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VdK fordert Lebenslagenpaket in Zeiten der Krise

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Die bisher von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakete reichen nach Einschätzung des VdK in Nordrhein-Westfalen nicht aus. Preise für Lebensmittel und Energie, Verbesserungen beim Wohngeld sowie die Energiekostenpauschale für Rentnerinnen und Rentner sind aus Sicht dieses Verbandes richtige Entscheidungen. Zugleich verweist der VdK auf die Eigenanteile für die stationäre Unterbringung sowie auf jene und 350.000 Bürgerinnen und Bürger dieses Bundeslandes, welche Angebote der Tafel nutzen müssen. Aus all dem leitet der VdK seine Forderung nach einem Lebenslagenpaket in Zeiten der Krise ab.

Die explodierenden Preise für Lebensmittel und Energie wirken sich in Nordrhein-Westfalen besonders hart aus. „Die Krise trifft hier auf eine hohe Armutsquote und einen großen Niedriglohnsektor“, erklärte der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge heute bei einem Pressegespräch in Düsseldorf. „Von Gering- und Normalverdienern, über Ältere und Pflegebedürftige, bis hin zu Menschen, die Unterstützungsleistungen beziehen: Die Rekord-Inflation schraubt sich bis in die Mitte der Gesellschaft – und birgt sozialen Sprengstoff!“

Die geplanten Verbesserungen beim Wohngeld und die vom VdK geforderte Energiekostenpauschale für Rentnerinnen und Rentner seien demnach zwar richtige Entscheidungen der Ampel-Koalition. „Um Vertrauensverluste in die Handlungsfähigkeit der Demokratie zu vermeiden, müssen aber auch das Land und die Kommunen ihrer Verantwortung im Rahmen der Daseinsvorsorge und der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse nachkommen“, mahnte Horst Vöge.