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Inklusion im Kommunalwahlkampf kaum zu finden

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück bemängelt, dass das Thema Inklusion im aktuellen Kommunalwahlkampf augenscheinlich gering geschätzt wird und kaum eine Rolle spielt. Sowohl in den Programmen der Osnabrücker Parteien als auch der Oberbürgermeisterkandidaten findet dieses Thema kaum statt. Dabei ist aus Sicht der Lebenshilfe Osnabrück der Wandel zu mehr Inklusion insbesondere in Pandemiezeiten eines der drängendsten Themen einer funktionierenden Stadtgesellschaft.

Behindertenpolitische Themen im Wahlkampf sichtbar machen

Logo Liga Selbstvertretung
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Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Bei ihrem gestrigen Online-Treffen der LIGA Selbstvertretung haben die Vertreter*innen von Selbstvertretungsorganisationen ihre Mitglieder und Verbündeten dazu aufgerufen, sich in der heißen Phase des Wahlkampfs verstärkt einzumischen und behindertenpolitische Themen sichtbar zu machen. Aktuelle Umfragen zeigten, wie viel Dynamik derzeit noch im Wahlkampf herrscht und dass jede Stimme zähle.

Fünf Video-Interviews zu acht Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Berlin (kobinet) Der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) hat in den vergangenen zwei Wochen insgesamt fünf Interviews mit Abgeordneten der Bundestagsfraktionen CDU/CSU, SPD, FDP, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen veröffentlicht. Diese Abgeordneten sind in der Legislaturperiode 2017-2021 für behindertenpolitische Themen zuständig. Die Interviews wurden vom Referenten für politische Arbeit, Daniel Büter, geführt und von Helmut Vogel, dem DGB-Präsidenten oder Elisabeth Kaufmann, der 1. Vizepräsidentin des DGB, moderiert. Alle Filme sind nun mit Deutscher Gebärdensprache und deutschen Untertiteln versehen für maximale Barrierefreiheit online verfügbar.

Immer mehr Corona-Patient*innen auf Intensivstationen

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Stuttgart (kobinet) Angesichts steigender Zahlen von Corona-Patient*innen auf Intensivstationen hat sich die baden-württembergische Gesundheitsstaatssekretärin Dr. Ute Leidig zu Wort gemeldet und fordert: „Wir sind mitten in der vierten Welle, die Lage ist ernst. Wir müssen jetzt darauf achten, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.“ Fast doppelt so viele Menschen wie noch vor einer Woche müssen derzeit wegen eines schweren Verlaufs einer Corona-Erkrankung in den baden-württembergischen Krankenhäusern behandelt werden.

Florian Jaenicke und Sandra Maischberger mit BOBBY ausgezeichnet

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Fotograf und Autor Florian Jaenicke sowie TV-Moderatorin Sandra Maischberger haben den BOBBY 2020 mit einem Jahr Verspätung erhalten. Wegen der Corona-Pandemie konnte der Medienpreis der Bundesvereinigung Lebenshilfe erst am Abend des 1. Septembers in Berlin verliehen werden. „Sandra Maischberger und Florian Jaenicke setzen sich für eine inklusive Gesellschaft ein und erreichen damit eine große Öffentlichkeit“, erklärte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt.

Webinar Selbstbestimmt Leben mit Beatmung am 21.09.2021

Bild Marcel Renz und Text online Webinar Selbstbestimmt Leben mit Beatmung am 21.09.2021 18-19 Uhr
Plakat mit Marcel Renz
Foto: evalumed

Berlin (kobinet) Sicherlich ist die Frage mehr als berechtigt, wie Selbstbestimmung mit Heimbeatmung möglich ist? Ist das nicht ein Widerspruch, weil so viel Technik im Spiel ist und jederzeit etwas kaputtgehen kann? Hierzu sagt Marcel Renz, Autor, Blogger und Referent, der selbst mit Dauerbeatmung lebt, ganz klar: „Es ist absolut kein Widerspruch und überhaupt ist mein ganzes Leben als muskelkranker E-Rollstuhlfahrer ein Risiko.“

Bahnkunden an Lokführer

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Bahnkunden-Verband DBV bedauert heute, dass die Lokführer-Gewerkschaft GdL das neue Angebot der Bahn abgelehnt hat und den Streik fortsetzt. Von dem Lokführer-Streik sind auch Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände betroffen.

