Redakteur Franz Schubert zur Nicht-Nominierung von Markus Rehm hat das Online-Magazin auch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) kritisiert. Vor der Entscheidung hatte sich der Verband mit Erklärungen seines Präsidenten und Vizepräsidenten noch stark für eine Teilnahme des Paralympics-Sieger in Zürich gemacht. "Der Druck hat heute allerdings ganz schnell nachgelassen wie bei einem Reifen, der in fünf Sekunden seine Luft verliert", so Schubert.


Markus Rehm nach seinem Meistersprung in der ARD-Sportschau
Markus Rehm nach seinem Meistersprung in der ARD-Sportschau
Foto: sportschau.de

FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Paralympics-Sieger Markus Rehm ist nicht für den Weitsprung bei den Europameisterschaften in Zürich nominiert worden. Dies gab der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main bekannt. „Wir leben Inklusion. Es besteht aber der deutliche Zweifel, dass Sprünge mit Beinprothese und mit einem natürlichen Sprunggelenk vergleichbar sind", begründete DLV-Präsident Clemens Prokop die Entscheidung des Verbandes.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

BERLIN (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert umfassende Reformen am Arbeitsmarkt. "Die Bilanz der Hartz-Gesetze ist niederschmetternd. Folgenschwer wirkt sich dieses System auf Millionen Menschen aus, die davon betroffen sind. Neben gestiegener Niedriglohnarbeit und zunehmend schlechten Arbeitsbedingungen stellen wir organisatorische Fehlentwicklungen fest. Verschlechterte Geldleistungen und fehlende berufliche Qualifizierung spitzen die Situation zu", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der Sozialverband zog heute Bilanz und stellte ein Reformkonzept mit konkreten Vorschlägen für eine aktive Arbeitsmarktpolitik und verbesserte Leistungen vor.


Wappen von Baden-Württemberg
Wappen von Baden-Württemberg
Foto: Public Domain

STUTTGART (KOBINET) Der baden-württembergische Kultusminister Andreas Stoch (SPD) hat Eckpunkte zur Umsetzung von Inklusion an den Schulen bekannt gegeben. Künftig sollen Eltern die Wahl haben, berichtet SWR1 in seinem Nachrichtenportal.


Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer
Foto: MSAGD RLP

MAINZ (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Landesregierung will den Aufbau von betreuten Wohngruppen und selbstorganisierten Wohngemeinschaften für ältere und pflegebedürftige Menschen voran bringen. Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie hat jetzt mit "WohnPunkt RLP" ein neues Programm aufgelegt, das gerade kleine Kommunen im ländlichen Raum durch eine intensive Prozessbegleitung beim Aufbau solcher Wohnformen unterstützt.


Ulrike Mascher
Ulrike Mascher
Foto: Peter Himsel

BERLIN (KOBINET) Schwerbehinderte Menschen haben oft mit Akzeptanzproblemen auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen. Bei gut drei Millionen Erwerbsfähigen, die eine Behinderung haben, sprechen die für Juni 2014 rund 180.000 arbeitslos gemeldeten Menschen mit einer Schwerbehinderung nach Ansicht des Sozialverbandes VdK eine deutliche Sprache. Ulrike Mascher, die Präsidentin des Verbandes fordert daher mehr Engagement für die Beschäftigung behinderter Menschen.


Markus Rehm in Ulm
Markus Rehm in Ulm
Foto: markus-rehm88.de

BERLIN (KOBINET) Auf seiner Nominierungspressekonferenz für die Europameisterschaften vom 12. bis 17. August in Zürich wird heute der Deutsche Leichtathlektik-Verband (DLV) erklären, warum oder warum nicht Markus Rehm ins Team berufen wird. Der Paralympics-Sieger von London wurde am Wochenende in Ulm Deutscher Meister im Weitsprung. Seitdem wird erbittert gestritten, ob seine gefederte Karbon-Prothese dem Unterschenkelamputierten einen Vorteil verschafft hat.


Logo der KfW
Logo der KfW
Foto: KfW

FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Der Investitionsbedarf für altersgerechten Wohnraum kann bis 2030 kann auf 50 Milliarden Euro anwachsen. Das geht aus einer heute veröffentlichten Studie hervor, die von der KfW in Auftrag gegeben wurde. Der deutsche Wohnungsbestand muss dem demografischen Wandel angepasst und an vielen Stellen altersgerecht umgebaut werden, betont die Bank in einer Pressemitteilung. Bis zu 2 Millionen Wohnungen sind bereits heute nicht oder unzureichend barrierearm. Die KfW will maßgeblich dazu beitragen, die stetig wachsende Nachfrage nach barrierearmem Wohnraum zu befriedigen.


