Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Banner kobinet unterstützen
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Meldungen für Stiftung Anerkennung und Hilfe nur noch bis 30. Juni 2021 möglich

Zahl 30
Zahl 30
Foto: ht

Mainz (kobinet) "Menschen mit Behinderungen, die Leid und Unrecht in Einrichtungen der Behindertenhilfe, psychiatrischen Einrichtungen sowie Heimen und Internaten von Schulen erfahren haben, können sich noch bis zum 30. Juni 2021 für Leistungen der Stiftung Anerkennung und Hilfe melden. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Meldefrist verlängert. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit, damit begangenes Leid und Unrecht an Menschen mit Behinderungen ausgeglichen werden kann“, erklärte der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen Matthias Rösch.

Menschen, die von 1949 bis 1975 in der BRD oder von 1949 bis 1990 in der DDR als Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Behindertenhilfe, Internaten und Heimen von Schulen für sinnesbeeinträchtigte Kinder oder in psychiatrischen Einrichtungen stationär untergebracht waren und dort Leid und Unrecht erfahren haben, können Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen erhalten. Die Leistungen reichen von 9.000 Euro einmaliger Geldpauschale bis zu 5.000 Euro Rentenersatzleistung, teilte Matthias Rösch mit.

Die Anlauf- und Beratungsstelle beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ist Ansprechpartnerin für die betroffenen Menschen in Rheinland-Pfalz. In anderen Bundesländern gibt es ebenfalls Anlaufstellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen bei der Bewältigung oder Milderung heute noch bestehender Folgewirkungen und leisten Hilfestellung bei der Beantragung von Leistungen. Eine einfache Meldung bei der Anlauf- und Beratungsstelle per Anruf, E-Mail oder Fax reiche aus, um die Frist einzuhalten. Für die Unterstützung und Beratung sei auch nach dem 30. Juni 2021 ausreichend Zeit vorgesehen.

"Mein Appell richtet sich auch an Angehörige, Betreuerinnen und Betreuer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen und Diensten: Helfen Sie den betroffenen Menschen mit Behinderungen, eine Anerkennung für vergangenes Leid und Unrecht zu erhalten. Vielfach sind damit traumatische Erlebnisse verbunden, die sensibel aufgearbeitet und behutsam unterstützt werden müssen. Die Rückmeldungen zeigen, wie wichtig die Bewältigung und Unterstützungsleistungen für die Menschen sind“, betonte der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch.

Weitere Infos gibt's unter: www.stiftung-anerkennung-hilfe.de

Mainz (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbcik67