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Triage – zum Thema der Antidiskriminierungspolitik machen

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Das NETZWERK ARTIKEL 3 befürchtet, dass wenn die bislang verfassungsrechtlich geschützte Lebenswertindifferenz im Zusammenhang mit den geplanten gesetzlichen Regelungen im Falle einer Triage aufgegeben wird und die vermeintlich Schwächeren zugunsten der vermeintlich Stärkeren geopfert werden, die gesamte Gesellschaft in eine bedrohliche Schieflage gerät. Deshalb hat sich Dr. Sigrid Arnade vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 an die unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman gewandt.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer Person aus der Region Unterfranken, die ihre Eindrücke aus ihrem Umfeld einschätzt.

163 Milliarden Euro im Haushaltsplan für Arbeit und Soziales vorgesehen

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Etat für Arbeit und Soziales wird auch im nächsten Jahr der mit Abstand größte Posten im Bundeshaushalt sein. Im entsprechenden Regierungsentwurf (20/3100) sind nach Informationen von Heute im Bundestag Ausgaben von 163,33 Milliarden Euro vorgesehen, das ist mehr als ein Drittel des Gesamtetats. In diesem Jahr beläuft sich der Etat von Bundesminister Hubertus Heil (SPD) auf 161,08 Milliarden Euro. Die Einnahmen sollen 2023 mit 2,79 Milliarden Euro höher ausfallen als in diesem Jahr (1,76 Milliarden Euro), heißt es in dem Bericht.

Menschenrechte behinderter Menschen sicherstellen

Bild vom Besuch von Boris Mijatovic im ZsL Kassel
Bild vom Besuch von Boris Mijatovic im ZsL Kassel
Foto: fab

Kassel (kobinet) „Spätestens seit dem Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland am 26. März 2009 ist klar, dass es bei Fragen der Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion behinderter Menschen um Menschenrechtsfragen geht und diese auch so behandelt werden müssen.“ Das betonte der Kasseler Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Boris Mijatovic, bei einem Besuch im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen. Begleitet wurde er dabei vom Vorsitzenden der Kasseler Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Steffen Müller.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir anonym mit einer behinderten Arbeitgeber*in irgendwo in Deutschland.

Ist es bereits 5 nach 12? – Inklusion und Nachhaltigkeit im Zeichen des Klimawandels

Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann bei der Präsentation
Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann bei der Präsentation
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter Erlangen (ZsL) reagiert auf die globale Problematik des Klimawandels und präsentierte auf einer Pressekonferenz als möglichen innovativen Lösungsansatz die Idee eines grünen Multifunktionsparkhauses, das Inklusion und Nachhaltigkeit vereinen kann.

BSK-Dialog: Barrierefreie Umwelt – Was braucht es dafür vom Bund?

Logo des BSK
BSK-Logo
Foto: BSK

Berlin (kobinet) Nach fast zweijähriger Pause veranstaltet der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) wieder eine Podiumsdiskussion in der Reihe BSK im Dialog. Aktuelles Thema: „Barrierefreie Umwelt – Was braucht es dafür vom Bund?“ Die Veranstaltung findet am 9. September von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in der Mauerstraße 93 in 10117 Berlin statt.

SoVD-Appell: Entlastung der Ärmsten darf nicht nur Lippenbekenntnis sein

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) nimmt die Ankündigung von Bundeskanzler Olaf Scholz, dass es weitere Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger angesichts der hohen Inflation geben wird, mit Wohlwollen zur Kenntnis. Gleichzeitig betont SoVD-Präsident Adolf Bauer aber, dass auch klar sein muss, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben darf. „Von den geplanten Steuererleichterungen profitieren Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen kaum – sie treffen die Preissteigerungen aber mit besonderer Härte. Sozial ausgeglichen sind die Maßnahmen aus Sicht des SoVD daher keineswegs“, betonte Adolf Bauer.

Nachgefragt: Bundeskompetenzzentrum Deutsche Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache im Koalitionsvertrag

Text: Mehr Fortschritt wagen; Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Titel des Koalitionsvertrages zwischen SPD, BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN und FDP
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Der Koalitionsvertrag der Ampelregierung ist mehr als 200 Tage alt. Auf Seite 78 (Link zum Koalitionsvertrag) steht:

„Darüber hinaus sorgen wir baldmöglichst dafür, dass Pressekonferenzen und öffentlicheVeranstaltungen von Bundesministerien und nachgeordneten Behörden sowie Informationen zu Gesetzen und Verwaltungshandeln in Gebärdensprache übersetzt und untertitelt werden sowie die Angebote in leichter bzw. einfacher Sprache ausgeweitet werden. Dazu richten wir einen Sprachendienst in einem eigenen Bundeskompetenzzentrum Leichte Sprache/ Gebärdensprache ein.“

Wir haben nachgefragt.

PDF nicht barrierefrei

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wer sich mit den Stellungnahmen zum Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes befasst, in dem es vor allem darum geht, wie die Nichtdiskriminierung behinderter Menschen im Falle einer Triage sichergestellt werden soll, stößt man immer wieder auf die Anmerkung „PDF nicht barrierefrei“. Lediglich vier von den mittlerweile 30 auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit eingestellten Stellungnahmen von Verbänden weisen den Hinweis „PDF barrierefrei“ auf. Eine äusserst geringe Zahl, um sich ausführlich barrierefrei über eine solch lebenswichtige Frage informieren zu können und das in einer Zeit, in der es eine Verpflichtung des Bundes zu barrierefreien Informationen gibt, so die Kritik von behinderten Menschen, die sich mit dem Thema befassen.

Bremer Pilotprojekt erprobt Zuordnung von Assistenz an Schulen

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Assistenzkräfte sollen in Bremen künftig nicht mehr einem einzelnen Kind zugeordnet sein, sondern der Schule. Das hat der Senat einem Bericht des Weser Kuriers zufolge nun beschlossen. Das Konzept des Pilotprojektes, das an drei Standorten starten soll, sieht dem Bericht zufolge den Wechsel von individuellen zu systemischen Assistenzen vor, so dass sich eine Assistenzkraft künftig nicht mehr ausschließlich um ein Kind kümmern, sondern für mehrere Kinder da sein kann.

Demo für Rechte behinderter Menschen in Erfurt

Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) „Der Landesverband für Frauen mit Behinderungen in Thüringen veranstaltet eine Demo zu den Rechten für Menschen mit Behinderungen. Die Besonderheit dabei: Es sprechen nur Betroffene und Peer-Organisationen! Seid am 6. September ab 16:00 Uhr vor der Staatskanzlei LAUT dabei und unterstützt unsere gemeinsamen Anliegen.“ Diesen Appell für die Teilnahme an der Demonstration in Erfurt hat die Liga Selbstvertretung Thüringen auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

VdK: Finanzminister setzt völlig falsche Prioritäten

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat gestern die Eckpunkte für ein „Inflationsausgleichsgesetz“ vorgestellt. Dabei geht es vor allem um den Abbau der sogenannten kalten Progression. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert, dass der Finanzminister damit völlig falsche Prioritäten setzt.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus der Region München.

Fachkräftemangel und fehlende Azubis betreffen auch die Behindertenhilfe

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Der akute Mangel an Fachkräften und die sinkende Zahl von Schülernnen und Schülern in der Heilerziehungspflege verschärfen nach Informationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württtemberg auch die Situation in Behinderteneinrichtungen in diesem Bundesland. Besonders betroffen sind demnach Wohn- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderung. Hier drohen massive Versorgungsengpässe in den Wohngruppen sowie der Assistenz und Alltagsbegleitung für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.

Menschen mit Behinderung brauchen dringend mehr Hilfe

Links stilisierte Hand deren Finger die Buchstaben HI bilden, rechts Name der Organisation
Neues Logo von Handicap International
Foto: HI – Handicap International

MÜNCHEN (kobinet) Wie die Hilfsorganisation Handicap International betont, so brauchen Menschen mit Behinderungen in Afganistan dringend mehr Hilfe. Seit der Machtübernahme der Taliban hat sich nach Einschätzung dieser Hilfsorganisation die humanitäre Lage dramatisch verschlechtert. Vor allem Menschen mit Behinderung kämpfen mit dem schlechten Gesundheitssystem und der desaströsen Wirtschaftskrise.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus Köln.

