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Deutsche Gebärdensprache wird ab 2021 zertifiziert

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) Nach Informationen des Präsidiums des Deutschen Gehörlosen-Bundes wird voraussichtlich im Jahr 2021 eine Sprachzertifizierung der Deutschen Gebärdensprache (DGS-Sprachzertifizierung) unter der federführenden Leitung der Abteilung Deaf Studies und Gebärdensprachdolmetschen an der Humboldt-Universität zu Berlin eingeführt.

Zahl der Sozialwohnungen seit 2006 nahezu halbiert

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

BERLIN (kobinet) Nach Informationen von „heute im Bundestag“ hat sich die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland seit 2006 nahezu halbiert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervorgeh.,

Ilja Seifert zu den Einflüsteren des Bundesgesundheitsministers

Ilja Seifert
Ilja Seifert
Foto: Ilja Seifert

BERLIN (kobinet) Herr Spahn läßt sich gern etwas einflüstern. Wenn es seiner neoliberalen Kosten-Nutzen-Ideologie entspricht, gibt er dem einen wohlklingenden Namen und posaunt es laut in die Welt hinaus. Diesmal also ein „Reha- und Intensivpflegestärkungs-Gesetz“ (RISG). Namens der Heimlobby behauptet er, Kosten im Gesundheitswesen sparen zu wollen. Über alle Medienkanäle läßt er erklären, daß Angehörige Pflegebedürftiger zukünftig kaum noch zur Mitfinanzierung herangezogen würden. Das ist gut für entfernt lebende Kinder. Die pflegenden Angehörigen entlastet es nicht. Ebenso wenig diejenigen, die auf pflegende Assistenz angewiesen sind.

Alles nur harmlos

Profil Andi
Profilbild Andi mit Mütze und Regenschirm im Hintergrund
Foto: Andreas Vega

kobinet, 05.09.2019

kobinet, 05.09.2019 Das ZDF, vor allem die Markus Lanz Show, hat deutlich dazu beigetragen, dass die AfD so groß werden konnte wie sie nun ist. Am gestrigen Abend mussten die Fernsehzuschauer gleich zweimal hintereinander Auftritte der AfD Führung über sich ergehen lassen.

Starke.Frauen.Machen.

Vorstand des Bundesnetzwerks von Frauenbeauftragten in Einrichtungen
Vorstand Frauenbeauftragte in Einrichtungen
Foto: Weibernetz

Berlin (kobinet) „Starke.Frauen.Machen.“, so lautet der Name des gestern in Berlin von Frauenbeauftragten und ihren Stellvertreterinnen aus Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung gegründeten Bundesnetzwerks der Frauenbeauftragten in Einrichtungen. Der gewählte Name „Starke.Frauen.Machen.“ sei dabei Programm, denn dort würden nicht nur Frauen stark gemacht, es seien auch starke Frauen, die das Netzwerk voran bringen bzw. ausbauen wollen, wie es in einer Pressemitteilung des neu gegründeten Netzwerks heißt.

Bundesnetzwerk der Frauenbeauftragten in Einrichtungen gegründet

Logo: Frauenbeauftragte in Einrichtungen
Logo: Frauenbeauftragte in Einrichtungen
Foto: Weibernetz

Berlin (kobinet) Die Mitarbeiterinnen des Projekts „Frauenbeauftragte in Einrichtungen“ beim Weibernetz freuen sich über die Gründung des Bundesnetzwerks der Frauenbeauftragten in Einrichtungen, die gestern in Berlin gelang. Nahezu 100 Frauen aus ganz Deutschland nahmen an der Gründungsveranstaltung teil, in der der neue Verein „Frauen.Stark.Machen.“ gegründet wurde.

Museumsportal Rheinland-Pfalz mit Infos zur Barrierefreiheit

Logo: Museumsportal Rheinland-Pfalz
Logo: Museumsportal Rheinland-Pfalz
Foto: Museumsportal Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Das erneuerte Museumsportal für Rheinland-Pfalz ist unter www.museumsportal-rlp.de an den Start gegangen. Dort findet man nicht nur Informationen über spannende Angebote für Kinder, sondern auch eine Reihe von Informationen zur Barrierefreiheit.

