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Inklusion im Kommunalwahlkampf kaum zu finden

schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück bemängelt, dass das Thema Inklusion im aktuellen Kommunalwahlkampf augenscheinlich gering geschätzt wird und kaum eine Rolle spielt. Sowohl in den Programmen der Osnabrücker Parteien als auch der Oberbürgermeisterkandidaten findet dieses Thema kaum statt. Dabei ist aus Sicht der Lebenshilfe Osnabrück der Wandel zu mehr Inklusion insbesondere in Pandemiezeiten eines der drängendsten Themen einer funktionierenden Stadtgesellschaft.

„Wir stellen uns vor, es ist Kommunalwahlkampf – und das Thema Inklusion findet nicht statt“, bringt es der Osnabrücker Lebenshilfe-Vorsitzende Franz Haverkamp auf den Punkt. Dabei wird gerade vor Ort, in den Städten und Gemeinden, das Thema Inklusion erlebbar. „Wenn aber Menschen mit Behinderung und deren Angehörige erleben, dass das Thema gerade im Wahlkampf praktisch nicht auftaucht, dann ist das einmal mehr sehr bitter.“ Konzepte und Ideen, wie die Inklusion in Osnabrück vorangetrieben werden kann, seien sowohl die Parteien als auch die OB-Kandidaten schuldig geblieben. Mehr als die Erwähnung des Wortes Inklusion sei in den jeweiligen Programmen kaum zu finden.

Dabei wäre es nach Meinung dieses Verbandes ein Leichtes gewesen, eigene Ideen beispielsweise an die #OrteFürAlle-Kampagne von Aktion Mensch anzudocken. Aktion Mensch habe, so betonen Verbandsvertreter, die sehr öffentlichkeitswirksame TV-Kampagne ganz gezielt im Vorfeld der Bundestagswahl gestartet – mit dem Ziel, sehr plakativ auf die sichtbaren Barrieren für Menschen mit Behinderung hinzuweisen

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