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Informationen zur Landtagswahl in Niedersachsen

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Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Am 9. Oktober findet in Niedersachsen die nächste Landtagswahl statt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, die Lebenshilfe Niedersachsen, der niedersächsische Blinden- und Sehbehindertenverband sowie der Behindertensportverband Niedersachsen haben dazu eine Wahlhilfebroschüre in Leichter Sprache herausgebracht.

Klappe Auf war sehr erfolgreich

Gruppenbild des gesamten Ensembles auf der Bühne
Gruppenbild der Preisträger, der Jury und des KLAPPE AUF! Teams
Foto: Klappe Auf! – Lena Kunz

BERLIN (kobinet) Die rundum gelungene fünfte Ausgabe des KLAPPE AUF! Kurzfilmfestivals hatte gestern mit der Preisverleihung ihren krönenden Abschluss gefunden. Nach einer pandemiebedingten Pause von fast drei Jahren konnte endlich wieder Kino als gemeinsames und vor allem für alle Menschen barrierefreies Erlebnis genossen werden.

Neuer Wegweiser der BAR zu Rehabilitation und Teilhabe

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Foto: Susanne Göbel

Frankfurt (kobinet) Auf einen neuen Wegweiser der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) zu Rehabilitation und Teilhabe weist Henry Spradau hin. Die BAR habe damit eine neue Informationsbroschüre herausgebracht, die über das komplexe Reha-System informiert. Die Voraussetzungen und Verfahren der Reha seien komplex und nicht für alle Betroffenen ohne weiteres verständlich. Daher komme es laut Henry Spradau darauf an, die Bedarfe von Rehabilitanden, die konkreten Lebenssituationen von Menschen mit Behinderungen mit ihren besonderen Gegebenheiten, den gesetzlichen Voraussetzungen und Anforderungen und den vielfältigen und einzelfallbezogenen Aufträgen der verschiedenen Träger der Rehabilitation anschaulich deutlich zu machen.

VdK: 1. September wird zum Doomsday für Pflegebedürftige

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der 1. September ist Stichtag für die Tariftreueregelung. Ab diesem Zeitpunkt dürfen ambulante Pflegedienste und Pflegeheime nur noch einen Versorgungsvertrag erhalten, wenn sie ihren Mitarbeiter*innen einen Tariflohn bezahlen oder ein regionalübliches Entgelt. Der VdK Deutschland kritisiert, dass viele Träger von Einrichtungen und Dienste-Anbieter die dadurch entstehenden Kosten an die Pflegebedürftigen weiterreichen und diese zusätzlich belasten. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Der 1. September wird zum Doomsday für Pflegebedürftige. Denn die Preissteigerungen für Pflegeleistungen sind immens, sie liegen bei 30 bis 40 Prozent.“

Eine Minute für Inklusion von Oliver Straub

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Mainz (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, hat sich auch der Aktivist und Peer Berater Oliver Straub mit einer kurzen Videobotschaft unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ zu Wort gemeldet. Umfassende Barrierefreiheit, der Abbau von Sonderwelten und die Verankerung der Inklusion in den Köpfen sind zentrale Punkte seiner Vision für eine inklusive Gesellschaft 2030.

Geschichte der Evangelische Stiftung Alsterdorf

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
V.l.n.r. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
Foto: Evangelische Stiftung Alsterdorf

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Journalistin Hertha-Margarethe Kerz hat sich intensiv mit der Geschichte der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg beschäftigt. Dabei geht sie in ihrem, den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichtung bereit gestellten Bericht, auch auf die aktuelle Situation und die Pläne für die Zukunft ein.

Buch: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom

Buchcover: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom
Buchcover: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom
Foto: Manuela Kinzel Verlag

Kassel (kobinet) „Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom“, so lautet der Titel eines neu erschienenen Buches von Sieglinde G. „Eine Juristin, bei der im Alter von 38 Jahren die Diagnose Asperger-Syndrom gestellt wurde, legt in ihrem Buch authentisch und offen ihre Schwierigkeiten, Besonderheiten und auch Vorteile des Asperger-Daseins dar, die sie auf ihrem bisherigen Lebensweg begleitet haben. Es werden tiefe Einblicke in das Innere eines Aspies gewährt und insbesondere auch die Denkweise wird anhand von alltäglichen Beispielen plastisch geschildert“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches, das im Juli 2022 im Manuela Künzel Verlag erschienen ist und 16 Euro kostet.