Anmeldung für Aktion Mensch-Tagung zum Thema Recht und Digitalisierung jetzt möglich

Logo Aktion Mensch
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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Am 29. September findet von 9:30 – 13:45 Uhr die Online-Fachveranstaltung der Aktion Mensch „Recht und Digitalisierung: Bessere Chancen für einen gleichwertigen Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung durch Legal Tech?“ statt. Unter dem Schlagwort „Legal Tech“ werden gemeinhin ganz unterschiedliche digitale Anwendungen im Bereich des Rechts zusammengefasst. Die Veranstaltung zielt darauf ab, einen fachübergreifenden Dialog zur möglichen Rolle digitaler Technologien für den Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung anzuregen. Seit heute ist die Anmeldung für die Online-Veranstaltung möglich.

Unterstützung im Alltag für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Deckblatt der neuen Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft über den Aufbau von Angeboten
Deckblatt der neuen Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft über den Aufbau von Angeboten
Foto: DAlzG

BERLIN (kobinet) Für eine gute Lebensqualität mit Demenz braucht es Angebote, welche den Betroffenen die Möglichkeit zu sozialen Kontakten und gesellschaftlicher Teilhabe bieten. Gleichzeitig benötigen Angehörige Unterstützungsangebote, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, um durch die jahrelange Betreuung und Pflege nicht in eine Überforderungssituation zu geraten. Mit der neuen Broschüre „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ informiert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) über die Voraussetzungen, Qualitätskriterien und Finanzierungsmöglichkeiten für den Aufbau solcher Angebote.

Auftaktveranstaltung: Ich will in meiner Kommune was verändern, aber wie?

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Foto: Susanne Göbel

Köln (kobinet) „Ich will in meiner Kommune was verändern, aber wie?“, so lautet der Titel einer Online-Auftaktveranstaltung über Zoom von Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln, um ins Gespräch darüber zu kommen, wie politische Teilhabe möglich wird und wie sich eigenes Engagement für eine zielgerichtete Umsetzung auszahlen kann. Die Online-Veranstaltung findet am 29. September von 17:00 bis 19:00 Uhr statt, um Anmeldung bis zum 22. September wird gebeten.

Neue Einschätzungskriterien zur Corona-Pandemie geplant

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Die geplante Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz als zentralem Maßstab für die Verhängung von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ist bei Sachverständigen im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages auf breite Zustimmung gestoßen. Es gab jedoch auch Forderungen nach einer weitergehenden Differenzierung als dies bislang von der Bundesregierung und den Koalitionsfraktion geplant ist. Darüber berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

Sechster mitMenschPreis ausgeschrieben

Bild zum 6. mitMenschPreis
Bild zum 6. mitMenschPreis
Foto: BeB

Berlin (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) schreibt zum sechsten Mal den mitMenschPreis aus. Gesucht werden Projekte und Initiativen in Angeboten der Eingliederungshilfe oder Sozialpsychiatrie, die insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischer Erkrankung und/oder hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Preisgeld-Stifter ist wieder die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Diskriminierung beim Blutspenden immer noch Thema

Daumen unten
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Foto: Irina Tischer

Pentling (kobinet) Am 18. August wurde das Inkrattreten des Allgemeinen Gloeichbehandlungsgesetzes vor 15 Jahren begangen. Da mag man kaum glauben, dass es immer noch Diskriminierungen beim Blutspenden gibt. Die Süddeutsche Zeitung berichtete vor kurzem mit der Überschrift „Wir sind uns vorgekommen wie Aussätzige“ über die Ablehnung eines Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung, der in Pendling Blut spenden wollte.