Neues Projekt zum Studieren mit einer psychischen Erkrankung gestartet

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) Laut aktueller Studien liegt der Anteil der Studierenden, deren Beeinträchtigung sich erschwerend auf ihr Studium auswirkt, bei elf Prozent; davon haben 53 Prozent eine psychische Erkrankung, Diese sind immer noch stark Vorurteilen, Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt und haben selten die Chance, gleichberechtigt an der Hochschulbildung teilzuhaben. So gibt es immer wieder Schwierigkeiten bei der Bewilligung von Nachteilsausgleichen und bei der Kostenübernahme von Leistungen zur Teilhabe. Um diese Missstände zu beseitigen und im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention in Artikel 24 chancengerechte Zugangsund Studienbedingungen für alle Studierende zu realisieren, rückt das kombabb-Kompetenzzentrum Nordrhein-Westfalen das Thema „Studieren mit einer psychischen Erkrankung“ in den Fokus.

Barrierefreiheit und Inklusion bei den European Championships in München

Logo: European Championships Munich 2022
Logo: European Championships Munich 2022
Foto: European Championships Munich 2022

München (kobinet) Mit den European Championships Munich 2022 empfängt München die größte Sportveranstaltung seit den Olympischen Sommerspielen 1972. Vom 11. bis 21. August 2022 kämpfen Europas beste Athlet*innen in den Sportarten Beachvolleyball, Kanu-Rennsport, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Tischtennis, Triathlon und Turnen um die begehrten Goldmedaillen. „Wir wollen ein Event organisieren, das die Bedürfnisse verschiedenster Anspruchsgruppen berücksichtigt und alle willkommen heißt“, heißt es auf der Website mit relevanten Informationen zum Thema Barrierefreiheit und der inklusiven Ausgestaltung der European Championships Munich 2022.

Aktion Mensch wirbt für mehr Einstellung behinderter Menschen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) 49,7 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind vom Fachkräftemangel beeinträchtigt. Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts ist damit ein neuer Höchststand erreicht. Gleichzeitig zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, dass Ende Juni 2022 insgesamt 161.974 schwerbehinderte Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet waren. „Das sind gut qualifizierte Mitarbeiter*innen, die ebenso leistungsfähig und belastbar sind wie Kolleg*innen ohne Behinderung“, betont Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, die für mehr Einstellungen behinderter Menschen wirbt.

Probleme mit Stromkosten für Hilfsmittelbetrieb

Portraifoto von Dennis Riehle
ABiD-Sozialberater Dennis Riehle
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Deutschen erwarten dieser Tage stark erhöhte Stromrechnungen. Aufgrund des Gasmangels ist mit erheblichem Preisanstieg bei der Elektrizität zu rechnen. Gerade sozial Schwächere wissen durch die explodierende Inflation ohnehin nicht mehr, welche Sparmaßnahmen im Alltag noch ergriffen werden können. Denn oftmals sind vor allem private Haushalte an die Grenzen des Möglichen gekommen – und das gilt gemäß Aussagen des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) nicht zuletzt für Menschen mit einem Handicap, die oftmals auf elektrische Hilfsmittel angewiesen sind und hierbei nicht auf etwaigen Stromfluss verzichten können.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus dem hohen Norden in Schleswig-Holstein.

Cécile Lecomte berichtet über Rausschmiss aus ICE

Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Foto: omp

Lüneburg (kobinet) Die Aktivistin Cécile Lecomte engagiert sich nicht nur für Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern streitet immer wieder auch für eine barrierefreie Mobilität, vor allem auch bei der Bahn. Nun berichtet die Rollstuhlnutzerin in Schrift und Video auf ihrer Internetseite über einen Rausschmiss aus dem ICE.

Wie kommunizieren taubblinde Menschen?

Lormalphabet
Lormalphabet
Foto: public domain

Marburg/Lahn (kobinet) Heinrich Landesmann, alias Hieronymus Lorm, der Erfinder des Lorm-Alphabets, hat heute Geburtstag. Er wurde am 9. August 1821 geboren und wuchs als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Wien auf. Im Alter von 15 Jahren ertaubte Hieronymus Lorm und verlor einen Großteil seiner Sehkraft. Deshalb musste er sein Studium der Musik aufgeben. Doch fest entschlossen bildete er sich weiter, wurde Schriftsteller und Dichter. Seine Erfindung, das Lorm-Alphabet, ermöglicht bis heute, dass taubblinde Menschen mit ihrer Umwelt kommunizieren können. In Deutschland gibt es nach offiziellen Angaben circa 12.000 taubblinde Menschen, doch die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Darauf weist der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf hin, der den kobinet-nachrichten diesen Beitrag zur Veröffentlichung zur Verfügung stellte.

