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Neue Einschätzungskriterien zur Corona-Pandemie geplant

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Die geplante Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz als zentralem Maßstab für die Verhängung von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 ist bei Sachverständigen im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages auf breite Zustimmung gestoßen. Es gab jedoch auch Forderungen nach einer weitergehenden Differenzierung als dies bislang von der Bundesregierung und den Koalitionsfraktion geplant ist. Darüber berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

"Ursprünglich sollte Paragraf 28a Infektionsschutzgesetz (IfSG) dahingehend geändert werden, dass sich die Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus an der Hospitalisierungsrate ausrichten. Ein Änderungsantrag von Unions- und SPD-Fraktion sieht nun als Kriterien eine nach Altersgruppen aufgeschlüsselte Sieben-Tage-Inzidenz, die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und die Entwicklung der Impfquote vor", heißt es in dem Bericht von Heute im Bundestag.

Während nach neuen Kriterien zur Einschätzung der Pandemie und für entsprechende Maßnahmen zu deren Einschränkung gesucht wird, befinden wir uns mittlerweile auch in Deutschland in der sogenannten vierten Welle. Das Robert Koch-Institut meldet seit einigen Wochen fast nur ansteigende Inzidenzwerte und auch heute am 2. September vermeldet das Institut mit 13.715 Corona-Neuinfektionen einen Anstieg im Vergleich zu Donnerstag vergangener Woche, als 12.626 Neuinfizierte gemeldet wurden. Die Zahl der Menschen, die derzeit in Kliniken intensivmedizinisch behandelt werden, hat mittlerweile die Marke von 1.100 überschritten, fast 600 davon müssen beatmet werden.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sorvw24


Lesermeinungen


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Marion
02.09.2021 15:12

Stand Spahn da nicht schon in der letzten Woche mehrfach im Rampenlicht der Medien und gab es da nicht Kritik aus der Opposition?

Es wäre interessant, hier in dem Artikel vielleicht die gesamte Debatte der letzten Woche mit zu erwähnen, denn aus dem Beitrag des Deutschen Bundestags, werden die Hintergründe und Motive nicht ersichtlich, die aber gerade für eine Bewertung sehr ausschlaggebend sind.