Andreas Reigbert mit dabei im Kampf gegen den Klimawandel

Plakat mit Andreas Reigbert für Bargteheide Zero
Plakat mit Andreas Reigbert für Bargteheide Zero
Foto: Bargteheide Zero

Bargteheide (kobinet) Nicht zuletzt die Flutkatastrophe im Juli und der Hurrican Ida Ende August haben gezeigt, dass auch behinderte Menschen besonders von Umwaltkatastrophen betroffen sein können. Dies ist ein Grund, warum sich der Leiter der Kontaktstelle Bargteheide des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) und Mitglied im Fachteam Mobilität des BSK besonders im Kampf gegen den Klimawandel einsetzt. Nun wurde Andreas Reigbert auf der Internetseite der überparteilichen Initiative Bargteide Zero mit als Unterstützer aufgenommen.

Modellprojekt Aktionsberatung beendet

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

WIESBADEN (kobinet) Am 1. September 2018 wurde das Bundesmodellprojekt Aktionberatung am Modellstandort Wiesbaden gestartet und wurde nun zum gestrigen 31. August 2021 beendet. Durch das Projekt konnten vielfältige Materialien, Medien und Methoden erarbeitet und veröffentlicht werden.

Lebenshilfe fragt Politiker

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

HÜRTH (kobinet) Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag hat das Lebenshilfe journal in Abstimmung mit dem Lebenshilfe Rat bei den Kandidaten der Parteien in Nordrhein-Westfalen zu ihren Vorstellungen für die Politik nach der Wahl nachgefragt. Dabei hatte die Redaktion Friedrich Merz (CDU), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Michelle Müntefering (SPD) und Lamya Kaddor (Bündnis 90/Die Grünen) jeweils drei Fragen mit der Bitte geschickt, diese zu beantworten.

DFB-Stiftung bereitet Fest der Vielfalt vor

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

HENNEF (kobinet) Die DFB-Stiftung Sepp Herberger bereitet gegnewärtig ein Fest der Vielfalt vor, welches vom 3. bis zum 5. September erstmals als Fußball-Inklusionstage in Trier stattfinden wird.

Krautheimer Gespräch zur Partizipation auf Augenhöhe mit der Politik

Logo des BSK
BSK-Logo
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) „Partizipation und Entscheidungsfindung auf Augenhöhe mit der Politik“, so lautet der Titel des nächsten Krautheimer Gesprächs des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, das am 3. September von 17:00 bis 19:00 Uhr stattfindet und auch im Livestream auf YouTube übertragen wird.

Aufruf für bunte Rampen in Bad Kreuznach

Logo: ZsL Bad Kreuznach
Logo des ZsL Bad Kreuznach
Foto: ZsL Bad Kreuznach

Bad Kreuznach (kobinet) Am 18. September wird in Bad Kreuznach der sogenannte Parking Day stattfinden. Dieser Tag dient dazu, ein Hauptaugenmerk auf eine städtebaulich schwierige Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu richten. Das heißt Fußgänger, Menschen mit Beeinträchtigung, Fahrradfahrer und KFZ-Fahrer. Das Zentrum selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Bad Kreuznach will dabei seinen Fokus auf die Barrierefreiheit legen. Mithilfe von Spenden und öffentlichen Förderungen werden für die anliegenden Geschäfte Rampen aus bunten Klemmbausteinen erstellt.

Wie behinderte Menschen besser und barrierefrei gewarnt werden können

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Köln (kobinet) „Warnungen vor Unwetter, Großbränden oder anderen Gefahrenlagen müssen möglichst viele Betroffene erreichen – auch Menschen mit Beeinträchtigungen. Gerade sie kritisieren immer wieder, dass Warn-Apps nicht barrierefrei sind. Das soll sich ändern.“ So kündigt der Deutschlandfunk einen Beitrag zum Thema Katastrophenschutz und Barrierefreiheit an, der vor kurzem erschienen ist.

LVR-Beratungskompass gestartet

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Von A wie Allgemeine Beratung und Unterstützung für Menschen mit Behinderung, über B wie Blindengeld bis hin zu Z wie Zuständigkeiten: Der neue LVR-Beratungskompass bietet umfassende Informationen über die Leistungen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) aus Sicht des Bürgers oder der Bürgerin. Das Portal soll es Menschen mit und ohne Behinderung erleichtern, ihre Ansprechpersonen beim LVR oder bei Partnern des LVR zu finden.

BSK-Gespräch mit dem Pflegebeauftragten der Bundesregierung

Bild von der Videokonferenz des BSK zur Pflege
Videokonferenz des BSK zur Pflge
Foto: BSK

Berlin (kobinet) Ende August trafen sich Staatssekretär Dr. Andreas Westerfellhaus, seines Zeichens Bevollmächtigter der Bundesregierung für Pflege, Bernd Kronauer, Leiter der Geschäftsstelle des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege, Dieter Gronbach, Geschäftsstellenleiter des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) und Andrea Fabris, Referentin für Gesundheit und Soziales beim BSK, zu einem virtuellen Gespräch. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen standen die Probleme in der Pflege, die die Pandemie mit sich brachte, die Gewinnung und Haltung von Pflegefachkräften und die Entlastung von ehrenamtlich Pflegenden – speziell pflegende Angehörige – im Vordergrund.

Pflege zu Hause nicht weiter vernachlässigen

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

SOLINGEN (kobinet) Im Vorfeld der Bundestagswahl forderten die Verantwortlichen des Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen in Rahmen seiner Kampagne „Sozialer Aufschwung JETZT!“ am Wochenende in Solingen: „Gute Pflege JETZT!“ erneut, die Pflege zu Hause nicht weiter vernachlässigen. Mehr als 50 Gäste waren zu der VdK-Veranstaltung erschienen.

Stipendien für inklusives Klettern

Das Bild zeigt das  Emoji Inklusion - eine runde Fläche mit Kreisen verschiedener Farben
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

MÜNCHEN (kobinet) Im Rahmen seines Programms „Seilschafft Inklusion“ vergibt der inklusive Kletterverein „Ich will darauf“ deutschlandweit Stipendien für Vereine, soziale Träger und andere Akteure, die ein inklusives Kletterangebot für Menschen mit und ohne Behinderung in ihrer Stadt schaffen wollen. Seit elf Jahren sammelt dieser Verein Erfahrungen mit gemeinsamen Klettergruppen für Menschen mit und ohne Behinderung.

Wiebke Richter will sich im Bundestag für Inklusionsvorbehalt einsetzen

Wiebke Richter bei ihrer Online-Rede zur Kandidatur
Wiebke Richter
Foto: Wiebke Richter

Regensburg (kobinet) Das Stadtratsmitglied Wiebke Richter aus Regensburg wurde auf Platz 23 der bayerischen Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl gewählt und hat damit Chancen als Rollstuhlnutzerin im nächsten Bundestag vertreten zu sein. kobinet-Redakteur sprach mit ihr über ihren Wahlkampf und ihre Ziele. Sie will u.a. für einen Inklusionsvorbehalt streiten, wenn sie die Chance bekommt, im neuen Bundestag vertreten zu sein.

Mitbewohner*in für selbstbestimmte Wohngemeinschaft in Berlin gesucht

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Katrin und ihre Freundin Anja, beide um die 40, haben einige Jahre in Einrichtungen für behinderte Menschen gelebt und haben nun genug von den damit verbundenen Zwängen und Einschränkungen. Gern möchten sie zusammen mit einer weiteren Person in einer Wohngemeinschaft leben. Eine schöne große, barrierearme Wohnung in Berlin-Halensee haben die Beiden schon in Aussicht, aber die ist erstmal nur bis zum Jahresende für sie reserviert. Deswegen wird nun dringend ein/e Dritte/r im Bunde für ein selbstbestimmtes und lebendiges WG-Leben gesucht.