Nicht Wohlstandsverlust sondern Armut

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
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Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Die Wirtschaftsweisen warnen vor einem harten Winter und befürchten einen massiven Wohlstandsverlust in Deutschland. Dem widerspricht der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland und stellt fest: Da geht es nicht um Wohlstandsverlust, sondern um Armut !

Hilfe mit Hürden für Geflüchtete

Bild von Anja H.
Bild von Anja H.
Foto: privat

München (kobinet) Emine Kalali arbeitet im von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) „Welcome All! Engagement und Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen und ihre Familien fördern und vernetzen“. Zusammen mit Handicap International betreibt die ISL die Datenbank www.hilfsabfrage.de. Eminie Kalali hat den kobinet-nachrichten einen Bericht mit einem Interview mit einer Frau aus München zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, der zeigt, welch große Hilfe geleistet wird, aber auch welche Herausforderungen damit zum Teil verbunden sind.

Randgruppenkrawall am 17. September um 14:00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz

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Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Am 17. September startet um 14:00 Uhr mit dem Randgruppenkrawall die nächste Protestveranstaltung auf dem Münchner Marienplatz. „Die Welt schaut an diesem Tag wieder auf München und das Oktoberfest. Uns übersieht man häufig und deshalb werden wir erneut LAUT und SICHTBAR, um auf unsere Diskriminierung und die zahlreichen Probleme aufmerksam zu machen”, teilt Patricia Koller, die Veranstalterin der Randgruppenkrawall Behindertenproteste und Vorsitzende des Behindertenverband Bayern e.V. mit.

Warten auf die Bescheide

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Seit 1. Januar 2018 gibt es in Deutschland die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs). Die über 500 Beratungsstellen, in denen die Peer-Beratung eine wichtige Rolle spielt, wurden 2016 im Bundesteilhabegesetz verankert und werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert. Voraussichtlich diese Wochen sollen die Bescheide für die weitere Förderung der EUTBs versandt werden. Damit entscheidet sich, welche Beratungsstelle mit welchen Ressourcen für die nächsten sieben Jahre ihre Arbeit fortsetzen können und welche so nicht mehr. Spannung ist also in diesen Tagen landauf landab bei den EUTBs angesagt.

Eine Minute für Inklusion von Esther Junghanns: Selbstbestimmt und selbstverständlich

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Trier (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, wurden kurze Videoclips unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ entwickelt und in den sozialen Medien verbreitet. In einer Video-Botschaft unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion: Selbstbestimmt und selbstverständlich!“ betont die Peer-Beraterin beim Verein Sozialhummer, Esther Junghanns, wie wichtig es ist, dass ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen selbstverständlich ist.

Urlaub im barrierefreien Strandkorb genießen

Barrierefreier Strandkorb in Warnemünde
Barrierefreier Strandkorb in Warnemünde
Foto: Aktion Mensch

Warnemünde (kobinet) „Die Füße in den Sand stecken und den Blick aufs Meer genießen – das ist in Rostock jetzt endlich auch bequem für Rollstuhlfahrer*innen möglich. Der barrierefreie Strandkorb ist über Rampen erreichbar und hat einen extra Stellplatz für den Rollstuhl. Dank der Förderung durch die Aktion Mensch wird so auch der Urlaub barrierefrei“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Momentaufnahme 273

Ein Wanderer schaut von oben auf den Comer See
Como, Italien
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nicht in die Ferne, in die Tiefe sollst du reisen. (Ralph Waldo Emerson)

Spieler von Werder Bremen stellen sich mit Gebärden vor

Vereinlogo: Werder Bremen
Vereinslogo: Werder Bremen
Foto: SV Werder Bremen

Bremen (kobinet) Die Fußballer von Werder Bremen haben am vergangenen Wochenende durch ihren Sieg mit drei Toren in den letzten Minuten bei Borussia Dortmund geglänzt. Wenn diese heute am 28. August im Bremer Weser-Stadion gegen Eintracht Frankfurt antreten, glänzen diese auch damit, dass sie sich mit eigens für sie entwickelten Gebärden vorstellen. Mit einem Finger an der Oberlippe, einer flache Hand auf Höhe der Stirn oder einem angedeuteten Rauschebart: Die Werderaner Jens Stage, Marvin Ducksch, Oliver Burke und all ihre Teamkollegen gibt es bei Heimspielen des SV Werder Bremen in dieser Saison auch als Gebärden auf der Leinwand zu sehen.