Was macht guten Landesrahmenvertrag aus?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: kobinet

Halle (kobinet) Was macht einen guten Landesrahmenvertrag aus der Sicht betroffener Menschen mit Behinderungen aus? Um diese Frage geht es bei einer Fachveranstaltung, zu der die LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Sachsen-Anhalt am 2. Okober von 10:30 bis 16:00 Uhr im Veranstaltungsraum der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, Paracelsusstraße 23, in 06114 Halle (Saale) einlädt. Dabei soll es vor allem auch um die Geschichte der einrichtungszentrierten Hilfen und die Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) an den Landesrahmenvertag Sachsen-Anhalt gehen.

Wozu braucht man Jungs? – Mehr als nur ein Jugendbuch

Buchcover: Wozu braucht man Jungs
Buchcover: Wozu braucht man Jungs?
Foto: Schwarzbuch Verlag

Freising (kobinet) Franziska Sgoff (22) aus Freising hat jüngst Ihr erstes Buch veröffentlicht. Darin geht es um Mädchen und Jungs, es handelt aber auch von der Freundschaft zwischen Sabrina, Mona und Susanne. Eines der Mädchen ist blind, wie die Schriftstellerin selbst auch. Mit der Freundschaft wächst der Wunsch, dass alle drei die gleiche Schule besuchen können, was bei der Schulleitung anfangs auf Ablehnung stößt. Der Inklusionsbotschafter Markus Ertl führte mit Franziska Sgoff folgendes Interview zu ihrem Buch.

Gracia Schade weiterhin Behindertenbeauftragte

Ernennungsurkunde für Gracia Schade mit Blumenstrauß
Ernennungsurkunde Gracia Schade mit Blumenstrauß
Foto: Gracia Schade

Ingelheim (kobinet) Gracia Schade engagiert sich mit viel Leidenschaft seit vielen Jahren für die Inklusion vor Ort. Sei es im von der Aktion Mensch geförderten Projekt Kommune inklusiv in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm oder als Behindertenbeauftragte des Landkreises Mainz-Bingen. In diesem Amt wurde sie nun für weitere fünf Jahre bestätigt, wie sie auf Facebook berichtet.

1. Leverkusener Inklusionstag am 7. September

Emoji Inklusion
Emoji Inklusion
Foto: Public Domain

Leverkusen (kobinet) Die Inklusionsgruppe Leverkusen veranstaltet am Samstag den 7. September zwischen 10:00 und 16:00 Uhr den 1. Leverkusener Inklusionstag auf dem Marktplatz Leverkusen Wiesdorf. Geboten werden Informationen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie verschiedene Mitmachaktionen. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Andreas Hollstein hingewiesen, der entscheidend an der Organisation des Inklusionstages mitwirkt.

Kay Macquarrie im Beirat der Deutschen Bahn

Foto zeigt Portrait von Kay Macquarrie
Kay Macquarrie
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Kay Macquarrie hat gerade ein Update zur Petition Bahnfahren einfach machen (für Rolli, Rad, Rollator, Buggy & Co) veröffentlicht, die bisher mehr als 90 000 Unterschriften trägt. Wie kobinet heute erfahren hat, ist der 43-Jährige für einen Beirat der Deutschen Bahn nominiert worden.

Berliner Spielplan Audiodeskription startet im Herbst

Konzerthaus Berlin
Konzerthaus Berlin
Foto: kobinet / hs

BERLIN (kobinet) Mit seinem neuen Projekt zur Inklusion in der Kultur antwortet der gemeinnützige Kulturverein Förderband auf die Herausforderung, Bühnenaufführung für blinde und sehbehinderte Menschen zum echten Theatererlebnis werden zu lassen und initiiert die Einrichtung von Audiodeskription an fünf namhaften Berliner Theater- und Opernhäusern.

Weltmeisterschaft im Rollstuhlskaten in Köln

Timon Luu und Til Augustin bei ihrem Sport
Timon Luu und Til Augustin bei ihrem Sport
Foto: DRS/Sandra Schink

KÖLN (kobinet) Schon bald gehen 40 Rollstuhlskater aus der ganzen Welt in Köln an den Start. Mit der Worldcompetition in Köln feiert Ende August erstmalig eine Weltmeisterschaft dieser Sportart in Deutschland Premiere. Im Northbrigade Skatepark trifft sich die Weltelite des WCMX zum ersten Mal außerhalb der USA zum sportlichen Vergleich. Veranstalter ist der Deutsche Rollstuhl-Sportverband.