Enttäuschende Antwort der bayerischen Staatsregierung in Sachen Werkstätten

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

München (kobinet) Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sollen inklusive Beschäftigungsmodelle auf dem offenen Arbeitsmarkt und außerhalb von Werkstätten für behinderte Menschen in voller Übereinstimmung mit der UN-Behindertenrechtskonvention ausarbeiten und fördern. Eine entsprechende Entschließung hat das EU-Parlament im März dieses Jahres verabschiedet. Julika Sandt, sozialpolitische Sprecherin der FDP im bayerischen Landtag, hat dazu eine Anfrage an die bayerische Staatsregierung gerichtet und ist von der Antwort enttäuscht.

Lokführer-Streik behindert auch Behindertenverbände

Lichtsignal der Bahn, das Rot zeigt
Signal zeigt Halt
Foto: H.Smikac

Berlin (kobinet) Kaum haben einige Behindertenverbände begonnen, wieder erste Präsenzveranstaltungen durchzuführen, kommt ihnen nun der erneute Streik der Lokführer von Donnerstagfrüh bis kommenden Dienstag in die Quere. Viele behinderte Menschen, die an entsprechenden Veranstaltungen wie beispielsweise dem Gipfel zum Thema „Barrierefreier ÖPNV und Fernverkehr“ am 6. September in Berlin teilnehmen und mit der Bahn anreisen wollten, müssen nun ihre Teilnahme absagen.

Dobrindt gegen Rente mit 68, 69 oder 70

Alexander Dobrindt und Verena Bentele
Alexander Dobrindt und Verena Bentele
Foto: Jörg Koch

München (kobinet) Der Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl, Alexander Dobrindt, hat der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68, 69 oder 70 Jahre eine klare Absage erteilt: „Ich halte diese Ideen, die immer an dem Renteneintrittsalter schrauben und die regelmäßig in der Öffentlichkeit auftauchen, für relativ einfallslos“, sagte Dobrindt im Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele. Stattdessen plädierte er für das Konzept einer „Generationenrente“.

Licht aus und Spot an für Deaf Performance

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Was die Deaf Community in der Vergangenheit für die Teilhabe und Mitbestimmung gehörloser Menschen in der Musikwelt bedeutet und was sie in der Zukunft für die Deaf Performer*innen bringen soll, darum gehtl es bei der Online-Fachtagung „Spot an für Deaf Performance“ am 4. September 2021.

Niedersachsen startet Pilotbetrieb für digitale Verwaltungsleistungen

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung startet jetzt die Pilotphase für digitale Verwaltungsleistungen. Bisher waren für das Landesblindengeld (LBG) und Landesblindenfonds (LBF) noch Papierformulare auszufüllen. Bald können jedoch blinde Bürgerinnen und Bürger die Anträge für beide Leistungen komfortabel und barrierefrei per Computer oder über ein mobiles Endgerät über das Internet stellen.

Sozialverband VdK NRW stellte in Münster Forderungen zur Bekämpfung von Altersarmut vor

Das Foto zeigt den  Vorstand des VdK-Kreisverbands Münster mit VdK-Landesgeschäftsführer Thomas Zander
Vorstand des VdK-Kreisverbands Münster mit VdK-Landesgeschäftsführer Thomas Zander
Foto: VdK NRW

MÜNSTER (kobinet) Im Rahmen seiner Kampagne „Sozialer Aufschwung JETZT!“ macht sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen bei verschiedenen Aktionen für mehr Gerechtigkeit und Teilhabe stark. In diesem Zusammenhang und im Vorfeld der Bundestagswahl forderten die Verantwortlichen in Münster bei ihrem Kleinen Verbangstag: „Gute Rente JETZT!“.

