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Sachverständige für Reform der Antidiskriminierungsstelle

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Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) soll reformiert und unabhängiger und im Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) soll ein Verbandsklagerecht eingeführt werden. Auf dieses mehrheitliche Plädoyer von drei Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses des Deutschen Bundestages am 12. April zu einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/24431) berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag. Lediglich die Vertreterin der Arbeitgeberverbände habe diesen Forderungen widersprochen.

Barrierefreie Produkte und Dienstleistungen erst ab 2040?

Logo: Noch 74 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 74 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Sotandi

Berlin (kobinet) „Zum ersten Mal gibt es in Deutschland Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen … aber erst ab 2040 und nur für bestimmte Produkte und nicht für das bauliche Umfeld.“ So bringt das Projekt der Sozialhelden mit einem Sharepic für die Verbreitung in den sozialen Medien die Kritik am Gesetzentwurf für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auf den Punkt. Den Bundestagsabgeordneten verbleiben heute, am 13. April, noch 74 Tage um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Verena Bentele zu Gast bei SWR1 Leute

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Stuttgart (kobinet) Die Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland und ehemalige Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele ist heute, am 13. April von 10:00 bis 12:00 Uhr zu Gast bei der renommierten Radiosendung SWR1 Leute. Thema ist u.a. ihr neues Buch mit dem Titel „Wir denken neu – Damit sich Deutschland nicht weiter spaltet“.

Erklärvideo zur Stiftung Anerkennung und Hilfe

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Agnès Bijlsma und Olaf Kops erklären in einem Film in Leichter Sprache den Ablauf des Beratungsprozesses der Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe. Darauf weist Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwieirigkeiten hin.

Fast 19.000 arbeitslose Schwerbehinderte mehr als vor einem Jahr

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Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Die Corona-Pandemie hat nach wie vor auch massive Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen. Im März 2021 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 176.370 schwerbehinderte Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet. Das sind 18.847 mehr als noch vor einem Jahr.

30 Jahre Selbstbestimmt

Startbild der mdr-Sendung "Selbstbestimmt"
Startbild der mdr-Sendung „Selbstbestimmt“
Foto: mdr selbstbestimmt

LEIPZIG (kobinet) In den Aufbruchsjahren der Wendezeit entstand beim Mitteldeutschen Rundfunk die Idee, mit „Selbstbestimmt“ das erste deutsche TV-Magazin zu schaffen, das die Belange von Menschen mit Behinderung in den Mittepunkt stellt. Dieses Magazin ging im Februar 1991 und feiert somit seinen 30. Geburtstag.

Inklusion bleibt im Blick

Inklusion im Blick im Foyer des Landtages in Potsdam - Bild zeigt eine Frau an einer tastbaren Tafel
Inklusion im Blick im Foyer des Landtages in Potsdam
Foto: Landtag Brandenburg2021

POTSDAM (kobinet) Die Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ ist jetzt in das Foyer des Brandneburger Landtages in Potsdam eingezogen. Noch bis zum 23. Juni soll sie dort zu sehen sein – insofern ein Besuch dort wegen der Corona-Beschränkungen möglich ist. Die Inklusion bleibt also weiterhin im Blick und wird nach der Ausstellung in Potsdam auch noch an weiteren Orten zu sehen sein.

Die Zeit läuft – Noch 75 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht

Logo: Noch 75 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 75 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Am 18. März hat ein Bündnis von Behindertenorganisationen damit begonnen, die Tage herunterzuzählen, die den Bundestagsabgeordneten noch verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Heute, am 12. April, ist ein Viertel der Zeit abgelaufen und sind es noch 75 Tage bis zum letzten regulären Plenumstag des Bundestages am 25. Juni. Ein guter Anlass für Ottmar Miles-Paul vom Bündnis für ein gutes Barrierefreiheitsrecht, eine Zwischenbilanz über die bisherigen Aktivitäten der Kampagne, über bisherige Reaktionen aus dem Bundestag zu ziehen und einen Ausblick auf weitere Aktivitäten zu wagen.

Menschenrechte und „Werkstatt“-Wirklichkeit

Logo: UN-Menschenrechtsrat
UN-Menschenrechtsrat
Foto: UN-Menschenrechtsrat

Winsen a. d. Aller/Geretsreid (kobinet) Ulrich Scheibner und Norbert Spiegl gehören zu den Aktiven in der Virtuellen Denkwerkstatt, einer Gruppe von „Werkstatt“-Fachleuten, die zum Teil schon jahrzehntelang in Leitungspositionen für eine grundlegende Reform des „Werkstätten“-Systems eingetreten sind. Sie sind nach wie vor ehrenamtlich aktiv tätig. Die kobinet-nachrichten befragten die beiden nach den Ergebnissen der Generaldebatte im Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen (UNO) zum Artikel 27 des Übereinkommens über die Rechte der Menschen mit Beeinträchtigungen. Die virtuelle UNO-Debatte fand am 22. und 24. März 2021 statt.

Informationen zur Einbürgerung in Leichter Sprache

Porträt von Anne Spiegel
Anne Spiegel
Foto: Integrationsministerium Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Um leicht verständlich Antworten auf Fragen zur Einbürgerung zu geben, hat das Integrationsministerium von Rheinland-Pfalz ein Infoblatt in Leichter Sprache veröffentlicht. Mit dem einfach und kurz gehaltenen Text werden die Grundvoraussetzungen für eine Einbürgerung sowie deren Vorteile dargestellt. Des Weiteren werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Interessierte informieren oder beraten lassen können.

In Deutschland wird zu wenig für Menschen mit Behinderung getan

Grafik zeigt Logo des mdr
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: gemeinfrei

LEIPZIG (kobinet) In der aktuellen Ausgabe des Meinungsbarometers für Mitteldeutschland „MDRfragt“ lautete die Kernfrage: „Inklusion – geglückt oder gescheitert ?“ Rund 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nahmen an dieser Umfrage teil und waren zu mehr als der Hälte der Meinung: In Deutschland wird zu wenig für Menschen mit Behinderungen getan.

Antidiskriminierung in den USA: Uber muss 1,1 Millionen Dollar Strafe an blinde Frau zahlen

Logo: Noch 76 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 76 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Mill Valley, Kalifornien (kobinet) Im Rahmen eines außergerichtlichen Schlichtungsverfahrens erreichte eine blinde Frau aus Nordkalifornien, der von Uber-Fahrer*innen immer wieder die Beförderung mit ihrem Blindenführhund verweigert oder erschwert wurde, dass das Unternehmen nun 1,1 Millionen Dollar für ihr diskriminierendes Verhalten zahlen muss. Sie stützte sich dabei auf die Regelungen des Americans with Disabilities Act, dem US-amerikanischen Antidiskriminierungsgestz für behinderte Menchen, das in den USA bereits seit 1990 gilt. Dies zeigt auf’s Neue den Unterschied zu Deutschland, wo die Bundestagsabgeordneten heute, am 11. April, noch 76 Tage Zeit haben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht in dieser Legislaturperiode zu verabschieden.

Stephanie Aeffner mit guten Chancen für den Bundestag

Stephanie Aeffner am Mikrofon
Stephanie Aeffner
Foto: privat

Heilbronn (kobinet) Spannend ging es beim weitgehend digitalen Parteitag der baden-württembergischen Grünen heute besonders für Stephanie Aeffner zu. Die seit 2003 bei den Grünen aktive Rollstuhlnutzerin und derzeitige Behindertenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg konnte bereits die Kandidatur für den Wahlkreis Pforzheim für die Grünen für sich entscheiden. Heute trat sie zur Wahl für einen guten Listenplatz an und wurde dort auf den aussichtsreichen Platz 16 gewählt. Damit hat eine Vertreterin der Behindertenbewegung gute Chancen, in den neuen Bundestag einzuziehen.