Grafik zeigt Logo von Destatis
Grafik zeigt Logo von Destatis
Foto: Statistisches Bundesamt

WIESBADEN (KOBINET) Zum Jahresende 2013 lebten rund 7,5 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das rund 260.000 oder 3,6 Prozent mehr als am Jahresende 2011. 2013 waren somit 9,4 Prozent der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwerbehindert.


Nancy Poser
Nancy Poser
Foto: Nancy Poser

TRIER (KOBINET) Die Vorsitzende des Behindertenbeirates von Trier und Mitglied des Forums behinderter Juristinnen und Juristen Nancy Poser hat eine positive Bilanz über eine Diskussionsrunde vor Ort zum Bundesteilhabegesetz gezogen. Sie regt an, ähnliche Veranstaltungen mit Bundestagsabgeordneten aus den einzelnen Wahlkreisen durchzuführen, um die Sensibilität für das Gesetzesvorhaben zu schärfen.


Flagge der USA
Flagge der USA
Foto: Public Domain

WASHINGTON, D.C. (KOBINET) Die US-amerikanische Behindertenbewegung nutzt den 24. Jahrestag der Verabschiedung des US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetzes für behinderte Menschen (Americans with Disability Act) um für die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die USA zu werben. Heute findet hierzu eine Demonstration in der US-Hauptstadt Washington, D.C. statt.


Cornelia Rundt
Cornelia Rundt
Foto: Sozialministerium Niedersachsen

HANNOVER (KOBINET) Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt hat sich in einer Debatte über die Sicherstellung und Weiterentwicklung der qualifizierten Angebote für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen in Niedersachsen für die Einführung des Merkzeichens TBl im Schwerbehindertenausweis für taubblinde Menschen ausgesprochen.


100 Euro Schein
100 Euro Schein
Foto:

BONN (KOBINET) Ein Expertengespräch über die Fördermittelvergabe für inklusive Kunstprojekte und die Offenheit der Kunstszene für Menschen mit Behinderungen führte Wiebke Schönherr für den Inklusions-Blog der Aktion Mensch.


Deutscher Meister Markus Rehm
Deutscher Meister Markus Rehm
Foto: markus-rehm88.de

ULM (KOBINET) Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am Wochenende in Ulm sorgte der Paralympics-Sieger Markus Rehm für eine Sensation. Als erster Weitspringer mit einer Behinderung gewann der 25-jährige unterschenkelamputierte Mann die Konkurrenz. Rehm wird vom Deutschen Leichtathletik-Verband nun aller Voraussicht nach für die Europameisterschaft nominiert. Dann muss der Europa-Verband EAA über einen endgültigen Start in der Schweiz entscheiden. Der Mann, der in Leverkusen von Steffi Nerius trainiert wird, liegt jetzt auf Rang fünf in Europa.


Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: Weibernetz

KASSEL (KOBINET) Das Bundesjustizministerium hat einen Referentenentwurf für eine Sexualstrafrechtsreform vorgelegt. Frauen mit Behinderung fordern seit vielen Jahren eine Anpassung des Strafrahmens für sexuellen Missbrauch an widerstandsunfähigen Personen. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. fordert nun anlässlich einer Reform des Sexualstrafrechts einerseits Verbesserungen und andererseits eine Verschärfung des Strafrechts, erfuhr kobinet von Martina Puschke.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

UNBEKANNT (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat heute einen Antrag der Christdemokraten kritisiert, alle Förderschulen zu erhalten. „Für uns bleibt eine Schule für alle das Ziel – nur so kann Inklusion gelingen", erklärte Landesvorsitzender Adolf Bauer. Er kann die Tendenz des Entschließungsantrags der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag nicht nachvollziehen. „Es kann nicht angehen, alle Förderschulen in Niedersachsen erhalten zu wollen – zumal es den vielfach zitierten Elternwillen dazu auch gar nicht gibt", macht er deutlich.


Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

MAINZ (KOBINET) In der aufgeregten Debatte um Inklusion in der Schule geht dem rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch eine Perspektive oft verloren. Die Sicht der Kinder auf das Thema. Das hat der Malwettbewerb des VdK Rheinland-Pfalz aufgegriffen. Über 400 Bilder wurden aus den Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz eingeschickt. Als Mitglied der Jury war es für Matthias Rösch keine einfache Aufgabe, die Preisträgerinnen und Preisträger mit auszusuchen.


Logo der CBM
Logo der CBM
Foto: CBM

BENSHEIM (KOBINET) Die Lage für die Menschen im Gazastreifen wird immer dramatischer. Das gilt ganz besonders für behinderte Menschen in der Krisenregion. Darauf hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) hingewiesen. CBM-Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus appelliert: "Das Töten im Gaza-Streifen muss ein Ende haben. Es gibt einfach zu viele Opfer in der Zivilbevölkerung."