Bericht über schulische Inklusion an einer Schule in den USA

Logo MOMA - Das Erste am Morgen
Logo MOMA – Das Erste am Morgen
Foto: ARD MOMA

Berlin (kobinet) Bald sind auch die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern zu Ende und der Schulalltag sowie die hiesigen Herausforderungen in Sachen schulische Inklusion beginnen wieder auf’s Neue. Während das Thema der schulischen Inklusion in Deutschland immer wieder Anlass für Grundsatzdiskussionen bietet, zeigt ein Bericht des ARD Morgenmagazins aus den USA, wie Inklusion gelingen kann.

Klägliche Bilanz zum Budget für Arbeit

Logo: Budget für Arbeit nutzen
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NETZWERK ARTIKEL 3

Berlin (kobinet) Was für die Bundesregierung zur Beantwortung von Anfragen von Abgeordneten des Deutschen Bundestages bisher anscheinend noch nicht möglich war, hat der SPIEGEL mittels einer Umfrage bei den einzelnen Bundesländern ermittelt. Die Rede ist von den konkreten Zahlen der seit dem 1.1.2018 bundesweit im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes möglichen Nutzung eines Budgets für Arbeit als Alternative zu einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Der SPIEGEL-Bericht macht anhand des Beispiels einer Beschäftigungsmöglichkeit bei der Bundestagsabgeordneten der Grünen, Corinna Rüffer, zudem deutlich, wie schwer es Betroffenen und Arbeitgebern zuweilen gemacht wird, wenn sei ein Budget für Arbeit nutzen möchten.

Antidiskriminierungsrichtlinie als Schwerpunkt für EU-Ratspräsidentschaft

Dr. Sigrid Arnade von der ISL
Sigrid Arnade
Foto: Franziska Vu

Berlin (kobinet) Der Entwurf für die 5. Antidiskriminierungsrichtlinie der Europäischen Union liegt bereits seit 2008 vor und wurde auch vom Europäischen Parlament verabschiedet. Wegen Vorbehalten von verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, konnte die Richtlinie bisher nicht verabschiedet werden. Deshalb wandte sich die Bundesgeschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbetimmt Leben in Deutschland (ISL) Dr. Sigrid Arnade nun an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Justizministerin Christine Lambrecht, Familienministerin Franziska Giffey und Sozialminister Hubertus Heil, damit diese die Verabschiedung der Richtlinie zu einem der Schwerpunktthemen während der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands im zweiten Halbjahr 2020 machen.

Rampe für Brotzeit Fuchsfarm

Marco Pompe auf der Rampe an der Brotzeit Fuchsfarm
Marco Pompe auf Rampe der Brotzeit Fuchsfarm
Foto: Privat

Mülverstedt (kobinet) Das Genießen eines Kaffees oder einer Brotzeit in der Gaststätte Brotzeit Fuchsfarm, als urige Einkehrmöglichkeit am Abschluss einer Tour am „Pfad der Begegnung“ unweit von Mülverstedt in Thüringen, ist nun dank einer Rampe auch für Rollstuhlnutzer*innen möglich. Die Brüder Marco und Sven Pompe der Initiative ILOH (Ich lebe ohne Hindernisse) des Rehasportverein Mühlhausen haben kurzerhand eine mobile Rampe organisiert, welche die Zufahrt für Personen mit Handicap zum Gastraum erleichtert. Dies teilte der Inklusionsbotschafter Marco Pompe den kobinet-nachrichten mit.

Brief vom Gesundheitsministerium an Familie Over

Benni Over mit einem Orang-Utan
Benni Over mit einem Orang-Utan
Foto: Benni Over

Berlin/Niederbreitbach (kobinet) Kurz nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs der Bundesregierung zur Intensivpflege für beatmete Menschen hat sich Benni Over und seine Familie aus Niederbreitbach im nördlichen Rheinland-Pfalz mit einem Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewandt und ihre Sorgen angesichts dieser Pläne zum Ausdruck gebracht. Nun hat die Familie eine Antwort aus dem Bundesgesundheitsministerium bekommen, die allerdings wenig zufriedenstellend ausfiel und so manche Fragen offen lässt.