Triage-Gesetz – Bundesregierung bleibt dabei: Die Schwächeren werden geopfert

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) „Der am 24. August vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf zu einem ‚Triage‘-Gesetz verfehlt völlig sein selbst gestecktes Ziel, die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umzusetzen.“ Zu dieser Einschätzung kommt das NETZWERK ARTIKEL 3 und kritisiert, dass die vielen Hinweise und Verbesserungsvorschläge aus den Stellungnahmen und der mündlichen Anhörung nur marginal umgesetzt wurden. Das Bundesverfassungsgericht hatte den Gesetzgeber im Dezember 2021 aufgefordert, behinderte Menschen im Fall einer Triage, also bei der Zuteilung knapper intensivmedizinischer Ressourcen, vor Diskriminierung zu schützen.

Eine Minute für Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von Katrin Langensiepen

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Mainz (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, wurden kurze Videoclips unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ entwickelt. In einer Video-Botschaft äußert sich Katrin Langensiepen, Mitglied des Europäischen Parlaments, zum Thema „inklusiver Arbeitsmarkt 2030“.

Eskalationsspirale in Ukraine-Krieg

Foto zeigt Paddler unterwegs zur Spree
Paddler auf dem Landwehrkanal im Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Kreml-Chef Putin hat eine Aufstockung seiner Truppen angeordnet.. Der ukrainische Präsident schwor sein Volk auf einen Sieg über die russischen Besatzer ein. Der deutsche Bundeskanzler bekräftigte die Entschlossenheit zur militärischen Unterstützung der Ukraine. Beim linken Flügel der SPD scheint dies zunehmend auf Zweifel zu stoßen.

Mehr als eine Gala

Ensemble der Pariete 2022 auf der Bühne in blauem Licht
Bei der Parieté 2022
Foto: Yan Revazov

BERLIN (kobinet) Die sechste Parieté-Gala am gestrigen Freitagabend auf dem Berliner Pfefferberg war wiederum sehr gut besucht und verlief ebenso erfolgreich wie bisherige Vorstellungen. Bei zwei Mal ausverkauftem Haus feierten Künstlerinnen und Künstler mit ihren Gästen in den beiden Shows Inklusion in ihrer schönsten Form

Pflegebedürftige vor Kostenexplosion schützen

Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto: Bundesrat / Christian v. Steffelin

HANNOVER (kobinet) Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sorgen auch in Pflegeeinrichtungen für eine massive Kostensteigerung. So ist beispielsweise für das Beheizen der Einrichtungen deutlich mehr Geld aufzuwenden. Somit dürften auch die Pflegebedürftigen selbst mit deutlich höheren Forderungen konfrontiert werden. Ihre Eigenanteile steigen zum Teil stark an. Mit dem Länderantrag will Niedersachsen eine bessere Berechenbarkeit und eine Begrenzung der Eigenanteile in der Pflege erreichen und so die Pflegebedürftigen effektiv schützen.

„Förderschule Lernen ist bereits ausgelaufen – und das ist gut so!“

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Hannover (kobinet) Sollen die Förderschulen in Niedersachsen bestehen bleiben? Diese Diskussion ist im Landtagswahlkampf neu entfacht und wird von den Parteien unterschiedlich bewertet. „Für uns ist der Erhalt der Förderschulen keine Lösung für eine erfolgreiche Inklusion“, macht Victoria Schwertmann vom Verein Mittendrin Hannover – dem Verein für Inklusion – deutlich. Dabei weist sie auf die bereits im Jahr 2013 verankerte Festschreibung der Inklusion im niedersächsischen Schulgesetz hin. „Mit einem Ja zu Förderschulen würden wir den Weg zurück in eine Bildungslandschaft gehen, die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen oder erhöhtem Förderbedarf in Betracht zieht“, so der Inklusionsverein. Das sei ganz und gar nicht im Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention.

Eine Minute für Inklusion: Wie erreichen wir eine inklusive Arbeitswelt bis 2030?

Logo: INKLUSIVA
Logo: INKLUSIVA
Foto: LAG Selbsthilfe

Mainz (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, wurde kurze Videoclips unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ entwickelt. Sezen Stern und Anne Petrine Waagö vom DialogMuseum Frankfurt haben dazu zur Frage „Wie erreichen wir eine inklusive Arbeitswelt bis 2030?“ ein Videostatement abgegeben, das nun über die sozialen Medien veröffentlicht wurde.