Hartmut Freund an der Platte
Hartmut Freund an der Platte
Foto: OLIVER LANGOHR

UNBEKANNT (KOBINET) Hartmut Freund aus Bietigheim-Bissingen, Deutscher Tischtennis-Meister des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) in der Startklasse 11 (geistige Behinderung), ist seit diesem Sommer auch nationaler Champion des Verbands Special Olympics Deutschland (SOD). Für seine Teilnahme an den Europameisterschaften im Oktober in Tschechien sucht er noch Sponsoren. Das geht aus einem Bericht hervor, den Norbert Freund, der gesetzliche Betreuer seines Bruders, für kobinet schrieb.  


Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, zeigte sich heute sehr erfreut über die gestrige Entscheidung des Bundessozialgerichts in Kassel. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht in der sozialhilferechtlichen Praxis, so urteilte das Bundessozialgericht, steht allen erwachsenen Grundsicherungsempfängern, die bei ihren Eltern oder in einer Wohngemeinschaft leben und einen gemeinsamen Haushalt führen, jeweils der Regelbedarf der Regelbedarfsstufe 1 (100 Prozent) zu.


Reichstagskuppel in Berlin
Reichstagskuppel in Berlin
Foto: sch

UNBEKANNT (KOBINET) Die Linke und die Grünen im Deutschen Bundestag haben heute die Entscheidung des Bundessozialgerichts in Kassel zum Regelbedarf begrüßt. Die behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Katrin Werner, begrüßte ausdrücklich, dass das Bundessozialgerichts (BSG) feststellte, Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger müssen gemäß SGB XII auch den vollen Regelsatz erhalten, wenn sie mit Freunden oder Angehörigen zusammenleben. „Seit 2011 wurde diesen Menschen nur die Regelbedarfsstufe drei zugestanden, was eine Kürzung um 20 Prozent bedeutete. Dies betraf auch viele Menschen mit Behinderungen und ihre Familien.


Eingangsschild des Gerichts
Eingangsschild des Gerichts
Foto: Dirk Felmeden/BSG

KASSEL (KOBINET) Menschen mit Behinderung werden durch eine Eingruppierung in die Regelbedarfsstufe 3 benachteiligt. Das hat heute das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden und ist damit der Einschätzung der Bundesvereinigung Lebenshilfe gefolgt. Die Lebenshilfe setzt sich seit 2011 für die Abschaffung der Regelbedarfsstufe 3 ein.


Katharina Krüger
Katharina Krüger
Foto: BSBerlin/Reinhard Tank

BERLIN (KOBINET) Charlotte Famin aus Frankreich gegen Katharina Krüger von den Zehlendorfer Wespen, so könnte auch in diesem Jahr das Finale der 26. German-Open im Rollstuhltennis lauten. Denn sowohl die Vorjahressiegerin Katharina Krüger, als auch Charlotte Famin, die Zweite des Vorjahres, sind wieder für die vom 24. bis 27. Juli in Berlin stattfindenden Internationalen deutschen Meisterschaften in Berlin gemeldet.


Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

STUTTGART (KOBINET) Das Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL Stuttgart) zeigt sich von dem heute vorgestellten Gesetzesentwurf für ein neues Landesgleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen enttäuscht. Größter Kritikpunkt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die zukünftige Gestaltung der Posten der Behindertenbeauftragten in den Kommunen in Baden-Württemberg. „Wir begrüßen, dass die Landesregierung in ihrem neuen Gesetzesentwurf die 44 Stadt- und Landkreise dazu verpflichtet, Behindertenbeauftragte zu installieren", sagt Stephanie Aeffner, Peer-Beraterin des ZsL Stuttgart. Gleichzeitig kritisierte sie aber, dass die Kommunen die Stelle des Behindertenbeauftragten wahlweise mit ehren- oder hauptamtlichen Personen besetzen können.


Katrin Altpeter
Katrin Altpeter
Foto: Sozialministerium Ba-Wü

UNBEKANNT (KOBINET) Der Entwurf des ersten Psychiatriegesetzes für Baden-Württemberg wurde heute vom Ministerrat beschlossen. „Mit diesem Gesetzentwurf schaffen wir verbindliche Rahmenbedingungen für eine bedarfsgerechte und gemeindenahe psychiatrische Versorgung der Menschen, die auf Grund einer psychischen Störung krank oder behindert sind", meint Sozialministerin Katrin Altpeter. Eine zentrale Rolle spiele dabei die flächendeckende ambulante Grundversorgung durch die sozialpsychiatrischen Dienste.