Alle 11 Minuten trifft ein Behinderter auf eine Barriere

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Noch 77 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Hameln (kobinet) Dass eine Abendplanung wegen fehlender Barrierfreiheit leicht ins Wasser fallen kann, das haben Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen sicherlich schon öfter erlebt. Das Projekt #Barriere Brechen der Sozialhelden hat dies in einem 14 Sekunden dauernden Satire-Werbespot in Anlehnung an eine andere Werbung dargestellt. Heute, am 10. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 77 Tage, um bis zum letzten regulären Sitzungstag des Plenums des Bundestages in dieser Legislaturperiode für ein längst überfälliges gutes Barrierefreiheitsrecht zu sorgen. Dann dürfte es nämlich auch beim Dating leichter für alle werden.

Lebenshilfe Bayern behält erwachsene Geschwister im Blick

Emoji Miteinander - Geschwisterkinder mit rotem Herz
Emoji Miteinander
Foto: Aktion Mensch

ERLANGEN (kobinet) Geschwister von chronisch kranken oder behinderten Menschen übernehmen meist früh Verantwortung. Als Erwachsene sind sie häufig eine wichtige Stütze der ganzen Familie. Aus Anlass des morgigen Welt-Tages der Geschwister, stellt die Lebenshilfe Bayern die Frage, was das für ihr eigenes Leben bedeutet. Dazu soll es im Juni 2021 auch einen Online-Themenabend „Erwachsene Geschwister“ geben.

Deutschland verfehlt Impfziel der EU

Injektionsnadel kurz vor dem Einstich
Injektionsnadel
Foto: H. Smikac

BRÜSSEL / BERLIN (kobinet) Deutschland hat das Ziel verfehlt, bis Ende März mindestens 80 Prozent der Überachtzigjährigen gegen das Coronavirus zu impfen. Dabei bestehen, wie der Sozialverband Deutschland (SoVD) berichtet, zusätzlich auch noch erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

Großbritannien ist Deutschland in Sachen Barrierefreiheit weit voraus

Logo: Noch 78 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 78 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

London/Kassel (kobinet) „Barrierefreiheitsregelungen in Großbritannien: Was dort Gesetz ist und in Deutschland anscheinend nicht geht“, so lautet der Titel eines 17minütigen auf YouTube eingestellten Interviews mit der Journalistin und Behindertenrechtsaktivistin Christiane Link aus London. Sie ist in Deutschland aufgewachsen und wohnt seit einigen Jahren in London: u.a. auch wegen der besseren Barrierefreiheit. Damit das, was in Großbritannien schon seit vielen Jahren Gesetz ist, auch in Deutschland Wirklichkeit wird, dafür haben die Bundestagsabgeordneten heute, am 9. April, noch 78 Tage Zeit, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Bewerbung für Inklusionspreis der Wirtschaft noch bis 30. April

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Ingelheim (kobinet) Inklusion gelingt auch in der Corona-Pandemie. Das will der Inklusionspreis für die Wirtschaft 2021 „Potenziale von Menschen mit Behinderungen“ sichtbar machen. Noch bis zum 30. April 2021 können sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bewerben.

BSK unterstützt Petition für gutes Barrierefreiheitsrecht

Logo des BSK
BSK-Logo
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) gehört zu den Erstunterzeichner*innen der Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht. Der Verband unterstützt nun auch explizit die Petition von Raul Krauthausen und Constantin Grosch, die das grundsätzliche Recht auf Barrierefreiheit – und damit die Verpflichtung zur Barrierefreiheit für alle Branchen – insbesondere im baulichen Umfeld fordert. Daher ruft der BSK seine Mitglieder und Unterstützer*innen dazu auf, die bereits von über 38.000 Menschen unterzeichnete Petition auf change.org zu unterstützen.

Kinder müssen besser vor Armut geschützt werden

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Der prozentuale Anteil der Kinder und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten bleibt auf einem erschreckend hohen Niveau und ist nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes weiter gestiegen. Daraus leitet das Deutsches Kinderhilfswerk:die Froderung ab, Kinder in Deutschland endlich besser vor Armut zu schützen

Sozialhelden: Wirtschaft darf behinderte Menschen weiter ausschließen

Logo: Noch 79 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 79 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) „Die Wirtschaft darf behinderte Menschen weiter ausschließen“, so fasst der Verein Sozialhelden mit seinem Projekt Barrieren brechen seine Einschätzung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zusammen. Heute, am 8. April, verblieben den Bundestagsabgeordneten noch 79 Tage bis zum letzten regulären Sitzungstag des Bundestages, um den Gesetzentwurf so zu ändern, dass auch Deutschland ein gutes und umfassendes Barrierefreiheitsrecht bekommt.

