
Foto: ZDF
Berlin (kobinet) Packende Unterhaltung im Dienste der Aufklärung – so der Deutsche Gehörlosenbund über den Film „Du sollst hören“, der gestern im ZDF ausgestrahlt wurde.

Berlin (kobinet) Packende Unterhaltung im Dienste der Aufklärung – so der Deutsche Gehörlosenbund über den Film „Du sollst hören“, der gestern im ZDF ausgestrahlt wurde.

NEW YORK (kobinet) Nach den neuesten öffentlich gewordenen Daten stirbt auf der Erde etwa alle vier Sekunden ein Mensch an Hunger. 238 internationale und lokale Nichtregierungsorganisationen fordern angesichts dieser schockierenden Tatsache die Staats- und Regierungschefs auf, bei der 77. UN-Generalversammlung Maßnahmen zu beschließen, um die sich zuspitzende weltweite Hungerkrise zu bekämpfen.

Wiesbaden (kobinet) Zum 1. Januar sollte der öffentliche Personennahverkehr in Deutschland eigentlich barrierefrei nutzbar sein. Dass es dafür in Hessen noch einiges zu tun gibt, um einen barrierefreien Nahverkehr und dies speziell im Busverkehr zu gewährleisten, das geht aus einer Antwort des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auf eine Kleine Anfrage von Dr. Stefan Naas von der FDP hervor. Zum Stichtag 1. Januar 2022 waren in Hessen demnach lediglich 41,4 Prozent der Bushaltestellen vollständig barrierefrei oder weitgehend barrierefrei (mit erschwerter Benutzbarkeit) ausgebaut.

Frankfurt am Main (kobinet) Wie in jedem Museum, ist es auch im DIALOGMUSEUM in Frankfurt üblich, eine kleine Nachricht im Gästebuch hinterlassen zu können. Meistens liegt zu diesem Zweck ein Buch in der Nähe des Ausgangs. Hier kann man mit einem Stift auf dem Papier einige Zeilen hinterlassen. Doch dabei entsteht ein Problem für blinde und sehbehinderte Menschen. Es gestaltet sich schwierig handschriftlich Notizen zu machen oder die Kommentare der anderen Besucher*innen zu lesen. Ohne Hilfe ist das oft nicht möglich. Auch für blinde und sehbehinderte Guides, die gerne das Feedback zu ihren Führungen hören möchten, bieten herkömmliche Gästebücher keine Möglichkeiten das Geschriebene ohne Hilfe zu erfahren. Um dieses Problem zu lösen, hat das DIALOGMUSEUM gemeinsam mit MESO Digital Interiors ein barrierefreies Gästebuch entwickelt. Das ist für das NETZWERK ARTIKEL 3 eine gute Nachricht zur Inklusion.

Wien (kobinet) „Am 28. September wird österreichweit für die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen demonstriert. Auslöser für die Entscheidung zum öffentlichen Protest war der völlig ungenügende Nationale Aktionsplan (NAP) Behinderung, der am 6. Juli 2022 vom Ministerrat – trotz massiver Kritik von Interessenvertretungen von und für Menschen mit Behinderungen – beschlossen wurde“, erläutert der Österreichische Behindertenrat den Aufruf zur Demo, auf den der Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam macht.

Berlin (kobinet) Diese Woche bei radioeins gibt es „Eine Stunde täglich inklusives Programm für Menschen mit und ohne Behinderung“.

Berlin (kobinet) Die wahre Kunst der Erinnerung ist die Kunst der Aufmerksamkeit. (Samuel Johnson)

Frankfurt am Main (kobinet) Auch wenn es seit vielen Jahren vielfältige Anstrengungen gibt, mehr Bücher für blinde und sehbehinderte Menschen barrierefrei zugänglich zu machen, hält sich dieses Angebot im Vergleich zu den vielen bereits veröffentlichten und stetig neu erscheinenden Büchern immer noch in Grenzen. Daher ist es umso wichtiger, sich über vorhandene gute Hörbücher, in Brailleschrift übertragene Bücher sowie über E-Books zielgerichtet auszutauschen. Deshalb ist die Bücherwurmgruppe, die von der Frankfurterin Sabine Lohner vor über zwei Jahren als WhatsApp-Gruppe gestartet wurde, für das NETZWERK ARTIKEL 3 eine gute Nachricht zur Inklusion.

DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat Beate Bettenhausen auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin zu seiner neuen Vorsitzenden gewählt. Die bisherige Vorsitzende des bvkm, Helga Kiel, wurde am Tag zuvor auf einer richtungsweisenden Fachtagung verabschiedet. Bei dieser Tagung nahmen auch der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, die Präsidentin des Deutschen Caritas-Verbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, und der Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock teil.

Hamburg (kobinet) Im Herzen Hamburgs, auf dem Spielbudenplatz, findet am 1. Oktober das Open-Air-Festival „Kultur Alive – Grenzen sind relativ“ als Auftakt einer Reihe bundesweiter Veranstaltungen des Vereins Grenzen sind relativ im Rahmen von Public Events statt. Die Veranstalter freuen sich auf gute Musik, Kunst, Begegnungen und natürlich auf die Zuschauer*innen, die und die Mitwirkenden. Der Eintritt ist kostenfrei. Neben einem vielseitigen Bühnen-Programm wird es eine Network-Area sowie interaktive Erlebniswelten geben, zu denen man sich noch anmelden kann.

BERLIN (kobinet) Die Ausstellung „überZEUGEN Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ ist noch bis zum 25. September im Kiezbüro Catrin Wahlen (MdA) in Berlin in der Karl-Kunger-Strasse 69 zu sehen. Im Rahmen der Finissage schließt diese Ausstellung dann mit einer Podiumsdiskussion.

Hannover (kobinet) Am 9. Oktober findet die Landtagswahl in Niedersachsen statt. Der Deutsche Schwerhörigenbund Landesverband Niedersachsen hat hierzu etliche Wünsche an die niedersächsischen Parteien in Form von Wahlprüfsteinen erarbeitet. Sie wurden an die Parteien mit der Bitte um Kenntnisnahme und Beantwortung versendet. Der Landesverband Niedersachsen erhofft sich davon, dass Politik und Gesellschaft hierdurch mehr Kenntnisse über Probleme und Bewältigungsmöglichkeiten bei Schwerhörigkeit und Ertaubung erhalten, beachten und umsetzen.

HANNOVER (kobinet) Das Land Niedersachsen will weiterhin inklusive Projekte fördern. Dazu wurde jetzt die Förderrichtlinie dieses Bundeslandes um zwei Jahre verlängert. Projekte rund um Inklusion, Partizipation und Bewusstseinsbildung können nun für zwei weitere Jahre vom Land gefördert werden.

STUTTGART (kobinet) Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein bringen heute einen Antrag zum Inflationsausgleich für Krankenhäuser, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen in den Bundesrat ein. Der Paritätische Baden-Württemberg fordert nachdrücklich, dass soziale Einrichtungen und Dienste, die über das Land beziehungsweise. die Kommunen finanziert werden, ebenfalls bei der Forderung zum Ausgleich der Mehrkosten berücksichtigt werden.

Berlin (kobinet) Am Dienstag, dem 27. September 2022, wird der 20. Deutsche Hörfilmpreis im Rahmen einer festlichen Gala in den BOLLE Festsälen am Spree-Bogen in Berlin verliehen. Moderator des Abends ist wieder Filmexperte Steven Gätjen. Zum zwanzigjährigen Jubiläum gibt es ein besonderes musikalisches Highlight: Regener Pappik Busch interpretieren Jazzklassiker in ihrem eigenen Sound neu, wie es in einer Presseinformation des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) heißt.

Berlin (kobinet) Einen Fachtag mit dem Titel: „Inklusives Arbeiten – Vom Rechtsanspruch in die Realität“ führt der Paritätische Gesamtverband am 25. Oktober von 10:00 – 17:00 Uhr in Berlin durch. „Das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben ist ein Menschenrecht. Dieses Recht schließt die Möglichkeit ein, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die frei gewählt wird. Allerdings haben Menschen mit Beeinträchtigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oftmals geringe Chancen auf Beschäftigung. Das muss sich ändern“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

BERLIN (kobinet) Wenn es bisher um Erfahrungen und Meinungen beim Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland ging, dann war in dem Zusammenhang häufig vom Sozialberater Dennis Riehle zu lesen. Der Konstanzer Autor und Sozialberater ist nun offiziell zum Pressesprecher des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland ernannt worden. Er betreut damit die Öffentlichkeitsarbeit einer der größten Dachorganisationen, die sich für die Belange von Menschen mit Handicap einsetzen.