Themensuche für Innovationsfonds für das Förderjahr 2023 hat begonnen

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Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wendet sich an Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen und bittet um aktive Unterstützung: Gesucht werden neue Themen und Kriterien für die Förderbekanntmachungen für das kommende Jahr. Die Vorschläge können sich auf die Förderbereiche neue Versorgungsformen sowie Versorgungsforschung beziehen.

Paritätischer warnt vor sozialen Verwerfungen

rotes Ausrufezeichen
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Foto: ht

BERLIN (kobinet) Auf die jüngste Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, wonach die einkommensärmsten Mieterinnen und Mieter aktuell 42,6 Prozent ihres Einkommens allein für die Wohnkosten aufbringen müssen, reagiert der Paritätische Gesamtverband mit der Forderung auf noch in diesem Jahr wirkende Entlastungsmaßnahmen. Angesichts der Entwicklung der Wohnkosten warnt der Verband vor sozialen Verwerfungen und fordert umfassendes Entlastungsprogramm.

Mahnwache vor Veranstaltung zu 50jährigem Bestehen der Conterganstiftung

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Karlsruhe (kobinet) Anlässlich ihres 50jährigen Bestehens lädt die Conterganstiftung, am 3. September in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr, in das „Dorinthotel – An der Messe“ zu Köln-Deutz ein. Laut Aussage der Stiftung werden mehrere hundert Gäste, darunter zahlreiche Conterganbetroffene, erwartet. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Betroffene, die mit dieser Form der Jubiläumsfeier nicht einverstanden sind. Auf Initiative der Conterganaktivistin Friederike Winter, laden diese zu einer Mahnwache vor dem Veranstaltungsort ein, die am 3. September von 10.30 bis 13.00 Uhr stattfindet, wie es in einer Presseinformation von Friederike Winter heißt.

Mit guten Nachrichten zur Inklusion bei der INKLUSIVA

INKLUSIVA Gute Nachrichten zur Inklusion
INKLUSIVA Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: INKLUSIVA

Mainz (kobinet) Wenn die mittlerweile schon traditionelle Inklusionsmesse INKLUSIVA am 2. September online und am 3. September in präsenz auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, dann sind dieses Mal auch die kobinet-nachrichten mit dabei. Um gute Nachrichten zur Inklusion geht es beispielsweise in einer Veranstaltung, die von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul moderiert wird.

Ausschluss von Rollstuhlfahrern im Schiffsverkehr am Bodensee – Hafeninfrastruktur barrierefrei machen

Portraifoto von Dennis Riehle
ABiD-Sozialberater Dennis Riehle
Foto: privat

Berlin (kobinet) Was haben der Klimawandel und Behinderungen miteinander zu tun? Rollstuhlfahrer haben die Zusammenhänge in diesem Jahr spüren können. An Flüssen und Gewässern konnten sie oftmals nicht mehr in Schiffen mitgenommen werden, weil die Pegel derart niedrig waren, dass Rampen in bedrohlichem Winkel standen. Auch am Bodensee mussten Menschen mit Gehbeeinträchtigung Nachteile in Kauf nehmen: Aus Sicherheitsgründen war ihnen der Zugang zu den Booten an verschiedenen Häfen verwehrt, wäre doch die Abschüssigkeit mit den Hilfsmitteln nicht zu bewältigen gewesen. Und dass solche Zustände in Zukunft öfter vorkommen dürften, dafür haben die niedrigen Wasserstände 2022 ein Vorzeichen gegeben. Deshalb fordert der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD), dass auch die Infrastruktur an den Anlegestellen nachgebessert wird.

Durchschnittliche Regelaltersrente lag 2021 bei 697 Euro pro Monat

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die durchschnittliche Höhe der Regelaltersrente hat im Dezember 2021 bei 697 Euro im Monat gelegen, getrennt nach Geschlechtern sind es 886 Euro für Männer und 566 Euro für Frauen gewesen. Für besonders langjährig Versicherte hat die durchschnittliche monatliche Zahlung bei 1.419 Euro gelegen, Männer haben 1.566 Euro und Frauen 1.226 Euro erhalten. Darüber berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

Mindestens 689 ukrainische Zivilisten Opfer von Streubomben

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Foto: handicap international