Staatenprüfung Deutschlands nicht mehr in diesem Jahr

UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Genf (kobinet) Eigentlich hätte die zweite Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention längst erfolgen sollen. Doch die Corona-Pandemie hat auch die Abläufe des Fachausschusses für die Rechte behinderter Menschen der Vereinten Nationen kräftig durcheinander gewirbelt. Nun ist klar, dass Deutschland nicht mehr in diesem Jahr vom Fachausschuss geprüft wird, so dass die Verbände der Zivilgesellschaft noch Zeit für eine entsprechende Stellungnahme zum deutschen Staatenbericht hat.

Buchvorstellung: Wir denken neu – Damit Deutschland sich nicht weiter spaltet

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, wo der Sozialstaat wirkt und wo er kläglich versagt. Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige, Kinder und Geringverdiener trifft diese Krise mit voller Wucht. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert in ihrem neuen Buch ein entschlossenes politisches Handeln, damit sich die sozialen Ungleichheiten in Deutschland nicht weiter verschärfen. Im Europa Verlag ist ihr neues Buch mit dem Titel „Wir denken neu – Damit Deutschland sich nicht weiter spaltet“ erschienen. Darin zeigt Verena Bentele, wie sich dieser Trend umkehren lässt. Heute, am 8. April, wird das Buch ab 19:30 Uhr im Livestream vorgestellt.

Weltmeisterin verstärkt Team von Special Olympics Deutschland

Portraitforto von Jenny Wolf
Jenny Wolf – sie verstärkt jetzt das Team von Special Olympics Deutschland
Foto: Foto: privat

BERLIN (kobinet) Die fünffache Weltmeisterin und Olympia-Zweite im Eisschnelllauf, Jenny Wolf, verstärkt seit dem 1. April 2021 das Team der Bundesgeschäftsstelle von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD). Sie ist dort jetzt als Koordinatorin Bildung & Wissenschaft tätig.

Blaues Kamel fragt später nach

Logo des Berliner Aktionsbündnisses - Blaues Kamel auf weißem Grund
Logo des Berliner Aktionsbündnisses
Foto: Cooperative Mensch eG

BERLIN (kobinet) Das Blaue Kamel, das Aktionsbündnis von Berliner Trägern der Behindertenhilfe, plant normalerweise Wahl-Informations-Veranstaltungen, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, politische Teilhabe wahrzunehmen. Aufgrund der Einschränkungen wegen des Corona-Virus kann im Superwahljahr 2021 mit der Bundestags-Wahl, der Wahl zum Abgeordnetenhaus sowie der Wahl der Bezirksverordneten eine solche Veranstaltung leider nicht durchführen werden. Deshalb ist ein neues Format geplant: Das Blaue Kamel, das Berliner Aktionsbündnis für Menschen mit Behinderung, wird ein Jahr nach den Wahlen 2021 nachfragen.

Kostenfreie Anmeldung für digitale Werkstätten-Messe möglich

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Foto: Susanne Göbel

Berlin/Nürnberg (kobinet) Normalerweise würden sich bei der Werkstätten-Messe viele Akteur*innen aus diesem Bereich treffen. Coronabedingt kann die Messe nur digital stattfinden. Wer am 14. und 15. April dabei sein will, kann sich nun anmelden. Im Vorfeld der Messe findet eine Petition für einen Mindestlohn in Werkstätten immer mehr Unterstützung. Und auch das Budget für Arbeit ist Thema einer Veranstaltung des NETZWERK ARTIKEL 3 am Vorabend der Messe am 13. April.