Eingangsschild des Gerichts
Eingangsschild des Gerichts
Foto: Dirk Felmeden/BSG

KASSEL (KOBINET) Mit großer Spannung erwartet die Bundesvereinigung Lebenshilfe drei Entscheidungen des Bundessozialgerichts (BSG) am morgigen Mittwoch in Kassel: 30.000 bis 40.000 Menschen mit Behinderung sind davon betroffen. Der 8. Senat des BSG wird darüber urteilen, ob erwerbsunfähigen volljährigen behinderten Menschen, die bei ihren Eltern leben, der volle Leistungsanspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt zusteht. Heute erhalten sie nur 80 Prozent – derzeit 313 Euro im Monat statt der 391 Euro des vollen Regelsatzes.


Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: omp

UNBEKANNT (KOBINET) Die Zahl der arbeitslosen behinderten Menschen ist im Vergleich zum Vorjahr um 26,3 % gestiegen (Juni 2014), stellt die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) auf BIZEPS-INFO fest. Sind Menschen mit Behinderung einmal in die Arbeitslosigkeit gerutscht, dann sind sie in der Regel noch länger arbeitslos als nicht behinderte Menschen. Behinderte Frauen sind davon noch stärker betroffen als Männer.


Zehn Jahre Hartz IV
Zehn Jahre Hartz IV
Foto: SoVD

BERLIN (KOBINET) 10 Jahre Hartz IV sind kein Grund zum Feiern, meint heute der Sozialverband Deutschland (SoVD) und veröffentlicht ein Aktionsplakat. Zehn Jahre nach dem Start von Hartz IV ist die Situation der Langzeitarbeitslosen in Deutschland nahezu ausweglos. Diese Aussage steht beim neuen Aktionsplakat des Sozialverbands im Mittelpunkt.


Ilse Müller
Ilse Müller
Foto: BDH

BONN (KOBINET) Der BDH Bundesverband Rehabilitation unterstützt die arbeitsmarktpolitischen Forderungen des baden-württembergischen Landesbehindertenbeauftragten Gerd Weimer. Dieser hatte in der vergangenen Woche auf die grundsätzlichen Probleme der Integration behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt hingewiesen. Im Kern riet Weimer zu einer Verdopplung der Strafzahlung für Unternehmen, die die erforderliche Beschäftigungsquote von Menschen mit Handicap nicht erfüllten auf 4.200 Euro im Jahr pro nicht besetzter Stelle. „Der Erfolg am Arbeitsmarkt wird ganz entscheidend davon abhängen, ob es gelingt, die Wirtschaft mit ins Boot zu holen. Wir müssen auf allen Ebenen für einen durchlässigen Ersten Arbeitsmarkt werben und die offenkundigen Barrieren in den Köpfen bei den Arbeitgebern beseitigen. Behinderte Menschen sind nicht weniger leistungsfähig, es zählen die beruflichen Kompetenzen wie überall in der modernen Arbeitswelt", mahnte heute die Vorsitzende des Sozialverbandes, Ilse Müller, die in erster Linie die größeren Betriebe in die Pflicht nehmen will.


Team der neuen Politikberatung
Team der neuen Politikberatung
Foto: ZsL Gießen

BERLIN (KOBINET) Das Team für eine neue Politikberatung behinderter Expertinnen und Experten ist komplett: Eileen Moritz (vorne links) koordiniert den Arbeitsbereich, Melanie Skrapak (hinten, 2. von links) ist verantwortlich für die Verwaltung und Bürokommunikation. Linda Sprenger, Lutz Niestrat, Shahram Bagheri (hintere reihe von links) und Matthias Ziesche (vorne rechts) übernehmen die wissenschaftliche Arbeit. Das Team engagiert sich durch wissenschaftliche und politische Bildungsarbeit für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, teilte das Zentrum für selbstbestimmtes Leben in Gießen als Initiator der Politikberatung mit. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen vor allem in den Bereichen Politik, Verwaltung, Verbände und Gewerkschaften.


Mit 17 Treffern führt er die Torschützenliste an - Alican Pektas
Mit 17 Treffern führt er die Torschützenliste an - Alican Pektas
Foto: Carsten Kobow/DFD-Stiftung

UNBEKANNT (KOBINET) Bei schwülheißen Temperaturen fand am Wochenende auf dem Kunstrasenspielfeld im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg der dritte Saison-Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga statt. Die Gastgeber gewannen ihre beiden Partien gegen Dortmund (6:0) und den FC St. Pauli (2:0) und sicherten sich sechs Punkte. Tabellenführer bleibt Rekordmeister MTV Stuttgart. Die Schwaben sind weiter ungeschlagen. Mehr als 400 begeisterte Zuschauer verfolgten den Doppel-Spieltag in Hessen. Überragender Akteur war der Marburger Alican Pektas, der fünf Tore für sein Team erzielte und mit nunmehr 17 Treffern die Torschützenliste anführt.