Genf (kobinet) In der Ukraine wurden im ersten Halbjahr 2022 mindestens 689 Zivilisten und Zivilistinnen Opfer von Angriffen mit Streubomben. Dies geht aus dem neuesten Streubomben Monitor 2022 hervor, der am 25. August in Genf veröffentlicht wird. Da bis zu 40 Prozent der Submunitionen nicht explodieren, ist zudem die Verseuchung mit explosiven Kriegsresten eine große Bedrohung für die ukrainische Zivilbevölkerung. In anderen Ländern wurden im Berichtszeitraum 2021 (zuzüglich der Daten, die für 2022 bereits vorliegen) keine Opfer durch Angriffe mit Streumunition verzeichnet. Jedoch wurden weltweit 149 Menschen Opfer von Blindgängern. Die Zivilbevölkerung in Syrien, Irak und Laos war besonders betroffen. Dies teilte Handicap International mit.

Junge behinderte Menschen bei Ausbildungsplätzen stärker berücksichtigen

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages war es für Unternehmen noch nie so schwierig geeignete Auszubildende zu finden. Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich in diesem Jahr nochmals deutlich verschärft.Der Fachkräftemangel ist überall spürbar. Deshalb appellieren wir an Unternehmen, sich für Bewerbungen von jungen Menschen mit Behinderung zu öffnen. Das sind gut qualifizierte Schüler*innen, die ebenso leistungsfähig und belastbar sind wie Auszubildende ohne Behinderung. Die Potenziale der jungen Menschen mit Behinderung sind eine große Chance für Unternehmen“, betont Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.

Minister Lauterbach und Buschmann nehmen Sorgen behinderter Menschen bei Triage-Gesetzentwurf nicht ernst

Portraitfoto von Hubert Hüppe im dunklen Anzug, weißem Hemd und dunklem Binder
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Berlin (kobinet) Zu dem jetzt vom Bundeskabinett verabschiedeten Triage-Gesetzentwurf Kritisierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der AG Gesundheit der CDU/CSU, dass die Minister Lauterbach und Buschmann die Sorgen der Menschen mit Behinderungen beim Triage-Gesetzentwurf nicht ernst nehmen.

Diskriminierung durch Nichtansage von Haltestellen

Mandy Müller
Mandy Müller
Foto: Ottmar Miles-Paul

Kassel (kobinet) Als die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat am 16. August ihren Jahresbericht 2021 in den Räumen der Bundespressekonferenz vorstellte, wurde von einem Journalisten die Frage gestellt, ob die knapp 6.000 dokumentierten Diskriminierungsfälle im Vergleich zu über 80 Millionen Einwohner*innen Deutschlands wirklich so aussagekräftig ist. Dass die Diskriminierung behinderter Menschen in Deutschland aber weit verbreitet ist, das musste Mandy Müller aus Kassel am gleichen Tag erleben. Der blinden Frau, die einen Führhund nutzt und den Busfahrer bat, ihr die Haltestelle zu nennen, an der sie aussteigen musste, wurde vom Fahrer übel mitgespielt, wie sie in einem beispielhaften Bericht auf Facebook berichtet.

Dennis Sonne, Sprecher für Inklusion der nordrhein-westfälischen Grünen im Landtag

Plakat mit Dennis Sonne - Sprecher für Inklusion - der Grünen
Plakat mit Dennis Sonne – Sprecher für Inklusion – der Grünen
Foto: Dennis Sonne

Düsseldorf (kobinet) Dennis Sonne hat es geschafft, dass er bei der Landtagswahl am 15. Mai in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt wurde. Nun hat es der engagierte Rollstuhlnutzer auch geschafft, dass als Sprecher der nordrhein-westfälischen Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zukünftig als Sprecher für Inklusion fungieren kann. Bei der Fraktionsklausur erhielt er dafür das entspechende Votum. Dennis Sonne wird zukünftig in den Ausschüssen Schule und Bildung, sowie Arbeit, Gesundheit und Soziales des nordrhein-westfälischen Landtags für die Grünen vertreten sein. Zudem ist er Obmann für den Unterausschuss der Landesliegenschaften.