Grad der Behinderung erklärt

REHADAT - Logo - blau, weiß, rote Rechtecke und Schriftzug REHADAT
REHADAT – Logo
Foto: REHADAT

KÖLN (kobinet) Knapp 10,4 Millionen Menschen haben sich in Deutschland bisher ihre Behinderung amtlich anerkennen lassen. Dabei legen die Versorgungsämter nach den „Versorgungsmedizinischen Grundsätzen“ die Auswirkung der Beeinträchtigung als Grad der Behinderung (GdB) in Zehnergraden von 20 bis 100 fest. In diesen „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden sich Tabellen mit einer Übersicht der möglichen Schädigungen sowie deren Einstufung. Im REHADAT-Erklärvideo wird gezeigt, wie der GdB beantragt werden kann.

6. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Zeichnung von Eileen Friesecke
Zeichnung von Eileen Friesecke
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) „In psychiatrischen Zusammenhängen werden Zwangsmaßnahmen und Zwangsmedikation unterbunden und durch Alternativen ersetzt.“ So lautet das sechste der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Eileen Friesecke von den Kellerkindern das sechste Gebot vorträgt.

Online-Austausch: Digitale barrierefreie Veranstaltungen planen und umsetzen

Ausschnitt einer Computertastatur
Tastatur
Foto: H.T.

Mainz (kobinet) „Digitale barrierefreie Veranstaltungen planen und umsetzen“, so lautet der Titel eines Online-Austausches, zu dem die LAG Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen Rheinland-Pfalz und das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL) für den 5. Oktober von 11:00 bis 14:00 Uhr über Zoom einladen.

Interview mit Jens Beeck zur Bundestagswahl

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Gut vier Wochen vor der Bundestagswahl hat der Deutsche Gehörlosen-Bund das mittlerweile dritte Interview über seine acht Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021 veröffentlicht. Nach Corinna Rüffer von den Grünen und Sören Pellmann von den LINKEN ist dieses Mal Jens Beeck von der FDP der Interviewpartner. Demnächst erscheinen noch die zwei letzten Interviews mit Wilfried Oellers von der CDU und Dr. Matthias Bartke von der SPD.

Workshop-Reihe zur Beantragung von Teilhabeleistungen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Teilhabe­leistungen – Wege der Antragsstellung“. So lautet der Titel einer dreiteiligen Workshop-Reihe zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung für Menschen mit Behinderung. Für die Workshop-Reihe, die am 4. September beginnt und von TUECHTIG – Raum für Inklusion – in Berlin durchgeführt wird, sind noch wenige Plätze frei, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am Wochenende am Rande der Peer Counseling Weiterbildung in Uder erfuhr.

Video-Kampagne #MeinWeg

IPC Logo
IPC Logo
Foto: Paralympic

Bonn (kobinet) Choose hard. Never easy – Unter diesem Motto hat der Deutsche Behindertensportverband (DSB) kurze Video-Clips zu den Athlet*innen des deutschen Paralympic-Teams erstellt. „Starke Bilder und Botschaften unterstreichen ihre sportlichen Leistungen“, heißt es dazu im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Momentaufnahme 226

Eine Schnecke auf dem grünen Blatt
Eine Schnecke
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Und das heilige Grün, der Zeuge des seligen, tiefen Lebens der Welt. (Friedrich Hölderlin)

Bayern setzt weiter auf Ausbau der Förderstätten

Wappen Bundesland   Freistaat Bayern
Wappen Bundesland Freistaat Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet) Menschen mit Behinderung sollen auch nach Meinung der Bayrischen Staatsregierung in der Mitte der Gesellschaft leben. „Mehr noch,“ betonte Sozialministerin Carolina Trautner in diesem Zusammenhang: „Es soll für uns alle eine Selbstverständlichkeit werden, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können“. Der Weg dorthin führt aus Sicht der Staatsregierung über eine regelmäßige Beschäftigung und Betreuung, was durch Förderstätten ermöglicht wird, indem sie Menschen mit schwerer Behinderung betreuen und fördern, für die ein Besuch in einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht oder noch nicht möglich ist.