Crowdfunding für Assistenz-Job-App

Oliver Straub
Oliver Straub
Foto: Privat

Friedrichshafen (kobinet) Die persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung gewinnt nach Ansicht des Inklusionsbotschafters Oliver Straub immer mehr an Bedeutung, doch die Suche nach geeignetem Personal sowie Jobangeboten im Internet sei auf ein paar wenige Angebote meist regional beschränkt und sehr unübersichtlich. Deshalb hat Oliver Straub die Idee für eine Assistenz-Job-App entwickelt, für die er vor kurzem ein Crowdfundingprojekt gestartet hat und nun Unterstützer*innen sucht.

Auch gehörlose und taubblinde Menschen brauchen Nachteilsausgleiche

Logo von Hessen
Logo von Hessen
Foto: Public Domain

Wiesbaden (kobinet) Gestern diskutierte der Hessische Landtag über die von der Landesregierung eingebrachte Reform des Blindengeldgesetzes. Christiane Böhm, behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, kritisierte, dass dabei keine Leistungsverbesserungen vorgesehen sind.

Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Familienpflegegeld

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Ein „Familienpflegegeld“ zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband angesichts der extrem hohen Zahl pflegender Angehöriger. Laut Statistischem Bundesamt werden 1,76 Millionen pflegebedürftige Menschen von Angehörigen zu Hause gepflegt, was fast die Hälfte aller Pflegebedürftigen in Deutschland ausmacht (3,41 Millionen Menschen). In Anlehnung an das Elterngeld fordert der Verband einen Rechtsanspruch auf Freistellung vom Arbeitsplatz und eine staatliche Lohnersatzleistung. Darüber hinaus fordert der Paritätische die Stärkung von Angeboten zur Entlastung pflegender Angehöriger, wie Leistungen der Kurzzeit- und Verhinderungspflege.

Rollstuhlbasketballfest verbindet

Gemeinsam beim Rollstuhlbaskettball
Gemeinsam beim Rollstuhlbaskettball
Foto: Projekt „Rollstuhlbasketball macht Schule/We Will Roll You“

MÜNCHEN (kobinet) Am vorletzten Sommer Wochenende war es auf der Säbener Straße in München richtig heiß. Nicht nur wegen der herrlichen Temperaturen, sondern auch dank der Energie von vier Rollstuhlbasketball Mannschaften, die mit ihrem Können ein richtiges Fest für die Fangemeinde und alle Freunde dieser ungewöhnlichen Sportart geschenkt haben. Iguanaclash hieß das Freundschaftsturnier, das von den Münchener Iguanas (RBB München e.V.) mit Beteiligung der Nationalteams aus der Schweiz, Österreich und Russland organisiert wurde.

Demonstration gegen Bluttests als Kassenleistunge

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet voraussichtlich am 19.September in einer öffentlichen Sitzung abschließend darüber, ob nichtinvasive Bluttests zur Diagnose von Trisomien (auch NIPT oder Pränatest genannt) als neues Diagnoseverfahren den Anforderungen des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) genügen und somit künftig als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden können. Am 15. September findet gegen diese Pläne auf dem Breitscheidplatz in Berlin von 11:00 bis 13:00 Uhr eine Demonstration mit Kundgebung statt.

Mit Jens Spahn im Gespräch

Bild mit über 85.000 Unterschriften für Petition
Bild mit über 85.000 Unterschriften für Petition
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Am 29. August trafen sich Aktivist*innen und Fachleute von AbilityWatch für ein einstündiges Gespräch mit Jens Spahn im Bundesgesundheitsministerium in Berlin. Das Gespräch resultierte aus einer Protestaktion vom 18. August beim Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Gesundheit. Betroffene rund um den Aktivisten Raul Krauthausen hatten sich dem Minister in den Weg gestellt und ein Gespräch zu dessen Pläne zur Intensivpflege und dem damit verbundenen Gesetzesentwurf der Bundesregierung eingefordert. Dieser Forderung kam das der Bundesgesundheitsminister letzte Woche nach.