IGEL-Podcast zu 20 Jahre kobinet-nachrichten

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „3 Gründe warum man bei den Kobinet Nachrichten von einem vollen Erfolg sprechen darf.“ So hat Sascha Lang, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) die neueste Ausgabe getitelt. Aus der Sommerpause zurück sprach Sascha Lang gleich mit vier Personen: Franz Schmahl, Hubertus Thomasius, Tom Kallmeyer und Ottmar Miles-Paul, die über die nunmehr 20jährige Geschichte der kobinet-nachrichten berichtet. Am 19. August konnten der Verein Kooperation Behinderter im Internet (kobinet), der Träger der kobinet-nachrichten ist, in Berlin sein 20jähriges Bestehen feiern. Auch in Österreich wurde dieses Jubiläum mit Interesse aufgenommen, wie ein Bericht im Online-Nachrichtendienst BIZEPS zeigt.

10. Freedom Drive vom 26. bis 28. September in Brüssel

Bild vom Freedom Drive mit protestierenden behinderten Menschen
Bild vom Freedom Drive
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) Dass sich behinderte Menschen aus verschiedenen Ländern Europas in die europäische Behindertenpolitik zum Teil lautstark einmischen, das ist gute Tradition. Dafür bot der Freedom Drive in der Vergangenheit immer wieder eine gute Plattform, um vor allem für ein selbstbestimmtes Leben und eine entsprechende selbstbestimmte Assistenz zu streiten. Vom 26. bis 28. September findet nun der mittlerweile 10. Freedom Drive in Brüssel statt, der wieder vom Europäischen Netzwerk für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ENIL) organisiert wird. Unterstützer*innen der Aktionen aus Deutschland sind dabei herzlich willkommen, wie Florian Sanden von ENIL vor kurzem in einem Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul deutlich machte.

Natalie Dedreux: Mein Leben ist doch cool

Natalie Dedreux am Laptop 2022
Natalie Dedreux am Laptop 2022
Foto: Natalie Dedreux

Köln (kobinet) Am 4. Oktober erscheint mit Mein Leben ist doch cool das Sachbuch von Natalie Dedreux mit Essays über ihren Blick auf die Welt mit Down-Syndrom. Im Buch spricht die Autorin und Aktivistin viele Themen an – eins der Wichtigsten geht uns alle an: Inklusion“, heißt es in der Vorankündigung für das im Oktober erscheinende Buch. Natalie Dedreux ist Bloggerin und Aktivistin. Bekannt wurde sie durch ihren Auftritt in der Wahlarena, als sie Angela Merkel zur Spätabtreibung behinderter Kinder befragte.

Jennifer Sonntag über Inklusion und Mobbing

Porträt von Jennifer Sonntat
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Foto: Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) Jennifer Sonntag ist das perfekte Beispiel dafür, wie Inklusion an Schulen nicht funktioniert bzw. später dann doch funktionieren konnte. „Niemand war damals auf ihr Kommen vorbereitet und so wurde schnell in ihrer neuen Klasse zum ‚Mädchen mit der dicken Brille‘. Über ihre Schul-Erfahrungen spricht sie in ihrer Kolumne ‚Mit anderen Augen'“, heißt es in der Ankündigung ihres Beitrags, der vor kurzem im Fernsehmagazin Selbstbestimmt des mdr gesendet wurde.

Triage-Gesetzentwurf vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht

Person mit kobinet-T-Shirt blickt auf Kanzleram
kobinet-Blick auf’s Kanzleramt
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Sollten in einer Pandemie die Intensivbetten knapp werden, muss unter Umständen die schwere Entscheidung getroffen werden, wer eine überlebenswichtige Behandlung bekommt und wer nicht. Das Bundeskabinett hat heute am 24. August einen Gesetzentwurf beschlossen, nach dem hierfür ausschließlich die „aktuelle und kurzfristige Überlebenswahrscheinlichkeit“ berücksichtigt werden darf. Kriterien wie Behinderung oder Alter dürften keine Rolle spielen, wie es in einer von der Bundesregierung veröffentlichten Presseinformation heißt.

209 der 279 Bahnhöfe in Thüringen stufenfrei erreichbar

Dekoration - DB-Logo - weißer Untergrund, rote Buchstaben DB und roter Randin einem Wartebereich
Dekoration – DB-Logo in einem Wartebereich
Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

Berlin (kobinet) Ende 2021 waren nach Auskunft der Deutschen Bahn AG (DB AG) 209 der 276 Bahnhöfe in Thüringen stufenfrei erreichbar. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (20/3117) auf eine Kleine Anfrage (20/2705). Einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge werden die einzelnen Bahnhöfe und Verkehrsstationen mit ihren Merkmalen der Barrierefreiheit in einer Anlage zu der Antwort aufgelistet.