Bonn (kobinet) „Des einen Leid ist des anderen Freud.“ Dieses Sprichwort trifft derzeit die Situation im Bereich der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs) recht gut. Mittlerweile sind die Anträge für die ca. 500 ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) beschieden, die ab dem 1. Januar 2023 geförderte Beratungsstellen betreiben können. Dabei wird es auch eine Reihe von neuen Beratungsstellen geben, die nun hoffentlich auf der Suche nach behinderten Beschäftigten für die Beratung im Sinne des Peer Counseling sind. Eine Information des Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker (AG-S SBA) kann daher für die Träger der zukünftigen EUTBs sehr interessant sein. Ergänzend zu den örtlichen Arbeitsagenturen und Jobcentern unterstützt der Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker (AG-S SBA) nämlich bundesweit schwerbehinderte Akademiker*innen bei der Stellensuche und Arbeitgeber*innen bei der Suche nach entsprechenden Beschäftigten.

Bremen (kobinet) Rund 4,8 Millionen Menschen kümmern sich in Deutschland um kranke und pflegebedürftige Angehörige – zumeist Frauen, aber auch Männer, Kinder und Jugendliche. Pflegende Kinder und Jugendliche, sogenannte „Young Carer“, sind junge Menschen, die regelmäßig pflegebedürftigen Familienmitgliedern mit psychischen und körperlichen Erkrankungen oder Behinderungen helfen bzw. diese pflegen. Von hauswirtschaftlichen oder administrativen Aufgaben, Betreuungsleistungen für jüngere Geschwister über pflegerische bis hin zu medizinischen Tätigkeiten übernehmen sie damit vergleichbare Leistungen wie erwachsene pflegende Angehörige. Dies geht aus einem Antrag der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE der Bremischen Bürgerschaft hervor, mit dem pflegende Kinder und Jugendliche im Land Bremen besser unterstützt werden sollen.

Düsseldorf (kobinet) Am Samstag, den 17. September, zeigt das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf von 13 bis 14 Uhr auf der Rehacare in Düssseldorf – der weltweit größten Fachmesse für Rehabilitation und Pflege – eine Ausstellung zum Persönlichen Budget und lädt zu einer Diskussionsrunde ein. Die Veranstaltung findet im Treffpunkt Rehacare in Halle 6, Stand E 25, statt. Das Persönliche Budget ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung, ihre Hilfebedarfe individuell zu planen und zu organisieren. In einem Impulsvortrag stellt das KSL Düsseldorf das Persönliche Budget vor.

DÜSSELDORF (kobinet) Die bisher von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakete reichen nach Einschätzung des VdK in Nordrhein-Westfalen nicht aus. Preise für Lebensmittel und Energie, Verbesserungen beim Wohngeld sowie die Energiekostenpauschale für Rentnerinnen und Rentner sind aus Sicht dieses Verbandes richtige Entscheidungen. Zugleich verweist der VdK auf die Eigenanteile für die stationäre Unterbringung sowie auf jene und 350.000 Bürgerinnen und Bürger dieses Bundeslandes, welche Angebote der Tafel nutzen müssen. Aus all dem leitet der VdK seine Forderung nach einem Lebenslagenpaket in Zeiten der Krise ab.

BERLIN (kobinet) Wenn die Bundesregierung heute das neue Bürgergeld verabschiedet, dann wird der damit verbundene Betrag nach Einschätzung des Sozialverbandes Deutschland (SOvD) dennoch nicht ausreichen. Der Regelsatz des neuen Bürgergeldes soll nach den Plänen des Bundessozialministeriums für alleinstehende Erwachsene 502 Euro im Monat betragen. Somit würden diese Personen ab dem 1. Januar 2023 also 50 Euro mehr als nach dem bisherigen Hartz-Vier-Satz erhalten.

Berlin (kobinet) Von vielen wahrscheinlich unbemerkt sind im Entwurf eines Achten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze auch einige Regelungen in Sachen Barrierefreiheit vorgesehen. In Artikel 25 auf Seite 58 des am 31. August 2022 vom Bundeskabinett verabschiedeten und in den Bundestag eingebrachten Gesetzentwurfs finden sich eine Reihe von Regelungen zur Änderung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes. Während diese lediglich darauf abzielen, bisher nicht EU-konforme Regelungen umzusetzen, fordert die LIGA Selbstvertretung die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, diese Chance der Gesetzesänderungen dafür zu nutzen, endlich private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit zu verpflichten. Da dies im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, könnten die Bundestagsabgeordneten mit entsprechenden Änderungsanträgen dieses Versprechen noch in diesem Jahr einlösen, anstatt dieses auf die lange Bank zu schieben.