Mutige, engagierte Vorbilder ausgezeichnet

Bild von der Preisverleihung 2019
Bild von der Preisverleihung 2019
Foto: Stiftung Lebensspur

Köln (kobinet) Mehr als 100 Menschen hatten sich auf die Auszeichnung beworben, viele von ihnen waren der Einladung der Vorstandsvorsitzenden, Dr. Barbara Breuer, zur Preisverleihung gefolgt. Im Clubhaus des 1. FC Köln, dem Geißbockheim, erlebten die Gäste am vergangenen Freitag die Preisverleihung der Stiftung Lebensspur für „beachtenswerte Lebenswege von Menschen mit Behinderung“. Die Inklusionsbotschafterin Lul Autenrieb und der langjährig im Breitensport engagierte Klaus D. Herzog erhielten dabei den jeweils mit 5.000 Euro dotierten Preis, der bereits zum dritten Mal verliehen wurde.

Forderung: Keine E-Scooter auf Gehwegen

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Seit ihrer Zulassung im Juni 2019 gefährden E-Scooter (auch Elektro-Scooter, E-Tretroller oder Elektro-Tretroller genannt) in zunehmendem Maße die Mobilität und Sicherheit behinderter Menschen und damit die Teilhabe am öffentlichen Verkehrsraum. Deshalb wendet sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mit konkreten Forderungen an die Verantwortlichen.

Name von Renata Rahel Drehmel auf Stolperstein verschwunden

Stolperstein mit fehlendem Namen
Stolperstein mit fehlendem Namen
Foto: Gesche-M. Cordes

Hamburg (kobinet) Ein „Stolperstein“ macht mit einem Namen und wenigen Daten das Gedenken auf Anhieb konkret. Auf einem neu gesetzten „Stolperstein“ in der Gärtnerstr. 117 in Hamburg-Eimsbüttel fehlt jedoch seit Kurzem der Name von Renata Rahel Drehmel. Dort steht jetzt nur noch: „EINGEWIESEN 194? HEILANSTALT LANGENHORN ‚VERLEGT‘ 15.4.1943 JÜDISCHES KRANKENHAUS BERLIN TOT 11.6.1943“. Darauf hat der Publizist Christian Mürner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht und fragt sich, warum der Name plötzlich fehlt.

Missstände in der Intensivpflege beheben – Selbstbestimmtes Leben nicht antasten

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Die Verbände im Deutschen Behindertenrat (DBR) sind sich in ihrer Kritik am aktuellen Gesetzentwurf zur Intensivpflege aus dem Bundesgesundheitsministerium einig. Mit einer Presseinformation mit dem Titel „Missstände in der Intensivpflege beheben – Selbstbestimmtes Leben nicht antasten“ wiesen der DBR-Sprecherratsvorsitzende Horst Frehe und die VdK-Präsidentin Verena Bentele in Berlin darauf hin.

16. Peer Counseling Weiterbildung abgeschlossen

Gruppenbild der 16. Peer Counseling Weiterbildung
Gruppenbild 16. Peer Counseling Weiterbildung
Foto: Michael Gerr

Uder (kobinet) Am vergangenen Wochenende wurde die mittlerweile 16. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen in Uder abgeschlossen. Michael Gerr aus Würzburg, der an der Weiterbildung teilnahm, hat den kobinet-nachrichten dazu einen kleinen Bericht mit einem Bild der Teilnehmer*innen geschickt.

„Wir wollen ernst genommen werden“

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Leipzig (kobinet) „Wir vertreten uns selbst! Wir sind Selbstvertreter. Wir fordern Barrierefreiheit in unseren Einrichtungen und überall. Wir fordern Leichte Sprache auch bei Behörden. Wir wollen auch in der Politik überall mitreden. Wir wollen, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen lernen und arbeiten können. Wir wollen ernst genommen werden!“ So steht es in der Leipziger Erklärung, die am Samstag rund 500 Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung zum Abschluss eines großen Kongresses der Bundesvereinigung Lebenshilfe in der Universität Leipzig verabschiedet haben.

Niemand darf verloren gehen

Bild vom niedersächsischen Inklusionsrat
Niedersächsischer Inklusionsrat
Foto: Petra Wontorra

Papenburg (kobinet) Vom 27. bis 29. August tagte auf Einladung der Landesbeauftragten von Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) in Papenburg. Der NIR ist der Zusammenschluss der kommunalen Behindertenbeiräte und -beauftragten. Die Klausurtagung befasste sich schwerpunktmäßig mit dem “Übergang Schule – Beruf und Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“.