Kassandra Ruhms Ausstellung bunt ist schöner wird im Saarland gezeigt

Poster: Liebe - Mama, Mama und die 2 Mädels im Park
Poster: Liebe
Foto: Kassandra Ruhm

Merchweiler (kobinet) Die saarländische Gemeinde Merchweiler im Landkreis Neunkirchen freut sich, die Bremer Künstlerin Kassandra Ruhm zur Ausstellung ihrer Serie „bunt ist schöner“ gewonnen zu haben. Die großformatige Ausstellung mit Motiven auf Bauzaunbannern im Format 340 x 173cm wird in Kooperation mit den Phantasie- und Mittelaltertagen im Deutsch-Französischen Garten vom 10. August bis Montag, 15. August gezeigt. Die Ausstellung ist zu sehen am Zugang des Festivalgeländes am Eingang Süd außen an der Festivaleinzäunung.

Constantin Grosch in heiße Phase des Landtagswahlkampfs gestartet

Constantin Grosch vor seinem Wahlkampfbus und Plakat
Constantin Grosch vor seinem Wahlkampfbus und Plakat
Foto: privat

Hameln (kobinet) Wenn am 9. Oktober diesen Jahres die Abgeordneten des nächsten niedersächsichen Landtags gewählt werden, dann steht hierfür auch Constantin Grosch zur Wahl. Der langjährig behindertenpolitisch und in der Kommunalpolitik Aktive tritt als Direktkandidat der SPD für die niedersächsische Landtagswahl des Wahlkreises Hameln, Hessisch Oldendorf und Rinteln an. Mittlerweile hat Constantin Grosch die heiße Phase des Landtagswahlkampfs eingeläutet, so dass die ersten Plakate von ihm in der Region schon zu sehen sind.

Nachgefragte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Logo: EU Schwerbehinderung
Logo: EU Schwerbehinderung
Foto: EU Schwerbehinderung

Berlin (kobinet) Mit der Rafizierung der UN-Behindertenrechtskonvenon durch die Bundesrepublik Deutschland vom 26. März 2009 dachten viele betroffene Menschen, dass sich jetzt in der Behindertenpolik viel ändern wird. Für viele betroffene Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, fällt aber auf, dass sich das Thema offensichtlich zwar bewegt, aber sehr langsam. Darauf weist der Nachrichtendienst EU-Schwerbehinderung hin, der mit einer Reihe von Bundestagsabgeordneten über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gesprochen hat und hierzu nun ein gut 12minütiges Video auf YouTube eingestellt hat.

Protagonistinnen und Protagonisten für Ausstellung gesucht

Sitzende Frau im höheren Lebensalter und nach Fehlbelastung der Wirbelsäule
Alt werden mit Handicap
Foto: Heino Ehlers

HANNOVER (kobinet) Im Rahmen der „Blauen Zone“ sucht der in Hannover lebende Fotograf Heino Ehlers Protagonistinnen und Protaginsten im höheren Lebensalter, Menschen mit Abweichungen vom allgemein anerkannten Idealzustand, die bereit sind, sich fotografieren zu lassen. Diese sind für eine Ausstellung vorgesehen, welche gemeinsam erarbeitet wird und und im kommende Jahr im Pavillon stattfinden wird. Diese Ausstelung soll dann zeigen, daß ein Leben mit Einschränkungen nicht negativ ist.

Sozialverband fordert Sozialgipfel

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Angesichts der Existenzängste breiter Bevölkerungskreise hat sich der VdK-Nordrhein-Westfalen in einem Brief an Ministerpräsident Wüst gewandt und einen NRW-Sozialgipfel gefordert. Dieser könne, so der VdK, für höhere Sozialleistungen und gegen Existenzangst bundesweit Impulse setzen. Gerade diejenigen, die mit ihrem Geld ohnehin kaum über die Runden kommen, bräuchten dringend höhere Sozialleistungen und steuerliche Entlastungen.

Aufzüge an Karlsruher U-Bahn werden ab 32 Grad abgeschalten

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Karlsruhe (kobinet) „Bei deutlich mehr als 32 Grad, wie sie am heutigen Donnerstag bereits um die Mittagszeit erreicht werden – Tendenz steigend – kommt auch die Technik an ihre Grenzen. Aus Sicherheitsgründen müssen daher alle Personenaufzüge an den Haltestellen Marktplatz, Europaplatz und Kronenplatz ausgeschaltet werden. Das gilt für den heutigen Tag und alle weiteren Tage ab einer Temperatur von etwa 32 Grad.“ Dies meldete die Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) am 4. August auf Facebook in Bezug auf die Aufzüge an den drei U-Bahn-Haltestellen. Die Meldung hat eine rege Diskussion ausgelöst.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus der Region Süd Pfalz, kurz vor Hessen.

