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Randgruppenkrawall am 17. September um 14:00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz

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Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Am 17. September startet um 14:00 Uhr mit dem Randgruppenkrawall die nächste Protestveranstaltung auf dem Münchner Marienplatz. "Die Welt schaut an diesem Tag wieder auf München und das Oktoberfest. Uns übersieht man häufig und deshalb werden wir erneut LAUT und SICHTBAR, um auf unsere Diskriminierung und die zahlreichen Probleme aufmerksam zu machen”, teilt Patricia Koller, die Veranstalterin der Randgruppenkrawall Behindertenproteste und Vorsitzende des Behindertenverband Bayern e.V. mit.

“Wir versammeln uns mit mehreren Aktivist*innen und Politiker*innen aus ganz Deutschland vor dem Münchner Rathaus, um Druck zu machen, damit die systemische Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen endlich abgeschafft werden muss”, heißt es im Aufruf. Der Randgruppenkrawall ist ein regelmäßig stattfindender Protest gegen Ausgrenzung, Bevormundung und Unterdrückung. Auch diesmal stellen sich wieder Politiker*innen hinter die Forderungen der Menschen mit Behinderungen und stehen gemeinsam mit diversen Initiativen und Aktivist*innen auf der Bühne. Es geht in den Reden u.a. um die Kämpfe um eine inklusiven Beschulung behinderter Kinder, um die schlimmer werdenden Zustände in der Pflege, um die Behinderung durch staatliche und rechtliche Strukturen, um niemals endenden Behördenzirkus, um alles, das ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben verhindert und eine Dauerbelastung darstellt, heißt es in der Ankündigung.

Link zu weiteren Infos:

https://behindertenverband-bayern.de/2022/08/04/rednerinnen-am-17-september/