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Brandenburg baut barrierefreie Angebote weiter aus

Rheinsberg - einer der bekanntesten Orte mit barrierefreien Angeboten in Brandenburg
Blick auf Schloss Rheinberg
Foto: kobinet / hs

POTSDAM (kobinet) Brandenburg ist seit vielen Jahren hinsichtlich Breite und Vielfalt barrierefreier Angebote eines der führenden Bundesländer in Deutschland. Mit dem Ziel, das bestehende Angebot in den Brandenburger Reiseregionen noch weiter auszubauen, unterstützen die TMB Tourismus-Marketing GmbH und das Clustermanagement Tourismus/ Gesundheitswirtschaft touristische Anbieter nun mit lokalen Workshops. Dabei werden sie von NeumannConsult/ tourismus plan B fachlich begleitet.

In den Veranstaltungen geht es unter anderem um den Aufbau oder die Weiterentwicklung von bestehenden Netzwerken, die Planung von Infrastrukturvorhaben im Rahmen von barrierefreien touristischen Angeboten und Serviceketten, wie barrierefreie Rad- und Wanderwege oder Leitsysteme und natürlich auch um die Entwicklung von buchbaren mehrtägigen Urlaubsangeboten sowie Tagesausflügen.

Dabei haben sich die tourisitschen Regionen eigene Schwerpunkte für den weiteren Ausbau ihrer barrierefreien touristischen Angebote gesetzt. So steht in der Region Dahme-Seenland in diesem Zusammenhang eine „Stadtführung für blinde Besucher durch Königs Wusterhausen“ und ein Wanderweg für blinde Wanderer im Fokus der Überlegungen. Im Elbe-Elster-Land sollen die barrierefreien Angebote in der Region rund um den ElsterPark Herzberg (Elster) besser vernetzt werden. Das Lausitzer Seenland will das barrierefreie Wassererlebnis in der neu entstehenden Seenlandschaft ausbauen und Kommunen dementsprechend sensibilisieren. In der Landeshauptstadt Potsdam wollen sich touristische Partner zu Erfahrungen mit barrierefreien Angeboten austauschen und diese vernetzen. Die Entwicklung einer barrierefreien Hausboottour auf der Havel und die Sensibilisierung der touristischen Akteure im Wassersportrevier steht im Ruppiner Seenland im Vordergrund. Demgegenüber wird es in der Region Seenland Oder-Spree vor allem um die Produktentwicklung für ältere oder gehbehinderte Gäste in Kur- und Erholungsorten sowie zum barrierefreien Rudersport gehen. Die Uckermark legt den Fokus auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten und regionale saisonale Produkte in der Gastronomie.

Wer also in Zukunft seine Ausflüge nach Brandenburg plant oder dort seinen Urlaub verbringen möchte, kann davon ausgehen, dass dort viele Überlegungen angestellt und Arbeiten geleistet werden, um die Qualität barrierefreier Angebote immer weiter Schritt für Schritt zu verbessern.