Uber muss in den USA wegen Diskriminierung Entschädigung zahlen

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Wien (kobinet) „Uber muss wegen Diskriminierung behinderter Kund:innen Entschädigung zahlen“, mit dieser Überschrift berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS über einen Vergleich, der in den USA auf der Basis des US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetzes für behinderte Menschen im Rahmen eines Rechtsstreits geschlossen wurde. „Kund:innen mussten einen Aufpreis zahlen, wenn sie länger als zwei Minuten zum Einsteigen benötigten. Uber muss nun zehntausenden Kund:innen mit Behinderung mehrere Millionen Dollar Entschädigung zahlen“, heißt es im Teaser des BIZEPS-Berichts.

Leeroys Barrierecheck im Urlaub

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Leeroy nimmt uns mit auf einen Kurztrip nach Mailand. Auf der Reise dorthin und auch vor Ort begegnen ihm viele Barrieren. Du willst wissen, was Leeroy erlebt hat? Dann check jetzt seinen Reisebericht“, schreibt die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter und weist auf den Barrierecheck von Leeroy im Urlaub hin.

Gute Nachrichten zur Inklusion für Veranstaltung gesucht

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Mainz (kobinet) Seit Oktober 2021 berichtet das NETZWERK ARTIKEL 3 in einem von der Aktion Mensch geförderten Projekt über gute Nachrichten zur Inklusion. Nachdem bereits über 75 solcher Nachrichten veröffentlicht wurden, begibt sich der Koordinator des Projektes, Ottmar Miles-Paul, am 3. September im Rahmen einer Veranstaltung bei der Inklusionsmesse INKLUSIVA in Mainz auf die Suche nach weiteren guten Nachrichten zur Inklusion. Für diejenigen, die bei der Veranstaltung nicht dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, vorab Informationen über gute Nachrichten zur Inklusion zu schicken, die in die Veranstaltung mit einfließen sollen.

Markus Ertl hakt in Sachen barrierefreier Nahverkehr nach

Markus Ertl
Markus Ertl
Foto: privat

Lenggries (kobinet) Die Kasseler Politikstudentin Mandy Müller hat vor kurzem im kobinet-Interview auf Barrieren hingewiesen, die blinden Nutzer*innen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Probleme bereiten. Zur Vertiefung des Themas hat sie nun mit dem Sprecher für Barrierefreiheit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und Gemeinderatsmitglied von Lenggries, Markus Ertl, folgendes Interview in Sachen barrierefreier Nahverkehr und entsprechende Handlungsmöglichkeiten hierzu geführt.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in vom Niederrhein in NRW.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus einer Metropole in der Region Südhessen.

Knackpunkt ist Kriterium der Überlebenswahrscheinlichkeit

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Freiburg (kobinet) Die Diskussion um nichtdiskriminierende Regelungen im Falle einer Triage ist angesichts des Referentenentwurfs deer Bundesregierung in vollem Gange. „Knackpunkt ist das Kriterium der ‚Überlebenswahrscheinlichkeit‘: Dies könnte dazu führen, dass Menschen mit Behinderung notfallmedizinisch nicht behandelt werden“, so bringen die Autor*innen eines aktuellen Beitrags in der Neuen Caritas Dr. Thorsten Hinz und Maria del Pilar Andrino Garcia einen zentralen Kritikpunkt an der Gesetzesvorlage auf den Punkt.

Wie wir aufhören Geld zu bezahlen, um krank zu bleiben

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Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) „Wie wir aufhören Geld zu bezahlen, um krank zu bleiben“, so lautet ein Beitrag zu Value Based Health Care, auf den Hertha-Margarethe Kerz aus Hamburg die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. „Die Initiative ‚Value Based Healthcare‘ hat sich ein Konzept überlegt, welches es ermöglichen soll, dass Menschen tatsächlich gesund werden können – trotz Gesundheitssystem, in dem ja die Menschen eher krank gehalten werden, damit das System verdient“, schreibt die Hamburger Autorin.