Deutscher Behindertenrat für ein gutes Barrierefreiheitsrecht

Logo: Noch 80 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 80 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Nachdem der Deutsche Behindertenrat (DBR) bereits im Herbst letzten Jahres mit einer ausführlichen Stellungnahme für ein gutes Barrierefreiheitsrecht geworben hat, unterstützt das Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen auch die Kampagne für ein gutes Barrierefreiheitsrecht und deren Kernpunkte. Heute, am 7. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 80 Tage bis zum letzten regulären Sitzungstag des Bundestages in dieser Legislaturperiode, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Jürgen Dusel im Podcast All Inclusive: Demokratie braucht Inklusion

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Im aktuellen Podcast der Aktion Mensch „All Inclusive“ spricht der Behindertenbeauftrage der Bundesregierung Jürgen Dusel mit Moderatorin Ninia „LaGrande“ Binias über Demokratie und Inklusion und verrät exklusiv, was er in seiner Amtszeit bis Ende des Jahres noch plant. Zudem beantwortet Jürgen Dusel persönliche Fragen über seine Erfahrungen als Mensch mit Sehbehinderung und gibt Einblicke, wie man eigentlich Bundesbehindertenbeauftragter wird. Nicht zuletzt sprechen die beiden über die Missstände des ersten Arbeitsmarkts und darüber, wie Menschen mit Behinderung hier bessere Chancen bekommen können.

ZDF Zoom: Psyche in Not – das lange Warten auf eine Therapie

Logo: ZDF
Logo des ZDF
Foto: ZDF

Oberteuringen (kobinet) „Psyche in Not: Das lange Warten auf eine Therapie“, so lautet der Titel der heute am 7. April von 22:45 bis 23:15 Uhr ausgestrahlten Sendung des Magazins ZDF Zoom, auf die Thomas Schalski von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Bodensee hinweist, die am Dreh es Berichtes beteiligt war.

Grüner Pass soll mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

BRÜSSEL (kobinet) Mehrere Staaten der Europäischen Union wollen nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) eine Prioritätenliste zur Umsetzung eines „Digitalen Grünen Zertifikates“, des sogenannten „Grünen Passes“ für weniger Corona bedingte Einschränkungen und Urlaubsreisen vorlegen. Das Projekt solle europaweit einheitlich, grenzübergreifend und leicht verwendbar verwirklicht werden

Für Inklusion und Vielfalt: MDR startet trimediale Themenwoche

Logo des mdr
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Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Livetalks, Dokus und ein rundes Jubiläum mit einer ganz besonderen Botschafterin: In der Woche vom 8. bis 14. April dreht sich beim MDR alles um das Thema Inklusion. Anlass für die trimediale Themenwoche ist nach Angaben des MDR der 30. Geburtstag der MDR-Sendung „Selbstbestimmt“ für Menschen mit Behinderung. Die Patenschaft für die Aktionswoche übernimmt die ehemalige Erfurter Bahnradsportlerin Kristina Vogel, die u.a. am 9. April bei einem Live-Gespräch, an dem auch MDR-Intendantin Karola Wille teilnimmt, zu erleben ist. Unter www.mdr.de/selbstbestimmt und in der ARD-Mediathek werden alle Angebote barrierefrei gebündelt, wie es in der Ankündigung des MDR heißt.

Grüne für bessere Gesundheitsversorgung behinderter Menschen

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen fordert eine bessere Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung. Diese Patientengruppe benötige häufig eine intensivere und spezifische Behandlung und verschiedene Formen der Unterstützung, um Leistungen des Gesundheitswesens in Anspruch nehmen zu können, heißt es nach Informationen von Heute Im Bundestag in einem Antrag (19/27874) der Fraktion.

Film über Corona und die Impfung in Leichter Sprache

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Foto: Susanne Göbel

Regensburg (kobinet) „Das Büro für Leichte Sprache Sag’s einfach und die KJF Regensburg haben zusammen einen Film gemacht. Der Film ist ein Zeichen-Trick-Film. Das heißt: Die Bilder vom Film sind gezeichnet. Im Film geht es um Corona und die Impfung gegen Corona“. So heißt es in der Ankündigung des Films des Büros für Leichte Sprache und der Katholischen Jugend-Fürsorge von Regensburg (KJF).