Neuer Ratgeber für Eltern

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BONN (kobinet) „Wenn erst mal alles anders ist“ heißt der neue Ratgeber der Aktion Mensch, der sich gezielt an (werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung wendet. Die Broschüre bündelt hilfreiche Sachinformationen, Tipps von Experten sowie Erfahrungen von Familien, die diese Situation bereits gemeistert haben.

Blinden-Fussball: Nationalspieler gegen Bundesliga-Vertreter

Spielszene im Blindenfussball
Spielszene im Blindenfussball
Foto: Carsten Kobow/Sepp-Herberger-Stiftung

SAARBRÜCKEN / HENNEF (kobinet) Anlässlich der Endspiele der Blindenfussball-Bundesliga bewiesen einige ehemalige Bundesligaspieler, und mit Philipp Wollscheid sogar ein Nationalspieler, in Saarbrücken ganz viel Mut. Sie traten gegen eine Auswahl von Blinden-Nationalspielern an.

Marburg holt den Titel im Sechsmeterschießen

Bei der Übergabe der Meisterschale
Bei der Übergabe der Meisterschale
Foto: Carsten Kobow/Sepp-Herberger-Stiftung

SAARBRÜCKEN / HENNEF (kobinet) Mit dem Titelgewinn der Sportfreunde Blau-Gelb Blista Marburg endet die 12. Saison der Blindenfußball-Bundesliga. Der FC St. Pauli hatte die Saison als Tabellenerster beendet, doch wieder einmal holte sich beim Finale der Tabellenzweite die Meisterschale. Nach dem 2:2 in der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung beim Penaltyschießen. Für die Sportfreunde BG Blista Marburg ist es der fünfte Titelgewinn.

Momentaufnahme 129

Österreich
Eine Bergsee liegt im Schnee. Eine winzige menschliche Figur sieht man auf dem Schneehintergrund.
Foto: Irina Tischer

30. August 2019

30. August 2019 Fotonachricht

Damals…

Profil Andi
Andi mit Hund und Regenschirm
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Der Zwangsdienst für den Staat – lange Zeit war das sehr umstritten. Ich selber habe das in meiner Jugend abgelehnt, gleichzeitig aber vom Zwangsersatzdienst profitiert.

Wie Soldaten zu Mördern wurden

Grafik zeigt Friedenszeichen von Jean Jullien
„Peace“, nannte Jean Jullien seine Grafik nach einem Terroranschlag in Paris
Foto: Jean Jullien

Berlin (kobinet) Mit dem Überfall auf Polen begann Deutschland heute vor 80 Jahren den Zweiten Weltkrieg. Dieser Tag wird als Weltfriedenstag/Antikriegstag begangen. In Brandenburg und Sachsen sind am Sonntag die Bürger zu Landtagswahlen aufgerufen.

VdK Sachsen begrüßt Neuregelung des Programmes „Lieblingsplätze für alle“

Eingang zur Porzellansammlung im Dresdener Zwinger für Besucher mit Rollstuhl
Eingang zur Porzellansammlung im Zwinger für Besucher mit Rollstuhl
Foto: kobinet / hs

DRESDEN (kobinet) Barrierefreiheit soll es in Sachsen an jedem „Lieblingsplatz“ geben. Der VdK begrüßt in diesem Zusammenhang die Neuregelung des Programmes „Lieblingsplätze für alle“. Bisher wurde jedes Jahr neu entschieden, ob das Programm wieder angeboten wird. Aufgrund der hohen Resonanz wird das Programm „Lieblingsplätze für alle“ ab 2020 fortlaufend aufgelegt. Diese Entscheidung veröffentlichte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit der Bekanntmachung im Sächsischen Amtsblatt am 15. August 2019.

Fünf Jahre Gedenk- und Informationsort

Bild von der Gedenkveranstaltung
Bild von der Gedenkveranstaltung T4
Foto: Alexander Ahrens ISL

Berlin (kobinet) Seit fünf Jahren erinnert die Bundesrepublik Deutschland mit dem Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde an die etwa 300.000 Patient*innen aus Heil- und Pflegeanstalten sowie »rassisch« und sozial unerwünschte Menschen, die zwischen 1939 und 1945 im Deutschen Reich und im deutsch besetzten Europa als »lebensunwert« getötet wurden. Gestern fand im Foyer der Berliner Philharmonie eine Gedenkveranstaltung zum 5jährigen Bestehen des Gedenkortes statt.