Köln (kobinet) „Gesetzentwurf für Triage: Wer wird gerettet? Wer nicht?“ So lautet der Titel eines knapp neunminütigen Beitrags des Deutschlandfunks zur aktuellen Diskussion um den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Nichtdiskriminierung im Falle einer Triage.

München (kobinet) Die Münchner inklusive Arbeitswelt (kurz MiA genannt) startete am 13. September ihren 1. Kurs zur Vorbereitung und Qualifizierung für den allgemeinen Arbeitsmarkt. Insgesamt sieben junge Erwachsene mit kognitiver Beeinträchtigung werden in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Hauswirtschaft und Hausmeisterei geschult und „ausgebildet“. Die Qualifizierung dauert insgesamt 27 Monate. Nach einer 4-monatigen Grundqualifizierung in der MiA-Akademie werden die jungen Teilnehmer*innen in Partnerbetrieben durch ein individuelles und passgenaues Mentor*innensystem weiter unterstützt und begleitet.

Trier (kobinet) Im Rahmen ihrer Masterarbeit möchte Laura-Jane Bur den Einfluss der Inklusion körperlich beeinträchtigter logopädischer Fachkräfte auf deren Zufriedenheit im professionellen Umfeld untersuchen. Hierfür hat die Studentin einen Fragebogen ins Internet eingestellt. Sie hofft, dass sie Unterstützung bei ihrem Vorhaben durch möglichst viele Antworten bekommt.

DÜSSELDORF (kobinet) Das nordrhein-westfälische Kabinett hat heute die Siebte Verordnung zur Änderung der Anerkennungs- und Förderungsverordnung (AnFöVO) beschlossen. Die bereits im März 2020 eingeführten Ausnahmenregelungen im Bereich Anerkennung und Förderung für Pflegebedürftige in häuslicher Pflege gelten damit weiter bis zum 31. Dezember 2023.

MÜNCHEN (kobinet) Die Hochschule Ismaning arbeitet am Forschungsprojekt „Familiensport inklusiv“ mit einem breiten Netzwerk daran, Familien mehr Inklusion im und durch Sport zu ermöglichen. Dieses besteht aus den unterschiedlichsten Akteuren des Behindertenbreiten- und Freizeitsports. Ziel des Projekts ist es, Familiensport auch für Familien mit Kindern mit Behinderung zeitgemäß zu denken.

Bonn (kobinet) Sollen junge Menschen eine soziale Pflichtzeit absolvieren? Diese Frage treibt die Gesellschaft um. Wie viel Ehrenamtliche mit ihrem sozialen Engagement für den Zusammenhalt leisten, zeige sich in den von der Aktion Mensch geförderten Projekten in ganz Deutschland. Der Wille zu sozialem Engagement sei da. Laut einer Studie der Aktion Mensch aus dem Jahre 2020 ist es 58 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen wichtig, sich persönlich in der Freizeit – auch im Rahmen eines freiwilligen Jahres – zu engagieren. Insbesondere die Gruppe der 14 bis 17-Jährigen legt mit 63 Prozent einen hohen Wert auf Engagement, heißt es vonseiten der Aktion Mensch zur aktuellen Diskussion.

Bad Segeberg (kobinet) „Wie Ilja Seifert die Behindertenpolitik prägte“, so hat Sascha Lang, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die aktuelle Ausgabe des Podcast getitelt. In der aktuellen Episode blickt Sascha Lang mit seinen Gästen André Nowak und Ottmar Miles Paul auf das Leben und Tun von Ilja Seifert zurück, der am 10. September verstorben ist.

Hamburg (kobinet) Im September gibt es einige Filmbeiträge von der Thematik Cochlea Implantat, Identität, Kommunikation, Bildung, Inklusion, Deutsche Gebärdensprache bis hin zur Ethikfrage Richtung Paradigmenwechsel. Darauf weist die Inklusionsbotschafterin Ines Helke hin.

Berlin (kobinet) „Grüne gegen Triagegesetzentwurf: Behandlungsplätze sollen ausgelost werden“, so titelt das Redaktionsnetzwerk Deutschland (rnd) einen Bericht über die Position der Grünen zu einem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zu Regelungen im Falle einer Triage, mit dem sich der Deutsche Bundestag im Herbst befassen wird. Dieser Gesetzentwurf stößt dem Bericht zufolge bei den Grünen auf Kritik, so dass sie einen anderen Weg vorschlagen.

Berlin (kobinet) Am 9. September führte der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) in Berlin seine diesjährige Veranstaltung in der Reihe „BSK im Dialog“ zum Thema „Barrierefreie Umwelt – was braucht es dafür vom Bund?“ durch. Mit dabei waren Jens Beeck (FDP) und Stephanie Aeffner (Bündnis 90/Grüne), die sich den den Fragen der Zuschauenden stellten, wie es in einem Bericht über die Veranstaltung heißt, den Peter Reichert vom BSK den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Marburg (kobinet) „Endstation Triage – Probleme der Priorisierung und ihre Gefahren für Menschenrechte“, so lautet der Titel einer Podiumsdiskussion mit Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen in Marburg und online, zu der die Humanistische Union am Samstag, den 17. September von 9:00 bis 13:00 Uhr einlädt.

BERLIN (kobinet) Im parteipolitischen Streit um die Fortführung des 9-Euro-Tickets gibt es nach Einschätzung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Sozialverbandes Deutschland (SOvD) Bewegung. Die Ampelkoalition im Bund hat in ihrem dritten Entlastungspaket für die Fortsetzung des 9-Euro-Tickets wenig konkrete Hinweise gegeben. So fordert dieser Landesverband des SOvD jetzt, für das 9-Euro-Ticket „grünes Licht“ für die Nachfolge durch ein 29-Euro-Ticket zu geben.

Berlin (kobinet) Die inklusive Gestaltung von Stadtraum und Wohnungen leistet einen bedeutenden Beitrag zur eigenständigen Lebensführung von Menschen mit Behinderungen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, hat daher gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer sowie den Architektenkammern Berlin und Brandenburg zur heutigen Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ eingeladen. Schwerpunktthema der Konferenz, bei der u. a. die Bundesbauministerin Klara Geywitz die Anwesenden begrüßte, war die Auswirkung von Barrierefreiheit auf die Baukosten.

STUTTGART (kobinet) Der Sozialverband VdK in Baden-Württemberg kritisiert hohe Eigenanteile der Heimbewohner, fordert eine Rückkehr zur Investitionskosten-Förderung und mahnt auch bei häuslicher Pflege dringenden Reformbedarf an. Diese Forderungen hat der Verband zusammen mit 100.000 Unterschriften an das Sozialministerium des Landes übergeben.

WIEN (kobinet) In der aktuellen Sendung widmet sich das Team von „barrierefrei aufgerollt“ dem Zusammenhang von Braille-Schrift und Inklusion. Die Radio-Macher des Projektes „barrierefrei aufgerollt“ des BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben zeigen, dass die von dem Franzosen Lois Braille geschaffene tastbare Punktschrift eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass blinde und sehbehinderte Menschen Zugang zu Bildung bekommen.

Krefeld (kobinet) Während es heute gesetzliche Regelungen und mehr öffentliches Bewusstsein zu Assistenzhunden gibt, war für Michael Knuffmann aus Krefeld vieles davon Neuland, als er sich vor knapp 15 Jahren daran machte, sich einen Assistenzhund zu suchen. Nun erhielten die kobinet-nachrichten vom Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) die traurige Nachricht, dass Michael Knuffmann am 5. September gestorben ist. Damit verliert die Behindertenbewegung einen weiteren Streiter für die Selbstbestimmung behinderter Menschen.

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) rechnet mit einem Regelsatz von 502 Euro, den Empfänger*innen des zukünftigen Bürgergeldes erhalten sollen. Hierzu erklärt der Sozialberater des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD), Dennis Riehle: „Berechnet man den Bedarf angesichts der derzeitigen Lage objektiv, müssten es monatlich 650 Euro sein, die stets zeitnah an die Preisentwicklung gekoppelt werden. Allerdings setzen wir uns ohnehin für eine alternative und gleichzeitig bedingungslose Existenzsicherung ein“.