Postkarte Barrierefreiheit für alle an Abgeordnete schicken

Logo: Noch 81 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 81 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Bonn (kobinet) „Barrierefreiheit für alle!„, so heißt es auf einer Postkarte, die die Aktion Mensch in ihrem Aktionsmittelpaket zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai anbietet. Eine gute Gelegenheit, diese den Bundestagsabgeordneten zuzusenden, denen heute, am 6. April, noch 81 Tage in dieser Legislaturperiode verbleiben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Die Postkarte kann heruntergeladen oder mit dem Aktionsmittelpaket von Organisationen kostenlos bestellt werden. Zudem fördert die Aktion Mensch Aktivitäten zum Protesttag in der Zeit vom 24. April bis 9. Mai bis zu 5.000 Euro.

Ärger über Barrieren bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Logo: Noch 82 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 82 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Uwe Frevert ärgert sich immer wieder über vielfältige Barrieren und die damit verbundene fehlende Verlässlichkeiten bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Seit über 40 Jahren versucht der Rollstuhlnutzer gleichberechtigt, wie seine Mitbürger*innen auch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen – leider oft vergeblich. Er hofft, dass die Bundestagsabgeordneten die ihnen noch in dieser Legislaturperiode verbleibenden 82 Tage für die Verabschiedung eines guten Barrierefreiheitsrechts nutzen.

Lukas Krämer: Petition für Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen

Plakat mit Lukas Krämer: Mindestlohn für Menschen in WfbM!
Plakat mit Lukas Krämer: Mindestlohn für Menschen in WfbM!
Foto: Lukas Krämer

Trier (kobinet) Schon über 30.000 Menschen haben die auf change.org eingestellte Petition von Lukas Krämer mit dem Titel „#StelltUnsEin – Ich fordere den Mindestlohn für Menschen in Behindertenwerkstätten!“ bereits unterstützt. Am 13. April wird Lukas Krämer, der früher in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitete und mittlerweile ein Budget für Arbeit nutzt, bei einer Online-Veranstaltung zum Budget für Arbeit dabei sein und über seine Erfahrungen berichten.

Wie steht’s um die Barrierefreiheit in religiösen Gemeinschaften?

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Noch 83 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Heute am Ostersonntag, da den Bundestagsabgeordneten noch 83 Tage verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. lohnt sich die Frage, wie es um die Barrierefreiheit und Inklusion bei Aktivitäten von religiösen Gemeinschaften steht. Sind Kirchen, Moscheen oder andere Orte religiöser Gemeinschaften und Angebote barrierefrei zugänglich und inklusiv ausgerichet? Eine Frage, über die es sich an den Ostertagen lohnt, nachzudenken, bzw. in den Gemeinden Anstöße zu geben.

Barrierefrei Shoppen oft Fehlanzeige

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Noch 84 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin/Bonn (kobinet) Dass mal schnell Klamotten kaufen für behinderte Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, gar nicht so einfach ist, zeigt ein Kurzvideo. Heute, am 3. April, sind es noch 84 Tage, die den Bundestagsabgeordneten noch verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu beschließen, damit sich dieser Zustand bald ändert. Das Video wurde vor fünf Jahren von der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) erstellt als die Behindertenbewegung schon einmal – leider vergeblich – dafür kämpfte, dass private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit verpflichtet werden.

Rollstuhlbasketball für zweite Bundesliga 2020 / 2021 abgesagt

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

KÖLN (kobinet) Nach mehrmaligem Verschieben des Saisonstartes für die Zweitligisten der Rollstuhlbasketball-Bundesliega wurde nun die Notbremse gezogen. Für die noch verbliebenen Teams aus Berlin, Essen, Ulm und Zwickau war diese Entscheidung, die im Rahmen einer Videokonferenz mit dem Spielleiter getroffen werden musste, eine sehr hart aber nicht mehr anders zu treffende Entscheidung, weil bei aktueller Coronalage ein Spielbetrieb nicht umsetzbar ist.